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	<title>Online-Magazin zu den Themen Finanzen, Marketing-,  Vertrieb- &#38; Investment-Tipps</title>
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		<title>Elektronische Rechnungen allgemein anerkannt</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 12:27:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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		<description><![CDATA[Insbesondere Unternehmer können sich über eine Vereinfachung freuen: zukünftig werden von den Finanzämtern sämtliche elektronisch übermittelten Rechnungen für den Vorsteuerabzug anerkannt! Zum Hintergrund: Umsatzsteuerpflichtige Unternehmer haben aus den im Betrieb erzielten Umsätzen die Umsatzsteuer abzuführen. Spiegelbildlich kann die an andere Unternehmer gezahlte Umsatzsteuer vom Finanzamt als Vorsteuer erstattet werden. Eine der formalen Voraussetzung: Eine so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><a href="http://www.finanzpraxis.com/2010/08/brd-renditestarker-fonds-mit-polnischen-windkraft-projekten-am-start/news-brd/" rel="attachment wp-att-2408"><img class="alignleft  wp-image-2408" title="News-BRD" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2010/08/News-BRD.jpg" alt="" width="179" height="179" /></a>Insbesondere Unternehmer können sich über eine Vereinfachung freuen: zukünftig werden von den Finanzämtern sämtliche elektronisch übermittelten Rechnungen für den Vorsteuerabzug anerkannt!</p>
<p>Zum Hintergrund: Umsatzsteuerpflichtige Unternehmer haben aus den im Betrieb erzielten Umsätzen die Umsatzsteuer abzuführen. Spiegelbildlich kann die an andere Unternehmer gezahlte Umsatzsteuer vom Finanzamt als Vorsteuer erstattet werden. Eine der formalen Voraussetzung: Eine so genannte „ordnungsgemäße“ Rechnung muss vorliegen.</p>
<p>Der Steuerberaterverband Schleswig-Holstein informiert, dass in der Vergangenheit nur auf Papier übersandte oder ganz bestimmte elektronische Formate diesen Voraussetzungen entsprachen. Ab dem 1. Juli 2011 sind papier- und elektronische Rechnung umsatzsteuererlich gleich zu behandeln. Für den elektronischen Versand können beispielsweise Emails, ggf. mit Rechnungsanhang oder PdF-Dateien verwandt werden.</p>
<p>Unverändert ist allerdings geblieben, dass bei allen Rechnungen die vorgeschriebenen Rechnungsinhalte enthalten sein müssen.</p>
<p>Sowohl bei Papier- als auch bei elektronischen Rechnungen müssen Rechnungsherkunft, Unversehrtheit des Inhalts und Lesbarkeit der Rechnung gewährleistet sein. Hier wird nach Aussage des Verbandes von den Finanzämtern ein so genanntes „innerbetriebliches Kontrollverfahren“ gefordert. Dieses Kontrollverfahren soll sicherstellen, dass hinter jeder Rechnung auch eine entsprechende Leistung für das Unternehmen steht. Hier kann es sich um die in den Unternehmen bereits vorhandene Rechungseingangskontrolle handeln. Formalien für dieses Kontrollverfahren sind nicht vorgeschrieben.</p>
<p>Sowohl Papier als auch elektronische Rechnungen sind zehn Jahre aufzubewahren! Die Lesbarkeit muss während dieser Zeit gewährleistet sein. Der dringende Hinweis der Steuerberater: eine elektronisch übersandte Rechnung muss während dieser zehn Jahre elektronisch aufrufbar sein! Ein Papierausdruck genügt dieser Aufbewahrungspflicht nicht.</p>
<p>Hinsichtlich des Vorsteuerabzugs im Zusammenhang mit der Aufbewahrungspflicht gibt der Verband Entwarnung: allein eine mangelhafte Aufbewahrung soll nach derzeitigem Stand den Vorsteuerabzug nicht in Gefahr bringen!</p>
<p><a title="Max Otte Webinar" href="http://www.amiando.com/e/prbeeq" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-11363" title="Max-Otte-Banner-468x60" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2012/02/Max-Otte-Banner-468x60.jpg" alt="" width="468" height="60" /></a></p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/elektronische-rechnungen-allgemein-anerkannt/" title="aufbewahrungsplicht von elektronisch übermittelten rechnungen">aufbewahrungsplicht von elektronisch übermittelten rechnungen</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Effektive Umsatzgenerierung mit Social-Media-Marketing &#8211; Gratis Webinar</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 10:46:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0 / Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Webinar Akademie]]></category>

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		<description><![CDATA[NIE zuvor war es so einfach, eine so große Menschenmenge so zielgerichtet und kostenlos mit unserer Marketingbotschaft zu erreichen Studien beweisen: Social Media Nutzer kaufen häufiger und geben gleichzeitig mehr Geld aus Social Media ist kein Hype, sondern findet Einzug in unseren Alltag – und wird daher zukünftig unsere Kaufentscheidungen massiv beeinflussen Wie Unternehmer, vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Social Media Marketing Webinar " href="http://tinyurl.com/7ysvk6v" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-11382" title="FP_Black-Edition" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2012/02/FP_Black-Edition.jpg" alt="" width="640" height="175" /></a></p>
<p><strong>NIE zuvor war es so einfach, eine so große Menschenmenge so zielgerichtet und kostenlos mit unserer Marketingbotschaft zu erreichen</strong></p>
<ul>
<li>Studien beweisen: Social Media Nutzer kaufen häufiger und geben gleichzeitig mehr Geld aus</li>
<li>Social Media ist kein Hype, sondern findet Einzug in unseren Alltag – und wird daher zukünftig unsere Kaufentscheidungen massiv beeinflussen</li>
</ul>
<p><em></em>Wie Unternehmer, vor allem Einzelunternehmer und KMU, die sozialen Netzwerke richtig nutzen und welche Vorteile sich daraus ergeben, wird Hauptthema dieses kostenlosen Onlineseminars sein. Hier präsent zu sein und seine Kunden und Zielgruppen zu erreichen ist in der Zukunft entscheidend.</p>
<p><strong>Hier die Webinar-Fakten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Thema:</strong> „Effektive Besucher- und Umsatzgenerierung mit Social-Media-Marketing“</li>
<li><strong>Referent:</strong> Thomas Klußmann, Geschäftsführer Gründer.de GmbH</li>
<li><strong>Veranstalter:</strong> Dejan Novakovic, Webinar Akademie</li>
<li><strong>Termin:</strong> Dienstag, 28. Februar, 11:00 Uhr</li>
<li><strong>die Teilnahme ist kostenlos!</strong></li>
</ul>
<p><strong>Kostenlose Anmeldung zum Webinar:</strong> <a href="http://tinyurl.com/7ysvk6v">http://tinyurl.com/7ysvk6v</a></p>
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		<title>Jenseits vom Mittelmaß: SPIN-Selling</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 06:01:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit SPIN-Selling vom Produktverkauf zum Lösungsverkauf von Hermann Scherer Ein Kunde kauft keine Versicherung, kein Vorsorgeprodukt, keinen Fonds, sondern die Sicherheit für sich und seine Familie. Er kauft Schutz, Zukunft, Prestige, Gesundheit. Das hat sich herumgesprochen. Dennoch kreisen ie meisten Verkaufsgespräche nach wie vor um die Daten und Fakten der Produkte, nicht darum, was der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Mit SPIN-Selling vom Produktverkauf zum Lösungsverkauf</h3>
<p><em>von Hermann Scherer</em></p>
<p><img src="http://www.der-finanz-berater.com/wp-content/uploads/2009/ohne/foto-hermann-scherer.jpg" alt="foto-hermann-scherer.jpg" /></p>
<p><strong> Ein Kunde kauft keine Versicherung, kein Vorsorgeprodukt, keinen Fonds, sondern die Sicherheit für sich und seine Familie. Er kauft Schutz, Zukunft, Prestige, Gesundheit. Das hat sich herumgesprochen. Dennoch kreisen ie meisten Verkaufsgespräche nach wie vor um die Daten und Fakten der Produkte, nicht darum, was der Kunde wünscht. Fest steht: Durchschnittsverkäufer erklären Produkte, Spitzenverkäufer präsentieren maßgeschneiderte Problemlösungen.</strong></p>
<p>„Fachidiot schlägt Kunde tot“: Das Bonmot kennt fast jeder, mit der Umsetzung tun sich viele allerdings  schwer. Denn was liegt näher, als seinen Kunden mit einer Fülle tatsächlich oder auch nur vermeintlich interessanter Informationen zu ködern, in der Hoffnung, irgendwann werde er vor der erdrückenden Last der Beweise endlich kapitulieren und Ja sagen zum Angebot? Motivationspsychologisch erweist sich<br />
dieser Weg als Sackgasse. Menschen kapitulieren einfach nicht gerne. Eine  Erfolg versprechende Verkaufsstrategie setzt daher darauf, den Kunden seinen Bedarf selbst ermitteln und formulieren zu lassen – unter anderem, indem sie ihm die negativen Konsequenzen eines Nichthandelns deutlich vor Augen führt: Was passiert, wenn nichts passiert? Lernen Sie mit SPIN-Selling eine bewährte Methode kennen, die genau das leistet und die Sie als Verkäufer „jenseits des Mittelmaßes“ auszeichnet.</p>
<p><strong>SPIN-Selling – Kunden kaufen lassen</strong><br />
SPIN steht für Situation &gt; Problem &gt; Implikation &gt; Nutzen. SPIN-Selling ist eine bewährte Verkaufsstrategie, die am Huthwaite Institute in Arlington (USA) entwickelt und empirisch durch die Auswertung von mehr als 35.000 Verkaufsgesprächen abgesichert wurde. Die Forschungsresultate des Teams um den Verhaltenspsychologen Neil Rackham waren verblüffend eindeutig: Topverkäufer unterscheiden sich von weniger erfolgreichen Kollegen vor allem dadurch, dass sie andere Fragen stellen. Dabei geht es um weit mehr, als nur öffnende oder schließende Fragen zu stellen:</p>
<p><strong>Situationsfragen</strong> … analysieren die Ist-Situation beim Kunden. Tendenziell langweilen oder irritieren sie den Kunden. Erfolgreiche Verkäufer stellen wenige Situationsfragen.</p>
<p><strong>Problemfragen</strong> … ermitteln, wo der Kunde mit der aktuellen Lösung unzufrieden ist. Erfolgreiche Verkäufer stellen gezielt mehrere Problemfragen.</p>
<p><strong>Implikationsfragen</strong> … führen dem Kunden vor Augen, was passiert, wenn nichts passiert: Was für Konsequenzen hätte das Nichtlösen des Ausgangsproblems? Nur Topverkäufer verstehen es, diesen Fragetyp optimal einzusetzen.</p>
<p><strong>Nutzenfragen</strong> … veranlassen den Kunden, selbst zu formulieren, wie nützlich die Lösung seines Problems tatsächlich ist (auch durch die Vermeidung negativer Folgen eines Nichtlösens). Topverkäufer stellen im Schnitt zehnmal so viele (!) Nutzenfragen wie  Durchschnittsverkäufer.</p>
<p>Im Kern zielt die SPIN-Methode also darauf, den Kunden nicht mit Verkaufsargumenten zu überhäufen, sondern ihn diese Argumente selbst formulieren zu lassen. Anders gesagt: Topverkäufer verkaufen nicht – sie lassen kaufen.</p>
<p><strong>Produkt versus Lösung</strong><br />
Ein Verkäufer, der Lösungen anbietet statt Produkte, investiert mehr Zeit in die Analysephase. Er lotet gemeinsam mit seinem Kunden dessen Probleme aus. Was lässt den Kunden nachts nicht schlafen? Wo drückt ihn der Schuh? Welche Folgen hat dieses Problem –kurzfristig, mittelfristig, langfristig (= negative Implikationen)? Welche Vorteile bringt eine Problemlösung (= Nutzen)?</p>
<p>Der Kunde erhält ein maßgeschneidertes Lösungsangebot. Das garantiert hohe Kundenzufriedenheit und senkt die Kundenneigung, zu einem Wettbewerber zu wechseln. Nehmen wir ein Beispiel aus dem Bereich der Altersvorsorge. Der Produktverkäufer würde sagen: »Dieses Produkt bietet Ihnen folgende Leistungen: 1. …, 2. …, 3. …« Der Lösungsverkäufer startet anders: »Haben Sie Familienangehörige, die mit ihrer Rente nicht auskommen?« Fazit: Problemlösungsvertrieb ist weniger störanfällig für Angebote der Mitbewerber und erhöht durch umfassende Analyse der Kundensituation die Upselling-Chancen.</p>
<p><strong>Buchtipp</strong></p>
<p><img src="http://www.der-finanz-berater.com/wp-content/uploads/2009/ohne/jenseits-vom-mittelmas-_finanz-berater.jpg" alt="jenseits-vom-mittelmas-_finanz-berater.jpg" /><br />
<strong>HERMANN SCHERER</strong><br />
<em>„Jenseits vom Mittelmaß.<br />
Unternehmenserfolg im Verdrängungswettbewerb“<br />
352 Seiten, Großformat, gebunden<br />
exklusive 4-farbige Ausstattung<br />
ISBN: 978-3-89749-910-2<br />
49,00 EUR / 84,00 CHF<br />
GABAL Verlag, Offenbach 2009</em></p>
<p><em><br />
Hier ist er! Ihr persönlicher Fahrplan zu mehr Marken- und Marktmacht. Zwei Kilogramm geballtes Marketingwissen in Buchform gegossen. Vom Businessexperten Hermann Scherer, der weiß, wie sich ein Unternehmen „Jenseits vom Mittelmaß“ positioniert: Mit klaren Botschaften, einzigartigen Nutzenargumenten und außergewöhnlichen Angeboten. Eine umfangreiche Leseprobe finden Sie unter www.hermannscherer.de</em></p>
<p><em><br />
Hermann Scherer baute mehrere Unternehmen auf, die zum Marktführer wurden oder sich auf Anhieb unter den Top 100 des deutschen Handels platzierten. Die Süddeutsche Zeitung schreibt: „Er gehört zu den Besten seines Faches.“ Die Zusammenarbeit mit weit über 2.000 Marktführern hat ihm den Ruf des praxisorientierten Businessexperten eingebracht. Der mehrfach ausgezeichnete Autor ist Mitglied im Q-Pool 100 und hielt Lehraufträge an mehreren europäischen Universitäten sowie dem Management-Seminar der Universität St. Gallen. Heute vermittelt er sein Wissen als inspirierender, motivierender Redner. Persönlicher Erfolg und Unternehmenserfolg stehen im Zentrum seiner Vorträge.</em></p>
<p><strong>KONTAKT</strong><br />
PS:PR Agentur für Public Relations<br />
Petra Spiekermann<br />
Uferstraße 39<br />
50996 Köln<br />
Fon: +49 (0)221.77.88.98.<br />
Fax: +49 (0)221.77.88.98.18<br />
Mail: info@pspr.de</p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/jenseits-vom-mittelmas-mit-spin-selling-vom-produktverkauf-zum-losungsverkauf/" title="spin methode">spin methode</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/jenseits-vom-mittelmas-mit-spin-selling-vom-produktverkauf-zum-losungsverkauf/" title="spin selling">spin selling</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/jenseits-vom-mittelmas-mit-spin-selling-vom-produktverkauf-zum-losungsverkauf/" title="spin vertrieb">spin vertrieb</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/jenseits-vom-mittelmas-mit-spin-selling-vom-produktverkauf-zum-losungsverkauf/" title="SPIN-Methode">SPIN-Methode</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/jenseits-vom-mittelmas-mit-spin-selling-vom-produktverkauf-zum-losungsverkauf/" title="spin verkauf">spin verkauf</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/jenseits-vom-mittelmas-mit-spin-selling-vom-produktverkauf-zum-losungsverkauf/" title="spin selling fragen">spin selling fragen</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/jenseits-vom-mittelmas-mit-spin-selling-vom-produktverkauf-zum-losungsverkauf/" title="Spin-Selling-Methode">Spin-Selling-Methode</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/jenseits-vom-mittelmas-mit-spin-selling-vom-produktverkauf-zum-losungsverkauf/" title="situation problem implikation">situation problem implikation</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/jenseits-vom-mittelmas-mit-spin-selling-vom-produktverkauf-zum-losungsverkauf/" title="spin® selling">spin® selling</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/jenseits-vom-mittelmas-mit-spin-selling-vom-produktverkauf-zum-losungsverkauf/" title="Spin selling methode">Spin selling methode</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Die 10 Gebote erfolgreicher Kommunikation</title>
		<link>http://www.finanzpraxis.com/2012/02/die-10-gebote-erfolgreicher-kommunikation/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 18:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Artikel von Hans Eigenmann Reden können  wir alle! Die meisten Menschen glauben, dass sie kommunikativ durchaus begabt sind. Wenn Sie aber in Verkaufsgesprächen und Vorträgen genauer hinhören oder ein Telefongespräch eines Ihrer Kollegen mitverfolgen, merken Sie rasch, dass leider allzu oft nicht zielgerichtet, manchmal sehr unprofessionell oder leider auch gelegentlich wirklich stümperhaft kommuniziert wird. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Artikel von Hans Eigenmann</p>
<p><strong>Reden können  wir alle! Die meisten Menschen glauben, dass sie kommunikativ durchaus begabt sind. Wenn Sie aber in Verkaufsgesprächen und Vorträgen genauer hinhören oder ein Telefongespräch eines Ihrer Kollegen mitverfolgen, merken Sie rasch, dass leider allzu oft nicht zielgerichtet, manchmal sehr unprofessionell oder leider auch gelegentlich wirklich stümperhaft kommuniziert wird. Der Kommunikationstrainer Hans Eigenmann erklärt die zehn Gebote erfolgreicher Kommunikation – KLARTEXT reden, statt um den Brei herum labern.</strong></p>
<p><strong>Das erste Gebot: Du sollst empfängergerecht kommunizieren!</strong></p>
<p>Es ist ein Unterschied, ob Sie einen Sachverhalt einem Busfahrer oder einem Apotheker erklären müssen. Und es macht nochmals etwas aus, ob Sie einen faktenorientierten und fundiert denkenden Menschen oder eine Plaudertasche vor sich haben, die Sie kaum ausreden lässt. Wenn Sie lernen, Ihr Gegenüber bezüglich seines Kommunikationsstils einzuschätzen, können Sie weit erfolgreicher kommunizieren. Versuchen Sie herauszufinden, ob Ihre Gesprächs- oder Mailpartnerin mehr auf Argumente oder Fakten abfährt, oder ob emotionale Inhalte besser ankommen. Fragen Sie sich, ob Sie einen „Stillen“ oder eine „Besserwisserin“ vor sich haben. Entsprechend können Sie faktenbasiert, gefühlsmässig, kurz und knackig oder mit schlagenden Argumenten vorgehen.</p>
<p><strong>Das zweite Gebot: Du sollst nicht langweilen!</strong></p>
<p>Ob Sie reden, mailen oder eine Präsentation machen müssen: Kommunizieren Sie immer spannend! Errichten Sie einen Spannungsbogen, indem Sie zum Beispiel ein Thema anschneiden, dann aber noch nicht alles dazu sagen. Damit halten Sie die Empfänger der Botschaft bei der Stange. Vermeiden Sie hölzerne Ausdrucksweisen, verwenden Sie sprachliche Bilder. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob Sie sagen „Unser Unternehmen hat finanziell mit erheblichen Problemen zu kämpfen“ oder ob Sie eine Metapher gebrauchen: „Uns steht finanziell das Wasser bis zum Hals“. Vermeiden Sie Juristendeutsch und Behördenfloskeln.</p>
<p><strong>Das dritte Gebot: Du sollst niemanden zutexten!</strong></p>
<p>Halten Sie sich immer an die KKK-Regel: Kurz, klar und knackig! Garnieren Sie Ihre Kernbotschaften nicht mit Unwichtigem, holen Sie nicht zu weit aus. Eine Einleitung in zwei Sätzen genügt bei den meisten Botschaften vollauf. Besonders wenn Sie unangenehme Botschaften kommunizieren müssen, besteht oft die Versuchung, den nicht angenehmen Kern in zu viele unnötige Worte einzupacken.</p>
<p><strong>Das vierte Gebot: Du sollst NUTZEN kommunizieren!</strong></p>
<p>Es soll Ihren Mailempfängern und Gesprächspartnerinnen etwas bringen, mit Ihnen zu kommunizieren. Der Mensch orientiert sein Verhalten nun mal am Nutzen, den er erhalten kann. Sagen, schreiben Sie, was es bringt, Ihnen zuzuhören. Damit wecken Sie jene Aufmerksamkeit, die Sie wollen. Überlegen Sie sich vor jeder Kommunikation, welchen Nutzen Sie Ihren Gesprächspartnern damit bringen können – und erwähnen Sie ihn!</p>
<p><strong>Das fünfte Gebot: Du sollst ehrlich kommunizieren!</strong></p>
<p>Es wird immer dann schwierig in der Kommunikation, wenn wir negative Botschaften übermitteln müssen. Wir neigen dann zum Beschönigen, oft sogar zum Lügen. Klartext-Kommunikation heisst aber, Wahrheiten nicht mit süsser Sauce zu übertünchen. Die Empfänger Ihrer Botschaft erwarten, dass sie ehrlich, klar und verständlich informiert werden. Am besten ist es, wenn Sie mehr sagen, als Ihre Botschafts-Empfänger erwarten. Damit nehmen Sie allfälliger Kritik schon mal Wind aus dem Segel. Bleiben Sie aber dennoch knapp (drittes Gebot), verletzen Sie niemanden und äussern Sie nur, was nötig ist – das aber klipp und klar.</p>
<p><strong>Das sechste Gebot: Du sollst Menschlichkeit zeigen!</strong></p>
<p>Fühlen Sie sich in Ihre Kommunikationspartner ein! Überlegen Sie sich vor jeder E-Mail, vor jedem Telefonanruf und jedem Gespräch, was Sie an der Stelle Ihres Botschafts-Empfängers erwarten würden. Wenn Sie einen Text mit einer Bemerkung zum Befinden der Empfänger beginnen, haben Sie zumeist Ihre Gesprächspartner auf einer Ebene angesprochen, die Ihnen alles weitere leichter macht. Nehmen Sie Ihre Mitmenschen ernst, mit denen Sie kommunizieren, zeigen Sie Nähe. Humor ist übrigens das allerbeste Mittel, um die Menschlichkeit, von der ich rede, zu dokumentieren. Wenn Sie es schaffen, dass ein Mailempfänger schmunzelt, eine Zuhörerin lächelt, dann haben Sie ein leichtes Spiel, Ihre Kommunikationsziele zu erreichen.</p>
<p><strong>Das siebte Gebot: Du sollst nicht drauflos plappern!</strong></p>
<p>Wenn Sie KLARTEXT reden oder schreiben möchten, müssen Sie sich vorher Klarheit verschaffen. Machen Sie sich immer und bei jeder Kommunikation klar, wo Sie selber stehen, was Sie denken und was Sie vermitteln möchten. Nur dann wird Ihre Kommunikation so überzeugend, dass Sie auch erreichen, was Sie wollen. Stellen Sie sich also vor jeder Äußerung, ob schriftlich oder mündlich, die Frage, was Sie selber zur Sache denken und was Sie bewirken möchten. Machen Sie sich ebenfalls klar, ob Sie die Situation Ihres Gegenübers verstehen und nachvollziehen können. Bereiten Sie jede Kommunikation sorgfältig vor, ob Telefonanruf, Rede oder Präsentation. Das kostet Sie nicht viel Zeit, bringt Ihnen aber Sicherheit und Erfolg.</p>
<p><strong>Das achte Gebot: Du sollst kein Juristendeutsch verwenden!</strong></p>
<p>Das trockene Amtsdeutsch zeichnet sich durch die übermässige Verwendung von Substantiven auf –heit, -ung, -ismus oder –schaft aus. Verwenden Sie mehr Verben. Vermeiden Sie zudem Genitivketten: Ein Satzanfang wie „Der Wortlaut des Beschlusses des Landtags von Baden-Württemberg“ ist unsäglich hölzern und trocken. Wieso nicht schreiben: „Der Landtag von Baden-Württemberg hat wörtlich festgelegt…“? Da tut jemand etwas, da wird gehandelt. Vermeiden Sie auch Passivsätze: Nicht „Es wird hier anerkannt“, sondern „Wir erkennen an“.</p>
<p><strong>Das neunte Gebot: Du sollst auf den Ton zwischen den Zeilen achten!</strong></p>
<p>Die Wirkung eines Satzes hängt nicht nur von seinem Inhalt ab. Wenn die Krankenschwester der betagten Patientin nach deren Läuten sagt „Aber nicht schon wieder, Frau Schneider!“, dann schwingt hier ein Vorwurf mit oder es wird gar Gehässigkeit transportiert. Denken Sie immer daran, dass es neben der inhaltlichen Aussage (die hier keineswegs gehässig ist) auch eine Appell-Ebene („lassen Sie das ewige Läuten!“) und eine Beziehungs-Ebene gibt, welche die Gesamtwirkung der Kommunikation beeinflussen. Und noch etwas: Auch die Körpersprache beeinflusst Ihre Wirkung. Mit einem Lächeln können Sie auch schwierigere Botschaften abdämpfen oder mildern.</p>
<p><strong>Das zehnte Gebot: Du sollst Feedback geben!</strong></p>
<p>Haben Sie nicht auch schon jemandem eine E-Mail gesandt, etwa mit einer Anfrage oder einer Bitte? Und dann einfach keine Reaktion bekommen? Vielleicht ist die Erledigung Ihres Anliegens zwar dann gekommen, aber erst nach Tagen. Das ist wirklich schlechter Stil, nicht nur im Geschäftsleben. So gut wie Sie im mündlichen Gespräch nicken, Ja sagen oder sonst wie signalisieren, dass die Botschaft des Absenders angekommen ist, müssen Sie das auch im Mailverkehr tun. Einfach nicht zu reagieren, ist definitiv verboten. Wenn Sie einen Auftrag nicht umgehend erledigen können, melden Sie das zurück und geben Sie eine verbindliche Frist an, innerhalb derer Sie antworten werden.</p>
<p><strong>Buchtipp: </strong></p>
<p>Hans Eigenmann<br />
<strong>Klartext</strong><strong><br />
</strong><strong>Wie uns Kommunikation gelingt<br />
1. Auflage BusinessVillage 2011<br />
228 Seiten<br />
</strong>ISBN 978-3-86980-119-3</p>
<p><strong>Der Autor</strong></p>
<p>Hans Eigenmann ist Inhaber der BRAinPUT GmbH, Training und Coaching. Maßgeschneiderte Trainingsmodule und Coachings in den Bereichen Führung, Teamentwicklung, Verkauf und Dienstleistungsqualität g</p>
<p><a title="Max Otte Webinar " href="http://www.amiando.com/e/prbeeq" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-11363" title="Max-Otte-Banner-468x60" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2012/02/Max-Otte-Banner-468x60.jpg" alt="" width="468" height="60" /></a></p>
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		<title>Erstmalig &amp; exklusiv: Live Webinar mit Prof. Max Otte: &#8220;Crash oder Aufschwung?&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 15:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Webinar Akademie]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich kommt die Wahrheit ans Licht! Erfahren Sie exklusiv welche Gefahren in den nächsten Monaten wirklich auf Sie zukommen! Diese Gefahren lauern derzeit: Eurokrise, Griechenland-Pleite, EU-Zusammenbruch, ACTA, Occupy Bewegung….die Schlagzeilgen der Medien sind voll damit. Liefern Ihnen die Medien, die Politiker die Anworten darauf? Einer macht macht es garantiert! Er sagt Ihnen die Wahrheit, auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1 id="mini-headline"><a title="Max Otte Webinar" href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/lehman-zertifikate-landgericht-hamburg-verurteilt-bethmann-ag-zu-schadenersatz/max-otte-banner-468x60/" rel="attachment wp-att-11363" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-11363" title="Max-Otte-Banner-468x60" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2012/02/Max-Otte-Banner-468x60.jpg" alt="" width="468" height="60" /></a></h1>
<h2>Endlich kommt die Wahrheit ans Licht! Erfahren Sie exklusiv welche Gefahren in den nächsten Monaten wirklich auf Sie zukommen!</h2>
<p><strong>Diese Gefahren lauern derzeit: Eurokrise, Griechenland-Pleite, EU-Zusammenbruch, ACTA, Occupy Bewegung….die Schlagzeilgen der Medien sind voll damit. Liefern Ihnen die Medien, die Politiker die Anworten darauf?</strong></p>
<p>Einer macht macht es garantiert! Er sagt Ihnen die Wahrheit, auch wenn diese schmerzlich sein sollte! Er wird Ihnen u.a folgende Fragen beantworten.</p>
<ul>
<li>Darauf müssen Sie in den nächsten Monaten vorbereitet sein</li>
<li>Die Finanzkrise ist noch nicht überstanden: das kommt noch auf uns zu!</li>
<li>Was könnte womöglich noch auf uns zukommen?</li>
<li>So bereiten Sie sich persönlich auf das Worst Case Szenario vor und werden sogar zum Profiteur der Krise</li>
<li>Was uns die Politiker nicht sagen und Sie wissen müssen um als Gewinner aus der Krise hervorzugehen.</li>
</ul>
<p><span style="color: #800000;">Sichern Sie sich jetz <strong>15 EUR Rabatt</strong> auf das Webinar Ticket: Geben Sie hierzu den Aktionscode <strong>Waka</strong> ein. Die ersten <strong>50 Teilnehmer</strong> können sich außerdem das <strong>Frühbucher Ticket</strong> sichern! </span></p>
<p><strong>Hier geht es zur Webinar Anmeldung: <a title="Max Otte Webinar" href="http://www.amiando.com/e/prbeeq" target="_blank">http://maxotte.praxiswebinar.com/</a></strong></p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/erstmalig-exklusiv-live-webinar-mit-prof-max-otte-crash-oder-aufschwung/" title="max otte 2012 februar">max otte 2012 februar</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Lehman-Zertifikate: Landgericht Hamburg verurteilt Bethmann AG zu Schadenersatz</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 13:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausschlag gebend ist Besonderheit bei Kapitalschutzzertifikaten der US-Pleitebank Wegen fehlerhafter Anlageberatung hat das Landgericht Hamburg mit Urteil vom 27.1.2012 (Az.: 330 O 476/10) die Bethmann AG (zuvor: Delbrück Bethmann Maffei AG) zu mehr als 140.000 Euro Schadenersatz verurteilt. Der Kläger hatte einen sechsstelligen Eurobetrag in so genannte Kapitalschutzzertifikate der US-Pleitebank Lehman Brothers investiert. Diese waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.finanzpraxis.com/2010/08/brd-renditestarker-fonds-mit-polnischen-windkraft-projekten-am-start/news-brd/" rel="attachment wp-att-2408"><img class="alignleft  wp-image-2408" title="News-BRD" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2010/08/News-BRD.jpg" alt="" width="179" height="179" /></a>Ausschlag gebend ist Besonderheit bei Kapitalschutzzertifikaten der US-Pleitebank</strong></p>
<p><em>Wegen fehlerhafter Anlageberatung hat das Landgericht Hamburg mit Urteil vom 27.1.2012 (Az.: 330 O 476/10) die Bethmann AG (zuvor: Delbrück Bethmann Maffei AG) zu mehr als 140.000 Euro Schadenersatz verurteilt. Der Kläger hatte einen sechsstelligen Eurobetrag in so genannte Kapitalschutzzertifikate der US-Pleitebank Lehman Brothers investiert. Diese waren mit einem Sonderkündigungsrecht durch die Emittentin versehen, über das der Investor nach Ansicht des Hamburger Landgerichts durch seinen Berater hätte aufgeklärt werden müssen. Die Entscheidung ist übertragbar auf Kapitalschutzzertifikate anderer Emittenten, die sich ähnlicher Sonderkündigungsrechte bedienen. Erstritten wurde das Urteil von der auf Anlegerschutz spezialisierten KWAG Kanzlei für Wirtschafts- und Anlagerecht in Hamburg und Bremen.</em></p>
<p><strong>Hintergrund.</strong> So genannte Kapitalschutzzertifikate wurden und werden auf viele unterschiedliche Basiswerte begeben und „haben meist sehr fantasievolle Bezeichnungen“, sagt Jan-Henning Ahrens, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht sowie KWAG-Partner. Im vorliegenden Fall hatte der Kläger in Zertifikaten mit zwei unterschiedlichen Basiswerten investiert. Beim einem waren fünf Banktitel das Underlying, beim anderen sechs Dax-Werte. Besonderheit von Kapitalschutzzertifikaten ist, dass ein Anleger am Ende der Laufzeit seinen gesamten Kapitaleinsatz zurückerhält – unabhängig von der Entwicklung des betreffenden Underlyings. Zu Verlusten kommt es bei dieser Variante von Zertifikaten nur, falls die Emittentin – wie bei Lehman Brothers – insolvent wird. „Deshalb haben Banken und Sparkassen solche Zertifikate insbesondere risikoscheuen Privatanlegern verkauft“, erläutert Jan-Henning Ahrens.</p>
<p>Infolge der Lehman-Pleite im September des Jahres 2008 haben dann nach Expertenschätzung 40.000 Anleger in Deutschland rund 750 Millionen Euro verloren. Nach zwei höchstrichterlichen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGH) waren die Chancen zahlreicher Lehman-Opfer auf Schadenersatz vorübergehend deutlich gesunken (Az.: XI ZR 178/10 und XI ZR 182/10).</p>
<p>„Mit der aktuellen Entscheidung des Landgerichts Hamburg dürften geschädigte Anleger ein neues und Erfolg versprechendes Argument haben, ihre Bank oder Sparkasse auf Schadenersatz wegen fehlerhafter Anlageberatung zu verklagen. Voraussetzung ist, dass die dreijährige Verjährungsfrist im Einzelfall noch nicht abgelaufen ist“, weiß Jan-Henning Ahrens. Grund ist eine Besonderheit, mit der nach Erkenntnissen von KWAG sämtliche Kapitalschutzzertifikate von Lehman Brothers ausgestattet waren – nämlich das so genannte Sonderkündigungsrecht der Emittentin. Dieses hätte vor Laufzeitende des Zertifikats ausgeübt werden können und zweifellos einen Haken gehabt. Denn „in diesem Fall wäre der hundertprozentige Kapitalschutz nicht gegeben, da die Emittentin, also Lehman Brothers, einen so genannten angemessenen Marktpreis hätte festlegen können. Dieser hätte dann auch deutlich unter dem Nennwert, also hundert Prozent, liegen können. Abhängig von der Entwicklung des Underlyings bis dahin“, erläutert Fachanwalt Ahrens.</p>
<p>Aber genau über diese Zusammenhänge hätte die Bethmann AG, die vor Umfirmierung Delbrück Bethmann Maffei AG hieß, den Anleger vor dem Kauf der Zertifikate aufklären müssen. Was jedoch nachweislich nicht passierte, so dass der Investor mehr als 140.000 Euro Schadenersatz von der Bethmann AG erhält. Dieser Betrag setzt sich zusammen aus der Summe, die der Kläger seinerzeit in die beiden Lehman-Zertifikate investiert hatte, sowie aus Zinszahlungen seit Ende Juni 2009, weil der Investor über sein Geld nicht verfügen konnte.</p>
<p>„Banken haben bestätigt, dass die Sonderkündigungsklausel ‚marktüblich’ war und ist, somit zahlreiche Kapitalschutzzertifikate betrifft“, sagt Fachanwalt Ahrens. Da das Urteil des Hamburger Landgerichts wichtig ist für alle Investoren, die in ihren Depots noch wertlose Kapitalschutzzertifikate mit Sonderkündigungsklauseln haben, „lohnen ein Blick in die Bedingungen dieser Inhaberschuldverschreibungen und die Prüfung, ob die Verjährungsfrist noch nicht abgelaufen ist“, rät eindringlich Jan-Henning Ahrens.</p>
<p><a title="Max Otte Webinar " href="http://www.amiando.com/e/prbeeq" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-11363" title="Max-Otte-Banner-468x60" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2012/02/Max-Otte-Banner-468x60.jpg" alt="" width="468" height="60" /></a></p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/lehman-zertifikate-landgericht-hamburg-verurteilt-bethmann-ag-zu-schadenersatz/" title="330 o 476/10">330 o 476/10</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/lehman-zertifikate-landgericht-hamburg-verurteilt-bethmann-ag-zu-schadenersatz/" title="laufzeit lehmann zertifikate">laufzeit lehmann zertifikate</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/lehman-zertifikate-landgericht-hamburg-verurteilt-bethmann-ag-zu-schadenersatz/" title="lehman brothers">lehman brothers</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/lehman-zertifikate-landgericht-hamburg-verurteilt-bethmann-ag-zu-schadenersatz/" title="zertifikate sonderkündigungsrecht investor">zertifikate sonderkündigungsrecht investor</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>So bringen Sie Ihre Kunden sicher durch die Krise: Das einzigartige Konzept für Selbstentscheider &#8211; Die Kapitalschutz Real-Wert-Police der Vienna-Life</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 13:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Egal, welche Zeitungen oder Finanzjournale Sie aufblättern, Inflation oder Deflation aufgrund der Staatsschuldenkrise sind die vorherrschenden Themen. Experten empfehlen dann meist Lösungen für Sachwertinvestitionen – von Immobilieninvestments über Edelmetalle bis hin zu Aktien. Fakt ist: Die Staaten haben über ihre Verhältnisse gelebt, Bankenrettungen mussten seit Beginn der Finanzkrise teuer bezahlt werden. Am Ende werden wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.finanzpraxis.com/2010/10/wir-sind-umsatz-mehr-als-12-000-einzel-webinarteilnehmer-beim-erstem-24-stunden-vertriebs-webinar-mit-charity/news-aut_brd/" rel="attachment wp-att-2449"><img class="alignleft  wp-image-2449" title="News-AUT_BRD" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2010/09/News-AUT_BRD.jpg" alt="" width="179" height="179" /></a></strong>Egal, welche Zeitungen oder Finanzjournale Sie aufblättern, Inflation oder Deflation aufgrund der Staatsschuldenkrise sind die vorherrschenden Themen. Experten empfehlen dann meist Lösungen für Sachwertinvestitionen – von Immobilieninvestments über Edelmetalle bis hin zu Aktien. Fakt ist: Die Staaten haben über ihre Verhältnisse gelebt, Bankenrettungen mussten seit Beginn der Finanzkrise teuer bezahlt werden. Am Ende werden wir Konsumenten, Steuerzahler, Sparer und Arbeitnehmer für diese Schulden aufkommen müssen. Die Frage ist nur, auf welche Art und Weise – über einen harten Währungsschnitt, verbunden mit einer Währungsreform, oder über eine kalte Enteignung, in Form von schleichenden Abgabeerhöhungen und Umverteilungen. Europa wird natürlich nicht von heute auf morgen bankrott sein. Ebenso wenig wird eine Währungsreform über Nacht erfolgen. Bevor dies eintritt, werden sich Staaten mit allen Mitteln dagegen wehren.</p>
<p>Namhafte Experten schätzen die Wahrscheinlichkeit der Staatsentschuldung durch eine kalte Enteignung über die Zinsfunktion und schleichende Steuererhöhungen als sehr hoch ein. Klassische, „kapitalbildende“ Lebensversicherungen mit ihren hohen Beständen an nominalen Geldwerten sind dabei absolut gefährdet. Ebenso alle nominalen Geldwerte wie Festgelder, Staatsanleihen, Sparbücher. Gefährdet sind letztendlich auch nominale Rentenansprüche aus staatlichen, betrieblichen oder privaten Vorsorge-Quellen.</p>
<p>Eine Möglichkeit Kapital zu schützen besteht darin, die eigene Altersvorsorge international zu verteilen und zu strukturieren. Steuerkonforme Versicherungspolicen als Renten- oder Lebensversicherungen sind für Privatkunden ideale Gestaltungslösungen, um professionelle Rechtsstrukturen für Kapitalanlagen gesetzeskonform zu schaffen.</p>
<p>Die Kapitalschutz-Real-Wert-Police in ihren individuellen Strategie-Varianten bietet für Kapitalanleger und die von Ihnen begünstigten Personen eine maßgeschneiderte Lösung in mehrfacher Hinsicht. Es eröffnet sich die Möglichkeit, einen eigenen Rettungsschirm für das Vermögen in Liechtenstein aufzubauen und zu verwalten. 4 Kapitalschutzfunktionen zeichnen die Versicherungslösung der Vienna-Life aus:</p>
<p><strong>Kapitalschutzfunktion I:</strong> Versicherungspolice: Die Verlagerung und Verteilung (Diversifikation) von Vermögenswerten auf verschiedene Rechtsstrukturen stellt eine wichtige – oftmals vernachlässigte – Ergänzung des bekannten Diversifikationsgebots dar. Das bringt den zusätzlichen Vorteil, dass das angelegte Vermögen vor externen Zugriffen auch rechtlich noch besser geschützt werden kann.</p>
<p><strong>Kapitalschutzfunktion II:</strong> Depotführung bei einer liechtensteinischen Bank: Verwaltung und Aufbewahrung der Kapitalanlagen und Investment-Strategien der Kapitalschutz-Real-Wert-Police erfolgen nicht in Deutschland oder Österreich, sondern bei einer renommierten liechtensteinischen Privatbank. Liechtenstein steht für politische Stabilität, sozialen Frieden, solides Wirtschaften sowie für ein liberales Gesellschaftsrecht.</p>
<p><strong>Kapitalschutzfunktion III:</strong> Fonds mit Sitz in Liechtenstein: Reale Werte, allen voran die Edelmetalle Gold und Silber, sind die einzigen schuldenfreien Anlageformen. Edelmetalle gelten zu Recht als werterhaltende Fluchtwährungen, sobald die offiziellen Papiergeldwährungen in ihrem Wert, ihrer Glaubwürdigkeit und Vertrauensbasis gefährdet werden. Auch der direkte Besitz von realen Werten kann in einer solchen Situation mit erheblichen Risiken verbunden sein.</p>
<p><strong>Kapitalschutzfunktion IV</strong>: Reale Werte und prognosefreie Trendfolge-Investments: Anleger haben mit der Real-Wert-Police die Möglichkeit, aus einem ausgesuchten Anlageuniversum ihr privates, individuelles Fonds-Portfolio gezielt zusammenzustellen.</p>
<p>Die Kapitalschutz-Real-Wert-Police besteht aus sechs Einzelstrategien, die über entsprechende Zielinvestments abgebildet werden. Fünf Strategien basieren auf realen Werten wie physischem Gold, Silber, strategischen Metallen oder Agrarrohstoffen. Aufgrund der Globalisierung, der Risiken und Chancen unserer komplexen Welt sind jedoch Wirtschaftszyklen und Marktveränderungen immer schwieriger zu beurteilen, gerade für Privatanleger. Das hat zur Folge, dass klassische Anlagestrategien in kürzeren Intervallen angepasst werden müssen. Die am Markt absolut einzigartige Kapitalschutz-Real-Wert-Police ist dafür ideal geeignet.</p>
<p>Für Sie als Finanzberater besteht somit die Möglichkeit bei Ihren Kunden in diese aktuelle Thematik einzusteigen und eine klare, sachwertorientierte Alternative aufzuzeigen.</p>
<p>Gerne erhalten Sie ausführliche Informationen zum Produkt und Vertriebsmöglichkeiten bei:</p>
<p><strong><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/so-bringen-sie-ihre-kunden-sicher-durch-die-krise-das-einzigartige-konzept-fur-selbstentscheider-die-kapitalschutz-real-wert-police-der-vienna-life/glossybutton12/" rel="attachment wp-att-11355"><img class="alignleft  wp-image-11355" title="Jetzt anfragen" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_37911005_XS.jpg" alt="" width="242" height="242" /></a>Ralf Schönung </strong></p>
<p>Leitung Marketing &amp; Vertrieb</p>
<p>Vienna-Life Lebensversicherung AG</p>
<p>VIENNA INSURANCE GROUP (VIG)</p>
<p>Industriestrasse 2, FL-9487 Bendern<br />
Telefon: +423 235 0660<br />
Telefax: +423 235 0669</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:r.schoenung@vienna-life.li" target="_blank">r.schoenung@vienna-life.li</a></p>
<p><a href="http://www.vienna-life.li/">www.vienna-life.li</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/so-bringen-sie-ihre-kunden-sicher-durch-die-krise-das-einzigartige-konzept-fur-selbstentscheider-die-kapitalschutz-real-wert-police-der-vienna-life/" title="real">real</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/so-bringen-sie-ihre-kunden-sicher-durch-die-krise-das-einzigartige-konzept-fur-selbstentscheider-die-kapitalschutz-real-wert-police-der-vienna-life/" title="realwert police vienna life">realwert police vienna life</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/so-bringen-sie-ihre-kunden-sicher-durch-die-krise-das-einzigartige-konzept-fur-selbstentscheider-die-kapitalschutz-real-wert-police-der-vienna-life/" title="vienna life kapitalschutz">vienna life kapitalschutz</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/so-bringen-sie-ihre-kunden-sicher-durch-die-krise-das-einzigartige-konzept-fur-selbstentscheider-die-kapitalschutz-real-wert-police-der-vienna-life/" title="währungsschnitt">währungsschnitt</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Steuerberaterverband Schleswig-Holstein fordert sofortigen Stopp von heimlichen Steuererhöhungen!</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 09:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Steuertipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Präsident des Steuerberaterverbandes Schleswig-Holstein e.V. Lars-Michael Lanbin fordert schnellstmöglich, einen überparteilichen Konsens zum Abbau der sog. „kalten Progression“ herzustellen. Anlass zur Sorge bietet ein zwar zu begrüßender Gesetzentwurf der Bundesregierung, der jedoch im Bundesrat zu scheitern droht. Der Effekt ist bekannt, jedoch hat die Politik seit Jahrzehnten nichts getan: Geringe Lohnerhöhungen oder steigende Gewinne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpraxis.com/2010/08/brd-renditestarker-fonds-mit-polnischen-windkraft-projekten-am-start/news-brd/" rel="attachment wp-att-2408"><img class=" wp-image-2408 alignleft" title="News-BRD" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2010/08/News-BRD.jpg" alt="" width="179" height="179" /></a>Der Präsident des Steuerberaterverbandes Schleswig-Holstein e.V. Lars-Michael Lanbin fordert schnellstmöglich, einen überparteilichen Konsens zum Abbau der sog. „kalten Progression“ herzustellen. Anlass zur Sorge bietet ein zwar zu begrüßender Gesetzentwurf der Bundesregierung, der jedoch im Bundesrat zu scheitern droht.</p>
<p>Der Effekt ist bekannt, jedoch hat die Politik seit Jahrzehnten nichts getan: Geringe Lohnerhöhungen oder steigende Gewinne werden in vielen Jahren von der laufenden Inflation aufgezehrt. Gleichzeitig verlangt aber der Steuertarif einen höheren Beitrag an den Fiskus.</p>
<p>Nach Berechnungen des DStV ergibt sich für ein Einkommen von 42.000 Euro bei einer Lohnerhöhung von 8 Prozent bis 2014 &#8211; und einer Inflation in gleicher Höhe &#8211; eine Mehrbelastung von 517 Euro pro Jahr! Selbst mit dem am 10. Februar 2012 in der Länderkammer beratenen Vorschlag würde dieser Effekt allenfalls gemindert.</p>
<p>„Ein weiteres Abwarten kann daher keine ernsthafte Option sein“, betont Lanbin. Anderenfalls wäre der Mittelstand einmal mehr der Verlierer im deutschen Steuerrecht. Von Steuersenkungen oder „Steuergeschenken“ kann keine Rede sein: Vorliegend geht es nur um die Verhinderung von Steuererhöhungen, die der deutsche Steuertarif „automatisch“ verursacht. Ohnehin ist eine Anpassung des Grundfreibetrags von derzeit 8004 Euro verfassungsrechtlich geboten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Krisenmanagement: Als Führungskraft Flagge zeigen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 14:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
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		<category><![CDATA[Praxistipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel von Rainer Flake Wenn es in Unternehmen kriselt oder brennt, dann gehen deren Führungskräfte oft auf Tauchstation. Das heißt, statt das Gespräch mit den Mitarbeitern zu suchen, gehen sie ihnen vielfach aus dem Weg – aus Angst vor unangenehmen Fragen. Dadurch verstärken sie die Verunsicherung der Mitarbeiter. In dem mittelständischen Produktionsunternehmen herrscht eine angespannte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/fuhrungsinstrument-sales-coaching/business-handshake-3/" rel="attachment wp-att-11268"><img class="alignleft  wp-image-11268" title="business handshake" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2012/02/Fotolia_116413_XS-300x200.jpg" alt="" width="210" height="140" /></a>Artikel von Rainer Flake</p>
<p>Wenn es in Unternehmen kriselt oder brennt, dann gehen deren Führungskräfte oft auf Tauchstation. Das heißt, statt das Gespräch mit den Mitarbeitern zu suchen, gehen sie ihnen vielfach aus dem Weg – aus Angst vor unangenehmen Fragen. Dadurch verstärken sie die Verunsicherung der Mitarbeiter.</p>
<p>In dem mittelständischen Produktionsunternehmen herrscht eine angespannte Stimmung. Deutlich spüren seine Mitarbeiter: Bei uns liegt etwas im Argen. Hektisch eilen ihre Vorgesetzten von einem Meeting zum nächsten. Und sprechen ihre Mitarbeiter sie an, zum Beispiel, weil sie eine Info zum Weiterarbeiten brauchen, dann spüren sie: Unsere Chefs sind mit ihrem Kopf woanders. Eher unwirsch geben sie uns eine knappe, meist unbefriedigende Antwort. Und dann verschwinden sie wieder in ihren Büros.</p>
<p>Die Mitarbeiter verunsichert dieses für sie unerklärliche Verhalten. Sie fragen sich irritiert: Was ist hier los? Und weil sie keine Antwort auf diese Frage wissen, sprechen sie hierüber mit ihren Kollegen. Das heißt, der Bazillus Verunsicherung verbreitet sich immer weiter im Unternehmen. Vor allem, weil sich die Mitarbeiter zunehmend fragen: Was kommt da auf uns zu?</p>
<p>Solche Prozesse registriert man immer wieder in Unternehmen, wenn in ihnen größere Verände-rungen anstehen. Dann beobachtet man oft, dass die Entscheider (scheinbar) vergessen, dass sie auch Führungskräfte mit Mitarbeitern sind – weil ihnen andere Probleme unter den Nägeln brennen.</p>
<p><strong>Information ist oft nur eingeschränkt möglich</strong></p>
<p>Zum Teil ist dies verständlich. Denn wenn ein Unternehmen in eine akute Krise gerät, dann weiß sein Führungspersonal oft selbst nicht: Wie sollen wir hierauf reagieren? Es muss erst einmal selbst zu einer Einschätzung gelangen: Was bedeutet der Umsatz- oder Gewinneinbruch für uns? Oder das Sperren der Kreditlinie durch die Bank? Oder die von der Konzernzentrale verordnete Kostensenkung von 20 Prozent? Außerdem müssen sich die Entscheider zunächst selbst Klarheit darüber verschaffen: Welche Handlungsoptionen haben wir in der aktuellen Si-tuation? Und: Wie wollen wir in ihr reagieren?</p>
<p>Hinzu kommt: Oft können die Entscheider die Mitarbeiter nicht über das „Problem“ informieren – selbst wenn sie dies gerne täten. So zum Beispiel, wenn dem Unternehmen ein existenzbedro-hender Rechtsstreit droht. Oder wenn ein neuentwickeltes Produkt, das die Cashcow von morgen werden sollte, sich als Flop erweist. Denn ansonsten bestünde die Gefahr, dass die Information ausleckt – zum Beispiel bei den Kunden und Lieferanten oder Mitbewerbern und Banken. Und dies würde die Lage verschlimmern. Also gehen die Entscheider in solch prekären Situationen vielfach auf Tauchstation. Das heißt, sie sind für ihre Mitarbeiter nicht ansprechbar – vor allem, weil sie (Rück-)Fragen fürchten, auf die sie noch keine Antwort haben.</p>
<p><strong>Ein Abtauchen ist nicht zielführend</strong></p>
<p>Ein solches Abtauchen ist in der Regel die falsche Reaktion – auch wenn ein solches Verhalten verständlich ist, weil in Krisensituationen nicht nur ein extremer Arbeits- und Entscheidungsdruck, sondern auch psychischer Druck auf den Führungskräften lastet. Trotzdem sollten sie sich auch dann vergegenwärtigen, dass sie als Geschäftsführer oder Bereichsleiter eines Unternehmens auch Führungskräfte sind, die ihren Mitarbeitern – soweit möglich – Orientierung und Halt geben müssen. Folglich sollten sie auch in Krisenzeiten das Gespräch mit ihren Mitarbeitern suchen und diese beispielsweise so umfassend wie möglich informieren.</p>
<p>Relativ einfach ist dies meist, wenn die Krise aus Veränderungen im Unternehmensumfeld resultiert. Als Beispiel hierfür kann die Wirtschafts- und Finanzkrise im Gefolge der Lehman-Pleite dienen, die viele Unternehmen unerwartet in eine Schieflage brachte. In einer solchen Situation erfordert es von den Führungskräften vor allem Mut, vor ihre Mitarbeiter zu treten und zu ihnen beispielsweise zu sagen: „Wie Sie wissen, hat die Finanzkrise zu einer dramatischen Veränderung der Marktsituation geführt. Daraus haben sich auch für unser Unternehmen einige Probleme im Bereich ‚&#8230;’ ergeben, bei denen wir aktuell noch nicht genau wissen, wie wir darauf reagieren sollen. Die Geschäftsleitung wird diesbezüglich aber in nächster Zeit die erforderlichen Entscheidungen treffen und Sie hierüber dann informieren. Bitte haben Sie Ver-ständnis dafür, dass ich Ihnen heute noch keine näheren Infos geben kann. Lassen Sie uns bitte &#8230;&#8230;“ Gibt eine Führungskraft ihren Mitarbeitern eine solche Information, dann haben diese eine gewisse Orientierung.</p>
<p>Schwieriger ist die Situation, wenn die Krise nicht durch externe Faktoren, die jeder kennt, verur-sacht wurde und/oder nicht bekannt werden darf, welches Problem das Unternehmen hat. Doch auch dann sollten die Führungskräfte das Gespräch mit den (relevanten) Mitarbeitern suchen und zu ihnen zum Beispiel sagen: „Unser Betrieb hat zur Zeit ein Problem, über das ich mit Ihnen aktuell noch nicht sprechen kann, weil ein Bekannt-werden dieser Information unseren Markt verunsichern würde. Die Geschäftsleitung arbeitet aber mit Hochdruck daran, eine Lösung zu finden. Wenn wir diese gefunden haben, werden wir Sie informieren.“ Auch dann haben die Mitarbeiter eine erste Information.</p>
<p><strong>Soweit möglich mit offenen Karten spielen</strong></p>
<p>So auf ein offensichtlich vorhandenes Problem zu reagieren, ist zielführender als abzutauchen – vor allem, weil die Mitarbeiter ohnehin die Anspannung ihrer Führungskräfte spüren. Noch weniger zielführend ist es, wenn die Führungskräfte, wenn Mitarbeiter sie darauf ansprechen, das Vorhandensein eines Problems negieren. „Wie kommen Sie auf die Idee, dass wir &#8230;?“ Denn aufgrund des (Antwort-)Verhaltens der Führungskräfte spüren die Mitarbeiter meist sehr genau: Was mir mein Chef sagt, ist nicht die Wahrheit. Die Folge: Die Mitarbeiter verlieren das Vertrauen in ihre Vorgesetzten, was das gemeinsame Lösen der Krise erschwert, wenn die erforderlichen Entscheidungen getroffen sind.</p>
<p>Anders ist dies, wenn die Führungskräfte – soweit möglich – mit offenen Karten spielen und für Verständnis für das aktuelle Verhalten werben. Denn dann haben die Mitarbeiter das Gefühl: Unsere Führung denkt auch in der Krise an uns und wird deshalb auch unsere Bedürfnisse beim Suchen eines Wegs aus der Krise berücksichtigen.</p>
<p>Extrem wichtig ist jedoch, dass die Führungskräfte, bevor sie das Gespräch mit ihren Mitarbeitern suchen, hierfür eine Art Drehbuch entwickeln. Das heißt, sie sollten sich im Kollegenkreis unter anderem darüber verständigen:<br />
•    Wie gehen wir vor?<br />
•    Welche Informationen geben wir den Mitarbeitern?<br />
•    Wie begründen wir unser aktuelles Verhalten?<br />
•    Welche Erwartungen formulieren wir an die Mitarbeiter in der aktuellen Situation? Und:<br />
•    Welche (einlösbaren) Versprechen geben wir ihnen?<br />
Denn nichts ist in Situationen, in denen die Mitarbeiter ohnehin verunsichert sind, fataler, als wenn die Führungskräfte mit verschiedenen Stimmen sprechen. Hierdurch werden die Spekulationen angeheizt – so sehr, dass das Problem in den Augen der Mitarbeiter oft größer und bedrohlicher wird als es tatsächlich ist.</p>
<p><strong>Führungshandeln immer wieder neu austarieren</strong></p>
<p>Welches Führungsverhalten in einer Krisensituation zielführend ist, auf diese Frage gibt es keine Standardantwort. Dafür sind die Ausgangssituationen in den Betrieben sowie die Problemstellungen zu verschieden. Hinzu kommt: Welches Führungsverhalten gerade angesagt ist, hängt auch davon ab, wie weit die Entscheidungssituation fortgeschritten ist. Das heißt: Die Führungskräfte müssen ihr Verhalten immer wieder neu justieren. Sie müssen sich in ihren Meetings immer wieder fragen: Wie verhalten wir uns in den nächsten Tagen oder Wochen im Kontakt mit den Mitarbeitern? Welche Infos geben wir Ihnen?</p>
<p><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/krisenmanagement/print-5/" rel="attachment wp-att-11345"><img class="aligncenter  wp-image-11345" title="Print" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2012/02/SoftSkillsKrise_Grafik3.jpg" alt="" width="418" height="370" /></a><br />
Das geschieht in den Meetings zumeist nicht. Primär aus folgendem Grund: Das gemeinsame Suchen nach der bestmöglichen Lösung erfordert von den Teilnehmern meist so viel Energie, dass sie in der Regel erschöpft sind, wenn diese endlich gefunden ist. Alle atmen erleichtert durch, und jeder möchte so schnell wie möglich an seinen Schreibtisch zurückkehren. Die Folge: Über das Thema „Wie gehen wir mit den Mitarbeiter um?“ wird in den Meetings entweder nicht gesprochen oder erst, wenn alle Teilnehmer bereits in Aufbruchstimmung sind. Entspre-chend unkoordiniert ist anschließend das Vorgehen.</p>
<p><strong>Führungsmannschaft muss zusammenhalten</strong></p>
<p>Deshalb empfiehlt es sich, zu den Treffen einen externen Berater hinzu zu ziehen – nicht nur, damit die Mitarbeiter nicht vergessen werden. Hinzu kommt ein weiterer Punkt: Aufgrund ihrer unterschiedlichen Position im Unternehmen haben die Führungskräfte meist eine unterschiedliche Sicht auf das Problem. Auch ihre Auffassungen darüber, welcher Lösungsweg der beste wäre, divergieren.</p>
<p>Entsprechend oft geraten sich die Führungskräfte eines Unternehmens bei solchen Meetings in die Haare – auch weil sie unter einem enormen Druck stehen. Die Folge: Oft überschütten sich die Teilnehmer wechselseitig (direkt oder indirekt) mit Vorwürfen. „Wenn Sie rechtzeitig &#8230;..“ „Ich habe schon vor drei Jahren gesagt, &#8230;.“ Das erschwert nicht nur das Finden einer tragfähigen Lösung. Oft resultieren aus den Vorwürfen und wechselseitigen Schuldzuweisungen auch persönliche Verletzungen, die dauerhaft ein Zusammenarbeiten erschweren. Auch deshalb sollte zu solchen Meetings ein neutraler Moderator hinzugezogen werden. Ansonsten ist die Gefahr groß, dass in der Führungsmannschaft ein weiterer Brandherd entsteht, was die Krise weiter verschärft.</p>
<p><strong><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/krisenmanagement/flake-rainer_wsfb/" rel="attachment wp-att-11341"><img class="alignleft size-medium wp-image-11341" title="Flake Rainer_WSFB" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2012/02/Flake-Rainer_WSFB-205x300.jpg" alt="" width="205" height="300" /></a>Zum Autor:</strong> Rainer Flake ist einer der drei Geschäftsführer der WSFB-Beratergruppe Wiesbaden (Tel.: 0611/15766-0; E-Mail: rflake@wsfb.de, Internet: <a href="http://www.wsfb.de" target="_blank">http://www.wsfb.de</a>), die Unternehmen bei Veränderungsprozessen begleitet. Zudem bildet WSFB Organisationsberater aus. Rainer Flake ist Bankkaufmann und Diplom-Betriebswirt. Vor seiner Beratertätigkeit war er unter anderem Leiter Personalentwicklung bei einer Bank.</p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/krisenmanagement/" title="krisenmanagement in der praxis">krisenmanagement in der praxis</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Die Körpersprache im Verkauf</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 06:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verra Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Überzeugt wirken – mitreißend kommunizieren. Körpersprache richtig lesen Ein Mann betritt mein Büro – ich erkenne sofort die körpersprachlichen Signale (schließlich lese ich die Rubriken zu diesem Thema in jedem Lifestyle Magazin) Und da kommt diese Person doch glatt mit verschränkten Armen an meinen Tisch. Also wirklich – pfff…verschränkte Arme. Ist doch einfach zu erkennen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Überzeugt wirken – mitreißend kommunizieren.</strong></p>
<p><img src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2009/ohne/stefan-verra.jpg" alt="stefan-verra.jpg" width="616" height="412" /></p>
<p><strong>Körpersprache richtig lesen</strong><br />
Ein Mann betritt mein Büro – ich erkenne sofort die körpersprachlichen Signale (schließlich lese ich die Rubriken zu diesem Thema in jedem Lifestyle Magazin) Und da kommt diese Person doch glatt mit verschränkten Armen an meinen Tisch. Also wirklich – pfff…verschränkte Arme. Ist doch einfach zu erkennen was mir dieses Signal sagen will – so ein verklemmten Typ. Unwohl fühlt er sich. Klar, wenn man so verklemmt ist wie der… also bitte. Wahrscheinlich nimmt er’s mit der Wahrheit auch nicht so genau – und Geld hat sicher auch keins. Sonst müsste er sich wohl wirklich nicht sooo verstecken. Traut sich wohl nicht. Zur Sicherheit hol ich gleich mal das Auskunftsformular für den Kreditschutzverband … was könnte der auch anderes wollen….</p>
<p><strong>Körpersprache lesen?</strong><br />
Körpersprache zu lesen bedarf mehr als in vielen Zeitschriften zu diesem Thema abgedruckt ist. Auch hier wird der Platz nicht ausreichen um alles hinreichend zu beschreiben.<br />
Eines gleich vorweg. Sie können es! Alle! – das „Lesen“ von Körpersprache. Denken Sie an eine Freundin. Auch wenn sie auf die Frage: „Wie geht’s dir?“ mit „alles Ok“ antwortet erkennen Sie genau, wenn eigentlich gar nichts Ok ist. Wieso wissen Sie das? Weil Sie es an der Stimme und vielmehr an der Körpersprache erkennen.<br />
Intuitiv wissen wir, dass der Inhalt unserer Worte nicht alles ist, was wir sagen. Genaugenommen ist es nur sehr wenig. Wissenschaftler haben das schon vor vielen Jahrzehnten vermutet. Albert Merhabian war der erste dem es gelang in Versuchsreihen dies zu beweisen. Das war 1969. Er belegte als erster, dass der Inhalt unserer Worte nur 7%(!) unserer gesamten Kommunkation ausmacht. „Wie“ wir unsere Worte „rüberbringen“ macht weit mehr aus. Nämlich 38%. Der bei weitem wichtigste Kommunikationskanal ist jedoch die Körpersprache. Mit 55%.</p>
<p><strong>&#8220;Man lügt wohl mit dem Munde, aber das Maule,<br />
das man dabei macht sagt man doch die Wahrheit.“<br />
<em>(Fiedrich Nietzsche)</em></strong></p>
<p><strong>Hier nun die 3 Grundregeln für das richtige Lesen von Körpersprache:</strong><br />
<strong>Regel 1: Suchen Sie immer nach Clustern!</strong></p>
<p><strong> </strong>„Keine körperliche Haltung oder Bewegung hat eine exakte Bedeutung per se. Körpersprache und Sprache sind voneinander abhängig.“ (Ray L. Birdwhistell, Anthropologe) Ein weit verbreiteter Irrtum ist es  einzelne Körpersignale isoliert zu betrachten. Nehmen wir wieder das Beispiel des Arme verkreuzenden Mannes: Das kann weit mehr bedeuten als „Verschlossenheit“. Z.B. Mir ist kalt; Fleck auf dem Shirt; Ich  höre gerne zu möchte aber keine „Hand“-lung setzen. Mindestens 3 Signale müssen erkennbar sein, die  alle in dieselbe Richtung deuten. Man spricht dann von Clustern. Erst dann können Sie eine Interpretation wagen.</p>
<p><strong>Beispiel:</strong><br />
Verschränkte Arme mit verkrampften Fingern, tief gezogene Brauen, Kopf gesenkt, versteckter Hals, Blickkontakt von der Seite, nach unten gezogene Mundwinkel, weggedrehter Körper &#8211; kann Verschlossenheit signalisieren. Verschränkte Arme mit entspannten Fingern, Blickkontakt von vorne, offene Augen, hohe Augenbrauen und ehrliches Lächeln &#8211; kann Interesse signalisieren.</p>
<p><strong>Regel 2: Der Zusammenhang!</strong><br />
Wenn Sie das nächste Mal eine Wintersportveranstaltung besuchen, können Sie mitunter Zuseher  eobachten, die mit verschränkten Armen dastehen. Auch ziehen sie vielleicht den Kopf nach unten so, dass der Hals versteckt ist. Die Finger sind auch verkrampft. Und doch wäre es hier übereilt von  Verschlossenheit“ zu sprechen. Die Ursache könnte einfach die Kälte sein. Dieselbe Haltung bei Ihren  Kunden im warmen Büro wäre allerdings „bemerkenswert“.</p>
<p><strong>Regel 3: Veränderung!</strong><br />
Meiner Ansicht nach die entscheidendste Regel. Es geht in der Körpersprache nicht so sehr darum, das  eine oder andere Signal zu deuten. Es geht auch nicht darum in Panik zu geraten, wenn Sie  Abwehrsignale“ wahrnehmen. Vielmehr geht es darum Tendenzen wahrzunehmen – wie sich die  Körpersprache Ihres Gegenüber im Laufe des Gesprächs verändert.<br />
Wird Ihr verschlossener Gesprächspartner ein wenig offener? Wird der „Zappelphilipp“ plötzlich ganz  statisch? Wird das Gespräch immer ruhiger? Beginnt der Todernste zu lächeln? Es geht darum solche Tendenzen wahrzunehmen. Je aufmerksamer Sie diese wahrnehmen desto schneller und erfolgreicher  werden Sie zu einer Win-Win Situation mit Ihrem Kunden kommen. Also: Wenn in Ihrem Büro zu viele Menschen mit verschränkten Armen herumstehen muss das nichts mit deren Unsicherheit zu tun.  vielleicht sollten Sie einfach die Heizung höher aufdrehen.</p>
<p><a href="http://www.stefanverra.com/" target="_blank">Stefan Verra Website</a></p>
<p><strong>&#8220;Die Körpersprache im Verkauf&#8221;</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3854363834/?tag=defi-21" target="_blank"><img src="http://www.der-finanz-berater.com/wp-content/uploads/2009/ohne/verra_koerpersprachegros.jpg" alt="verra_koerpersprachegros.jpg" width="238" height="388" /></a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/die-korpersprache-im-verkauf/" title="körpersprache im verkauf">körpersprache im verkauf</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/die-korpersprache-im-verkauf/" title="ebook von stefan verra">ebook von stefan verra</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/die-korpersprache-im-verkauf/" title="warum ist das lesen der körpersprache für ein verkäufer von großer bedeutung">warum ist das lesen der körpersprache für ein verkäufer von großer bedeutung</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/die-korpersprache-im-verkauf/" title="vertrieb körpersprache">vertrieb körpersprache</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/die-korpersprache-im-verkauf/" title="verkaufen körpersprache tipps">verkaufen körpersprache tipps</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/die-korpersprache-im-verkauf/" title="stefan verra ebook">stefan verra ebook</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/die-korpersprache-im-verkauf/" title="körpersprache verkauf">körpersprache verkauf</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/die-korpersprache-im-verkauf/" title="körpersprache und marketing">körpersprache und marketing</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/die-korpersprache-im-verkauf/" title="körpersprache in bilder">körpersprache in bilder</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/die-korpersprache-im-verkauf/" title="körpersprache im verkaufsgespräch richtig deuten">körpersprache im verkaufsgespräch richtig deuten</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Unternehmer ohne Ehevertrag gehen existenzbedrohendes Risiko ein</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 18:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemeldung]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

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		<description><![CDATA[Festhalten an der Zugewinngemeinschaft hat auch steuerliche Vorteile Bei der Hochzeit mag sich keiner der Ehepartner vorstellen, dass die Ehe nicht halten könnte. Doch die Statistiken zeigen, dass in Deutschland  inzwischen jede dritte Ehe, d.h. mehr als 200.000 Ehen im Jahr geschieden werden. Nach Ansicht von Dipl.-Finw. Bettina M. Rau-Franz, Steuerberaterin und Partnerin in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2><strong><a href="http://www.finanzpraxis.com/2011/04/eigenheim-und-kein-trauschein/recht/" rel="attachment wp-att-5771"><img class="alignleft size-medium wp-image-5771" title="Recht" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2011/04/Recht-150x300.jpg" alt="" width="150" height="300" /></a>Festhalten an der Zugewinngemeinschaft hat auch steuerliche Vorteile</strong></h2>
<p><strong>Bei der Hochzeit mag sich keiner der Ehepartner vorstellen, dass die Ehe nicht halten könnte. Doch die Statistiken zeigen, dass in Deutschland  inzwischen jede dritte Ehe, d.h. mehr als 200.000 Ehen im Jahr geschieden werden. Nach Ansicht von Dipl.-Finw. Bettina M. Rau-Franz, Steuerberaterin und Partnerin in der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz &amp; Partner in Essen, sind Unternehmer bzw. Gesellschafter sowohl aus Gründen des Unternehmensschutzes als  auch aus steuerlichen Gründen gut beraten, frühzeitig Regelungen über ihren Güterstand zu treffen. Welcher Weg sich dabei am besten eignet, lässt sich nur im Einzelfall bestimmen. Häufig empfiehlt es sich, den gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft sachgerecht zu  modifizieren. Abgerundet wird dies durch einen guten Gesellschaftsvertrag, der die Spielregeln der Gesellschafter untereinander regelt.</strong></p>
<p>&#8220;Gerade Unternehmer sollten sich anlässlich ihrer Eheschließung frühzeitig Gedanken  über ihren Güterstand machen. Unternehmer gehen ein hohes, geradezu existenzbedrohendes Risiko ein, wenn sie eine Ehe schließen, ohne eine Regelung für den Fall der Scheidung  zu treffen. Werden keine Regelungen getroffen, so beurteilt sich die Ehe und deren Scheidung allein nach dem Gesetz, was für den Unternehmer in der Regel nachteilig ist. Denn jede Form von Unternehmen, seien es Einzelkaufmänner, Handwerksbetriebe, Freiberuflerpraxen oder Gesellschaften bzw. Beteiligungen daran, fallen bei der Scheidung von Gesetzes wegen in den Zugewinnausgleich&#8221;, gibt Steuerberaterin Bettina Rau-Franz zu bedenken.</p>
<p><strong>Gütertrennung</strong><br />
Eine mögliche Form der Regelung in einem Ehevertrag ist die Gütertrennung. Durch die Gütertrennung erfolgt eine vollständige Trennung der Vermögensmassen der Ehegatten, ohne dass nach der Scheidung der Ehe von einem der beiden ein Zugewinnausgleich zu gewähren ist. Allerdings wird die Gütertrennung einem der Ehegatten im Regelfalle nicht gerecht, wenn die Ehegatten im Rahmen der Ehe beide weitgehend in einer Firma mitarbeiten, und der eine Ehegatte durch seine Mitarbeit in dem Unternehmen lediglich das Vermögen des anderen mit aufgebaut und damit die Möglichkeit verpasst hat, selbst Vermögen aufzubauen.</p>
<p><strong>Modifizierte Zugewinngemeinschaft</strong><br />
Eine weitere Form der Regelung wäre eine modifizierte Zugewinngemeinschaft. Im Rahmen der modifizierten Zugewinngemeinschaft bestehen diverse Gestaltungsmöglichkeiten, so kann z.B. das unternehmerische Vermögen aus der Berechnung des Zugewinnausgleichsanspruchs herausgenommen werden. Des Weiteren kann bei der modifizierten Zugewinngemeinschaft der Zugewinnausgleich auf das private Vermögen oder einzelne Vermögensgegenstände beschränkt werden, der Zugewinn betragsmäßig begrenzt werden oder der Wertzuwachs bei ererbten oder geschenkten Vermögen unberücksichtigt bleiben.</p>
<p>&#8220;Das Festhalten an der Zugewinngemeinschaft hat auch steuerliche Vorteile. Der Anspruch auf den Zugewinnausgleich ist nämlich steuerfrei. § 5 ErbStG sieht vor, dass der Zugewinnausgleich unter Eheleuten sowohl lebzeitig als auch bei Beendigung der Ehe  durch Tod schenkungsteuer- und erbschaftsteuerfrei an den Ehegatten erfolgen kann. Dadurch eröffnen sich insbesondere auch bei einer funktionierenden Ehe Gestaltungsmöglichkeiten für eine Nachfolgeregelung durch den zwischenzeitlichen  Wechsel in die Gütertrennung. Es besteht die Möglichkeit, dass während bestehender Ehe  Vermögen steuerfrei auf den Ehepartner transferiert werden kann&#8221;, erklärt Steuerberaterin Rau-Franz. &#8220;Sollte sich einer der Ehepartner nicht auf die modifizierte Zugewinngemeinschaft einlassen, sollten im Interesse des Unternehmens andere  Lösungen im Ehevertrag festgehalten werden. Diese könnten z.B. eine Stundung der  Ausgleichszahlung, Ratenzahlung oder einfache und günstige Bewertungsmaßstäbe für die  Bewertung des Unternehmens bzw. des Anteils am Unternehmen sowie ein Verbot der Zwangsvollstreckung in das Betriebsvermögen sein.&#8221;</p>
<p><strong>Weitere zweckmäßige Regelungen eines Ehevertrages</strong><br />
In einen Ehevertrag sollte zudem vertraglich aufgenommen werden, dass eine Vollstreckung in das vom Zugewinn ausgeklammerte Unternehmensvermögen durch den  Ehegatten ausgeschlossen ist. Sollte das unternehmerische Vermögen nämlich z.B. in einer Beteiligung an einer Gesellschaft bestehen, wird hierdurch insbesondere sichergestellt, dass der Unternehmerehegatte nicht durch seine Mitgesellschafter aus der Gesellschaft ausgeschlossen wird. Denn in vielen Fällen sehen Gesellschaftsverträge bei einer Vollstreckung in die Beteiligung die „Heraus“-Kündigung des Gesellschafters bzw. die Einziehung seines Gesellschaftsanteils vor.</p>
<p>Des Weiteren sollte ein Ehevertrag Maßgaben des § 1365 BGB (Verfügung über Vermögen im Ganzen) ausschließen. Danach muss nämlich, wenn das Unternehmen bzw. die Unternehmensbeteiligung für den Gesellschafter mehr oder weniger sein gesamtes Vermögen darstellt, der andere Ehegatte jeder Verfügung über das Unternehmen bzw. die Unternehmensbeteiligung zustimmen, wenn die Eheleute im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben. Nur mit Einwilligung des Ehegatten wäre daher eine Veräußerung des Unternehmens wirksam.</p>
<p><strong>Gesellschaftsrechtliche Regelungen</strong><br />
In vielen Gesellschaftsverträgen ist meistens eine Pflicht des Gesellschafters aufgenommen, die Unternehmensbeteiligungen aus dem Zugewinn auszunehmen. Denn die anderen Gesellschafter haben ein berechtigtes Interesse daran, die Gesellschaft vor einem unerwarteten Liquiditätsbedarf einzelner Gesellschafter zu schützen. Insofern ist es ratsam,  in jeden Gesellschaftsvertrag eine Güterstandsklausel aufzunehmen, die die Gesellschafter verpflichtet, entweder Gütertrennung oder eine modifizierte Zugewinngemeinschaft unter Ausschluss der Gesellschaftsbeteiligung zu vereinbaren. Für Nichteinhaltung der Klausel sollte der Gesellschaftsvertrag zudem eine Strafklausel vorsehen.</p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/unternehmer-ohne-ehevertrag-gehen-existenzbedrohendes-risiko-ein/" title="ehe ohne ehevertrag">ehe ohne ehevertrag</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/unternehmer-ohne-ehevertrag-gehen-existenzbedrohendes-risiko-ein/" title="gueterstandsklausel">gueterstandsklausel</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/unternehmer-ohne-ehevertrag-gehen-existenzbedrohendes-risiko-ein/" title="scheidung ohne ehevertrag bei unternehmen">scheidung ohne ehevertrag bei unternehmen</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/unternehmer-ohne-ehevertrag-gehen-existenzbedrohendes-risiko-ein/" title="unternehmer tipps">unternehmer tipps</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>8 Tipps für erfolgreiche Webtexte</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 12:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet ist ein Haifischbecken. Erfolgreich sind hier nur jene Unternehmen, die die Nutzer informieren, ihre Fragen beantworten und ihre Bedenken beseitigen. Und das wichtigste Werkzeug dazu ist der Text. Er versorgt die möglichen Kunden mit wertvollen Inhalten und wird so zum virtuellen Verkäufer. Doch das ist vielen Unternehmen nach wie vor nicht klar. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-675" href="http://www.finanzpraxis.com/2011/05/mit-artikelmarketing-neue-kunden-gewinnen/doris_doppler/"><img class="alignleft size-medium wp-image-675" title="doris_doppler" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2010/03/doris_doppler-219x300.jpg" alt="" width="219" height="300" /></a>Das Internet ist ein Haifischbecken. Erfolgreich sind hier nur jene Unternehmen, die die Nutzer informieren, ihre Fragen beantworten und ihre Bedenken beseitigen. Und das wichtigste Werkzeug dazu ist der Text. Er versorgt die möglichen Kunden mit wertvollen Inhalten und wird so zum virtuellen Verkäufer. Doch das ist vielen Unternehmen nach wie vor nicht klar. Sie schustern ihren Webtext lieblos zusammen, spicken ihn mit Werbedeutsch und farblosen Floskeln. Der Leser fühlt sich abgestoßen und wechselt zum Wettbewerber – ein Mausklick genügt.</p>
<p>Und genau das ist Ihre Chance: Punkten Sie mit Ihrer Webseite und heben Sie sich klar vom Wettbewerb ab. Dazu müssen Sie allerdings wissen, wie sich die Nutzer verhalten und was sie sich von Webtexten erwarten. Die Antworten darauf finden Sie in den folgenden Tipps.</p>
<h3>Das Leseverhalten verstehen</h3>
<p>Das Texten fürs Web fällt dann am leichtesten, wenn Sie sich das Leseverhalten der Nutzer vor Augen führen. Dazu müssen Sie sich nur mal selbst beim Surfen beobachten: Auf der Suche nach einer bestimmten Information greifen Sie auf verschiedene Webseiten zu – die Ihnen beispielsweise die Google-Suche vorschlägt – und scannen rasch deren Inhalt. Sie lesen nicht den ganzen Text durch, sondern suchen in Überschriften, Aufzählungen und Menüpunkten nach Ihren spezifischen Suchwörtern. Finden Sie sie nicht innerhalb weniger Sekunden, verlassen Sie die Seite wieder und wechseln zur Konkurrenz.</p>
<p>Das Online-Lesen ist also ein sehr zügiger Vorgang, der User hat es meist eilig und sortiert die Webseiten in Sekundenschnelle nach ihrem Nutzwert. Die Seiten werden nicht gelesen, sondern überflogen. Und diesem Verhalten müssen Sie Ihre Webtexte anpassen.</p>
<h3>Das Wichtigste kommt zuerst</h3>
<p>Texten fürs Web ist wie Texten für die Zeitung. In beiden Medien werden die Texte nur angelesen, der Nutzer entscheidet anhand der Überschrift und der ersten Sätze, ob sich die weitere Lektüre lohnt. Das heißt für Sie: Bringen Sie in Ihren Webtexten das Wichtigste zuerst, vermitteln Sie gleich zu Beginn Ihre Botschaft. Formulieren Sie Überschriften, die die zentralen Informationen beinhalten und zum Weiterlesen anregen. Beantworten Sie in den ersten Sätzen des Fließtextes die wichtigsten W-Fragen „wer“ und „was“, eventuell ergänzt um „wie“ und „warum“. Im folgenden Text ist dann Platz für die weiteren Einzelheiten.</p>
<h3>Machen Sie es dem Leser leicht</h3>
<p>Das Online-Lesen ist anstrengend, es ermüdet mehr als das Lesen vom Papier. Daher dauert es auch länger – etwa um 25 Prozent im Vergleich zu Print, wie eine Nielsen-Studie zeigt. Außerdem ist der Nutzer ständig abgelenkt: Buttons, Flash-Animationen, Links, Fotos und Videos konkurrieren fortlaufend mit textlichen Inhalten. Erleichtern Sie deshalb das Online-Lesen, indem Sie Ihre Inhalte schnell erfassbar machen. Gliedern Sie Ihre Texte in kurze Absätze mit jeweils einer Aussage, fügen Sie Zwischentitel ein und achten Sie auf die Zeilenlänge. Und: Verwenden Sie Listen. Sie sind leicht scanbar und teilen dem Leser alles Wesentliche mit. Fünf bis sieben Einträge – die natürlich auch zu weiterführenden Informationen verlinken können – sind hier optimal.</p>
<h3>Kürzen Sie lange Texte</h3>
<p>Erschlagen Sie den Leser nicht mit endlosen Texten; packen Sie nicht alle Informationen auf eine Seite. Denken Sie daran: Das Internet ist ein schnelles Medium, die Nutzer bewegen sich rasch von einer Seite zur anderen. Sie laden Dateien herunter, schreiben Kommentare, legen Lesezeichen an usw. Sie sind ständig aktiv. Und ein langer Text hemmt sie bei der Jagd nach nützlichen Infos. Er signalisiert einen hohen Zeitaufwand – und das schreckt den durchschnittlichen User ab. Deshalb gilt die Faustregel: Internet-Texte sollen um die Hälfte kürzer sein als gedruckte Inhalte.</p>
<h3>Pflegen Sie Ihre Unterseiten</h3>
<p>Was viele oft vergessen: Nicht jeder Nutzer gelangt zuerst auf die Einstiegsseite des Webauftritts und klickt sich dann von Seite zu Seite. Es gibt auch Quersteiger, die über Suchmaschinen und andere Pfade auf Ihre Unterseiten kommen. Das heißt: Jede Seite Ihrer Web-Präsenz muss für sich alleine stehen können. Sie muss dem Leser mitteilen, wer Sie sind und was Sie anbieten.</p>
<h3>Inhalte statt „Happy Talk“</h3>
<p>„Happy Talk“ nennt man das typische Marketing-Deutsch: oberflächliche Floskeln ohne greifbare Inhalte, mit denen ein Unternehmen seinen möglichen Kunden nur Zeit stiehlt. Und das liest sich dann so: „Herzlich willkommen auf der Homepage der Firma Weismann &amp; Söhne, Matratzenfertigung. Seit mehr als fünfzig Jahren sind wir bekannt für unsere hervorragende Produktqualität, unseren einzigartigen Lieferservice und unsere unkomplizierte Kundenberatung. Wir würden uns freuen, auch Sie bald zu unseren Kunden zählen zu dürfen.“ Ein solcher Text bietet keine Informationen und ist austauschbar. Die Verkaufswirkung ist gleich null.</p>
<p>Wie wär’s stattdessen damit? Eine emotionale Überschrift: „Schlafen Sie sich gesund …“ und dann ein runder Text, der die Kernbotschaft des Webseite vermittelt: „… mit unseren rückenfreundlichen Matratzen aus Rosshaar. Seit mehr als fünfzig Jahren fertigen wir Spezial-Matratzen für Menschen mit Rückenleiden. Ein geprüftes Patent, von dem tausende Anwender überzeugt sind und das auch Ihre Wirbelsäule wohltuend entlasten wird. – Möchten Sie mehr wissen? Unsere erfahrenen Schlafberater informieren Sie gerne. Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie ein kostenloses Beratungsgespräch.“ Diese Handlungsaufforderung ist wichtig – aktivieren Sie Ihren Leser. Sagen Sie ihm, dass er Sie anrufen oder Ihnen eine Mail schicken soll. Bieten Sie ihm dazu auf jeder Seite genügend Kontaktmöglichkeiten.</p>
<h3>So sachlich wie möglich</h3>
<p>Die unglaubliche Fülle an Informationen, die das Internet bietet, ist sein größter Vorteil, aber gleichzeitig auch ein Manko. Denn für den Nutzer wird es immer schwieriger, seriöse Anbieter von Bauernfängern zu unterscheiden. Informationen können ungeprüft ins Netz gestellt, jederzeit verändert und wieder gelöscht werden. Der Verfasser kann sich hinter Fantasienamen verstecken und falsche Infos streuen. Und das macht das Internet viel weniger glaubwürdig als Zeitung, Radio oder Fernsehen.</p>
<p>Diesem Mangel an Glaubwürdigkeit müssen Sie entgegenwirken. Bauen Sie Vertrauen auf, indem Sie Empfehlungen von zufriedenen Kunden in Ihren Webtext einbauen. Solche Testimonials wirken wie objektive Beurteilungen und versehen Ihr Angebot mit einem „Gütesiegel“.</p>
<p>Auch Presseberichte, Fachartikel und Fallstudien erhöhen Ihre Glaubwürdigkeit. Und sie haben noch einen weiteren Vorteil: Der Leser kann sie ausdrucken – und damit werben diese Texte auch offline für Sie. Achten Sie aber darauf, dass in jedem Dokument Ihr Firmenname und Ihre Kontaktdaten enthalten sind.</p>
<p>Ein weiterer Tipp: Setzen Sie Werbesprache nur sparsam ein, seien Sie vorsichtig mit Metaphern und schreiben Sie nicht zu blumig. Aber das hängt natürlich auch von der Branche ab: Während Sie bei IT-Dienstleistungen sachlich schreiben können, ist diese Nüchternheit bei einer Hotel-Webseite nicht angebracht.</p>
<p>Doch in jedem Fall gilt: Fassen Sie sich kurz, ohne stakkato-artig zu schreiben. Vermeiden Sie Wiederholungen und die überflüssige Wiedergabe von Alltagswissen. Verwenden Sie geläufige Wörter, verzichten Sie auf Fremdwörter und Abkürzungen. Lassen Sie unnötige Einzelheiten weg – es interessiert niemanden, dass der Firmengründer im Jahr 1954 einen Lieferwagen angeschafft hat.</p>
<p>Bei aller Sachlichkeit und Kürze – vergessen Sie nicht auf den menschlichen Aspekt. Schließlich werden Geschäfte zwischen Menschen und nicht zwischen Firmen abgeschlossen. Das heißt: Lassen Sie den Geschäftsführer zu Wort kommen, bringen Sie auflockernde Zitate von Mitarbeitern.</p>
<h3>Übertreiben Sie es nicht mit den Keywords</h3>
<p>Wer für das Web textet, muss sich mit dem Thema Keywords auseinandersetzen. Diese Schlüsselwörter tragen dazu bei, dass die Suchmaschinen Ihre Webseite finden und – bestenfalls – noch vor den Seiten Ihrer Wettbewerber listen. Auf ein solches Ranking arbeiten viele Webseiten-Betreiber hin – allerdings übertreiben sie es dabei oft. Sie versuchen, möglichst viele Suchwörter im Text unterzubrin-gen. Doch das ist der falsche Weg.</p>
<p>Vielmehr gilt: Bleiben Sie natürlich. Eine Keyword-Dichte von drei bis vier Prozent pro Seite reicht völlig aus. Das entspricht auch der Philosophie von Google, das auf organische Inhalte setzt und künstliches Anhäufen von Schlüsselwörtern (Keyword Stuffing) abstraft. Und was nützt es Ihnen, wenn Ihre mit Keywords vollgepackte Seite ganz oben in den Suchergebnissen aufscheint, die Besucher aber angesichts der sperrigen Texte gleich wieder abspringen?</p>
<p>Wählen Sie lieber Ihre Keywords sorgfältig aus, prüfen Sie, welche Suchwörter Ihre Kunden verwenden und bauen Sie diese Keywords auch in die Überschriften ein. Schreiben Sie für Ihre Leser, nicht für die Suchmaschinen.</p>
<p style="text-align: right;"><strong>Zur Autorin:</strong><br />
Dr. Doris Doppler arbeitet als freie Texterin und Wirtschaftsjournalistin in Innsbruck (A). Die promovierte Betriebswirtin verfasst Broschüren und Webseiten, optimiert bestehende Texte und entwickelt Konzepte zur Corporate Language. Sie ist für Direktkunden sowie Agenturen im gesamten deutschsprachigen Raum tätig.</p>
<p style="text-align: right;">Dr. Doris Doppler<br />
Bienerstr. 25/IV<br />
A-6020 Innsbruck<br />
E: doppler@ddoppler.com<br />
T: +43/650/9851920<br />
W: <a href="http://www.ddoppler.com/" target="_blank">www.ddoppler.com</a></p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/8-tipps-fur-erfolgreiche-webtexte/" title="tipps verkaufstext">tipps verkaufstext</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/8-tipps-fur-erfolgreiche-webtexte/" title="webtexte gratis">webtexte gratis</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Zeit zu gehen….Dejan Novakovic trennt sich vom Projekt FinanzPraxis</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 14:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[4 Jahre sind nun wie im Flug vergangen: Mit vielen Tops und Downs, tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte, einigen verwirklichten Ideen und weiteren, die es in Zukunft noch zu verwirklichen gilt. Fazit: Das Projekt FinanzPraxis hat sehr viel Spaß gemacht, denn ich konnte zum ersten Mal meine eigene Kreativität ausleben und vielleicht den einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.finanzpraxis.com/?attachment_id=11306" rel="attachment wp-att-11306"><img class="alignleft  wp-image-11306" title="Dejan Novakovic verkauft das FinanzPraxis Magazin" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2012/02/Dejan-Novakovic-verkauft-das-FinanzPraxis-Magazin-300x300.jpg" alt="" width="210" height="210" /></a>4 Jahre sind nun wie im Flug vergangen: Mit vielen Tops und Downs,</strong> <strong>tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte, einigen verwirklichten Ideen und weiteren, die es in Zukunft noch zu verwirklichen gilt.</strong></p>
<p><strong>Fazit: </strong>Das Projekt FinanzPraxis hat sehr viel Spaß gemacht, denn ich konnte zum ersten Mal meine eigene Kreativität ausleben und vielleicht den einen oder anderen Unternehmer in seinem Business weiterhelfen.</p>
<p><strong>Mit diesen gewonnenen Erfahrungen möchte ich genau dies auch weiterhin tun:</strong></p>
<ul>
<li>Unternehmern durch Webinare und eigene Videokurse bzw. Coachings und Produkten helfen Interessenten und Kunden im Internet zu gewinnen.</li>
<li>Das bedeutet, dass Sie von meinen in der Praxis erprobten Strategien und Konzepten profitieren und somit in kurzer Zeit und ohne Umwege viele Neukunden gewinnen werden.</li>
<li>Zudem arbeite ich gerade das „Speedconsulting“ Konzept aus, bei dem ich Ihnen online oder wahlweise auch bei Ihnen Vorort durch Coachings die Umsetzung zeige wie man sich Systeme zur Leadgenerierung schafft.</li>
</ul>
<p>Dadurch, dass ich jemand bin, der sehr viele Ideen hat und meistens versucht diese auch zu realisieren, habe ich beschlossen mich im Jahr 2012 mehr zu fokussieren und an weniger Projekten parallel zu arbeiten. Deswegen ist mir die Entscheidung, mich von den meisten Projekten im Finanzbereich (FinanzPraxis, Finanz Webmesse, Finanzjobs) zu trennen, leicht gefallen. Obwohl es immer schmerzlich ist, sich von einem Projekt zu trennen, welches man selbst von Beginn an begleitet und aufgebaut hat.</p>
<p><strong>Im FinanzPraxis Magazin wird der Praxisgedanke fortgeführt und Sie erhalten wie gewohnt informative und innovative Tipps zu den Themen Marketing, Vertrieb und Finanzen.</strong></p>
<p>Im Unterschied zu anderen oftmals sehr allgemein gehaltenen Finanzmagazinen wird die FinanzPraxis Ihre bisher schon bestehende und sehr praxisorientierte Ausrichtung noch mehr in Richtung interessante Finanzkonzepte und Vertriebsansätze für Berater und Vermittler ausbauen.</p>
<p>Damit erhalten Sie als Leser unseres Magazins konzentriert und professionell aufbereitet die interessantesten Möglichkeiten, die der Markt derzeit zu bieten hat.<br />
Seien Sie also gespannt auf viele spannende Informationen und Möglichkeiten in den kommenden Wochen…</p>
<p>Ich bedanke mich bei Ihnen für die Treue und wünsche dem neuen Betreiber sowie Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung der Praxistipps.</p>
<p>Wenn Sie weiterhin mit mir in Kontakt bleiben wollen, dann können Sie sich in den Webinar Akademie Newsletter eintragen. <a href="http://8851.cleverreach.de/f/9015/" target="_blank"><strong>Hier eintragen</strong></a>.</p>
<p><strong>PS:</strong> Ich werde auch weiterhin als Autor und Consultant dem Magazin erhalten bleiben</p>
<p><img src="https://www.bizmail.at/bizmail_daten/finanzpraxis/Image/dejan-novakovic-italk24_150P.jpg" alt="" width="150" height="184" align="left" hspace="5" vspace="5" /><br />
Beste Grüße<br />
Dejan Novakovic</p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/zeit-zu-gehen-dejan-novakovic-trennt-sich-vom-projekt-finanzpraxis/" title="vermittler ausbau beratung">vermittler ausbau beratung</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Edelmetalle: Verschnaufpause vor weiterem Anstieg?</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 13:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
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		<description><![CDATA[Der aktuelle Marktkommentar von Tu Tuan To, 321GoldundSilberShop.de Wie in der vergangenen Woche bereits befürchtet, gelang es dem Goldpreis nicht, den charttechnischen Widerstand im Bereich 1.750 US-Dollar nachhaltig zu überwinden. Die darauf einsetzende Korrektur ist indes nicht weiter tragisch, sondern in solchen Fällen alltäglich. Hier dürfte es eher eine Verschnaufpause vor einem weiteren Preisanstieg sein, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpraxis.com/2010/03/fragen-uber-die-goldbestande-und-deren-lagerung-an-die-oenb-und-bundesbank/goldschmuck/" rel="attachment wp-att-623"><img class="alignleft  wp-image-623" title="goldschmuck" src="http://www.finanzpraxis.com/wp-content/uploads/2010/03/goldschmuck.jpg" alt="" width="240" height="240" /></a>Der aktuelle Marktkommentar von Tu Tuan To, 321GoldundSilberShop.de</p>
<p>Wie in der vergangenen Woche bereits befürchtet, gelang es dem Goldpreis nicht, den charttechnischen Widerstand im Bereich 1.750 US-Dollar nachhaltig zu überwinden. Die darauf einsetzende Korrektur ist indes nicht weiter tragisch, sondern in solchen Fällen alltäglich. Hier dürfte es eher eine Verschnaufpause vor einem weiteren Preisanstieg sein, sofern die Unterstützung bei 1.715 Dollar hält. Falls nicht, sorgen weitere – robust anmutende – charttechnische Barrieren bei 1.680 und 1.650 Dollar für vergleichsweise viel Halt. Nach dem möglichen Überwinden der Widerstandszone bei 1.750/1.760 Dollar warten die nächsten Hürden bei 1.775 und 1.815 Dollar. Fundamental betrachtet wundert es sowieso ein wenig, dass sich der Goldpreis auf diesem recht hohen Niveau halten kann. Denn von Krise wollen die weltweiten Aktien- und Kapitalmärkte momentan, so scheint es jedenfalls, nicht viel wissen. Dax, Dow &amp; Co. haussieren seit Jahresbeginn. Die Staatsanleihen-Renditen der Krisenländer Spanien und Italien, aber auch des EU-Kernstaates Frankreich sind spürbar zurückgekommen. Griechenland ist sowieso pleite. Das wissen längst alle. Was die wenigsten stört, weil fast alle dies akzeptiert haben. Und fast jeder wieder „mehr Risiko hinnimmt“, wie es in der Börsensprache so schön heißt. Zugleich aber steht zu befürchten, dass noch nicht aller Tage Abend ist. Die jüngste Hausse an den Aktienmärkten schreit förmlich nach einer spürbaren Korrektur, sprich: nach Gewinnmitnahmen. Dadurch würde erfahrungsgemäß Liquidität freigesetzt, die – vielleicht vorübergehend, mag sein längerfristig – in andere Anlageformen investiert wird. Und wer weiß … falls Griechenland bald wirklich seine Staatspleite verkündet, es vielleicht sogar – was niemand hofft – zu sozialen Unruhen kommt, kann sich der Wind von hier auf jetzt drehen. Dann wäre das Krisenmetall Gold wieder gefragt. Vielleicht stärker als noch im vergangenen Jahr. Ernsthaft sollte man sich das allerdings nicht wünschen. Ein Goldpreis von 1.800 US-Dollar ist doch ganz kommod. Und – im Hinblick auf den Vermögenserhalt – im wahrsten Sinne Gold wert.</p>
<p><strong>Goldpreis kurzfristig:</strong> seitwärts, aufwärts<br />
<strong>Goldpreis längerfristig:</strong> aufwärts</p>
<p>Noch stabiler, um nicht zu sagen: positiver, zeigt sich der Silberpreis, der sich oberhalb der Marke von 34 US-Dollar etabliert hat. Ob sich der Aufwärtstrend auch in nächster Zeit fortsetzt, hängt – zumindest charttechnisch gesehen – davon ab, ob der vergleichsweise robuste Widerstand bei 34,50 US-Dollar nachhaltig überwunden werden kann. Wobei „nachhaltig“ nicht um einige wenige Cents oberhalb dieser Marke bedeutet, sondern schon in die Region von rund 34,80/35 Dollar führen sollte. Falls dieser Sprung gelingt, wäre der Weg frei zunächst bis in den Bereich von 35,50 Dollar, danach sogar bis knapp 37 Dollar. Erfahrungsgemäß wird dies wohl nicht im ersten Anlauf gelingen. Vergleichsweise robusten charttechnischen Halt hat der Silberpreis dank einer ersten Unterstützung bei 33,80. Die weiteren Haltebarrieren verlaufen bei 32,50 sowie 31,20 Dollar. Erfahrungsgemäß gibt die Charttechnik zwar Hinweise und Signale, doch letztlich ist das fundamentale Umfeld für die weitere Entwicklung auch des Silberpreises entscheidend. Und hier sieht es weitaus weniger düster aus als noch vor einigen Wochen. Steht doch die Weltkonjunktur offenbar – vielleicht sogar ein wenig früher als erwartet – vor einer spürbaren Erholung. Überraschend gute Zahlen kamen vor wenigen Tagen vom US-amerikanischen Arbeitsmarkt. Dort waren weit mehr als 200.000 neue Stellen geschaffen worden. Daran hatte kein Experte auch nur im Traum gedacht. Sollte sich dieser Trend verfestigen, wäre das nicht nur ein ordentlicher Schub für die Wiederwahl Barack Obamas als US-Präsident. Auch die Weltwirtschaft würde erheblich profitieren. Denn die USA sind bekanntlich, neben China und seinen größeren asiatischen Nachbarn, die Lokomotive fürs globale Wachstum. Für die weitere Entwicklung des Silberpreises gute Perspektiven. Ist doch dieses Edelmetall nicht nur ein beliebtes Investment bei Privatanlegern, sondern viel mehr noch ein begehrtes Industriemetall. Darauf hatte ich wiederholt an dieser Stelle hingewiesen. Nicht zuletzt meine Empfehlung kurz vor Weihnachten zum antizyklischen Einstieg, als der Silberpreis unter die 30-Dollar-Marke abtauchte, war auch vor diesem Hintergrund richtig. Wer meinen Hinweis beherzigte und – zugegeben, mit einer gewissen Risikobereitschaft – damals Silber kaufte, kann sich heute über weit mehr als zehn Prozent Wertzuwachs freuen. Nicht schlecht in diesen unsicheren Zeiten …</p>
<p><strong>Silberpreis kurzfristig:</strong> seitwärts, aufwärts<br />
<strong>Silberpreis längerfristig:</strong> aufwärts</p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/edelmetalle-verschnaufpause-vor-weiterem-anstieg/" title="silberpreis">silberpreis</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/edelmetalle-verschnaufpause-vor-weiterem-anstieg/" title="silberpreis 11 februar 2012">silberpreis 11 februar 2012</a></li></ul>]]></content:encoded>
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		<title>Crash-Prophet Prof. Max Otte zur Finanztransaktionssteuer</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 07:35:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dejan Novakovic</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Viele vergessen die tatsächlichen Gründe der Finanzkrise&#8230;.. Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:max ottemax otte 2012max otte febr 2012otte max professor 2012crash otte 2012dax prophetdirk müller crash 2012otte max 2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/crash-prophet-prof-max-otte-zur-finanztransaktionssteuer/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Viele vergessen die tatsächlichen Gründe der Finanzkrise&#8230;..</p>
<h4>Eingehende Suchbegriffe für diesen Artikel:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/crash-prophet-prof-max-otte-zur-finanztransaktionssteuer/" title="max otte">max otte</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/crash-prophet-prof-max-otte-zur-finanztransaktionssteuer/" title="max otte 2012">max otte 2012</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/crash-prophet-prof-max-otte-zur-finanztransaktionssteuer/" title="max otte febr 2012">max otte febr 2012</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/crash-prophet-prof-max-otte-zur-finanztransaktionssteuer/" title="otte max professor 2012">otte max professor 2012</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/crash-prophet-prof-max-otte-zur-finanztransaktionssteuer/" title="crash otte 2012">crash otte 2012</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/crash-prophet-prof-max-otte-zur-finanztransaktionssteuer/" title="dax prophet">dax prophet</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/crash-prophet-prof-max-otte-zur-finanztransaktionssteuer/" title="dirk müller crash 2012">dirk müller crash 2012</a></li><li><a href="http://www.finanzpraxis.com/2012/02/crash-prophet-prof-max-otte-zur-finanztransaktionssteuer/" title="otte max 2012">otte max 2012</a></li></ul>]]></content:encoded>
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