Online-Magazin zu den Themen Finanzen, Marketing-, Vertrieb- & Investment-Tipps http://www.finanzpraxis.com Fri, 09 Dec 2016 08:01:24 +0000 de-DE hourly 1 NN (L) First Class Multi Asset-Fonds: Fünf Jahre stabile Renditen http://www.finanzpraxis.com/2016/12/nn-l-first-class-multi-asset-fonds-fuenf-jahre-stabile-renditen/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/nn-l-first-class-multi-asset-fonds-fuenf-jahre-stabile-renditen/#respond Fri, 09 Dec 2016 07:58:39 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=21979      Der NN (L) First Class Multi Asset (FCMA) konnte in den vergangenen fünf Jahren, die von beträchtlicher Marktvolatilität gekennzeichnet  waren, stabile und relativ wenig schwankende Renditen erzielen

•     Der risikobewusste Anlagestil und die höhere Flexibilität, die eine Anpassung an sich wandelnde Umstände ermöglicht, machen Multi-  Asset-Lösungen im derzeitigen Umfeld attraktiv

•     Auch in unsicheren Zeiten bieten sich Investmentchancen. Der Fonds hat sich derzeit für eine Reflationierung positioniert und  übergewichtet zyklische Sektoren sowie Japan

•     Wie in den vergangenen fünf Jahren werden wir auch künftig unsere Auffassungen anpassen, wenn sich die Situation ändert, und unser Portfolio entsprechend positionieren.

 

Im Oktober 2011 legte NN Investment Partners den NN (L) First Class Multi Asset (FCMA) auf. Fünf Jahre später können wir sagen, dass der Fonds seine Ziele ganz klar erreicht hat: Er hat mit einer risikobewussten Anlagepolitik stabile Renditen erzielt. Der Fonds hat sehr konkurrenzfähige risikobereinigte Renditen erwirtschaftet und dabei nicht nur seine Anlageziele geschlagen, sondern auch günstigere Sharpe-Ratios als zahlreiche bekannte Konkurrenzprodukte erreicht.  In den vergangenen fünf Jahren erzielte der FCMA eine annualisierte Rendite von 6,1% bei einer Volatilität von lediglich 4,1% (Stand: Ende Oktober 2016, Bruttodaten).

 

In den vergangenen fünf Jahren kam es immer wieder zu Phasen mit hoher Volatilität. Die Euro-Krise, Sorgen um China und die Schwellenländer oder der deutliche Ölpreisrückgang sind nur einige der Themen, die beträchtlichen Einfluss auf die Märkte und die Marktstimmung hatten. Zugleich haben die umfangreichen Liquiditätsspritzen der Zentralbanken weltweit eine umfassende Suche der Anleger nach Renditen ausgelöst und dazu geführt, dass die Renditen von Staatsanleihen auf ein bisher ungekanntes Niveau fielen.

 

Zahlreiche Anleger und Sparer sind mit einer schwierigen Situation konfrontiert: Traditionell „sichere“ Anlagen wie z.B. Staatsanleihen bieten geringere Renditen denn je und sind auch nicht mehr so sicher wie früher, denn die Anleiherenditen sind in den vergangenen Monaten angestiegen. Auch bei anderen Assetklassen spielen emotionale Faktoren inzwischen eine größere Rolle, so dass ein traditioneller, zumeist statischer Investmentansatz zu beträchtlicher Volatilität der Anlageportfolios und dementsprechend Unsicherheit für die Anleger führen kann.

 

Ewout van Schaick, Head of Multi-Asset Portfolios bei NN Investment Partners und Lead Portfolio Manager des FCMA, erläutert:

 

„Die Diversität der Renditequellen ist ein wichtiges, aber nicht das einzige Argument für Multi-Asset-Lösungen. Neben der Allokation in verschiedene Assetklassen, Sektoren und Regionen, aufgrund der die Anleger im Zeitablauf eine Risikoprämie einstreichen können, sind auch der risikobewusste Anlagestil und die höhere Flexibilität zu nennen, die es ermöglichen, das Portfolio an die sich jeweils wandelnden Umstände anzupassen. Dies macht flexible Multi-Asset-Lösungen im derzeitigen Umfeld so attraktiv.

 

Bei risikobewusstem Investieren geht es unseres Erachtens vor allem darum, ein in Stressphasen robustes Portfolio zu konstruieren. Dies fängt damit an, dass wir immer auf das Unerwartete gefasst sind. Unser Ziel ist es, das Gesamtrisikoprofil des Fonds sehr viel stabiler zu halten als bei traditionelleren Investmentansätzen. Flexibilität ist erforderlich – nicht nur, um in der sich rasch wandelnden Umwelt zu überleben, sondern auch, um die Chancen zu nutzen, die sich aus der Unsicherheit ergeben.

 

Zu diesem Zweck kombinieren wir eine sorgfältige Datenanalyse mit der umfangreichen Erfahrung unserer Strategen und anderer Portfoliomanager aus unserem Multi Asset-Team. Eine tiefgreifende fundamentale Analyse wirtschaftlicher Trends verbinden wir mit einer umfassenden Verhaltensanalyse, die auf die Marktpsychologie und das Verhalten anderer Anleger abstellt. Letzteres hat häufig großen Einfluss auf die kurzfristige Marktdynamik und ermöglicht es, Schockrisiken frühzeitig zu erkennen und neue Chancen zu sehen, bevor andere es tun. Eine unserer wichtigsten Innovationen in dieser Hinsicht besteht darin, dass wir in den vergangenen Jahren auch soziale Medien und digitale Nachrichten in unsere Verhaltensanalyse einbezogen haben.“

 

Van Schaick erklärt: „Wie die nachfolgende Grafik zeigt, hat der FCMA offensichtlich in mehreren Stressphasen an den Märkten sehr stabil und robust abgeschnitten. Dies zeigt uns deutlich, dass die in den Prozess eingebaute Robustheit funktioniert.“

 

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Monatliche Renditen des FCMA: Stabil ohne größere Ausreißer

Quelle: NN Investment Partners. Bruttorenditen bis Ende Oktober 2016. Aus der Entwicklung in der Vergangenheit kann nicht auf künftige Ergebnisse geschlossen werden.

 

 

Valentijn van Nieuwenhuijzen, Chief Strategist und Head of Multi Asset bei NN Investment Partners:

 

Wir leben zwar in unsicheren Zeiten, aber das bedeutet nicht, dass es keine Chancen gibt. Die Risikoprämien sind durchaus angemessen. Zugleich positionieren sich die Anleger vorsichtig und halten relativ hohe Barbestände. Dies kann als Puffer gegen unerwartete Ereignisse dienen, was sich zum Beispiel nach Trumps Wahlsieg gezeigt hat. Die politische Unsicherheit dürfte auch 2017 gelegentlich zu stärkeren Kursausschlägen führen, weshalb ein flexibler Investmentansatz erforderlich ist.

 

Wir rechnen mit einer anhaltenden Reflation: Das nominale Wirtschaftswachstum dürfte im kommenden Jahr weltweit anziehen, und die Inflationserwartungen steigen an. Außerdem erwarten wir ein moderates, aber sich beschleunigendes Gewinnwachstum, das von höheren Ölpreisen, höheren Anleiherenditen und der Wechselkursentwicklung getragen wird. Daher ziehen wir für den FCMA-Fonds Aktien vor und bleiben bei Staatsanleihen vorsichtig. Im Aktiensegment hegen wir eine klare Präferenz für zyklische Sektoren, insbesondere den Finanzsektor und Grundstoffe. Von den einzelnen Regionen dürfte Japan in der besten Position sein, um von der Reflation zu profitieren, da dort die zyklischen Sektoren eine relativ große Rolle spielen. Darüber hinaus sollte die Kursabschwächung des Yen gegenüber dem US-Dollar die Gewinne stützen.

 

Im Fixed-Income-Spread-Segment ziehen wir High-Yield-Unternehmensanleihen vor. Diese Papiere sollten besonders stark von der Verbesserung der Makro- und Gewinndaten sowie von einer Belebung in zyklischen Rohstoffsegmenten wie z.B. Öl und Industriemetalle profitieren. Wir haben aus diesem Grund auch Rohstoffe im Fonds leicht übergewichtet. Bei Immobilien nehmen wir eine neutrale Position ein; der Sektor wird durch den Anstieg der Anleiherenditen in Mitleidenschaft gezogen, während zyklische stützende Faktoren (starker Arbeitsmarkt und kräftiger Konsum) übersehen werden.“

 

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Stellenanzeigen gestalten und schalten http://www.finanzpraxis.com/2016/12/stellenanzeigen-gestalten-und-schalten/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/stellenanzeigen-gestalten-und-schalten/#respond Fri, 09 Dec 2016 06:31:17 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=14995 Stellenanzeigen sind und bleiben ein wichtiges Instrument der Personalsuche. Je schärfer jedoch der Kampf um qualifizierte Mitarbeiter wird, umso treffsicherer müssen sie formuliert sein und umso gezielter geschaltet werden. Sonst erzielen sie die gewünschte Wirkung nicht.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz fehlen qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Entsprechend stark buhlen die Unternehmen um deren Gunst. Also müssen sich Unternehmen, die freie Stellen besetzen möchten, immer mehr bemühen, um im Kampf um die begehrten Mitarbeiter die Nase vorne zu haben.

 

Das zentrale Instrument der Personalsuche ist und bleibt die Stellenanzeige. Doch auch die Mitarbeitersuche per Stellenanzeige hat sich verändert. So werden heute zum Beispiel bereits mehr Stellenanzeigen in Online-Stellenportalen als in den Printmedien publiziert.

 

Doch ganz gleich, wo die Stellenanzeige erscheint, ihr Schalten kostet Zeit und Geld. Entsprechend wichtig ist es, dieses Instrument professionell zu nutzen. Das ist häufig nicht der Fall. Viele Unternehmen sind zum Beispiel unsicher, wann sie eine Anzeige eher in einer regionalen oder überregionalen Tageszeitung oder in einer Fachzeitschrift oder in einer Online-Jobbörse schalten sollten. Und wenn sie sich für die elektronische Variante entschieden haben, dann wissen sie oft nicht, welches Jobportal sie präferieren sollen. Der Grund hierfür: Sie wissen zu wenig über die Leser und Nutzer dieser Medien. Und: Sie analysieren im Vorfeld nicht ausreichend das Mediennutzungsverhalten der Männer und Frauen, die für sie attraktive Mitarbeiter wären.

 

Optimierungsmöglichkeiten gibt es auch beim Gestalten der Anzeigen. Grund genug, sich einmal mit der Frage zu befassen: Wie sollten Stellenanzeigen gestaltet sein, damit sie auch in Zeiten, in denen gute Fach- und Führungskräfte rar sind, die gewünschte Resonanz auslösen? Denn eine Stellenanzeige sollte nicht nur die Stellensucher mit der gewünschten Qualifikation ansprechen. Sie sollte auch für das Unternehmen als Arbeitgeber werben, damit es im Kampf um die raren und somit begehrten Arbeitskräfte die Nase vorne hat.



Beim Aufbau einer Stellenanzeige kann man sich an der 5 W-Faustregel orientieren. Ihr zufolge besteht eine Stellenanzeige aus den fünf Textpassagen „Wir sind…“, „Wir suchen…“, „Wir erwarten…“, Wir bieten…“ und „Wir bitten um…“. Hier einige Tipps, wie Sie diese Passagen und somit die gesamte Anzeige professionell, das heißt zielführend gestalten.

 

„Wir sind…“: die Selbstdarstellung des Unternehmens

 

Am Anfang einer Stellenanzeige sollte das Mitarbeiter suchende Unternehmen sich, wie in einem Gespräch, zunächst seinen potenziellen künftigen Mitarbeitern kurz vorstellen. Das tun die meisten Unternehmen auch. Üblicherweise wird in dieser Kurzpräsentation das Geschäftsfeld beschrieben; zudem werden Mitarbeiterzahl und Standort genannt – meist leider jedoch in einer sehr nüchternen, zahlen- und faktenorientierten Sprache. Dabei könnten Unternehmen diese Passage nutzen, um aktiv für sich zu werben. So wie dies zum Beispiel ein Produktionsunternehmen aus dem Schwarzwald tat, als es einen erfahrenen Controller suchte. Es schrieb in seiner Stellenanzeige unter anderem: „Unsere Zentrale ist dort, wo andere Menschen Urlaub machen – in ….“. Und ein recht unbekanntes Internet-Start-up, das dringend einen jungen Software-Entwickler suchte, schrieb: „Unsere Brutstätte ist in der pulsierenden Metropolregion Rhein-Main, in der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Dort gibt es drei Hochschulen und viele international renommierte Forschungseinrichtungen, mit denen wir kooperieren.“ Durch solche auf die Adressaten zugeschnittenen Formulierungen können Sie als Arbeitgeber für sich werben.

„Wir suchen…“: die Stellenbeschreibung

 

Nach der Selbstpräsentation folgt in der Regel eine Kurzbeschreibung der vakanten Stelle. Hier gilt es alle erforderlichen Daten und Fakten zu nennen, damit der potenzielle Bewerber für sich entscheiden kann: Das könnte eine interessante Stelle für mich sein. Unabdingbar ist eine bereits möglichst konkrete Beschreibung der wahrzunehmenden Aufgaben. Und selbstverständlich sollte aus dem Text hervorgehen, ob es sich um eine Voll- oder Teilzeitstelle sowie eine befristete oder unbefristete Stelle handelt. Diesbezüglich begehen die Unternehmen kaum Fehler. Wenig konkret sind die Stellenanzeigen jedoch meist, wenn es darum geht, wo die Stelle in der Unternehmenshierarchie angesiedelt ist. Selten geht aus ihnen auch hervor (sieht man von Prokuristenstellen ab), mit welchen Vollmachten und Befugnissen der künftige Stelleninhaber ausgestattet ist; des Weiteren in welchem Umfang er Budget- oder Führungsverantwortung trägt. Hier könnten die Unternehmen konkreter werden, um potenziellen Bewerbern zu signalisieren: Diese Stelle ist (inhaltlich) attraktiv.

 

„Wir erwarten…“: das Anforderungsprofil

 

Nach der Beschreibung der vakanten Stelle werden meist die Anforderungen an den neuen Mitarbeiter formuliert – zum Beispiel, welche Ausbildung, Berufserfahrung, IT- und Fremdsprachen-Kenntnisse er haben sollte. Bei der Lektüre vieler Stellenanzeigen gewinnt man den Eindruck: Das Unternehmen sucht die „eierlegende Wollmilchsau“. Der Klassiker hierbei: Der Mitarbeiter soll ein möglichst frischgebackener Hochschulabsolvent sein, aber zugleich viele Jahre Berufserfahrung haben. Gerade in Zeiten, in denen gute Mitarbeiter rar sind, gilt jedoch: Die „eierlegende Wollmilchsau“ finden Unternehmen selten. Dies gilt insbesondere für die Unternehmen, die eher „Hidden Champions in der Provinz“ sind und beispielsweise für Hochschulabgänger nicht zu den Top-Arbeitgebern zählen. Nicht nur sie sollten sich bei der Personalsuche an die Devise halten: Der neue Mitarbeiter muss nicht der Jahrgangsbeste sein, aber er muss zu uns passen. Denn stimmt die „Chemie“ nicht, ist der Neue schnell wieder weg.

 

Entsprechend wichtig ist es, vor dem Formulieren einer Stellenanzeige scharf zu analysieren: Was sind „must-“-Anforderungen, die der künftige Stelleninhaber auf alle Fälle erfüllen muss. Und: Was sind „nice-to-have“-Anforderungen, bei denen wir gegebenenfalls Abstriche machen könnten? Denn wenn die Messlatte in der Stellenanzeige zu hoch gelegt wird, besteht die Gefahr, dass sich nicht ausreichend Stellensucher bewerben. Und ist die Messlatte zu niedrig? Dann besteht die Gefahr, dass sich vorwiegend ungeeignete Kandidaten bewerben. Entsprechend wichtig ist es beim Formulieren der Anforderungen das rechte Maß zu halten – abhängig von der aktuellen Arbeitsmarktsituation und der Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber. Dieses rechte Maß zu finden, setzt ein gewisses Fingerspitzengefühl und eine realistische Einschätzung der Arbeitsmarktsituation voraus.



Meist enthält das Anforderungsprofil auch Angaben zur sozialen Kompetenz des künftigen Mitarbeiters – jedoch in so schwammigen Formulierungen wie: „Unser neuer Mitarbeiter soll flexibel, belastbar und teamfähig sein.“ Vermeiden Sie solche Floskeln. Denn was bedeutet die Vokabel „flexibel“. Dass Ihr neuer Mitarbeiter rund um die Uhr und auch am Wochenende abruf- und einsatzbereit sein muss? Diese Vorstellung schreckt fast jeden Bewerber ab. Und was bedeutet die Vokabel „belastbar“? Dass Ihre Personaldecke so dünn ist, dass der Neue in Arbeit ertrinkt? Auch das wollen die meisten Stellensucher nicht. Schreiben Sie statt „flexibel“ zum Beispiel: „Unser neuer Mitarbeiter soll offen für neue Problemlösungen sein.“ Und statt „belastbar“: „Unser neuer Vertriebsleiter sollte, auch wenn’s mal ‚brennt‘, einen kühlen Kopf bewahren.“ Dann wissen die Bewerber, was erwartet wird und müssen diesbezüglich nicht spekulieren.

 

 

„Wir bieten…“: die gebotenen Leistungen

 

In dieser Passage der Stellenanzeige schildert das Unternehmen, was es dem Bewerber zu bieten hat. Dieser Punkt ist, gerade wenn die gesuchte Qualifikation rar ist und deshalb die potenziellen Kandidaten die Qual der Wahl haben, von großer Bedeutung. Hier können und sollten Sie alles auflisten, was beim Bewerber das Gefühl erzeugen kann: Das könnte ein interessanter Arbeitgeber für mich sein?

 

Selbstverständlich ist, dass Sie dem Bewerber ein attraktives Gehalt bieten. Doch das tun Ihre Mitbewerber auch – zumindest schreiben sie dies in ihren Stellenanzeigen. Also können Sie hiermit nicht punkten. Anders sieht es bereits bei den freiwilligen Sozialleistungen und den Aufstiegsmöglichkeiten aus. So hat zum Beispiel nicht jedes Unternehmen Krippenplätze oder unterstützt seine Mitarbeiter bei der Wohnungs- und Betreuungsplatzsuche. Auch mit den offerierten Weiterbildungsmöglichkeiten können Sie bei vielen Bewerbern punkten – insbesondere bei Informatikern, Ingenieuren und Naturwissenschaftlern, deren Fachwissen schnell veraltet. Auch die Unternehmenskultur und -struktur kann ein Plus sein. Viele Bewerber arbeiten gern in Unternehmen mit „flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswegen“. Oder in einem internationalen Umfeld.



„Wir bitten…“: die Bewerbungsmodalitäten

 

Hier steht unter anderem, wie sich die an der Stelle interessierten Personen bewerben sollten; des Weiteren, welche Unterlagen sie ihren Bewerbungen beifügen sollten. Sollen die Interessierten sich elektronisch bewerben, ist es sinnvoll anzugeben, welche Dateiformate erwünscht sind und wie groß die Dateien maximal sein sollten. Viel zu selten geben Unternehmen auch einen Ansprechpartner mit Durchwahl und Mail-Adresse an. Die Folge: Bei telefonischen Rückfragen landen Bewerber zunächst in der Zentrale. Werden sie dann von Pontius zu Pilatus verbunden, fragen sie sich automatisch: Wie professionell ist das Unternehmen organisiert?

 

Meist enden Stellenanzeigen mit einem steifen Satz wie: „Bitte senden Sie Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen bis zum 31. März an unsere Personalabteilung.“ Dabei wollen Sie als Unternehmen doch sympathisch rüberkommen. Denken Sie deshalb einmal darüber nach, ob Sie am Schluss Ihrer nächsten Stellenanzeige vielleicht noch schreiben: „Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung“ Oder: „Vielen Dank im Voraus für Ihre Bewerbung.“ Auch hiermit können Sie bei einigen Bewerbern punkten.

 

Berücksichtigen Unternehmen beim Formulieren von Stellenanzeigen die genannten Punkte, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass ihre Anzeigen die gewünschte Resonanz auslösen. Eher Geschmacksache ist es, ob eine Anzeige als Fließtext oder in Stichpunktform mit Spiegelstrichen gestaltet sein sollte. Wichtiger sind klare und präzise Aussagen. Ungünstig sind Schachtelsätze und zu viele Anglizismen. Generell sollten Sie sich beim Texten an der Regel orientieren: „So ausführlich wie nötig, so kurz wie möglich“. Zudem sollten die Bewerber direkt angesprochen werden: „Sie sind …“, „Sie suchen ….“, „Sie wünschen …“.

 

Zu beachten ist beim Texten das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Stellenanzeigen müssen geschlechtsneutral formuliert sein und dürfen keine Bezüge zu Alter, Herkunft, Religion des Bewerbers beinhalten. Ein Missachten dieser Vorgaben kann rechtliche Konsequenzen haben.

 

Beachten Unternehmen die genannten Punkte, dann sind und bleiben Anzeigen ein wirksames Instrument der Personalsuche. Denn mit ihnen erreicht man auch Personen, die (aus Zeitgründen) nicht täglich stundenlang im Internet surfen und sich in den Sozialen Netzwerken tummeln – was häufig die besten Kandidaten sind.

Alexander Walz

 

Zum Autor: Alexander Walz ist Geschäftsführer der Personal- und Managementberatung Conciliat GmbH, Stuttgart (Homepage: http://www.conciliat.de; Tel.: 0711/22 45 18-0; Email: Walz.Alexander@conciliat.de).

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Eine neue Heizung zum Nulltarif http://www.finanzpraxis.com/2016/12/eine-neue-heizung-zum-nulltarif/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/eine-neue-heizung-zum-nulltarif/#respond Thu, 08 Dec 2016 08:45:50 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=20462 Bild_Energie_KundeFörderungen und Zuschüsse machen es möglich: Für einen neue Heizung zahlt ein Bauherr nicht einen Cent. Wie neue Energietechnik billig ins Haus kommt

Stefan Müller hatte es nicht leicht seine Freunde davon zu überzeugen, als er die neue Energietechnik für sein Eigenheim zum Nulltarif bekam. Erst als er Zahl für Zahl aufgelistet und den staatlichen Förderungen für deren Erwerb gegenübergestellt hatte, „zogen viele Nachbarn nach“, sagt Müller.

Kein Wunder: Die Investition wurde per Kredit bezahlt, und diesen kann der stolze Besitzer von den eingesparten Heizkosten abbezahlen. Dazu kommen weitere staatliche Zuschüsse, so dass sich sogar ein anfänglicher Liquiditätsüberschuss von 10.000,– Euro ergeben hat.

Stefan Müllers Beispiel wird wohl weiter Schule machen. Denn sehr viele Eigentümer gebrauchter Immobilien müssen aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen ihre alten Öl- und Gaskessel erneuern. Da stellt sich nicht nur die Frage: Welche neue Technik ist die beste? In vielen Fällen dürfte zur Aufbereitung von warmem Wasser, zur Heizung der Wohnung oder zur Erzeugung von Strom kostenlose Energie der Sonne oder aus dem Erdreich in Frage kommen. Bei einem geschickten Einsatz von Förderungen können sich diese Investitionen lohnen.

Für ganz Neugierige – bitte hier klicken und weitere Infos anfordern:

http://fag.dvv-energie.de/

Um die Heizungsanlage zum Nulltarif zu bekommen, betrieb Stefan Mülller mit seinen Beratern die große Kombinatorik der Fördermittel zur Perfektion: Von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (Kfw) erhielt der Eigentümer eines Hauses in Füssen einen Kredit in Höhe von rund 13400 Euro. Da fehlten nur noch 600 Euro, um die Rechnung der Handwerker zu bezahlen: für Lieferung und Einbau sowie für die Montage. Unter dem Strich standen Kosten von 16000 Euro Krediten und Zuschüssen von 15000 Euro gegenüber.

Doch das Entscheidende für den Bauherrn ist: „Die Anlage läuft seit zwei Jahren ohne Macken“ – und weil er für Heizung und warmes Wasser nun weniger bezahlt, kann er von dem eingesparten Geld den Kredit für die neue Technik abbezahlen, die die 180 Quadratmeter große Immobilie versorgt.

Wie auch Sie eine Heizung zum „O-Tarif“ bekommen und von den staatlichen Zuschüssen profitieren, erfahren Sie hier:

http://fag.dvv-energie.de/

 

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Ein Geschenk für`s Leben http://www.finanzpraxis.com/2016/12/ein-geschenk-fuers-leben/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/ein-geschenk-fuers-leben/#respond Thu, 08 Dec 2016 08:39:18 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=21977  

proffevon Michael Proffe

US-Homepage
https://www.proffe-publishing.com/home/
Deutsche-Homepage
https://www.proffe-publishing.com/de/home/

Kennen Sie das auch? Jedes Jahr gibt es die Zeit, in der wir uns Gedanken machen müssen, was wir unseren Lieben schenken wollen.

Und das wird von Jahr zu Jahr schwieriger, denn seien wir mal ganz ehrlich, was brauchen wir denn heutzutage noch so wirklich dringend? Das meiste haben wir doch bereits.

Gerade für die Kinder und Enkel wird es immer schwieriger, etwas zu finden. Die Technik zieht immer mehr in die Kinder- und Jugendzimmer ein. Und auch für die jungen Erwachsenen besitzen die kleinen technischen Geräte eine sehr große Anziehungskraft.

Und in der Tat, wir würden uns schon manchmal wünschen, dass sich die Kinder und Enkel mit Dingen beschäftigen würden, die sie im späteren Leben weiterbringen.
Der Satz: „Du sollst es mal besser (einfacher) haben als wir“ ist durch die Jahrzehnte aktuell geblieben.

Die Zeiten werden nicht einfacher

Und wir stellen fest, dass die Zeiten nicht einfacher werden. In Zukunft werden immer mehr Nichtarbeitende von der arbeitenden Bevölkerung abhängig sein. Zwar nimmt die Geburtenrate wieder etwas zu, aber alle Kinder und Jugendlichen, die nun auf dem Weg zum Erwachsenwerden sind, werden es schwer haben.

Denn wir steuern unsicheren Zeiten entgegen. Sich darauf zu verlassen, dass schon irgendwie alles gut wird, ist fahrlässig. Die technischen Entwicklungen werden immer schneller und keiner weiß, was langfristig der richtige Weg ist.

Ich war schon immer der Meinung, dass Sie versuchen sollten, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Aber das ist natürlich nicht so einfach. Als 15-jähriger oder auch als 23-jähriger haben Sie noch nicht das erlangt, was Sie langfristig benötigen, um ein sorgenfreies Leben zu führen.

Sorgenfrei ist ein großes Wort. Ein sorgenfreies Leben kann man sowieso nicht planen. Das geht nicht, dafür hält das Leben zu viele Überraschungen bereit. Aber wir können uns in die Situation versetzen, auf möglichst viele dieser Überraschungen vorbereitet zu sein.

Der frühe Start ist wichtig

Haben Sie sich schon einmal überlegt, welche Möglichkeiten Sie gehabt hätten, wenn Sie schon mit 15 oder 23 Jahren Erfahrungen am Kapitalmarkt hätten machen können?

Stellen Sie sich vor, Sie hätten mit Mitte 40 bereits 20 Jahre Börsenerfahrung. Und nicht nur das, stellen Sie sich vor, Sie hätten dann auch ein Vermögen von mehreren Hunderttausend Euro und könnten dann auch noch damit umgehen.

Und als Sahnehäubchen stellen Sie sich jetzt noch vor, Sie haben einen Beruf mit dem Sie gutes Geld verdienen und müssen von Ihrem Einkommen nichts sparen, weil Ihr Depot das für Sie erledigt.

Natürlich ist das die absolute Idealvorstellung, aber wissen Sie was, es ist möglich. Denn das einzige Hindernis, warum eine solche Situation so schwer zu erreichen ist, ist, weil kein 15-jähriger Erfahrung an der Börse sammelt. Unsere Kinder und Enkel fangen viel zu spät an, sich mit der Materie zu beschäftigen.

Sie bringen Ihren Kindern das Laufen bei, das Radfahren und wie man sich bei Tisch benimmt. Sie schicken Sie in Tanzkurse, zum Reitunterricht und zum Turnen.

Alles wichtige Dinge, keine Frage, all das gehört zur Entwicklung eines jungen Menschen dazu.

Aber wo werden die jungen Menschen dazu befähigt, mit Ihrem Geld umzugehen?

In der Schule? Nein. Am allgemeinen Bankenspartag, wenn die Kinder mit Ihren Spardosen zur Bank gehen, das Geld auf einem Sparbuch einzahlen, um dort keine Zinsen zu bekommen? Nein, auch das ist nicht das, was einen dazu befähigt, mit dem Geld umzugehen.

Lernen mit Geld umzugehen

Mit Geld umgehen bedeutet in unserer Gesellschaft, vorsichtig mit den Ausgaben zu sein. Sparsam zu sein, nichts auszugeben.

Das ist alles gut und wichtig, aber nur mit einer Abwehr gewinnen Sie keine Meisterschaft. Sie müssen auf der Einkommensseite ebenfalls die Möglichkeiten ausschöpfen und das bedeutet, nicht nur Arbeiten für das Geld, sondern auch das Geld investieren.

Und wenn eine ganze Generation junger Menschen das früh genug lernt, dann steht ihnen die Welt offen. Ich weiß, das ist ein hehrer Wunsch von mir und wird auch so nicht eintreffen, aber Sie sollten versuchen, Ihren Lieben diese Möglichkeit zu geben.

Was diese dann daraus machen, das können Sie nur bedingt beeinflussen, aber die Chance sollten Sie ihnen geben. Und um Ihnen dazu das richtige Werkzeug an die Hand zu geben, habe ich meinen Einsteiger-Börsendienst „Proffes Newcomer“ ins Leben gerufen.

Performance und Lernen und Verstehen

Wir investieren in diesem wöchentlichen Börsennewsletter schon seit 2011. Es gibt zwei Hauptaspekte, die diesen Newsletter ausmachen. Der erste ist, über die Jahre hinweg eine Performance zu erzielen, die den jungen Menschen zeigt, dass es Alternativen zum Sparbuch gibt. Und zwar so lukrative, dass sie ihre Zukunftsmöglichkeiten mit anderen Augen sehen.

Der zweite Hauptaspekt ist das Lernen und Verstehen, wie das Geld angelegt wird. Ich erkläre meinen Lesern dort ganz genau, warum ich die Dinge so mache, wie ich sie mache.

Warum investieren wir in Aktien, was ist ein Optionsschein und wie sucht man diesen aus? Ich zeige meinen Lesern dort, wie ich langfristig ein Vermögen aufbaue. Und das mit einen Startkapital von 3.000 €.

Sie sehen, es ist alles auf Anfänger und junge Menschen ausgelegt, auch der Jahresbeitrag für den Newsletter ist mit nur 149 € anfängertauglich. Und der ganz große Vorteil: Das Geld ist in Ihrem Depot, nicht in irgendeinem Investment, an das Sie nicht drankommen oder in dem Sie gar nicht sehen, was dort passiert.

Sie können jeden Tag in Ihr Depot schauen und sehen, welcher Wert sich entwickelt und wie stark.

Und in letzter Konsequenz haben Sie alles in Ihrer eigenen Hand. Sie können jederzeit über Ihr Geld entscheiden, denn es liegt in Ihrem Depot.

Und das ist das Wichtige. Die jungen Menschen sollen ein Gefühl für die Verantwortung über ihr Geld bekommen. Es einfach irgendwo hinein zu stecken und dann abzuwarten, ist das eine. Wirklich daran mitzuarbeiten und zu sehen, wie etwas funktioniert, ist das andere. Denn nur dann können Sie irgendwann eigenständige Entscheidungen treffen. Ihr Know-how wächst mit Ihrem Vermögen.

Und das kann dann tatsächlich nach 20 Jahren ein sehr Beachtliches sein. Der Start von „Proffes Newcomer“ war in 2011. Seitdem hat der Newsletter eine Performance von mehr als 20 % pro Jahr erzeilt. Das scheint in den ersten 7 Jahren noch nicht spektakulär.

Aber Sie können sich ungefähr vorstellen wie das in 20 Jahren aussieht.

Und das wäre doch ein tolles Bild für einen Menschen, der Mitte 40 ist und diese Möglichkeiten hat.

Sie selbst können entscheiden, ob Ihr Sohn, Ihre Tochter oder Ihre Enkel die Chance auf so etwas bekommt.

Ich denke, das ist ein Weihnachtsgeschenk mit Spaß und Perspektive.

Hier geht es zu Ihrem Weihnachtsgeschenk, das Sie erst einmal 30 Tage lang kostenlos testen können.

Herzliche Grüße
Ihr

Michael Proffe

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Dieses Buch verändert alles… http://www.finanzpraxis.com/2016/12/dieses-buch-veraendert-alles/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/dieses-buch-veraendert-alles/#respond Thu, 08 Dec 2016 06:55:10 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=21971 Wenn es ein Buch gäbe, dessen Inhalte Deine Deine Fähigkeiten & Möglichkeiten auf „Knopfdruck“ vervielfachen könnte, würdest Du es dann kaufen?

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Besuche uns gerne auch auf unserer Homepage unter  Secret for Life .

Wir freuen uns auf Dich und wünschen Dir eine wunderschöne Vorweihnachtszeit.

Herzlichst

 

Dein „Secret for Life“ Team

www.secretforlife.de
support@secretforlife.de

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„The American Dream: Trumpflation „ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/the-american-dream-trumpflation/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/the-american-dream-trumpflation/#respond Wed, 07 Dec 2016 13:00:43 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=21968 Der aktuelle Neuwirth Finance Zins-Kommentar

nach der Wahl  Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten lässt dessen geplantes Konjunkturprogramm aus massiven Investitionen in die Infrastruktur viele Investoren und Banken wieder aufatmen. Denn im Zuge der opportunen Schuldenaufnahme und der anlaufenden Wirtschaft steigen die Preise und damit auch die Zinsen. Das könnte die Eurozone in ihrer Geldpolitik unter Druck setzen. Erfahren Sie im heutigen Zinskommentar mehr über die aufkeimende Dynamik um das Kuriosum Trumpflation.

 

Markt-Monitoring und Ausblick
Kurzfristiger Zins: Der 3-Monats-Euribor hat sich in den letzten zwei Wochen nicht verändert und steht nach wie vor bei -0,313%. Ein leichtes Abfallen in Richtung -0,4 % halten wir nach wie vor für sehr wahrscheinlich. Dies ist der aktuelle Stand der Einlagenfazilität der EZB.

Langfristiger Zins: Der 10jährige SWAP-Satz liegt derzeit bei 0,63 % und ist in den letzten Wochen abermals gestiegen. Durch BREXIT erwarten wir weiterhin niedrige SWAP-Sätze zwischen 0,20% – 1,00%.

 

 

The American Dream: Trumpflation
Der Plan des neuen Präsidenten die Steuern zu senken und gleichzeitig die Staatsausgaben zu erhöhen, ist nur durch eine drastische Aufnahme von neuen Schulden realisierbar. Das  Infrastrukturprogramm mit Investitionen in Straßen, Flughäfen und Brücken von 1 Billion Dollar steigert die Nachfrage, worauf die Unternehmen mit Preissteigerungen reagieren. Auch die geplanten Strafzölle auf ausländische Waren, besonders aus China, könnten eine zusätzliche Preissteigerung auslösen. Die verteuerten Importe regen die inländische Nachfrage an. Steigt infolgedessen die Inflation müssen die Anleger als Ausgleich für die Geldentwertung höhere Zinsen auf ihre Anleihen verlangen. Die höheren Inflationserwartungen ließen die zehnjährigen US-Anleihen von 1,8 Prozent auf derzeit 2,4 Prozent anschwellen (vgl. Abbildung 1). Auch der Dollar konnte im Zuge der steigenden Zinsen gegenüber dem Euro ordentlich zulegen und steht derzeit bei ca. 1,06 EUR/USD.

 

bild1
Abbildung 1: US 10 Jahre Anleiherenditen

 
Quelle: Eigene Darstellung

(hier klicken um Graphik zu vergrößern)

 

Von den steigenden Renditen in Amerika könnte auch Europa profitieren. Die höheren Zinsen und das Wirtschaftswachstum in Amerika stärken den Dollar und machen europäische Waren somit erschwinglicher auf dem Weltmarkt. Besonders China könnte sich als Trumps Sündenbock mehr auf den europäischen Markt fokussieren.
Ein schwacher Euro regt obendrein die Nachfrage im Inland an. Alles in allem steigen somit die Aussichten auf eine höhere Inflation und damit auf ein Ende der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank. Das ließ die Inflationserwartungen in der Eurozone steigen und damit auch die Renditen von deutschen Anleihen. Doch die hohe Arbeitslosigkeit von 10 Prozent in der Eurozone drückt auf die Löhne und lässt somit anders als in Amerika die Inflation nicht gleichwertig steigen. Von weiter steigenden Bundesanleihen ist auch wegen der Unsicherheiten  bzgl. der weiteren Entwicklung  in Italien nicht auszugehen.
Ob Donald Trump wie erhofft seine Steuer- und Investitionspläne in der Höhe durchsetzen kann, hängt vom Kongress ab. Doch der Markt scheint gerade zu euphorisch, dass Trump seinen Worten Taten folgen lässt. Inwiefern die amerikanische Notenbankchefin Janet Yellen dem Trend folgt, obliegt besonders der wirtschaftlichen Lage in den USA. Am 14. Dezember steht die nächste Entscheidung der FED über eine mögliche Zinserhöhung an. Wir dürfen ein spannendes Jahresende erwarten.

 

 

 

Gefällt Ihnen unser Zins-Kommentar und haben Sie Wünsche und Anregungen? Dann schreiben Sie uns gerne direkt an neuwirth@neuwirth.de. Selbstverständlich freuen wir uns auch über Lob und eine gute Referenz auf facebook.

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10 Vorteile von Broschüren http://www.finanzpraxis.com/2016/12/10-vorteile-von-broschuren/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/10-vorteile-von-broschuren/#respond Wed, 07 Dec 2016 06:48:54 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=8947 TippArtikel von Doris Doppler

Viele sagen: Broschüren sind teuer. Broschüren sind ein verstaubtes Artefakt früherer Jahrzehnte. Broschüren sind out. Aber werden deswegen weniger Broschüren geplant, gedruckt und verbreitet? Keineswegs.

Nach wie vor geben viele Unternehmen klassische Image- oder Produktbroschüren in Auftrag und setzen sie verkaufswirksam ein. Denn: Eine Broschüre vermittelt Wertigkeit und Glaubwürdigkeit, bietet Nutzen und baut Vertrauen auf – und tut daher Ihrem Image und Ihrem Umsatz gut.

Die Vorteile im Detail:

Verkaufsfördernd

Stellen Sie sich Ihre Broschüre wie ein schriftliches Verkaufsgespräch vor: Sie können Problembewusstsein beim Leser schaffen, kaufhemmende Ängste und Widerstände auflösen, den Produktnutzen ausführlich darstellen und den Leser zu einer konkreten Handlung auffordern.

Und Sie können zusätzliche Vertrauen bildende Features nutzen, wie etwa Testimonials oder Fallstudien. Wenn Sie diese Punkte bei der Planung Ihrer Broschüre berücksichtigen, schaffen Sie ein mächtiges Verkaufswerkzeug.

Glaubwürdig

In manchen Branchen gilt: Eine Firma ist erst dann eine richtige Firma, wenn sie eine Broschüre hat. Eine gut gemachte Broschüre steht nach wie vor für Vertrauenswürdigkeit, Verlässlichkeit, Qualität und Echtheit. Eine Broschüre gehört für solche Unternehmen ebenso zum guten (Geschäfts)Ton wie die Visitenkarte – die Kunden erwarten eine Broschüre ganz einfach.

Nützlich

Eine Broschüre informiert und überzeugt – durch interessante Inhalte und klug argumentierten Produktnutzen. Aber Sie können allerhand weitere nützliche Features integrieren – diese sorgen dafür, dass der Leser die Broschüre aufbehält und sie immer wieder zur Hand nimmt. Überlegen Sie sich deshalb, wie Sie nachhaltigen Mehrwert schaffen können: durch Fallstudien, Beilagen, F&A, Checklisten, Tipps etc.

Praktisch

Eine Broschüre ist meist dünn, faltbar, hat in jeder Tasche Platz. Der Leser ist weder auf Computer noch Internetzugang angewiesen und kann die Broschüre jederzeit an Kollegen und Geschäftspartner weiterreichen. Ein Stück Unabhängigkeit von Netz und Strom.

Vielseitig

Broschüren können Sie auf unterschiedlichste Weise einsetzen: als Beilage zum Werbebrief, als Produktbeigabe und natürlich als Unterstützung beim Verkaufsgespräch. Sie können kleine Newsletter beilegen, Checklisten, White papers, CDs und DVDs, Produktproben und vieles mehr. Außerdem lassen sich Broschüren in den ungewöhnlichsten Formaten drucken.

Vertraut

Eine Broschüre ist ebenso vertraut wie ein Buch. Jeder kennt sie, weiß, wie sie zu handhaben ist und muss sich nicht erst mit neuen Technologien, komplizierten Webadressen, „Under construction“-Meldungen, schwer lesbarer Online-Schrift oder schwieriger Navigation auf Firmenwebseiten auseinandersetzen.

Und diese Vertrautheit eines Werbemediums ist angesichts Globalisierung, Virtualisierung und Technologisierung ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt – vor allem bei konservativeren Zielgruppen.

Persönlich

Eine Broschüre ist weniger persönlich als ein Werbebrief, aber individueller als eine Anzeige oder eine Webseite. Und zwar zum Beispiel dann, wenn Sie mit einem Anschreiben verschickt wird, das möglichst genau auf die Situation und Wünsche von speziellen Kunden oder Zielgruppen eingeht. Oder wenn Sie eine Erfolgsgeschichte beifügen, die ein Projekt beschreibt, das sich ebenso auf die Situation eines bestimmten Kunden anwenden lässt. Oder wenn Sie dank neuer Druckverfahren den Umschlag personalisieren lassen.

Visuell

Emotionale Fotos im Großformat? Als Doppelseite in einer A4-Broschüre kein Problem. Wo Anzeigen, Werbebriefe oder Newsletter an ihre Grenzen stoßen, können Sie Broschüren als äußerst visuelles Medium einsetzen und Text und Bild zu einer starken Einheit verbinden. So sprechen Sie Ihre Zielgruppe auf mehreren Kommunikationsebenen an.

Ergänzend

Mit Printmedien wie Broschüren können Sie Ihre Online-Kampagnen unterstützen. Offline und online ergänzen sich, gleichen ihre Schwächen gegenseitig aus und verstärken dadurch den Marketing-Mix. Stimmen Sie deshalb diese Medien aufeinander ab, etwa hinsichtlich der Informationstiefe.

Verbindlich

Wenn Sie einem Interessenten eine – und darauf kommt es an! – hochwertige und vor allem nützliche Broschüre überreichen, die echten Mehrwert bietet, ist das fast wie ein Geschenk. Und wer etwas geschenkt bekommt, möchte sich dafür gerne revanchieren – das ist ein normales, zwischenmenschliches Phänomen.

Nicht, dass der Interessent im Gegenzug für Ihre Broschüre gleich bei Ihnen kauft – aber er wird sich zumindest veranlasst fühlen, Ihnen mehr Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. So schaffen Sie mit einer kunden- und nutzenorientierten Broschüre ein Stück verkaufsfördernder Verbindlichkeit.

(Auszug aus dem eBook „Starke Broschüren. Die besten Ideen für Text und Konzept“, erhältlich bei Amazon und als PDF im TextShop)

Zur Autorin:
Dr. Doris Doppler arbeitet als freie Texterin und Wirtschaftsjournalistin in Innsbruck (A). Die promovierte Betriebswirtin verfasst Broschüren und Webseiten, optimiert bestehende Texte und entwickelt Konzepte zur Corporate Language. Sie ist für Direktkunden und Agenturen im gesamten deutschsprachigen Raum tätig.

mail: doppler@ddoppler.com
web: www.ddoppler.com

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Italiener stimmen mit „Nein“ – Mögliche Auswirkungen auf die Märkte und Anlageklassen http://www.finanzpraxis.com/2016/12/italiener-stimmen-mit-nein-moegliche-auswirkungen-auf-die-maerkte-und-anlageklassen/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/italiener-stimmen-mit-nein-moegliche-auswirkungen-auf-die-maerkte-und-anlageklassen/#respond Tue, 06 Dec 2016 08:20:49 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=21966 euvan Nieuwenhuijzen, Chefstratege: „Zunächst einmal die gute Nachricht: Das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Österreich ist ein Hoffnungsschimmer, zumal in den kommenden Monaten noch zahlreiche Wahlen in Europa anstehen. Es zeigt zumindest, dass populistische Bewegungen bei Wahlen – verglichen mit den Umfragen – nicht immer einen Vorsprung haben. Das Referendum in Italien dagegen überraschte in dieser Richtung; der Abstand zugunsten der Gegner der Verfassungsreform war bei einer hohen Wahlbeteiligung sehr viel größer als erwartet.“

 

„Bei dem Referendum ging es um eine Verfassungsänderung, die das Regierungssystem des Landes vereinfachen sollte. Es wurde aber weithin als Vertrauensvotum für Premierminister Renzi angesehen. Insofern kann es als weiterer Beleg für den zunehmenden Einfluss des Populismus angesehen werden.“

 

„Da Premierminister Renzi kurz nach der Bekanntgabe der Ergebnisse zurücktrat, ist das Risiko von vorgezogenen Neuwahlen (zweite Jahreshälfte 2017) gestiegen. Angesichts der derzeitigen Sitzverteilung im Parlament gehen wir jedoch in unserem Basisszenario nach wie vor davon aus, dass eine neue Regierung unter einem neuen Premierminister (wahrscheinlich Padoan) im Parlament eine Vertrauensabstimmung gewinnen sollte.“

 

„Die neue Regierung wird vor allem den Haushalt für 2017 verabschieden und das Wahlgesetz („Italicum“) so ändern wollen, dass der Mehrheitsbonus verringert wird. Außerdem wird die neue Regierung – wahrscheinlich innerhalb weniger Wochen – eine Lösung für das Problem der notleidenden Kredite im Bankensystem finden müssen. Ansonsten könnten nach zunächst ein bis zwei Tagen mit stärkeren Kursschwankungen dauerhaftere Nachteile für die Märkte eintreten. In einem solchen, unwahrscheinlichen Fall könnten sich die ungünstigen Wechselwirkungen zwischen politischer Lähmung und geringer Wachstumsdynamik verstärken, was den Populisten noch mehr Zulauf verschaffen könnte.“

 

„In dem unwahrscheinlichen Fall, dass es zu vorgezogenen Neuwahlen kommt, besteht das Risiko einer M5S-Mehrheit im Abgeordnetenhaus. Der Senat würde dagegen entsprechend der derzeitigen rechtlichen Lage weiter arbeiten. Dies würde vor allem zu einer noch stärkeren politischen Lähmung führen, aber Italiens Mitgliedschaft im Euroraum wohl nicht ernsthaft gefährden.“

 

Emerging Markets

Maarten-Jan Bakkum, Senior Emerging Markets Stratege: „Bisher haben sich die Märkte unbeeindruckt davon gezeigt, dass der Abstand zwischen den Befürwortern und Gegnern im Referendum größer als erwartet war. Das ungünstige Ergebnis war anscheinend eingepreist. Damit ist ein Risikoaversionsschock an den globalen Märkten aufgrund der Entwicklungen in Italien zumindest vorerst nicht sehr wahrscheinlich. In Italien bleiben die Risiken hoch, aber solange es nicht zu wesentlichen Kursbewegungen des Euro kommt, dürften die Schwellenländer durch die Probleme in Italien und im Euroraum nicht unter nennenswerten zusätzlichen Druck kommen. Europa ist für Asien der wichtigste Handelspartner, weshalb der Euro und die Wachstumsaussichten in Europa genau im Blick behalten werden müssen.“

 

„Derzeit sind die US-Renditen (wenn die Renditen ansteigen, gerät der Schwellenländer-Carry-Trade stärker unter Druck) und die Entwicklung in China (diese Woche dürften die Devisenreserven niedriger ausfallen, was zu neuerlicher Sorge wegen möglicher Kapitalabflüsse aus China führen könnte) die wichtigsten Faktoren für die Schwellenländer. Zunehmende Belege für eine restriktivere Politik in China dürften noch mehr Zweifel daran aufkommen lassen, ob Chinas bisherige Wachstumsraten auch in der ersten Jahreshälfte 2017 andauern können.“

 

European High Yield

Sjors Haverkamp, Head of European High Yield: „Das Ergebnis des Referendums in italien dürfte nach einem ersten Rückgang der Risikobereitschaft auf der Sell Side nur moderate und handhabbare Auswirkungen auf die europäischen High-Yield-Märkte haben. Italienische Papiere machen 10% des europäischen und 4% des globalen High-Yield-Universums aus. Bei den meisten italienischen Emittenten handelt es sich um große Unternehmen, die zumeist geografisch diversifiziert sind und einen stabilen Cash-Flow sowie hinreichende Liquidität aufweisen. Das Referendumsergebnis dürfte sich vor allem auf den in gewisse Schwierigkeiten geratenen Finanzsektor auswirken, wobei die meisten Banken jedoch über ein Investment-Grade-Rating verfügen.“

 

Investment Grade Credit

Roel Janssen, Co- Head of Euro Investment Grade Credit: „Dass die Verfassungsreform im Referendum abgelehnt werden und Premierminister Renzi zurücktreten würde, wurde von den Märkten bis zu einem gewissen Grad erwartet. Daher sind die negativen Auswirkungen auf die Märkte für Investment-Grade-Unternehmensanleihen moderat. Da die Umfragen bereits auf das Risiko eines „Nein“ hingewiesen hatten, werden die Marktbewegungen nunmehr von drei Punkten abhängen.“

 

„Die erste wichtige Entwicklung sind die Auswirkungen auf die italienische Politik. Baldige Neuwahlen wären sicherlich negativ; die Bildung einer Übergangsregierung würde dagegen dafür sorgen, dass der Status quo bestehen bleibt, was zu einer Stabilisierung der Märkte für Unternehmensanleihen beitragen könnte. Der zweite Punkt sind die Auswirkungen auf die Bankenrekapitalisierung. Wenn die derzeitigen Bemühungen um eine Rekapitalisierung der Banca Monte die Paschi scheitern, könnten die Anleiheinhaber in Anspruch genommen werden und es könnte zu Ansteckungseffekten an den Märkten für Unternehmensanleihen kommen. Bei einer erfolgreichen Rekapitalisierung oder falls die EU eine Ausnahme von den Regeln für staatliche Unterstützung zulässt, wäre dagegen eine günstigere Entwicklung möglich. Und drittens wird die EZB am Donnerstag, dem 8. Dezember, ihre nächste geldpolitische Entscheidung bekanntgeben. Einige Marktteilnehmer rechneten damit, dass die EZB ihre monatlichen Käufe im Rahmen des Asset Purchase Programme im kommenden Jahr reduzieren würde. Wenn sie aber – vielleicht nicht zuletzt aufgrund des Referendumsergebnisses in Italien – das monatliche Kaufvolumen unverändert ließe und einige Regeln des Programms lockerte, um sich mehr Spielraum für eine Fortführung der Käufe auf dem derzeitigen Niveau zu verschaffen, wäre dies positiv für die Märkte und die Stimmung im restlichen Jahresverlauf.“

 

„Kurz, die Märkte für Investment-Grade-Unternehmensanleihen haben das Referendumsergebnis bisher gut verkraftet. Nun hängt es in hohem Maße von der politischen Entwicklung in Italien, von der Lage im italienischen Bankensystem und von der EZB ab, ob das Referendum die Märkte spürbar beeinflusst oder nicht.“

 

 

Global Fixed Income

Hans van Zwol, Senior Portfolio Manager Global Fixed Income: „Im Referendum lehnten die Italiener die vorgeschlagenen Verfassungsreformen klar ab.  Premierminister Renzi hat gegenüber dem italienischen Präsidenten seinen Rücktritt erklärt. Nun sind mehrere politische Szenarien möglich, und es ist unklar, wie sich die Lage entwickeln wird.“

 

„Bisher ist die Marktreaktion moderat ausgefallen. Die Renditedifferenz zwischen zehnjährigen italienischen Staatsanleihen und ihren deutschen Pendants weitete sich heute morgen zunächst um 0,14% aus, liegt aber inzwischen wieder beinahe auf dem Stand der vergangenen Woche. Panikreaktionen oder eine ausgeprägte Flucht in sichere Vermögenswerte sind eindeutig nicht zu erkennen. Aufgrund der Sorge um einige schwache italienische Banken haben sich die Spreads im Finanzsektor ausgeweitet, aber auch dort ist keine starke Bewegung zu erkennen.“

 

„Längerfristig gibt es für die Finanzmärkte durchaus Anlass zur Sorge. Bei Neuwahlen könnte die euroskeptische Fünf-Sterne-Bewegung an die Macht gelangen. Bei einem politischen Durchwursteln, z.B. im Falle einer Übergangsregierung oder einer anderen kurzfristigen Lösung, dürfte Italiens Konjunktur wegen des Mangels an Reformen weiterhin lahmen.“

 

„Italiens Risikoprämien gegenüber den europäischen Staatsanleihen mit den besten Ratings erscheinen zwar attraktiv und das EZB-Kaufprogramm für Staatsanleihen bietet einen gewissen Puffer. Dennoch ist es unseres Erachtens sinnvoll, vorsichtig in Bezug auf italienische Staatsanleihen zu sein, bis mehr Klarheit über die politische Entwicklung herrscht.“

 

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Ein harter Tag für die italienische Wirtschaft und für Europa http://www.finanzpraxis.com/2016/12/ein-harter-tag-fuer-die-italienische-wirtschaft-und-fuer-europa/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/ein-harter-tag-fuer-die-italienische-wirtschaft-und-fuer-europa/#respond Tue, 06 Dec 2016 08:17:17 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=21963 viktor_nossek__2_Im Epizentrum stehen die italienischen Banken 

Als Reaktion auf Italiens Votum gegen Renzis Reform am Sonntag, 4. Dezember, äussert sich Viktor Nossek, Leiter Research von WisdomTree Europe, wie folgt:

«Ein harter Tag für die italienische Wirtschaft, überhaupt für Europa im Allgemeinen, da die Stellung Italiens in Europa nun gefährdet ist.

Im Epizentrum stehen die italienischen Banken welche das grösste Systemrisiko für die Eurozone darstellen. Wir erwarten, dass sich die Anlegerstimmung verschlechtern wird und die Ratingagenturen die Bewertung des italienischen Staates herabstufen werden, wenn sich der Druck auf die Banken intensiviert. Dies hat wiederum einen deutlichen Ausverkauf dieser Schuldverschreibungen zur Folge, was die Bilanz unter noch mehr Druck setzen wird, als es die schlechten Kredite bereits tun.

Mit hoher Arbeitslosigkeit und Reformen des Arbeitsmarktes, die nicht tief genug greifen, wird es Jahre dauern, bis es Italiens Wirtschaft bedeutend besser gehen wird. Italiens nominales BIP-Wachstum muss weit über 2,5 % steigen, um die Anhäufung von neuen Schulden zu verkraften, vorausgesetzt, die staatlichen Einsparungen bleiben gleich – ein Ergebnis, das aufgrund der Abstimmung gegen die Reformen schwierig erscheint.

Auf der Investitionsseite wird das Nein der Abstimmung weiterhin die pessimistische Stimmung für die meisten italienischen Asset-Klassen und den Euro antreiben und die Botschaft an die Anleger muss vorbereitet werden: Die Volatilität wird sich kurzfristig fortsetzen, also sichern Sie Ihr breites Engagement in Aktien ab und überlegen Sie, sich in sichere Häfen zurückzuziehen – zum Beispiel Gold. Die Spreads der Europäischen Staatsanleihen gegenüber den deutschen Bundesanleihen (BUND) sind anfällig für eine Ausweitung, da ein politisch belastetes Umfeld keinen Spielraum für Budgeteinschränkungen lässt. Längerfristig sollten die Aktien europäischer Exporteure von der Abwertung des Euro profitieren, soweit diese kontrolliert ist und nicht eine völlige Risk-off-Positionierung der Investoren einleitet.

Wir rechnen mit der Wahrscheinlichkeit einer höheren Volatilität des Euro, die ausländische Investoren, die ein Engagement in Europa suchen, dazu zu drängen wird, ihr Aktienengagement abzusichern, während die Finanzwerte in diesem Zusammenhang als der untergewichtete Sektor angesehen wird.

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Edelmetalle und Minenaktien vor Kurserholung http://www.finanzpraxis.com/2016/12/edelmetalle-und-minenaktien-vor-kurserholung/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/edelmetalle-und-minenaktien-vor-kurserholung/#respond Mon, 05 Dec 2016 09:28:59 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=21961 Nachdem der Goldpreis in der vergangenen Woche noch mal ein neues Tief gemacht hat und bis knapp 1.160 $ zurückfiel, konnte es zum Wochenschluss eine leichte Kurserholung geben. Das 61,8 $ Fibonacci-Retracement, welches sich bei 1.172,3 $ befindet, hat somit gehalten. Die Kursschwäche bei Gold wurde von Silber, Platin und den Edelmetallaktien nicht bestätigt, was eine positive Divergenz ist und somit positiv zu werten ist.

Auch der Silbermarkt hat sich im Bereich von 16,50 $ in den letzten Wochen stabilisiert.

Kurserholung steht bevor

Ich sehen die Wahrscheinlichkeit bei 60 bis 65 %, dass wir zumindest kurzfrisitig, also in den nächsten Wochen, eine Kurserholung Gold, Silber, Platin und Minenaktien sehen werden.

Die Newmont Minining Aktie (NEM) hat genauso wie der XAU-Gold und Silberaktien Index 50 % des vorangegangenen Anstiegs korrigiert und bewegt sich seit drei Wochen seitwärts. Eine Kurserholung kann auch hier erwartet werden.

Sehen Sie in meinem aktuellen Chartanalyse Video meine Einschätzung zur weiteren Kursentwicklung.

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Erfolgsrezept: Mitarbeitermotivation http://www.finanzpraxis.com/2016/12/erfolgsrezept-mitarbeitermotivation/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/erfolgsrezept-mitarbeitermotivation/#respond Mon, 05 Dec 2016 08:14:12 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=19341 Teamfoto-kl2Neue Wege braucht das Land!

Jeder positiv motivierte Mitarbeiter ist ein wertvoller Mitarbeiter. Dass man heute aber mit „gutem Kaffee“ niemanden mehr motivieren kann, ist jedem klar. Schon deshalb setzt ProLife auf materielle Motivation und die Erfüllung immaterieller Bedürfnisse gleichermaßen.

„Gerade wenn die Anforderungen im Job hoch sind, ist die Wahrung der Work-Life-Balance wichtig. Die Mitarbeiter müssen sich im Unternehmen und an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen“, erklärt Prolife-Geschäftsführer Michael Früchtl. Wer gute Leistungen erwarte, müsse auch Interesse für die Bedürfnisse der Mitarbeiter zeigen. „Das zahlendominierte Arbeiten in unserer Branche, die sich hauptsächlich mit dem Ankauf von Versicherungen befasst, erfordert immer höchste Konzentration. Da ist es uns natürlich wichtig, dass zum einen der Arbeitsplatz optimal ausgerichtet ist. Zum anderen achten wir darauf, dass jeder Mitarbeiter einen Ausgleich zum Arbeitsalltag  hat. Nur so kann er sich mit voller Konzentration den beruflichen Aufgaben widmen.“

Als erste Maßnahme hat ProLife alle Arbeitsplätze optimiert. Höhenverstellbare Schreibtische und ergonomische Stühle sorgen für die optimale Haltung bei der Arbeit. Ein Schallschutz zwischen den Arbeitsplätzen entlastet bei Telefonaten. Flimmer- und blendfreie Bildschirme sowie die  hellen Räume, die Kunstlicht nur im Ausnahmefall nötig machen, schonen die Augen. „All diese Änderungen zeigen, dass man schon mit kleinen Maßnahmen viel erreichen kann“, so Früchtl weiter. Das ist aber längst nicht alles. Es gibt die Mitgliedschaft in einem Fitnessclub und jeden Monat einen Tankgutschein für alle Mitarbeiter. „Was uns jedoch sehr viel wichtiger ist, das ist der respektvolle und wertschätzende Umgang miteinander – ein gutes und entspanntes Verhältnis unter den Kollegen und mit Vorgesetzten. Deshalb pflegen wir die Gemeinschaft mit einem wöchentlichen „Salat-Tag“, großen Weihnachts- und Firmenfeiern und gemeinsamen Besuchen regionaler Feste. Was unser Unternehmen am meisten zusammenschweißt, das sind aber die gemeinsamen Urlaube. Im Winter fahren wir nach Österreich auf eine Hütte und im letzten Spätsommer waren wir beispielsweise vier Tage gemeinsam in Italien.“

Der Top-Motivationsfaktor ist also nach wie vor ein gutes Verhältnis zum Chef und auch zu den Kollegen. Die Unternehmen haben durchaus die Möglichkeit, dem Mitarbeiter zu zeigen, dass seine Arbeit geschätzt wird und man ihn als Mensch wahrnimmt.

„Wir brauchen Mitarbeiter, die auch mal eine Extrameile leisten und nicht Dienst nach Vorschrift machen“, schließt Früchtl. „Deshalb lassen wir unseren Mitarbeitern eigene Verantwortungsbereiche und begegnen ihnen auf Augenhöhe!“

Das einfache Fazit: Ein erfolgreiches Management schafft Freiraum für die Mitarbeiter, sieht Erfolge und spart nicht mit Lob. Der Chef muss als Partner verstanden werden. Einerseits gewährt er Autonomie, andererseits ist er bei Problemen erreichbar und kann dem Mitarbeiter zur Seite stehen.

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Einen Privatkredit als Alternative zum Dispokredit aufnehmen http://www.finanzpraxis.com/2016/12/einen-privatkredit-als-alternative-zum-dispokredit-aufnehmen/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/einen-privatkredit-als-alternative-zum-dispokredit-aufnehmen/#respond Mon, 05 Dec 2016 06:48:04 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=21957 IMG_7634-winzigWer kennt die Situation nicht? Es kommen unvorhergesehene Ausgaben und man verfügt nicht über die notwendigen Gelder, muss also zumindest den Zeitraum bis zum nächsten Gehalt überbrücken. In diesem Fall bietet sich natürlich der Dispositionskredit der Hausbank an. Denn in der Regel wird dieser auch ohne ausdrücklichen Wunsch nahezu jedem Kontoinhaber eingeräumt. Die meisten Menschen befassen sich nicht einmal explizit mit ihrem Dispo und ignorieren auch die Kosten die entstehen, wenn sie ihn für ein paar Tage in Anspruch nehmen. So zeigt diese Studie, dass rund die Hälfte der Deutschen nicht einmal den Zinssatz für ihren eigenen Dispokredit kennt.

Oft sind die Dispozinsen nur schwer einzusehen
Das liegt natürlich auch daran, dass dieser bei den Banken eher versteckt ist, da man dem Verbraucher die oft immens hohen Zinsen nicht auch noch unter die Nase reiben. So haben wir an dieser Stelle schon über die zum Teil sittenwidrigen Zinssätze einiger Banken berichtet. Doch was kann man anstatt eines Dispokredits nutzen?

Ein Privatkredit stellt eine günstigere Alternative zum Dispokredit dar
Immer mehr Menschen suchen nach einer Alternative zu ihrem Dispositionskredit, da sie nicht weiter bereit sind die hohen Zinsen zu zahlen. Gerade jetzt, wo der Leitzins historisch niedrig ist, sollte man eigentlich davon ausgehen, dass auch die Banken ihre Zinsen anpassen. Bei Dispokrediten ist dies allerdings nur unzureichend geschehen. Deswegen haben sich Privatkredite etabliert. Mit diesen können Menschen für einen bestimmten Anlass oder eine bestimmte Ausgabe einen Kreditwunsch äußern, ohne dabei die überhöhten Zinsen für den Dispo zu bezahlen.

Wie funktioniert ein Privatkredit?
Eigentlich ist ein Privatkredit ganz einfach erklärt. Menschen die ihr Geld nicht zu den niedrigen Zinsen bei der Bank anlegen möchten, stellen dieses Geld anderen Menschen, denen die Zinsen für einen Dispositionskredit bei der Bank zu hoch sind, zur Verfügung. Dabei ist es natürlich wichtig, dass der potentielle Kreditnehmer sein Anliegen so gut wie möglich präsentiert, damit die Investoren ein Gespür dafür bekommen können, ob ihr Geld beim Kreditnehmer gut angelegt ist.

Auxmoney als Alternative zum Dispo
Eine der bekanntesten und seriösesten Seiten für Privatkredit als Alternative zum Dispositionskredit ist Auxmoney. Aktuell laufen über Auxmoney rund 70.000 Privatkredite und es werden immer mehr. Abhängig von der Bonität variiert natürlich auch bei Auxmoney der Zinssatz und grundsätzlich gilt, dass ein attraktiver Zinssatz auch zu einer schnelleren Finanzierung führt. Doch in erster Linie geht es darum, dass das eigene Anliegen gut präsentiert wird und natürlich auch darum, dass Sicherheiten und ein eigenes Einkommen vorhanden sind.

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Denkmalimmobilien,die verkannten Juwele http://www.finanzpraxis.com/2016/12/gastbeitrag-uber-denkmalimmobilien/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/gastbeitrag-uber-denkmalimmobilien/#comments Fri, 02 Dec 2016 06:49:11 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=4115 Eine Denkmalimmobilie ist eine der letzten Möglichkeiten, das zu versteuernde Einkommen und die resultierende Steuerlast zu senken. Gleichzeitig kann sie für Besserverdienende und Selbständige mit entsprechenden Einkünften ein interessanter Baustein der Altersvorsorge und eines soliden Vermögensaufbaus sein, denn sie stellt eine Investition in Sachwerte dar.

Gerade in den neuen Bundesländern und den Städten Berlin, Potsdam und Leipzig ist in den letzten Jahren ein regelrechter Ansturm auf Denkmalimmobilien zu verzeichnen. Aus gutem Grund – die Objekte sind wunderschön anzusehen, sie werden aufwändig saniert und an Kapitalanleger verkauft. Ein Objekt muss diverse Anforderungen erfüllen, um als Denkmalimmobilie eingestuft zu werden. Diese Klassifizierung nimmt das zuständige Denkmalamt vor, und sie ist zwingend erforderlich, wenn man in den Genuss der höheren steuerlichen Abschreibung für Denkmalimmobilien kommen möchte. Ebenso wichtig ist, dass die Sanierung der Immobilie nach dem Abschluss des Kaufvertrags beginnt.


Denkmalimmobilien sind oft ehemalige Kasernen oder ähnlich prachtvolle Bauten, die recht verkommen aussehen. Zwar muss die ursprüngliche Bausubstanz von außen beibehalten werden oder darf allenfalls restauriert werden, um als Denkmalimmobilie anerkannt zu werden, aber gerade von außen scheuen die Bauträger in der Regel weder Kosten noch Mühen um aus dem ehemals äußerlich nicht sehr ansehnlichen Objekt ein echtes Schmuckstück zu machen – selbstverständlich unter Erhaltung der architektonischen Stilrichtung aus der Gründerzeit, der Bauhauszeit oder welche historische Epoche auch immer angesprochen wird… Die Einrichtung der Objekte stellt auch anspruchsvolle Käufer zufrieden – hochwertigste Wand- und Bodenbeläge, praktische und funktionale Küchen mit allen nötigen Einrichtungen, wunderschöne Bäder und eine technische Ausrüstung der Häuser, die kaum Wünsche offen lässt. Damit werden aus ehemals heruntergekommenen Ruinen innerhalb kurzer Zeit wunderschöne Objekte, die Kapitalanlegern und Mietern gleichermaßen gefallen.

Gerade als Kapitalanleger verfolgt man aber meist nicht nur das Ziel, Vermögen aufzubauen sondern hat auch Interesse an der steuerlichen Begünstigung der Denkmalimmobilien. Der steuerliche Vorteil entsteht, wenn der Kapitalanleger bei der Vermietung des Objektes einen Verlust aus Vermietung und Verpachtung erzielt. Dieser Verlust resultiert aus den Ausgaben – den Zinsen der Darlehensrate und den Abschreibungen auf den Kaufpreis – der Immobilie, wenn diese größer sind als die Mieteinnahmen. Bei Denkmalimmobilien kommt eine höhere Abschreibung zur Anwendung als bei Bestandsimmobilien, da sie über 12 Jahre mit jeweils sieben bis acht Prozent abgeschrieben werden können – ein Umstand, der die Ausgaben erhöht und damit den Verlust begründet. Der Verlust aus Vermietung und Verpachtung senkt das zu versteuernde Einkommen und die Steuerlast. Ein Steuerrechner für Immobilien kann helfen, genauere Details zu berechnen.

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Top 10 Blogs: Marketing http://www.finanzpraxis.com/2016/12/top-10-blogs-marketing/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/top-10-blogs-marketing/#comments Fri, 02 Dec 2016 06:21:10 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=7659 Leider gibt es viel zu wenige wirklich gute Quellen, welche die Unternehmer, besonders die kleineren auf einem guten Stand halten. Wir haben hier einige zusammengetragen.

Marketing-blog.biz http://www.marketing-blog.biz/blog/

Dieses Blog nennt sich selber „Das Blog für Besserwerber“. Und so ist es auch zu sehen. Es beleuchtet alle Aspekte der sich permanent verändernden Marketinglandschaft.

Best Practice Blog / Burkhard Schneider http://www.best-practice-business.de/blog/

Hier werden die neuesten und bewährtesten Marketingmethoden diskutiert und dargestellt. Das Blog eignet sich hervorragend um das Marketinghandwerk zu erlernen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Neukunden Magnet http://www.neukunden-magnet.de/

Der Name ist hier Programm. Der Unternehmensberater Thomas Kilian erklärt die wichtigsten Grundlagen zur Kundengewinnung- und Bindung mit Hilfe des Internets.

Kultfaktor  http://blog.cultstyles.de/

Ein etwas anderes Blog. Kultfaktor beschäftigt sich in Erster Linie mit dem Marketinggeschichten der Kultmarken. Locker fröhlich wird hier alles kommentiert was mit den Kultmarken zu tun hat.

IVISUELL  http://www.ivisuell.de/

Bei Ivisuell dreht sich alles um Werbung. Gute wie schlechte. Eine gute Einführung ins Marketing

meinstartup.com  http://www.meinstartup.com/

alles was der Start-Up Unternehmer zum Thema Marketing wissen muss. Mancher Jungunternehmer tut sich schwer, seine Geschäft zu vermarkten. Meinstartup.com kennt Lösungen

82X  http://82x.de/

82x beschäftigt sich eingehend mit Marketing aller Art. Selbstständige, deren Geschäft etwas schleppend läuft bekommen hier den rechten kick.

Anders Denken http://www.andersdenken.at/

Wer die ausgetretenen Pfade des Marketing verlassen und seine Kunden mit neuen Marketingaktionen überraschen möchte ist hier richtig. Marketing funktioniert ja nur, wenn die Zielperson auch aufmerksam bleibt.

Bernetblog http://bernetblog.ch/

Marketing kann auch negative Seiten haben. Schnell und kompetent wird hier für und wieder der verschieden Marketingaktionen beleuchtet

Connected Marketing  http://www.connectedmarketing.de/cm/

Der Name ist Programm, das Thema dieses Blogs ist das Zusammenwachsen des Viralen Marketings, der Mund zu Mund Propaganda mit dem Web 2.0

Redakteur Frank Varoquier  

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Steuertipps zum Jahreswechsel 2016/17 http://www.finanzpraxis.com/2016/12/steuertipps-zum-jahreswechsel-201617/ http://www.finanzpraxis.com/2016/12/steuertipps-zum-jahreswechsel-201617/#respond Thu, 01 Dec 2016 08:36:01 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=21953 Steuertipps_Steuer_Steuer-absetzenDas Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Die Weihnachtszeit steht bevor und das Stressniveau vieler Menschen steigt, da noch immer nicht alle Geschenke in Sack und Tüten sind. Dabei lohnt es sich – auch steuerlich – noch einmal inne zu halten. Alljährlich gibt es zahlreiche steuerliche Änderungen und Optimierungspotential. Der Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg informiert, welche (Neu)Regelung Ihnen zugutekommt und worauf Sie ab 1.1.2017 steuerlich achten sollten.

 

Abgabefrist für die Steuererklärung 2016

Auch im kommenden Jahr endet die Frist für Steuerpflichtige, die gesetzlich zur Abgabe der Steuererklärung 2016 verpflichtet sind, am 31.05.2017. Wird ein Steuerberater mit der Bearbeitung der Erklärung beauftragt, verlängert sich die Frist bis zum 31.12.2017.

 

Steuerpflichtige, die nicht zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind und diese freiwillig erstellen, haben noch länger Zeit. Mit Ablauf des Jahres 2016 verjährt eigentlich die Einkommensteuer 2012. Da der 31.12. in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, kann die Erklärung zur Einkommensteuer 2012 sogar bis zum 2.1.2017 beim Finanzamt eingereicht werden. Die Beantragung kann sich durchaus lohnen. In den vergangenen Jahren lag die durchschnittliche Steuerrückerstattung bei knapp 900 €.

 

Frühestens für die Einkommensteuererklärung 2018 greift für Steuerpflichtige, die zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind, die neu geregelte verlängerte Abgabefrist bis 31.07.2019. Für beratene Steuerpflichtige bzw. deren Steuerberater gilt als Abgabetermine der 28.02.2020. Der Gesetzgeber hält sich jedoch noch ein Hintertürchen offen: Die verlängerten Fristen greifen nur, wenn auch die technischen und organisatorischen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

 

 

 

 

 

 

 

Steuerklassenwechsel kann sich auszahlen

Ehepaare oder eingetragene Lebenspartner, die auf ihre zu viel gezahlte Steuer nicht warten möchten, sollten prüfen, ob sich ggf. ein Steuerklassenwechsel lohnt. Bei deutlich unterschiedlichen Einkommen von Ehe- bzw. Lebenspartnern ist es unterjährig steuerlich günstiger, wenn der Besserverdienende die Steuerklasse III und der Partner die Steuerklasse V wählt. In der Steuerklasse IV sollten Paare bleiben, wenn beide in etwa das Gleiche verdienen.

 

Anders kann die Handlungsempfehlung lauten, wenn der Partner mit dem geringeren Einkommen Lohnersatzleistungen zu erwarten hat. Hintergrund: Die Höhe des Arbeitslosengeldes orientiert sich an den Nettobezügen. Die Wahl der Steuerklasse III führt daher zu höheren Leistungen. Zwar muss der Besserverdienende in diesem Fall in der Steuerklasse V unterjährig höhere Steuerabzüge hinnehmen. Die zu viel gezahlten Steuern bekommt das Paar jedoch mit der Jahressteuererklärung erstattet.

 

Auch beim Elterngeld kann ein Wechsel in die Steuerklasse III sinnvoll sein. Dieser sollte jedoch seitens der Mutter mindestens sieben Monate vor dem Mutterschutz bzw. seitens des Vaters spätestens sieben Monate vor der Geburt vollzogen werden. Hierbei kommt es darauf an, wer das Kind überwiegend betreuen wird.

 

Alleinerziehende, die allein mit ihrem Kind bzw. ihren Kindern zusammenleben, sollten die günstigere Steuerklasse II beantragen.

 

Mehr Netto durch die Eintragung von Freibeträgen

Neben der Möglichkeit des Steuerklassenwechsels können auch Freibeträge u. a. wegen erhöhter Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnlicher Belastungen beim Lohnsteuerabzug Berücksichtigung finden. Den erforderlichen Antrag können Steuerpflichtige bis 30.11. des laufenden Jahres beim Finanzamt stellen. In diesem Fall wird der gesamte Jahres-Freibetrag auf den verbleibenden Zeitraum des Jahres aufgeteilt. Folglich ist das Dezember-Gehalt höher und es bleibt mehr Bares für die Weihnachtsgeschenke. Der Freibetrag wird jedoch nur gewährt, wenn die Aufwendungen insgesamt die gesetzlichen Pauschalen um mindestens 600 € übersteigen. Etwas anderes gilt für den Freibetrag für beeinträchtigte Menschen bzw. auch den Freibetrag für Hinterbliebene. Diese werden sofort – ohne Betragsgrenze – berücksichtigt. Steuerpflichtige, die einen solchen Antrag auf Lohnsteuerermäßigung 2016 beim Finanzamt stellen, müssen eine Steuererklärung bis zum 31.05.2017 abgeben; bei Hinzuziehung eines Steuerberaters muss die Erklärung bis spätestens 31.12.2017 beim Finanzamt eingehen.

 

Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns: Minijob in Gefahr?

Erfreulich für viele Arbeitnehmer: Zum 1.1.2017 steigt der gesetzliche Mindestlohn von derzeit 8,50 € auf 8,84 € pro Stunde. Doch was des Arbeitnehmers Freud, ist des Arbeitgebers „Leid“. Minijobber, die zum Mindestlohn geringfügig beschäftigt sind („450 €-Job“), stehen Arbeitgebern damit künftig jeden Monat etwa zwei Stunden weniger zur Verfügung. Mit dem Jahreswechsel gilt es daher, die monatliche Arbeitszeit bei 450-€-Jobbern zu überprüfen. Anderenfalls kann durch die Anhebung des Stundenlohns der sozialversicherungsfreie Minijob in Gefahr geraten.

 

 

Mehr Rente! Mehr Steuern?

Eine Erhöhung gab es zuletzt auch bei den Renten. Zum 1.7.2016 stieg das Rentenniveau im Westen um 4,25 % und im Osten um 5,95 %. Aber aufgepasst: Viele Rentner werden durch diese Erhöhung bereits für das Kalenderjahr 2016 steuerpflichtig. Neben Sonderausgaben, wie haushaltsnahe Dienstleistungen oder Spenden, können jedoch

  1. a. auch außergewöhnliche Belastungen, z. B. Krankheitskosten, in Abzug gebracht werden und das steuerpflichtige Einkommen reduzieren. In diesem Fall sollten die Belege für diese Aufwendungen gesammelt werden. Sie sind ggf. als Nachweis beim Finanzamt einzureichen.

 

Wann sich die Heirat „kurz vor Toresschluss“ rechnet

Unromantisch, aber pragmatisch: Wird der Bund fürs Leben noch in diesem Kalenderjahr standesamtlich geschlossen, kann für das gesamte Jahr 2016 die gemeinsame Veranlagung gewählt werden. Dieser sog. Splittingvorteil ist besonders interessant für unterschiedlich verdienende Ehepaare und Lebenspartner. Am größten ist der Effekt, wenn ein Partner allein das gesamte Einkommen erzielt.

 

Ausgaben bündeln, verschieben und Steuern sparen

Ist der Arbeitnehmer-Werbungskostenpauschbetrag in Höhe von 1.000 € in diesem Jahr bereits überschritten, können zusätzliche beruflich veranlasste Aufwendungen die Steuerlast weiter reduzieren. So kann etwa die private Finanzierung eines Weiterbildungskurses noch vor dem Jahreswechsel eine lukrative Investition sein. Steht im kommenden Jahr zudem eine Gehaltserhöhung an, erhöht sich die positive Wirkung der Ausgaben im „alten“ Jahr. Dieser Effekt ist auf die progressive Gestaltung des Einkommensteuertarifs zurückzuführen.

 

Auch im Bereich von Handwerkerleistungen gibt es zum Jahreswechsel Einsparpotential. Jährlich kann für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen eine Steuerermäßigung in Höhe von 20 % der Aufwendungen, max. 1.200 €, in Anspruch genommen werden. Ist bzw. wird der Höchstbetrag in 2016 überschritten, lohnt es sich, Arbeiten ggf. ins Jahr 2017 zu verschieben und entsprechend später steuerlich geltend zu machen. Für haushaltsnahe Dienstleistungen, wie die Beauftragung eines selbständigen Fensterputzers, Pflegedienstes oder Gärtners, gilt dies entsprechend. Hier ist eine jährliche Steuerermäßigung in Höhe von 20 % der Aufwendungen, max. 4.000 €, möglich. Voraussetzung ist stets eine „unbare“ Zahlung anhand einer Rechnung.

 

Schließlich kann sich auch eine Bündelung der nicht von der Krankenkasse übernommenen Krankheitskosten lohnen. Damit außergewöhnliche Belastungen, wie Sehhilfen, Zahnersatz oder ärztlich verordnete Medikamente, die Steuerlast mindern, müssen die insgesamt im Kalenderjahr aufgewendeten Kosten den zumutbaren Eigenanteil überschreiten. Dieser ermittelt sich in Abhängigkeit der gesamten Einkünfte. Als Nachweis gegenüber dem Finanzamt bietet es sich an, Quittungen und Belege für Krankheitskosten von Jahresbeginn an aufzubewahren. Maßgebend ist stets der Zahlungszeitpunkt.

 

 

 

Gesundheitsbewusstes Verhalten wird belohnt

Eine positive Nachricht erreichte Krankenversicherte im September dieses Jahres vom Bundesfinanzhof (BFH). Demnach dürfen Erstattungen von Krankenkassen im Rahmen eines Bonusprogramms nicht die als Sonderausgaben abziehbaren Krankenversicherungsbeiträge des Steuerpflichtigen mindern. Die Finanzverwaltung sah bislang in allen Krankenkassenleistungen aufgrund eines Bonusprogramms eine Beitragserstattung und kürzte die gezahlten Beiträge in entsprechender Höhe.

Nach Auffassung des BFH handelt es sich jedoch um eine Abgeltung der vom Steuerpflichtigen getragenen gesundheitsbezogenen Aufwendungen. Es kann sich also lohnen, ggf. fehlende Voraussetzungen zum Bonuserhalt noch zu erfüllen.

 

Den Fiskus bei der Abschiedsfeier mitzahlen lassen

Wer in nächster Zeit die Arbeitsstelle wechselt oder in den wohlverdienten Ruhestand geht, kann den Fiskus auch an den Kosten seiner Abschiedsfeier beteiligen. Neben dem beruflichen Charakter der Feier wird bei der Beurteilung seitens des Finanzamts auch der Zusammensetzung der Gäste eine große Bedeutung beigemessen. Besteht der Teilnehmerkreis ausschließlich aus Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern, spricht dies regelmäßig für eine berufliche Veranlassung der Veranstaltung. Doch auch im Falle einer Feier aus beruflichem und privatem Anlass können nach Auffassung des BFH hinsichtlich der Gäste aus dem beruflichen Umfeld des Steuerpflichtigen Werbungskosten geltend gemacht werden. Die Einladung dieser Gäste muss jedoch (nahezu) ausschließlich beruflich veranlasst sein. Als Nachweis gegenüber dem Finanzamt sollten die Belege und die Gästeliste in jedem Fall aufgehoben werden.

 

Registrierkassen & Co.: Für Altgeräte läuft die Zeit ab!

Das Weihnachtsgeschäft lässt auch in diesem Jahr wieder die Kassen klingeln und das Händlerherz höherschlagen. Die Finanzverwaltung verteilt hingegen keine Geschenke. Die in der sogenannten „Kassenrichtlinie 2010“ geregelte Übergangsfrist für Registrierkassen und weitere Geräte, die keine hinreichenden Einzelaufzeichnungs- sowie Speicherungs- bzw. Datenexportfunktion haben, läuft zum Jahresende aus. Mit Jahresbeginn sollten daher Geräte, die nicht entsprechend der Anforderungen zum 1.1.2017 aufrüstbar sind, nicht mehr genutzt werden. Neben Registrierkassen sind auch Waagen mit Registrierkassenfunktion, Taxameter und Wegstreckenzähler betroffen. Eine ggf. erforderliche Neuanschaffung sollte rechtzeitig erfolgen.

 

Ansprechpartner:

 

Steuerberaterverband Schleswig-Holstein e.V.

Dr. Yvonne S. Kellersohn, Telefon: 0431-9979727, E-Mail: y.kellersohn@stbvsh.de

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