Online-Magazin zu den Themen Finanzen, Marketing-, Vertrieb- & Investment-Tipps http://www.finanzpraxis.com Mon, 26 Jun 2017 06:48:28 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 Smartphones wurden nicht mit der Absicht entwickelt, Taschenlampen zu ersetzen, aber wer nutzt heute noch Taschenlampen? http://www.finanzpraxis.com/2017/06/smartphones-wurden-nicht-mit-der-absicht-entwickelt-taschenlampen-zu-ersetzen-aber-wer-nutzt-heute-noch-taschenlampen/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/smartphones-wurden-nicht-mit-der-absicht-entwickelt-taschenlampen-zu-ersetzen-aber-wer-nutzt-heute-noch-taschenlampen/#respond Mon, 26 Jun 2017 06:48:28 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22959  

Mit gleichermaßen einfachen wie überraschenden Vergleichen zeigt Ömer Atiker in seinem Buch In einem Jahr digital. Das Praxishandbuch für die digitale Transformation Ihres Unternehmens (kürzlich erschienen bei Wiley-VCH) auf, wie unendlich wichtig es ist, Unternehmen frühzeitig auf den digitalen Markt sowie auf digitale Methoden und Tools umzustellen.

 

Dabei räumt er mit fixen Ideen über Digitalisierung auf und gibt Schritt-für-Schritt-Anleitungen für den Aufbau eines Unternehmens, das im digitalen Zeitalter bestehen kann. Ein Schwerpunkt in diesem Prozess bildet die menschliche Komponente. Was passiert mit den Jobs? Und was ist heute zu tun, um morgen noch da zu sein?

 

Zu diesem Thema möchte ich Ihnen einen Gastbeitrag/Interview/Kolumne anbieten. So wie das Buch soll auch der Tenor sein: Unterhaltsam, aber fundiert und ein gelungener Spagat zwischen Hintergrundinformation, einem umsetzbaren „So wird’s gemacht“ und Motivation, sofort und agil anzufangen.

 

Hier ein kurzer Zusammenschnitt des Themas:

 

„Digitalisierung ist kein Projekt!“, btingt Ömer Atiker seine Abneigung gegen „quick and dirty-Lösungen“ zum Ausdruck. Ein eigener YouTube-Kanal ist keine Digitalisierung. Wenn Unternehmen überleben wollen, kommen sie an einer gründlichen Neupositionierung nicht vorbei. Mit In einem Jahr digital propagiert Atiker deshalb keine Lösungen der Art „In 7 Schritten zum neuen Steve Jobs“, sondern liefert anwendbare, fundierte und vor allem praxisnahe Hilfestellungen.

 

In 3 Teilen erklärt er, was Digitalisierung überhaupt ist, wie Unternehmen digitalen Mehrwert schaffen und wie sie sich auf dem Markt neu positionieren. On Top entkräftet Atiker digitale Phrasendrescher, die hohle Statements wie „Digitalisierung ist Industrie 4.0“ promoten. Im Blick auf sein Hauptthema erläutert Atiker auch, was relativ dazu den Wert eines Produktes oder einer Dienstleistung generell ausmacht, was Wert von Nutzen unterscheidet und wieso manche Unternehmen zum Scheitern verurteilt sind.

 

Im Praxisteil geht es um die brennende Frage: Wie wird’s gemacht?

  • Wie bestimme ich meinen Ausgangspunkt und meine Perspektiven und
  • auf welche Weise komme ich ab dort vom analogen zum digitalen Handeln.

Sein Ziel: Digitalisierung anpassen. Denn nicht nur zu wenig ist kontraproduktiv — auch zu viel. Wenn Mittelständler in konservativen Märkten den heißesten Start-up-Hypes hinterherrennen, verbrennen sie Ressourcen, die sie besser in smarte Digitalisierung und moderne Produktentwicklung gesteckt hätten.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website zum Buch. In der Anlage finden Sie Leseprobe, Gliederung/Inhalt sowie ein Kurzprofil des Autors.

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Was „alles für den Kunden“ wirklich bedeutet http://www.finanzpraxis.com/2017/06/was-alles-fuer-den-kunden-wirklich-bedeutet/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/was-alles-fuer-den-kunden-wirklich-bedeutet/#respond Mon, 26 Jun 2017 06:44:38 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22956 Die Kunden von heute erwarten, dass ein Unternehmen hehrere Ziele verfolgt als Marktführerschaft und Maximalrenditen. Sie wollen zunehmend auch wissen, welchen Nutzwert ein Anbieter der Welt und den Menschen bietet. Was die Kunden “disliken”, fällt durch. Was sie hingegen in den Himmel loben, kann Weltruhm erlangen. Die Meinung der Kunden steuert die Unternehmen.

 

 

Immer noch optimieren viele Unternehmen ihre Prozesse vor allem für sich selbst – und nicht für den Kunden. Der soll sich gefälligst in die festgelegten Abläufe fügen, mit den für ihn vorbestimmten Mitarbeitern reden, seine Angaben in die dafür vorgesehenen Formulare eingeben und sich den Zwängen einer veralteten Software unterwerfen.

 

Manche Anbieter sind richtig gut darin, Vorgehensweisen mühsam zu machen, ihren Kunden Zeit zu stehlen und ihnen ein schlechtes Gefühl zu geben. Früher haben die Kunden das murrend ertragen. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Durch digitale Anwendungsprogramme beschleunigt, steigen die Erwartungen täglich. Und Messlatte ist nicht der Wettbewerb, sondern branchenübergreifend der Beste seines Fachs.

 

Nicht wenige Unternehmen werden schon bald allein deswegen zumachen müssen, weil niemand mehr Geschäfte mit ihnen machen will. Sie hecheln dem, was Interessenten und Konsumenten wünschen und wollen, meist nur hinterher. Die Bremskraft ihrer Strukturen, die Trägheit ihrer Prozesse und veraltete Mindsets werfen sie aus dem Rennen. „Alles für den Kunden“ ist für sie Utopie.

 

Vom Kunden her denken und handeln

 

Während übliche Manager vor allem an den Wettbewerb, ihre Quartalsziele und die Kosten denken, haben kluge Unternehmer längst verstanden, dass sich alles um die Kunden (und ihre Daten) dreht. Sie suchen gezielt nach Problemen und einer passenden Lösung dafür. „Vom Kunden her denken“ nennen sie das.

 

Amazon folgt diesem Weg quasi von Anfang an. Über manches dort kann man ganz sicher streiten. Aber in punkto Kundenorientierung, da sind sie top. Wer je bei einem verzwickten Anliegen mit deren Kundenservice zu tun hatte, der weiß, was ich meine.

 

„Wir sehen uns als Erfinder, die die Welt für ihre Kunden besser machen wollen“, sagt Jeff Wilke, Amazon-CEO und zweiter Mann nach Jeff Bezos, in einem Wirtschaftswoche-Interview. „In jedem Land, in dem ich unterwegs bin, informiere ich mich zuerst darüber, wie es dort mit der Kundenzufriedenheit aussieht. Erst dann schaue ich mir die Umsatzzahlen an.“

 

Das Vom-Kunden-her-Denken-Prinzip erklärt er so: “Wenn wir davon überzeugt sind, dass wir unseren Kunden in einem Bereich einen zusätzlichen Nutzen bieten können, schreiben wir zunächst eine interne Pressemeldung und fangen dann an, unser Projekt rückwärts zu realisieren.“

 

Wie Kunden die Macht übernahmen

 

Immer mehr Anschaffungswillige steuern zunächst die webbasierten O-Töne Dritter an. Hierbei greifen Interessenten auf durchschnittlich zehn Webinhalte zu, bevor sie eine Entscheidung treffen. Je nach Branche fallen bis zu 90 Prozent aller Kaufvorentscheidungen auf diese Weise. Das bedeutet: Ohne es zu merken, verlieren schlechte Anbieter die meisten potenziellen Kunden alleine durch Meinungen im Web.

 

Nicht Anbieterwerbung, sondern die Kunden entscheiden demnach über hopp oder topp. So werden Märkte von den Spielregeln der Kunden gesteuert: Sie kaufen, reden dann darüber und bringen so andere Menschen zum Handeln. Jetzt sind es die Unternehmen, die zuhören sollten, was ihre Kunden zu sagen haben.

 

Möglich wurde dies durch das mobile Web, das eine digitale Informationsschicht über die Offline-Sphäre legt und die Kunden mit allem Online-Wissen (fast) überall und in Echtzeit vernetzt. In dieser neuen Realität werden Interessenten kaum mehr den vorgezeichneten Kanälen der Anbieter folgen. Vielmehr steuern sie die ihnen genehmen Touchpoints selbstbestimmt an.

 

Die Kaufprozesse der Millennials

 

Nur wenige Anbieter haben bislang wirklich verstanden, wieviel Macht dabei speziell die Digital Natives haben. Mit ihren Aktionen können sie über Leben und Tod eines Anbieters entscheiden. Sind ihre Erfahrungen positiv, teilen sie diese überaus rege in ihren Netzwerken, damit andere sie ebenfalls machen können: „Schaut mal, was ich gesehen habe, vielleicht gefällt es euch auch.“

 

Wer in den Augen der jungen Leute versagt, wird nicht nur abserviert, sondern auch vorgeführt. Und wen sie hassen, den machen sie nieder. „Kauft bloß nicht bei …., die haben mich voll über den Tisch gezogen“, so rufen sie zum Kaufboykott auf.

 

Und ihr ganzes Netzwerk folgt diesem Schlachtruf, um vor Schaden sicher zu sein. Gemeinsam schwört man sich, nie mehr dorthin zu gehen. So liebt und hassen Millennials das, was ihre Netzwerke lieben und hassen. Ihre Loyalität gilt nicht mehr dem Anbieter oder der Marke, sondern dem eigenen Netzwerk.

 

Gemeinsam ziehen sie von einer Marke zur nächsten. Dabei ist es sehr einfach, sie als Kunden zu verlieren. Bloß weil ein Anbieter gerade uncool ist. Oder weil er sie ungefragt mit Werbung nervt. Oder weil seine ethische Haltung fragwürdig ist. Peng, aus und vorbei.

 

Das Touchpoint Management ebnet den Weg

 

Mit dem selbstzentrierten alten Marketing kommt man also nicht mehr sehr weit. Das fragt nämlich so: „Was bieten wir dem Markt und den Kunden wann, wo und wie an, damit wir noch erfolgreicher werden?“

 

Das Touchpoint Management hingegen fragt so: „Was will/braucht/begehrt der Kunde, und wie können wir helfen, ihn glücklich respektive erfolgreich zu machen?“ So gelangt man durch Verlassen des Unternehmensstandpunktes zu einer Priorisierung derjenigen Touchpoints, die die jeweiligen Kunden bevorzugen, zu einem verbesserten Zusammenspiel und zu einer Optimierung ihrer Wirkungsweise.

 

Dieser Prozess ermöglicht es, so zu denken, wie die Kunden es tun, denn das allein zählt. Einem Kunden ist es schlichtweg egal, was hinter den Kulissen passiert, wer wofür zuständig ist, und warum etwas klappt oder nicht. Selbst kleinste Details entscheiden heutzutage über das Wiederkommen und Weitererzählen.

 

 

Weiterbildung Kundenmanagement: Ausbildung zum zertifizierten Customer Touchpoint Manager vom 24. bis 26. August 2017 in München

 

Über die Zukunft eines Unternehmens entscheidet, was an den Touchpoints in den „Momenten der Wahrheit“ zwischen Anbieter und Kunde tatsächlich passiert. Deshalb müssen sich alle Unternehmensbereiche auf das Kundenwohl fokussieren. Dafür braucht es nicht nur ein Customer Touchpoint Management sondern auch einen Customer Touchpoint Manager. Seine Kernaufgabe ist es, eine hundertprozentige Kundenorientierung zu ermöglichen und abteilungsübergreifend ein durchgängig positives, begeisterndes, verlässliches Kundenerlebnis sicherzustellen.

 

Die dreitägige Ausbildung zum zertifizierten Customer Touchpoint Manager richtet sich vor allem an ambitionierte Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing und Kundenservice, die im Kontext unserer neuen Businesswelt und mithilfe dieser Zusatzqualifikation die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Arbeitgeber sichern wollen. Sie findet vom 24. bis 26. August 2017 in München statt. Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung geht’s hier: http://www.touchpoint-management.de/ausbildung-zum-customer-touchpoint-manager.html

 

Das Buch zum Thema

 

  Anne M. Schüller, Alex T. Steffen

Fit für die Next Economy

Zukunftsfähig mit den Digital Natives

Wiley Verlag 2017, 272 Seiten, 19,99 €

ISBN: 978-3527509119

Zur Bestellung: http://www.anneschueller.de/shop.html

 

 

Die Autorin

Anne M. Schüller ist Managementdenker, Keynote-Speaker, mehrfach preisgekrönte Bestsellerautorin und Businesscoach. Die Diplom-Betriebswirtin gilt als Europas führende Expertin für das Touchpoint Management und eine kundenfokussierte Unternehmenstransformation. Sie zählt zu den gefragtesten Rednern im deutschsprachigen Raum. 2015 wurde sie in die Hall of Fame der German Speakers Association aufgenommen. Zu ihrem Kundenkreis zählt die Elite der Wirtschaft. Ihr Touchpoint Institut bildet zertifizierte Touchpoint Manager aus. Kontakt: www.anneschueller.de

 

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Drei Aktien, die vom Übergang zur bargeldlosen Gesellschaft profitieren werden http://www.finanzpraxis.com/2017/06/drei-aktien-die-vom-uebergang-zur-bargeldlosen-gesellschaft-profitieren-werden/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/drei-aktien-die-vom-uebergang-zur-bargeldlosen-gesellschaft-profitieren-werden/#respond Fri, 23 Jun 2017 06:28:58 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22953

Frankfurt am Main, Germany – November 27, 2015: View of the bronze bull figure right outside the Frankfurt Stock Exchange building, along with people, vehicles, buildings and nature in Frankfurt, Germany

Elektronische Bezahlverfahren sind auf dem Vormarsch, mit weitreichenden Auswirkungen auf die Gesellschaft. Daraus ergeben sich nach Einschätzung von Kames Capital Chancen für globale Aktienanleger. 

Rund um den Globus ersetzen elektronische Bezahlverfahren zunehmend den Bargeldverkehr. In einigen Regionen wie Skandinavien könnten Barzahlungen schon sehr bald Geschichte sein. Nach Ansicht von Ryan Smith, Head of ESG Research bei Kames und Co-Manager des Kames Global Sustainable Equity Fund, könnte der Übergang zu einer bargeldlosen Gesellschaft Volkswirtschaften weltweit vielfältige Vorteile bescheren und attraktive Anlagechancen zutage fördern.

„In puncto Nachhaltigkeit bieten elektronische Transaktionen mehr Transparenz. Das wiederum führt zu einer stärkeren Formalisierung der Wirtschaft und höheren Steuereinnahmen. Generell gilt, je weniger Bargeld basiert desto weniger korrupt ist eine Wirtschaft. Und das ist ein wahrhaft nachhaltiges Ergebnis“, so Smith.

Vielfältige Anlagechancen

Ryan Smith ist überzeugt: „Der Übergang zu einer bargeldlosen Gesellschaft ist zwar nicht direkt greifbar, hinterlässt aber deutliche Spuren. Für den Fonds verheisst er interessante und vielfältige Anlagechancen.“ Smith verwaltet den Global Sustainable Equity Fund zusammen mit Craig Bonthron und Neil Goddin. Seiner Auffassung nach beflügelt der Wandel die Gewinne vieler Unternehmen weltweit.

 

Nachfolgend beleuchtet er einige wichtige Aktien, die vom Wechsel zu einer bargeldlosen Gesellschaft profitieren werden.

 

Vantiv Inc.

„Das US-Börsenunternehmen Vantiv ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette des elektronischen Zahlungsverkehrs aktiv. Sein Dienstleistungsspektrum reicht vom Einsatz der Karte beim Bezahlvorgang im Laden bis hin zur Meldung an die jeweilige Bank.“

 

Tencent

„Tencent betreibt die grösste Plattform für soziale Netzwerke und Unterhaltung in China, darunter die Nummer zwei für Online-Zahlungen TenPay. Dessen Nutzer können auf diese Weise Überweisungen tätigen, Zahlungen vornehmen (über QR Code) und Kreditkartenabrechnungen begleichen. Im chinesischen Finanzsektor geben staatliche Banken den Ton an. Durch elektronische Finanzdienste gelangen neue Player auf den Markt und das Wachstum des Neukreditgeschäfts wird sich vor diesem Hintergrund beschleunigen.

 

Alphabet (Google)

„Mit Google Wallet, dem Peer-to-Peer-Bezahldienst von Google, können Nutzer von ihrem Handy oder PC aus Geld verschicken oder erhalten, ohne dass hierbei Kosten für den Auftraggeber oder Empfänger entstehen.  Die unkonventionelle Struktur der Unternehmensführung von Google ist hinlänglich bekannt. Aber die Eigentümer-/Gründerstruktur des Konzerns und seine solide Bilanz bescheren Google im Vergleich mit den meisten anderen Firmen eine zukunftsweisendere, für Aktienanleger profitable Strategie. Der eigentliche Hintergrund für die Umfirmierung von Google in Alphabet (oder genauer gesagt die Verwandlung von Google als eine Tochtergesellschaft unter dem Dach von Alphabet) ist der größere Spielraum für eine zukunftsweisende Strategie des Unternehmens und für sogenannte Alpha-Bets (Wetten auf Alphachancen).“

 

Über Kames Capital

Kames Capital ist eine spezialisierte Investment-Management- Gesellschaft. Von Edinburgh und London aus verwaltet das Unternehmen im Auftrag von internationalen und Kunden aus Großbritannien 49.3 Milliarden GBP* (57.8 Milliarden EUR) zu denen Pensionskassen, Regierungsbehörden, Finanzinstitute, Vermögensverwalter, Family Offices und Finanzberater gehören. Kames Capital ist ein mehrfach preisgekrönter Investment-Manager mit Kompetenzen im Bereich Fixed Income, Aktien, Immobilien, Multi-Asset, Absolute Return und ethische Investitionen. Das Unternehmen beschäftigt rund 320 Mitarbeiter.*

Weitere Informationen finden Sie unter www.kamescapital.com.

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Denkmalimmobilien,die verkannten Juwele http://www.finanzpraxis.com/2017/06/gastbeitrag-uber-denkmalimmobilien/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/gastbeitrag-uber-denkmalimmobilien/#comments Fri, 23 Jun 2017 05:49:11 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=4115 Eine Denkmalimmobilie ist eine der letzten Möglichkeiten, das zu versteuernde Einkommen und die resultierende Steuerlast zu senken. Gleichzeitig kann sie für Besserverdienende und Selbständige mit entsprechenden Einkünften ein interessanter Baustein der Altersvorsorge und eines soliden Vermögensaufbaus sein, denn sie stellt eine Investition in Sachwerte dar.

Gerade in den neuen Bundesländern und den Städten Berlin, Potsdam und Leipzig ist in den letzten Jahren ein regelrechter Ansturm auf Denkmalimmobilien zu verzeichnen. Aus gutem Grund – die Objekte sind wunderschön anzusehen, sie werden aufwändig saniert und an Kapitalanleger verkauft. Ein Objekt muss diverse Anforderungen erfüllen, um als Denkmalimmobilie eingestuft zu werden. Diese Klassifizierung nimmt das zuständige Denkmalamt vor, und sie ist zwingend erforderlich, wenn man in den Genuss der höheren steuerlichen Abschreibung für Denkmalimmobilien kommen möchte. Ebenso wichtig ist, dass die Sanierung der Immobilie nach dem Abschluss des Kaufvertrags beginnt.


Denkmalimmobilien sind oft ehemalige Kasernen oder ähnlich prachtvolle Bauten, die recht verkommen aussehen. Zwar muss die ursprüngliche Bausubstanz von außen beibehalten werden oder darf allenfalls restauriert werden, um als Denkmalimmobilie anerkannt zu werden, aber gerade von außen scheuen die Bauträger in der Regel weder Kosten noch Mühen um aus dem ehemals äußerlich nicht sehr ansehnlichen Objekt ein echtes Schmuckstück zu machen – selbstverständlich unter Erhaltung der architektonischen Stilrichtung aus der Gründerzeit, der Bauhauszeit oder welche historische Epoche auch immer angesprochen wird… Die Einrichtung der Objekte stellt auch anspruchsvolle Käufer zufrieden – hochwertigste Wand- und Bodenbeläge, praktische und funktionale Küchen mit allen nötigen Einrichtungen, wunderschöne Bäder und eine technische Ausrüstung der Häuser, die kaum Wünsche offen lässt. Damit werden aus ehemals heruntergekommenen Ruinen innerhalb kurzer Zeit wunderschöne Objekte, die Kapitalanlegern und Mietern gleichermaßen gefallen.

Gerade als Kapitalanleger verfolgt man aber meist nicht nur das Ziel, Vermögen aufzubauen sondern hat auch Interesse an der steuerlichen Begünstigung der Denkmalimmobilien. Der steuerliche Vorteil entsteht, wenn der Kapitalanleger bei der Vermietung des Objektes einen Verlust aus Vermietung und Verpachtung erzielt. Dieser Verlust resultiert aus den Ausgaben – den Zinsen der Darlehensrate und den Abschreibungen auf den Kaufpreis – der Immobilie, wenn diese größer sind als die Mieteinnahmen. Bei Denkmalimmobilien kommt eine höhere Abschreibung zur Anwendung als bei Bestandsimmobilien, da sie über 12 Jahre mit jeweils sieben bis acht Prozent abgeschrieben werden können – ein Umstand, der die Ausgaben erhöht und damit den Verlust begründet. Der Verlust aus Vermietung und Verpachtung senkt das zu versteuernde Einkommen und die Steuerlast. Ein Steuerrechner für Immobilien kann helfen, genauere Details zu berechnen.

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Innovationsforum Blockchain gestartet – Deutschland macht sich fit für Hightech http://www.finanzpraxis.com/2017/06/innovationsforum-blockchain-gestartet-deutschland-macht-sich-fit-fuer-hightech/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/innovationsforum-blockchain-gestartet-deutschland-macht-sich-fit-fuer-hightech/#respond Thu, 22 Jun 2017 06:22:08 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22951

Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fehlen häufig die Ressourcen für eigene Forschungen oder sie haben keinen direkten Zugang zu neuen Technologien. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte „Innovationsforum Blockchain“ bietet KMUs nun die Gelegenheit, Blockchain-basierte Geschäftsmodelle bis Jahresende in mehreren Workshops und Veranstaltungsformaten zu evaluieren.

Die Blockchain-Technologie ist ein Ansatz zur Automatisierung von Geschäftsprozessen mit einer garantierten Ausführung. Ein digitales und kryptographisch abgesichertes „Kassenbuch“ erlaubt den Austausch von Werten auf Peer-to-peer Basis. Die Beteiligten müssen sich dank des einprogrammierten Vertrauens nicht kennen. Dadurch werden völlig neue Geschäftsmodelle, bis hin zu zwischen Maschinen ausgehandelten „Smart Contracts“, möglich.

„Wir schaffen mit dem Innovationsforum eine Basis dafür, dass Technologien wie die Blockchain durch die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen hierzulande weiterentwickelt und verwertet werden können“, sagt Christopher Nigischer, Geschäftsführer der ausrichtenden Organisation consider it GmbH. Konkret startet das Innovationsforum Blockchain am 29. Juni 2017 mit einem ersten Netzwerk-Treffen (Meetup) in Hamburg und diskutiert dort mit Vertretern der Finanzbranche über die Auswirkungen der Blockchain auf Zahlungssysteme und Geschäftsmodelle.

Frank Bolten, Geschäftsführer der CHAINSTEP GmbH und Netzwerkpartner im Innovationsforum sowie Moderator der Veranstaltung Ende Juni sagt dazu: „Wir wollen daran mitwirken, Blockchain in die Realwirtschaft zu bringen. Von der Finanzbranche kann man dabei einiges lernen.“ Neben der Firma aus Hamburg konnte bereits das internationale Beratungsunternehmen Altran als erster Partner für das Innovationsforum Blockchain gewonnen werden. Konstantin Graf, der bei bei Altran den Bereich Industrie 4.0 in Deutschland leitet, betont: „Die Blockchain-Technologie birgt das Potential, Prozesse massiv zu vereinfachen und darüber hinaus ganz neue Geschäftsmodelle in verschiedenen Branchen zu ermöglichen. Wir befinden uns in einer sehr spannenden Pionierphase der Technologie. Bei Altran freuen wir uns, auch kleine und mittelständische Unternehmen auf neue Chancen aufmerksam zu machen und bei der Umsetzung von Innovationen zu unterstützen.“

„Weitere Veranstaltungen zu den Bereichen Recht, Immobilien und Logistik sind bereits in Planung und werden über die Homepage und weitere Kanäle rechtzeitig bekannt gegeben“, ergänzt Dr. Jan C. Rode, Projektleiter beim Innovationsforum Blockchain. Zentrales Element ist ein zweitägiger Innovationskongress, welcher im Spätherbst in Hamburg stattfinden soll und für alle Teilnehmer die Initialzündung für konkrete Projekte und eine weiterführende Kooperation sein soll.

Homepage: www.innovationsforum-blockchain.de 

Die Anmeldung zum Event finden Sie hier: http://innovationsforum-blockchain.de/blog/blockchain-banking-innovationsforum-blockchain-meetup-29-6-17-hamburg

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Die 7 besten Tipps für Ihre finanzielle Unabhängigkeit http://www.finanzpraxis.com/2017/06/die-7-besten-tipps-fuer-ihre-finanzielle-unabhaengigkeit/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/die-7-besten-tipps-fuer-ihre-finanzielle-unabhaengigkeit/#respond Thu, 22 Jun 2017 06:14:17 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22949 proffevon Michael Proffe

US-Homepage
https://www.proffe-publishing.com/home/
Deutsche-Homepage
https://www.proffe-publishing.com/de/home/

  • Wie erreicht man finanzielle Unabhängigkeit?

Mal ganz ehrlich: Wer von uns hat noch nie davon geträumt, finanziell unabhängig zu sein?

Da wird es wohl nur sehr wenige geben, die bei dieser Frage die Hand heben. Aber es ist ja auch wirklich ein sehr angenehmer Wunschtraum.

Aber muss es wirklich ein Traum bleiben? Ich glaube daran, dass jeder in der Lage ist, sich diesen Traum zu erfüllen.

Aber was genau bedeutet finanzielle Unabhängigkeit?

Die einfachste Antwort ist sicher: Ich kann mir alles leisten, was ich will.

Ein schickes Auto, und gleich noch ein zweites dazu für die Ehefrau. Exklusive Ferienreisen, wie zum Beispiel Ski-Urlaub in St. Moritz, die Karibik-Kreuzfahrt oder die Studienreise nach Japan. Ein komfortables Haus im Grünen.

Mit anderen Worten: Wenn Sie finanziell unabhängig sind, können Sie sich all Ihre Träume erfüllen.

Aber es gibt noch einen anderen Aspekt, der vielleicht noch viel wichtiger ist: Die Sicherheit.

Klar, Luxus ist etwas Feines, aber eigentlich geht es uns allen doch hauptsächlich darum, dass wir mindestens den Lebensstandard, den wir uns erarbeitet haben, dauerhaft erhalten können. Niemand, der sein Leben lang hart gearbeitet hat, möchte im Alter zurückstecken, weil er vom Staat nur eine kleine Rente erhält.

Und auch die medizinische Versorgung wird immer wichtiger: Wir werden alle immer älter, was eine gute Nachricht ist. Aber was nützt uns das hohe Alter, wenn wir finanziell nicht in der Lage sind, unsere Gesundheit zu erhalten?

Viele Menschen spielen jede Woche Lotto und träumen vom Millionen-Jackpot. Andere versuchen am Roulette-Tisch oder am Spielautomaten ihr Glück. Und ein paar wenige werden sogar kriminell.

Sie werden mir zustimmen: Alles keine guten Methoden, um reich zu werden: Zu unsicher, zu riskant oder illegal.

Deshalb habe ich für die heutige Ausgabe der „Proffe News“ meine 7 besten Tipps zusammengestellt, mit denen Sie Ihre finanzielle Unabhängigkeit erreichen können.

Herzliche Grüße
Ihr

Michael Proffe

Wie erreicht man finanzielle Unabhängigkeit?

Wie werde ich finanziell unabhängig? Schon seit vielen Jahren helfe ich Menschen wie Ihnen, finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen.

Das ist allein mit harter Arbeit heutzutage kaum noch möglich. Aber Sie können die Früchte Ihrer Arbeit gewinnbringend investieren und so ein Vermögen anhäufen, mit dem Sie tatsächlich finanziell unabhängig sind.

Mein Rat: Beherzigen Sie meine 7 besten Tipps, um finanziell unabhängig zu werden.

1. Vergessen Sie das Sparbuch

Früher galt das Sparbuch als verlässliche und solide Methode, sein Geld anzulegen. Klar konnte man da keine sensationellen Renditen erwarten, aber das Geld war sicher und ohne Risiko angelegt; und über die Zeit kam mit Zinsen und Zinseszinsen doch ein ansehnliches Sümmchen zusammen.

Diese Zeiten sind vorbei. Die Zinsen sind in unseren Tagen so niedrig, dass der Ertrag auf dem Sparbuch durch die Inflation sofort wieder aufgefressen wird.

2. Fallen Sie nicht auf die Versprechen windiger Berater rein

Seien Sie vorsichtig, wenn man Ihnen das Blaue vom Himmel verspricht: Traumhafte Renditen von 1.000 % und mehr, ganz ohne Risiko und in kürzester Zeit – da sollten bei Ihnen alle Alarmglocken läuten.

Prüfen Sie solche Angebote sehr genau. Wer solche Erfolge verspricht, der muss sie auch beweisen können. Fehlt der Beweis, dann lassen Sie besser die Finger davon!

3. Vorsicht bei Hebelprodukten!

Eins vorweg: Hebelprodukte wie Zertifikate oder Optionen sind nicht prinzipiell Teufelszeug. Mit Bedacht eingesetzt, können sie sogar helfen, schneller finanziell unabhängig zu werden.

Wichtig dabei ist nur, dass Sie nur einen Teil Ihres Anlagevermögens in diese Hebelprodukte investieren. Und natürlich ist es sinnvoll, Hebelprodukte von den Werten zu erwerben, von denen Sie auch Aktien halten.

4. Gehen Sie mit offenen Augen durch die Welt

Gerade Neueinsteiger auf dem Börsenparkett tun sich schwer mit der Auswahl Ihres ersten Aktienpaketes. Sie studieren stundenlang Charts und Kurse, dabei ist es doch eigentlich ganz einfach: Schauen Sie sich doch mal um!

Welche Firmen stellen die Produkte her, die Sie gerne kaufen? Und kaufen andere Menschen aus Ihrem Umfeld diese Produkte auch gerne? Sind das vielleicht Produkte, die Sie schon Ihr Leben lang begleiten?

Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei den Herstellern dieser Produkte um solide Unternehmen handelt, ist ziemlich hoch – warum dann nicht in diese investieren?

5. Verteilen Sie Ihr Geld auf mehrere Werte

Egal, wie solide ein Unternehmen ist: Es kann immer etwas Außergewöhnliches und nicht Vorhersehbares geschehen, dass zu einer Krise und damit zu einem Absturz der Aktie führt.

Deshalb sollten Sie niemals all Ihr Geld auf nur einen Wert konzentrieren. Streuen Sie Ihr Kapital auf 10 verschiedene Unternehmen, im Idealfall noch aus verschiedenen Regionen und Branchen, dann schließen Sie das Risiko eines Totalverlustes nahezu aus.

6. Bleiben Sie ruhig!

Wenn Sie finanziell unabhängig werden wollen, dann sollten Sie niemals dem vermeintlich schnellen Geld hinterher rennen. Gier ist ein schlechter Berater!

Verteilen Sie Ihr Geld auf ein paar ausgewählte Trendfolger und schauen Sie Ihrem Vermögen in aller Ruhe beim Wachsen zu. Bleiben Sie vor allem ruhig, wenn der Kurs einer Ihrer Aktien mal nach unten geht. Das kommt bei den besten Unternehmen vor. Wenn es sich dabei aber um einen echten Trendfolger handelt, dann wird er diese Krise überstehen und sogar gestärkt daraus hervorgehen!

7. Gönnen Sie sich auch mal was!

Der Weg in die finanzielle Unabhängigkeit soll auch Spaß machen! Sie müssen nicht jeden Cent wieder reinvestieren. Wenn Sie zum Beispiel ein paar Tausend Euro Gewinn mit einem schönen Hebelprodukt gemacht haben (und das wird häufiger passieren, wenn Sie mit der Trendfolgestrategie arbeiten!), dann nehmen Sie doch die Hälfte davon heraus und gönnen sich was Schönes – eine Kurzurlaub, ein Besuch im Sterne-Restaurant, ein schönes Geschenk für Ihre Frau.

Das Leben ist viel zu kurz, um es nicht zu genießen!

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Banking: Digital ist global weiter auf dem Vormarsch – Deutschland hat noch Aufholbedarf http://www.finanzpraxis.com/2017/06/banking-digital-ist-global-weiter-auf-dem-vormarsch-deutschland-hat-noch-aufholbedarf/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/banking-digital-ist-global-weiter-auf-dem-vormarsch-deutschland-hat-noch-aufholbedarf/#respond Wed, 21 Jun 2017 07:00:33 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22931

Stock market graph and tecnical analysis stock

  • FIS veröffentlicht neuen jährlichen Consumer Banking PACE Report, der die Leistungen von Banken mit den Erwartungen der Kunden in acht Industrie- und Schwellenländern vergleicht.
  • Digitale Bankservices sind im Trend. Deutsche Kunden weisen jedoch noch eine geringere Affinität zu digitalen Diensten auf, als Nutzer in anderen Märkten mit einer jüngeren Gesellschaft.
  • Banken benötigen individualisiertere Angebote und bessere Beratung, um insbesondere die jungen Kunden langfristig binden zu können.

Zum dritten Mal in Folge veröffentlicht FIS™, einer der führenden internationalen Anbieter von Software und Services für die Finanzbranche, den „PACE Survey“. Im Rahmen der zugrundeliegenden Befragung untersuchte FIS die Kundenzufriedenheit bei Geldinstituten weltweit. Dabei bewerteten auch in Deutschland eintausend Kunden die Leistungen ihrer Hausbank anhand von 18 Kriterien. Zentrale Ergebnisse: Gemeinsam mit den US-Instituten sind deutsche Banken führend bei der Kundenzufriedenheit. Nichtsdestotrotz werden die Erwartungen etwa in puncto Fairness und Transparenz weiterhin noch nicht erfüllt. Ferner zeigt die Studie, dass Banken neue Beratungs- und Servicekonzepte benötigen, um auch junge Kunden langfristig binden zu können.

Bankkunden aus Deutschland gehören weltweit zu den zufriedensten. Mit 90 von 100 möglichen Punkten lagen sie deutlich über dem globalen Durchschnitt von 82 Punkten. Punktgleich führend waren die US-Banken gefolgt vom Vereinigten Königreich (88) und Kanada (87). Die größte Schwachstelle deutscher Finanzinstitute wurde beim herkömmlichen Bankbetrieb ermittelt. In den Punkten Zuverlässigkeit, Transparenz, Fairness und Benutzerfreundlichkeit liegen sie deutlich hinter den Erwartungen ihrer Kunden zurück.

Schon in den Vorjahren wurden in diesen Kategorien keine guten Ergebnisse erzielt. Insbesondere in puncto Fairness fielen die Banken im Vergleich zum Vorjahr sogar noch zurück. Schuld an der Entwicklung sind versteckte Kosten bei Bankprodukten – dem Wunsch nach fairen und transparenten Gebührenmodellen werden hiesige Banken gemäß der FIS PACE Studie nach wie vor nicht gerecht.

Digitale Angebote überzeugen

Insbesondere der Ausbau digitaler Angebote sorgte bei den Befragten für positive Resonanz – die Ergebnisse übertreffen die erfragten Erwartungen. Im Bereich Connected um 12 Punkte, im Bereich Omnichannel-Erreichbarkeit um 11 Punkte und im Bereich digitaler Bezahlverfahren performen Banken 15 Punkte besser als von ihren Kunden erwartet. Die klassische Bankfiliale hat beachtliche digitale Konkurrenz erhalten: 70 Prozent der Kontakte, die deutsche Kunden mit ihren Instituten haben, finden über elektronische Kanäle statt – Tendenz und Bedeutung steigend. Besondere Treiber dieses Trends sind die Millenials als Bankkunden im Alter zwischen 15 bis 25 Jahren. Die Nutzung mobiler Endgeräte – etwa zur Kontoverwaltung via App – gewinnt durch diese Gruppe zunehmend an Bedeutung. So finden bei Millenials 4,5 Kontakte über mobile Endgeräte statt. Bei Gen Xers (37 – 51 Jahre) sind es nur 2,7 Kontakte, bei den Baby Boomern (52 – 70 Jahre) im Durchschnitt lediglich ein Kontakt.

In erster Linie finden digitale Leistungen des Online Bankings nun mobil statt. Mobiles Bezahlen jedoch findet sich weiterhin nur in einer kleinen Nische. Lediglich 11 Prozent der Befragten hierzulande nutzen regelmäßig Bezahl-Apps. Vor zwei Jahren waren es 9 Prozent der Befragten.

Global ist die Verschiebung hin zu mobilen Geräten deutlich und nachhaltig. Deutschland gehört mit seiner relativ alten Gesellschaft jedoch eher zu den Nachzüglern der digitalen Entwicklung.

Junge Kunden frühzeitig binden

Die Befragung unterstreicht einmal mehr, dass die Bereiche Beratung und individualisierte Angebote aus Kundensicht noch ausbaufähig sind. Insbesondere junge Kunden kritisieren die mangelnde Unterstützung bei der Findung passender Kreditverträge und bei der Beratung bezüglich passender Anlagestrategien. Christian U. Haas, FIS Group Managing Director Business Development and Strategy Europe betont: „Eine Verbesserung dieser Punkte kann die Möglichkeit bieten, junge Kunden langfristig an das Unternehmen zu binden und ein Vertrauensverhältnis zu schaffen.“ Insbesondere diese Gruppe junger Kunden steht innerhalb der nächsten Jahre vor größeren finanziellen Entscheidungen. Die Chance, sich mit den richtigen Angeboten und guter Beratung eine nachhaltig treue Kundenbasis aufzubauen ist also groß.

Bezüglich der Nutzungsform der Anlageberatung zeigt sich ebenfalls eine Verschiebung hin zu neuen Kanälen. Bei den jüngeren Generationen verliert der Direktkontakt mit dem Anlageberater einer Bank weiter an Bedeutung. Stattdessen interessieren sie sich verstärkt für Anlagetipps über die sozialen Medien und sind offen für Robo-Advisory- oder Online-Coaching-Angebote.

Insbesondere Volksbanken und Sparkassen stehen dabei vor der Aufgabe, sich ihre starke Ausgangsposition bei der jungen Generation an Kunden zunutze zu machen. So haben 44 Prozent der befragten Millenials ein Konto bei einer Sparkasse und 28 Prozent bei einer Volksbank. Christian U. Haas erläutert: „Der direkte Zugang zu jungen Leuten stellt eine große Chance für eine nachhaltig funktionierende Kundenbeziehung dar. Voraussetzung dafür ist allerdings, die jeweiligen Bedürfnisse frühzeitig zu antizipieren und maßgeschneiderte Services zu entwickeln und zielgruppengerecht anzubieten.“

Methodik der Studie:

Die Fragestellungen von PACE ranken sich um drei Kernthemen der Banken in Verbindung mit ihren Kunden. Bankbetrieb (Run) betrachtet Attribute, die die Basis erfolgreicher Kundenbeziehungen darstellen. Die Herausforderung besteht darin, effiziente RUN Services anzubieten, um Gewinnwachstum zu ermöglichen; sie bildet die Basis erfolgreicher Kundenbeziehungen. Anbindung (Connect) betrachtet Eigenschaften, die Kunden mit ihrer Bank verbinden, indem sie das Angebot an Zugriffsmöglichkeiten auf Bankprodukte erweitern und Kunden für das ihnen anvertraute Geschäft Dankbarkeit signalisieren. Zugleich bezeichnet sie auch die Fähigkeit mit den Wünschen der digital orientierten Kunden Schritt zu halten. Wachstum (Grow) bezeichnet die permanente Verbesserung der Kundenbeziehungen, die Gewinn- wie Umsatzwachstum ermöglichen.

Über FIS

FIS™ ist ein weltweit führender Anbieter von Finanztechnologie-Lösungen mit Fokus auf Software und Services für Retail Banking, Institutional Banking, Treasury und  Zahlungsverkehr, Asset Management, Vermögensverwaltung, Risikomanagement und Compliance, Professional-, Hosting- und Cloud-Services.

Breite und Tiefe des Portfolios, die globale Expertise und Kapazitäten konnten durch die Übernahme von SunGard im November 2015 weiter ausgebaut werden: Heute beschäftigt FIS mehr als 55.000 Mitarbeiter, die weltweit mehr als 20.000 Kunden in über 130 Ländern betreuen. Neben Banken und weiteren Vertretern der Finanzindustrie zählen Corporates, Versicherungen und Energieunternehmen zum FIS Kundenkreis.

Der Hauptsitz von FIS ist in Jacksonville, Florida, USA. Regionale FIS Experten-Teams sorgen für den bedarfsgerechten Einsatz der Software- und Service-Lösungen unter Berücksichtigung länderspezifischer Vorgaben und individueller Kundenanforderungen. Auch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ist FIS mit Niederlassungen vertreten.

FIS gehört zu den Fortune 500 Unternehmen, wird im S&P 500 (Standard & Poor’s 500®) Index geführt und hat 2015 im FinTech 100 Ranking den ersten Platz unter den Finanztechnologie Anbietern belegt. Von Mittelstand bis Großkonzern – die Anforderungen der Kunden stehen im Mittelpunkt der FIS Business Strategie. Bei der Entwicklung und Pflege der Lösungen setzet FIS dafür konsequent auf Innovation, Zuverlässigkeit und Sicherheit nach höchsten Standards. Weitere Informationen finden Sie unter www.fisglobal.com.

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Coaching im digitalen Zeitalter http://www.finanzpraxis.com/2017/06/coaching-im-digitalen-zeitalter/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/coaching-im-digitalen-zeitalter/#respond Wed, 21 Jun 2017 06:58:25 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22927  

Wie sinnvoll ist es, die moderne Informations- und Kommunikationstechnologie für unsere Coachings zu nutzen? Das fragen sich zurzeit viele Coaches – unter anderem, weil sich neben den Lebens- und Arbeitsbedingungen ihrer Klienten deren Kommunikationsgewohnheiten verändert haben.

„Digitale Transformation“ – so lautet aktuell ein Buzz-Wort in der Management-Diskussion. Damit verbunden ist die Erwartung, dass der Fortschritt im Bereich der modernen Kommunikations- und Informationstechnologie die Prozesse in den Unternehmen radikal verändern wird – auch im Bereich der betrieblichen Weiterbildung und Personalentwicklung

Fakt ist bereits heute: Die zwischenmenschliche Kommunikation hat sich in den zurückliegenden ein, zwei Jahrzehnten stark verändert. Sie erfolgt zunehmend im virtuellen Raum. Deshalb stellt sich auch für Coaches die Frage: Sollen wir die moderne Kommunikations- und Informationstechnik stärker für unsere Arbeit nutzen und diese (partiell) in den virtuellen Raum verlagern?

Credo: Coaching setzt persönliches Treffen voraus

Für die meisten berufserfahrenen Coaches gilt: Sie haben ihr Coaching-Handwerk in vielen Präsenztrainings erlernt, und in zahlreichen Coaching-Sitzungen, in denen ihnen der Coachee – also die Person, die gecoacht wurde – gegenüber saß. Hieraus erwuchs ihre innere Überzeugung: Zum Coachen bedarf es eines persönlichen Treffens und Kontakts. Und diese Sichtweise wurde im Verlauf der Jahre immer wieder als „richtig“ bestätigt.

 

Trotzdem stellt sich die Frage: Sollten Coaches diese Grundeinstellung überdenken, weil heute ihre Klienten und die Rahmenbedingungen zunehmend etwas anderes (er-)fordern? Um hierauf eine adäquate Antwort zu finden, lohnt es sich, noch einmal zu fragen: Was ist Coaching?

 

Laut Wikipedia ist das Wort Coaching ein Sammelbegriff, der die unterschiedlichen Beratungsmethoden zusammenfasst. Gemeinsam ist ihnen, dass sie darauf abzielen, die Lösungskompetenz des Coachees zu steigern und dessen individuelle Ressourcen zu aktivieren. Im Verlauf dieses Prozesses führt der Coach den Coachee durch unterschiedliche Settings von einer problemorientierten zu einer handlungsorientierten Denkweise mit verschiedenen Handlungsoptionen.

 

 

Persönliche Begegnung erweitert Wahrnehmung

 

Diese Coaching-Definition setzt nicht explizit ein persönliches Treffen von Coach und Coachee voraus. Erfahrene Coaches wissen jedoch: Ein persönliches Sich-Begegnen und Miteinander-Sprechen ist sehr hilfreich beim Coachen, denn es ermöglicht, ein intensiveres Wahrnehmen und somit oft auch angemesseneres Reagieren auf die gecoachte Person als zum Beispiel ein Kontakt per Mail oder Telefon; zudem erleichtert es den Beziehungs- sowie Vertrauensauf- und -ausbau.

 

Coaching-Sitzungen lösen bei Menschen oft intensive innere Prozesse aus: Es wird etwas „bewegt“. Diese innere Bewegung artikuliert sich außer durch verbale Äußerungen unter anderem in einer veränderten Stimmlage, Sprechgeschwindigkeit und Lautstärke. Und noch deutlicher zeigt sie sich oft in der Körpersprache – zum Beispiel in einer veränderten Sitzposition/Körperhaltung, nervösen Arm- oder Beinbewegungen, Muskelanspannungen.

 

Solche Beobachtungen signalisieren dem Coach, welche Prozesse im Coachee ablaufen. Sie helfen ihm, den Coachee beim Finden der Lösung zu begleiten. Sie ermöglichen es ihm zudem, festzustellen, ob der Coachee sich noch in einem Problemzustand befindet oder schon in einer Lösungsphysiologie. Seine Wahrnehmungen und hieraus resultierenden Vermutungen kann der Coach dem Coachee spiegeln und so neue Impulse in das „System“ des Gegenübers geben. Dies alles sind Gründe, die für eine persönliche Begegnung von Coach und Coachee sprechen.

 

 

Nachteile des klassischen Coachings

 

Das klassische Coaching hat jedoch auch Nachteile. So vergeht zum Beispiel nach einer Coachingsitzung stets eine mehr oder minder lange Zeit, bis sich der Coach und der Coachee erneut treffen. Treten in dieser Zeit Fragen auf, die der Coachee gerne schnell besprechen möchte, steht der Coach oft nicht zeitnah zur Verfügung. Das heißt, der Coachee muss häufig bis zum nächsten Termin warten, bis er seine Frage stellen kann – sofern er sie bis dahin nicht vergessen hat. Deshalb ist es sinnvoll, über

Alternativen beziehungsweise Ergänzungen zum klassischen Coaching nachzudenken.

 

Hinzu kommt: Die Coaching-Rahmenbedingungen haben sich verändert. Heute ist der Faktor Zeit oft der zentrale Engpassfaktor beim Coachen – nicht nur auf Seiten des Coachees, der häufig einen sehr engen Terminkalender hat und sich eine schnelle Lösung seines „Problems“ wünscht. Ähnlich verhält es sich beim Coach. Auch bei ihm ist der Terminkalender meist der zentrale Engpass, wenn es darum geht, wie viele Coachees er begleiten und wie intensiv er diese unterstützen kann.

 

 

Mangelnde Begleitung zwischen Coaching-Sitzungen

 

Zudem hat sich die Lebens- und Arbeitswelt der Coachees verändert: Die Bereiche „Arbeit“ und „Freizeit“, die früher durch die Begriffe „Feierabend“ und „Wochenende“ getrennt waren, verschmelzen gerade bei beruflich stark engagierten Personen immer mehr. Und der zunehmende Zeitdruck machen es für die Coaches und Coachees immer schwieriger, einen Termin zu finden. Außerdem haben die Coachees zwischen den Coaching-Sitzungen seltener die erforderliche Muße und Zeit, um das beim Coaching Besprochene nochmals zu reflektieren, um dem „Neuen“ auch innerlich Raum zu geben. Die Folge: Das in den Sitzungen Besprochene „verpufft“ häufig – sofern zwischenzeitlich keine Begleitung erfolgt. Und weil sich viele Menschen und somit auch Coachees zunehmend „ausgelaugt“ fühlen, erfahren sie die Coaching-Termine oft eher als Zusatz-Belastung denn als hilfreiche Unterstützung.

 

 

Die modernen Medien für das Coaching nutzen

 

Deshalb stellen sich die Fragen:

  • Sind heute andere Coaching-Settings sinnvoll als in der Vergangenheit? Und:
  • Empfiehlt es sich, verstärkt auf Coaching-Designs zu setzen, die Präsenz-Coachings, bei denen sich der Coach und Coachee treffen, mit Coachingformaten verknüpfen, bei denen der Coach und der Coachee mit Hilfe der elektronischen Medien miteinander kommunizieren – ähnlich wie dies im Bereich Weiterbildung bei Blended Learning-Konzepten bereits geschieht?

Für solche Designs stellt die moderne Kommunikationstechnologie Coaches viele Tools bereit.

 

Email-Coaching

Diese Form der Kommunikation praktizieren bereits viele Coaches. Das heißt, sie stellen den Coachees zwischen den Coachingsitzungen zum Beispiel per Mail den Transfer sichernde Aufgaben und beantworten Fragen, die beim Coachee auftauchen.

Vorteile:

  • ermöglicht einen persönlichen Kontakt zwischen den Coaching-Treffen
  • sorgt dafür, dass das Coaching-Anliegen zwischen den Treffen nicht in Vergessenheit gerät
  • Fragen können zeitnah beantwortet werden

Nachteile:

  • Coach und Coachee sehen und hören sich hierbei nicht
  • rein schriftliche Kommunikation erschwert Wahrnehmung inner-persönlicher Prozesse beim Coachee; Fehlinterpretationen sind deshalb leicht möglich
  • ein echter Dialog findet anders als beim persönlichen Coaching nicht statt

 

WhatsApp-Coaching

Letztlich eine spezielle Form des Email-Coachings, bei der über Smartphones jedoch auch kurze Sprach- und Video-Nachrichten versendet werden können.

Vorteile:

  • Coachee hört zwischenzeitlich auch mal die Stimme des Coaches und sieht ihn (sowie umgekehrt); das stärkt die persönliche Beziehung
  • Sprach- und Videonachrichten transportieren auch Signale über das „Befinden“ des Coachees

Nachteile:

  • eher für Kurznachrichten geeignet; ungeeignet zum Bearbeiten komplexer Probleme, Fragestellungen; auch weil kein echter Dialog erfolgt.

 

Video-Coaching

Coaching mit Hilfe solcher visuellen Medien wie Skype, und Facetime.

Vorteile:

  • ermöglicht ein Coachen von Einzelpersonen und Teams auf Distanz, bei dem das Gegenüber und seine Reaktionen auch akustisch und visuell wahrgenommen werden
  • Reisezeiten entfallen
  • kurzfristig planbar
  • echter Dialog, bei dem ein spontanes Reagieren auf das Gesagte und Wahrgenommene möglich ist.

Nachteile:

  • Wahrnehmung des Gegenübers ist auf das von der Kamera Aufgezeichnete beschränkt

 

Telefon-Coaching

Auch diese Form des Coachings wird von vielen Coaches schon selbstverständlich zum Coachen von Einzelpersonen und Teams genutzt.

Vorteile:

  • ähnlich wie beim Video-Coaching, nur dass die visuelle Wahrnehmung entfällt
  • Medium Telefon steht (fast) jederzeit zur Verfügung
  • niedrige Hemmschwelle; Coachees sind den Umgang mit dem Telefon gewohnt

Nachteile:

  • Wahrnehmung der körperlicher Reaktionen des Gegenübers entfällt weitgehend, sofern diese sich nicht über die Stimme artikulieren
  • höheres Risiko von Fehleinschätzungen als bei Video-Coaching

 

 

Apps für den Coachingprozess nutzen

 

Neben den genannten Medien spielen Apps in unserem Leben eine immer bedeutendere Rolle. Viele Menschen nutzen sie bereits ganz selbstverständlich zum Sprachen-lernen oder als Selbst-Coaching-Instrumente – zum Beispiel, wenn es darum geht, regelmäßig Sport zu treiben oder das Gewicht zu reduzieren.

 

Auch klassische Coachingprozesse lassen sich mit Apps zeitgemäßer und dynamischer gestalten. So können zum Beispiel mit Hilfe einer App dem Coachee alle relevanten Infos über den Coachingverlauf, die getroffenen Vereinbarungen usw. zur Verfügung gestellt werden. Zudem kann der Coach dem Coachee zwischen den Sitzungen Aufgaben stellen, die dieser, wenn er hierfür Zeit und Muße hat, bearbeiten kann. Außerdem können sich via App mehrere Coachees zu einer Gruppe zusammenschließen und sich in einem Chat-Raum über Erfahrungen und mögliche Problemlösungen austauschen. Und der Coach kann diesen Prozess, sofern gewünscht, moderierend und Input gebend begleiten.

 

 

Coaches müssen mit der Zeit gehen

 

Coaches haben heute viele Möglichkeiten, Coaching-Designs zu entwerfen, die Präsenz-Coachings mit Coachingformen, die die moderne Informations- und Kommunikationstechnik nutzen, verknüpfen – ähnlich wie dies im Bereich Weiterbildung in den Blended-Learning-Konzepten bereits geschieht. Welche Verknüpfungen zielführend sind, gilt es ziel-, bedarfs- und themenabhängig sowie abhängig davon, wer die zu coachenden Personen sind, zu entscheiden.

 

Zum Teil macht die moderne Informations- und Kommunikationstechnik ein Coachen jedoch erst möglich – so zum Beispiel, wenn der Coach und der Coachee weit voneinander entfernt wohnen. Entsprechendes gilt bei Team- und Gruppen-Coachings, bei denen die Teilnehmer an unterschiedlichen Orten leben, so dass ein persönliches Treffen mit sehr hohen Reisekosten und langen Reisezeiten verbunden wäre. Hier macht das Nutzen der modernen Informations- und Kommunikationstechnologie ein Coaching oft erst ökonomisch vertretbar. Deshalb sollten sich Coaches intensiv mit den Coachingmöglichkeiten befassen, die ihnen die moderne Technik bietet. Sie sollten also, soweit pädagogisch sinnvoll, mit der Zeit gehen, damit sie nicht mit der Zeit gehen müssen, also vom Markt verschwinden – weil ihr Coachingangebot nicht mehr dem Bedarf ihrer Zielkunden und den Marktanforderungen entspricht.

Uwe Reusche

 

Zum Autor: Uwe Reusche ist einer der beiden Geschäftsführer des ifsm Institut für Sales & Managementberatung, Urbar bei Koblenz, die (Tel.: 0261/962 3641; Mail: info@ifsm-online.com; Homepage: www.ifsm-online.com), das unter anderem zertifizierte Sales- und Change-Coaches ausbildet.

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Energy Brainpool veröffentlicht Strompreisszenario EU Energy Outlook 2050 http://www.finanzpraxis.com/2017/06/energy-brainpool-veroeffentlicht-strompreisszenario-eu-energy-outlook-2050/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/energy-brainpool-veroeffentlicht-strompreisszenario-eu-energy-outlook-2050/#respond Tue, 20 Jun 2017 06:27:45 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22922

  • Energiemarkt-Analyse zeigt Tendenzen in der Strompreisentwicklung für Europa
  • Ab sofort halbjährliche Veröffentlichung auf dem neuen Onlinekanal „Energy BrainBlog“

 

Die unabhängigen Energiemarkt-Experten der Energy Brainpool GmbH & Co. KG aus Berlin veröffentlichen den halbjährlich erscheinenden Ausblick auf die Entwicklung der Strompreise – den EU Energy Outlook 2050. Das Strompreisszenario bezieht sich auf die 28 Länder der Europäischen Union, Norwegen sowie der Schweiz. Die Analysten zeigen unter anderem Tendenzen auf der Angebots- und auf der Nachfrageseite auf, geben Ausblick auf Vermarktungswerte und -mengen sowie Vermarktungserlöse.

Die Zahlen zeigen: In Zukunft wird die Angebotsseite in Europa primär dominiert von fluktuierenden, erneuerbaren Energien, insbesondere Wind, Photovoltaik und Wasserkraft. Dabei ist der Ausbau von Windenergie am größten und liegt im Jahr 2050 bei 30 Prozent der gesamten Angebotsleistung. Die Bruttostromerzeugung  zur Deckung der Stromnachfrage nimmt bis 2050 um 18 Prozent zu, da die Nachfrage aufgrund der voranschreitenden Elektrifizierung der Sektoren Wärme und Verkehr steigt. „Der EU Energy Outlook 2050 macht deutlich, dass durch den hohen Anteil an fluktuierenden Erzeugungskapazitäten die Strompreise volatiler werden. Die europäischen Strommärkte wandeln sich beständig. Zu wissen wie sich die Preise zukünftig entwickeln, ist in dieser Zeit gerade für Investoren wegweisend, um Marktentwicklungen, Assets, Verträge und Geschäftsmodelle bestmöglich bewerten zu können.“, sagt Tobias Kurth, Geschäftsführer von Energy Brainpool.

Die Berliner Analysten zeigen die Strompreisanalyse ab sofort auf der neuen Online-Dialogplattform Energy BrainBlog. Der Blog deckt ein breites Spektrum an Themen ab, die für die Energiebranche relevant sind wie unter anderem Handel und Beschaffung, erneuerbare Energien und neue Energiewelten wie Speicher oder E-Mobilität. Das Onlinemedium richtet sich an Vertreter der Energiebranche, Investoren, Banken sowie politische Akteure. Als digitaler Wegweiser bietet der Blog eine zentrale Plattform zur Kommunikation mit Fachleuten als auch fachfremden interessierten Lesern. „Der kontinuierliche Dialog mit unseren Kunden und Partnern ist uns sehr wichtig, egal ob online oder offline. Bei Energy Brainpool legen wir auch intern viel Wert auf einen intensiven Austausch, fachlich sowie persönlich. Diese Philosophie wollen wir ebenso über die sozialen Medien nach außen vertreten.“, sagt Tobias Kurth, Geschäftsführer von Energy Brainpool. Jede Woche werden verschiedene Mitarbeiter von Energy Brainpool Beiträge auf Deutsch und Englisch schreiben.

Der „Energy BrainBlog“ ergänzt den Webauftritt, auf dem sich Kunden über die Produkte und Dienstleistungen des Berliner Unternehmens informieren können. Er erweitert die Online-Aktivitäten von Energy Brainpool auf Twitter, Xing und LinkedIn um eine zusätzliche Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen. Bei Twitter werden die Beiträge des Blogs unter dem Hashtag #EBBlog veröffentlicht.

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Unbeschwert in den Urlaub: 5 Tipps für die perfekte Urlaubsübergabe http://www.finanzpraxis.com/2017/06/unbeschwert-in-den-urlaub-5-tipps-fuer-die-perfekte-urlaubsuebergabe/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/unbeschwert-in-den-urlaub-5-tipps-fuer-die-perfekte-urlaubsuebergabe/#respond Tue, 20 Jun 2017 06:24:00 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22920 Sommerzeit ist Urlaubszeit. In Österreich beginnen die Sommerferien Anfang Juli. Angestellte, die ihren Urlaub bereits gut geplant haben, sollten auch ihre Urlaubsübergabe rechtzeitig vorbereiten. Eine umfassende Urlaubsübergabe ist notwendig, damit die Arbeit trotz der eigenen Abwesenheit geordnet weiter läuft und die Kollegen stressfrei Aufgaben übernehmen können. Vor allem aber dient eine ordentliche Übergabe Arbeitnehmern dazu, den Urlaub entspannt und frei von Jobthemen genießen zu können.

Robert Szvetecz, Senior Manager bei Robert Half in Wien, misst der Urlaubsübergabe große Bedeutung für den Erholungsfaktor des Urlaubs bei: „Urlaub dient der Regeneration. Wer in seinen Ferien gedanklich bei der Arbeit bleibt, weil er sich Sorgen um die Erledigung von Aufgaben oder den Fortschritt von Projekten macht, fühlt sich am Ende weniger erholt. Dann ist die Gefahr groß, dass Produktivität und Motivation leiden“, sagt Szvetecz. „Eine gute Urlaubsübergabe bringt nur Gewinner hervor: Das Unternehmen und die Vorgesetzten profitieren von reibungslos weiterlaufenden Prozessen. Die Kollegen können problemlos übernehmen und der Mitarbeiter selbst sorglos seinen Urlaub verbringen.“

Damit Arbeitnehmer ihren wohlverdienten Urlaub genießen können, hat Robert Half fünf Tipps für die perfekte Urlaubsübergabe zusammengestellt.

Mit diesen 5 Tipps gelingt die Urlaubsübergabe garantiert


1.    Der frühe Vogel fängt den Wurm: Rechtzeitig informieren
Erinnern Sie Ihre Kollegen spätestens ein bis zwei Wochen vor Ihrem letzten Arbeitstag und planen Sie ausreichend Zeit für die Übergabe ein. Freitags um 17 Uhr ist niemand mehr konzentriert, der Termin sollte also früher stattfinden. Dadurch geben Sie den Kollegen genügend Zeit, um Ihnen nach dem Gespräch Rückfragen stellen zu können. Auch für sich selbst sollten Sie einen Puffer einrechnen: Legen Sie sich keine wichtigen Aufgaben oder Termine kurz vor den Urlaub, um unnötigen Stress zu vermeiden. In jedem Fall ist es ratsam, sämtliche Verantwortlichkeiten, Aufgaben sowie externe Kontakte schriftlich festzuhalten. Dieses Dokument dient ihren Kollegen als Erinnerung und kommt auch zum Tragen, falls eine Vertretung ausfällt und jemand anderes einspringen muss.

2.    Klare Zuständigkeiten: Vertreter eindeutig benennen
Regeln Sie genau, wer Sie vertritt und die Verantwortung trägt. So verhindern Sie, dass Aufgaben wegen unklarer Zuständigkeit nicht bearbeitet werden können. Bei klarer Regelung haben Ihre Kollegen ausreichend Gelegenheit, Rücksprache zu halten. Auf diese Weise kann frühzeitig geklärt werden, ob Ihre vorgesehene Vertretung genügend Kapazitäten frei hat. Ist dies nicht der Fall, sollten Sie sich in Absprache mit Ihrem Vorgesetzten besser nach einer Alternative umsehen. Oft ist es sinnvoll, Ihre Aufgaben an mehrere Kollegen zu delegieren, um die Belastung gleichmäßig zu verteilen.

3.    Ordnung ist der halbe Urlaub: Aufräumen und To-do-Liste anlegen
Eine unstrukturierte Rückkehr kann die Erholung schnell zu Nichte machen. Dagegen helfen zwei einfache Maßnahmen: Zum einen sollten Sie Ordnung auf Ihrem Schreibtisch und in Ihren Unterlagen schaffen, um nach Ihrer Rückkehr nicht vom Chaos auf dem Schreibtisch erschlagen zu werden. Zum anderen sollten Sie sich eine To-Do-Liste für die Zeit nach Ihrem Urlaub anlegen. Beides hilft Ihnen, sich in den ersten Tagen nach Ihrer Rückkehr zu motivieren und Aufgaben richtig zu priorisieren.

4.    „Ich bin dann mal weg”: Abwesenheitsnotiz verfassen
Auch wenn Sie Ihre wichtigsten Kontakte vorab über Ihren Urlaub informiert haben, ist eine Abwesenheitsnotiz unerlässlich. Diese sollte folgende Informationen enthalten: Das Datum Ihrer Rückkehr, den Kontakt Ihrer Vertretung sowie einen Hinweis, ob die E-Mail weitergeleitet wird. Gegebenenfalls sollten Sie auch eine Weiterleitung Ihres Telefons an Ihre Kollegen einrichten.

5.    Für Führungskräfte: Telefonische Erreichbarkeit im Urlaub klärenBesonders in leitenden Positionen ist es oft vertraglich vereinbart, auch im Urlaub erreichbar zu sein. Für diesen Fall sollten Sie feste Zeiten vorgeben, in denen Sie ans Telefon gehen oder E-Mails beantworten. So wissen die Kollegen, wann Sie Auskunft von Ihnen bekommen können und stören Sie nicht bei einer unpassenden Gelegenheit. Außerdem ist diese Vorgehensweise effizienter und Sie kommen besser zur Ruhe, als immer mal wieder zwischendurch auf das Handy oder den Laptop zu schauen.

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n-tv Wirtschaft titelt: Papiergeld überlebt nicht“Die Zukunft gehört den Cryptocoins“ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/n-tv-wirtschaft-titelt-papiergeld-ueberlebt-nichtdie-zukunft-gehoert-den-cryptocoins/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/n-tv-wirtschaft-titelt-papiergeld-ueberlebt-nichtdie-zukunft-gehoert-den-cryptocoins/#respond Mon, 19 Jun 2017 13:25:25 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22917 Papiergeld überlebt nicht“Die Zukunft gehört den Cryptocoins“

ZITAT : „Das Vertrauen in diese Währungen und die Anwendungsmöglichkeiten in den unterschiedlichsten Bereichen wachsen. Sogar die Bundesbank und die Deutsche Börse forschen intensiv an dieser Blockkettentechnologie, um sie in Zukunft als Kassen- oder Orderbuch für Wertpapiergeschäfte zu nutzen. Auch Staaten sind an einer neuen Währung auf Basis kryptografischer Schlüssel – also mathematischer Verschlüsselungsmodelle – interessiert. Norwegen forscht an der EKrone. Japan hat den Bitcoin als offizielle Währung anerkannt. In Europa gibt es nur die Stadt Zug in der Schweiz, die Bitcoins offiziell bei Behördenangelegenheiten akzeptiert. Aber täglich kommen weitere Unternehmen dazu, die Bitcoin akzeptieren….Ein Mathematiker hat 600 Papiergeldsysteme der vergangenen 1000 Jahre analysiert. Davon hat kein einziges überlebt.“

In diesem kurzen Video wird in einem gut recherchierten Bericht der ARD aufgezeigt, worum genau es dabei geht und wie auch Sie davon prüfitieren können.

Warum ist es so interessant?
Am Beispiel des im Film gezeigten Unternehmers sehen wir, welche Möglichkeiten finanzieller Natur gegeben sind und das es hier tatsächlich realistisch ist hier 5- und 6-stellige Erträge zu verdienen.

Wenn Sie also an dieser neuen Bewegung teilhaben möchten, dann sollten Sie jetz nicht zögern und sich jetzt und hier kostenlos registrieren und automatisch gratis weitere Informationen erhalten:

https://krypto-gold.com/register/founder16

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KINDERSCHUTZBRIEF: „Den Gesundheitszustand ‚einfrieren‘ lassen“ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/kinderschutzbrief-den-gesundheitszustand-einfrieren-lassen/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/kinderschutzbrief-den-gesundheitszustand-einfrieren-lassen/#respond Mon, 19 Jun 2017 12:50:42 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22912 In welchem Alter sollte ein Berufsunfähigkeitsschutz abgeschlossen werden?  Möglichst früh, sagen Marktkenner – so auch Christian Monke von der Ratingagentur Franke und Bornberg.

In Zeiten von voranschreitendem Schul- und Freizeitstress sei es ratsam, frühzeitig aktiv zu werden, sagt er im Interview und erklärt, wie Makler die junge Zielgruppe erreichen können.

Welche Vorteile hat es, sich frühzeitig um einen Einkommensschutz zu kümmern?

Der Vorteil einer frühzeitigen Absicherung der finanziellen Folgen eines Arbeitskraftverlusts liegt zum einen in der statistisch belegten, niedrigeren Schadens-Eintrittswahrscheinlichkeit. Zum anderen sind Schulunfähigkeit und Studierunfähigkeit mit relativ günstigen Berufsgruppeneinstufungen belegt. In beiden Fällen winkt ein günstiger Beitrag, der – im Falle unveränderter Vertragsinhalte – über die gesamte Vertragslaufzeit erhalten bleibt.

Darüber hinaus basiert ein frühzeitiger Vertragsabschluss auf dem in der Regel noch unkritischen Gesundheitszustand der zu versichernden Person. Im Bereich der Kinderpolicen ist das bereits ab der sogenannten U2-Untersuchung nach dem dritten Lebenstag möglich. In Zeiten von voranschreitendem Schul- und Freizeitstress und deren Therapieformen sind alle Versorger gut beraten für ihre Schützlinge frühzeitig aktiv zu werden.

Gibt es auch Nachteile?   Nachteile ergeben sich aus einem frühzeitigen Vertragsabschluss, außer einer verlängerten Pflicht zur Beitragszahlung, nicht.

Welche Trends stellen Sie in der Versicherungswirtschaft fest, wenn es um Produkte im Bereich der Arbeitskraftabsicherung für die junge Zielgruppe geht?

Zwei Absicherungsvarianten stehen für die aktuellen Trends: Zum einen sind das Kinderprodukte, die mit sogenannten BU-Optionen ausgestattet, wie bereits erwähnt, den Gesundheitszustand der versicherten Person bereits kurz nach der Geburt „einfrieren“ können und somit zu einem späteren Zeitpunkt zunächst in einen Schulunfähigkeitsschutz und dann in eine Studierunfähigkeits- beziehungsweise Berufsunfähigkeitsschutz umgewandelt werden können.

Und zum anderen?

Als zweiten Trend sehen wir Starter-Policen, die jungen Leuten durch die Steigerung des zu zahlenden Beitrags in einer oder mehreren Stufen einen günstigen Einstieg bei konstant hohem Versicherungsschutz bieten.

Nachversicherungsoptionen mit sogenannten ereignisunabhängigen beziehungsweise ereignisabhängigen Rentenerhöhungs-Auslösern ermöglichen es den Versicherten hier, ihren Versicherungsschutz ohne eine erneute Gesundheitsprüfung innerhalb vorgegebener Grenzen zu erhöhen. Das zum Beispiel nach Ablauf fest definierter Zeiträume wie 5, 10  oder 15 Jahre ab Vertragsanschluss geschehen oder durch neue lebensbegleitende Umstände, wie Beförderung, Heirat, Geburt eines Kindes oder den Hausbau.

Gratis Prüfverfahren hier: Lassen Sie hier kostenfrei und unverbindlich prüfen, welche Option für Ihr Kind die passende ist und nutzen Sie den persönlichen Kontakt mit einem qualifizierten Berater. Schreiben Sie uns hierzu einfach eine email mit Ihrem Impressum sowie dem Stichwort „Kinderschutzbrief“ an:

info@finanzpraxis.com

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EUR-GBP Forex Price Action Trend Analyse mit Tradingplan http://www.finanzpraxis.com/2017/06/eur-gbp-forex-price-action-trend-analyse-mit-tradingplan/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/eur-gbp-forex-price-action-trend-analyse-mit-tradingplan/#respond Mon, 19 Jun 2017 06:32:52 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22908 Das Ergebnis der Forex Price Action Trend Analyse EUR-GBP für die aktuelle Trendbestimmung in der dieser Handelswoche ist seitwärts.

Die Forex Price Action Trend Analyse EUR-GBP wurde anhand des Wochencharts mit der bewährten Price Action Methode durchgeführt. Als Chart wurde der Bar-Chart (Kursstab OHLC) verwendet. Alternativ kann auch der Candlestick-Chart (Kerzen) verwendet werden.

Auf die technische Analyse mit ihren Indikatoren (zB. MACD, RSI, Stochastik) und auf die Fundamentalanalyse wurde hierbei bewusst verzichtet. Die Price Action Trend Analyse kommt auch ohne diese Hilfsmittel aus.

Price Action Trend Analyse EUR-GBP

Für unsere Price Action Trend Analyse EUR-GBP betrachten wir die vergangenen Handelswochen bis rückwirkend zu einem finalen Tief (low) oder einem finalen Hoch (high).

Schiebezonen handeln mit dem Turbo Trend Signal

EUR-GBP Wochenchart

Wir beginnen bei dem finalen Hoch im Oktober 2016 und verbinden mit einer einfachen Trendlinie die höchsten Hochs (hH) und die tiefsten Tiefs (tT) der einzelnen Kursstäbe.

Dem finalen Hoch im Oktober 2016 folgte vier Wochen später ein Kursstab mit einem tieferen Tief und einem höheren Hoch (hH1) zur Vorwoche (Außenstab). In der folgenden Woche kam es zu einer starken Abwärtsbewegung mit einem tieferen Hoch und einem tieferen Tief.

Wir verbinden das finale Hoch mit dem ersten höheren Hoch (hH1) durch eine einfache Trennlinie.

Nach weiter fallenden Kursen entstand Anfang Dezember 2016 durch einen Innenstab ein erstes tiefstes Tief (tT1).

Die Kurse begannen wieder bis zu einem höheren Hoch (hH2) Ende Dezember 2016 zu steigen. Wir verbinden das höchste Hoch (hH1) und das höchste Hoch (hH2) mit einer einfachen Trendlinie.

In den Folgewochen entstanden weiter höhere Hochs (hH3 bis hH6) und tiefere Tiefs (tT2 bis tT7). Wir verbinden die jeweiligen höheren Hochs und die tieferen Tiefs mit einer Trendlinie

Das Verbinden der höchsten Hochs und der tiefsten Tiefs zeigt uns zuverlässig den übergeordneten Trend an, der in diesem Fall seitwärts ausgerichtet ist.

Zur visuellen Unterstützung haben wir hier einen einfachen „Gleitenden Durschnitt“ (simple moving average) verwendet.

Tradingplan

Im aktuellen Betrachtungszeitraum unserer Forex Price Action Trend Analyse EUR-GBP sehen wir sich abwechselnde (steigende und fallende) Trennlinien bei den höchsten Hochs und bei den tiefsten Tiefs. Weiter können wir gut erkennen, dass alle höheren Hochs (nach hH3) und alle tieferen Tiefs (nach tT1) sich innerhalb der Zone zwischen einer möglichen Unterstützung (tT1 und tT6) und eins möglichen Widerstandes (hH3 und hH7) befinden.

Aufgrund dieser Tatsache und das zusätzlich der Gleitende Durchschnitt leicht wellenartig seitwärts verläuft, definieren wir für uns einen übergeordneten Seitwärtstrend im Währungspaar EUR-GBP.

In unserem Tradingplan für die aktuelle Handelswoche legen wir fest, dass wir im Währungspaar EUR-GBP nur Short-Signale handeln werden. Dabei greifen wir auf das Einstiegs-Setup vom Turbo Trend Signal (TTS) zurück.

Wir beobachten das Währungspaar EUR-GBP, ob es am Wochenhoch der vergangenen Handelswoche zum Stoppfischen durch die Profi-Trader kommt. Sollten dies der Fall sein, werden wir nach den Regeln vom Turbo Trend Signal einen Einstiegsversuch unternehmen.

In Schiebezonen kommt es oft zu Fehlsignalen. Diese Fehlsignale sind aber die Gewinntrades der Profis. Mit dem Turbo Trend Signal folgen wir den Profis und können so von ihren Aktionen profitieren. Dabei stehen kleine Stopps großen Gewinnchancen gegen über.

Wir beobachten für einen risikoarmen Einstieg die Kursentwicklung auf dem Tageschart und Intraday. Beim Intradayhandel beobachten wir den 60 min Chart als kleinste Zeiteinheit.

 

Die kostenlose Version vom eBook „Turbo Trend Signal“ können Sie hier unverbindlich anfordern.

Sie haben Fragen zum Beitrag oder zum Turbo Trend Signal und die Integrierung in Ihre Handelsmethode? Dann fragen Sie uns!

Ihr Coach für konservatives Trading
André Gitschenko

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Warum die $1.250 Marke im Goldmarkt so wichtig ist… http://www.finanzpraxis.com/2017/06/warum-die-1-250-marke-im-goldmarkt-so-wichtig-ist/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/warum-die-1-250-marke-im-goldmarkt-so-wichtig-ist/#respond Mon, 19 Jun 2017 06:29:25 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22906 von Karsten Kagels


Zum Wochenbeginn konnten Edelmetalle und Minenaktien mit freundlichen Kursen punkten, aber nach dem FOMC Meeting der US-Notenbank kamen Gold und Silber dann stark unter Druck. Der Gold-Future gab am Mittwoch innerhalb von zwei Stunden gut $30 nach und fiel zurück bis fast auf $.1250.

Langfristige Abwärtstrendlinie und Tief vom Brexit-Tag sind wichtig

Wie Sie im aktuellen Chartanalyse-Video sehen könnten, ist die $1.250 Marke in den nächsten Tagen von großer Bedeutung für den Goldmarkt. Bei $1.252,8 $ befindet sich das Tief vom 24. Juni 2016 (Tag der Brexit-Entscheidung), welches jetzt als Stützung für den Gold-Future dienen könnte. Anhand des Wochencharts können wir sehen, dass die langfristige Abwärtstrendlinie (lineare Skalierung) auch im Bereich von $1.250 verläuft und jetzt oben kommend getestet werden könnte.

Auch der Silber-Future hat in den letzten zwei Wochen wieder etwas stärker nachgegeben und den vorangegangenen Anstieg korrigiert. Der Platin-Future bewegt sich weiterhin seitwärts ohne große Impulse zu zeigen.

XAU-Minenaktien-Index erreicht wichtigen Stützungsbereich

Die Gold- und Silberaktien konnte die anfänglichen Kursgewinne vom Mittwoch auch nicht halten und haben dann zum Wochenschluß stark nachgegeben. Der wichtige XAU-Index hat jetzt wieder seine Stützungszone knapp unter 80 Indexpunkten erreicht. Auch der HUI Gold Bugs Index notiert knapp unter der wichtigen langfristigen Aufwärtstrendlinie, die das Januartief 2016 mit dem Maitief 2017 verbindet. Am Donnerstag wurde auch noch ein offenes Gap geschlossen.

GDXJ mit relativer Stärke

Das große Edelmetallaktien ETF GDXJ zeigt relative Stärke und konnte sich zum Wochenschluß behaupten.

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Nikolaus B. Enkelmann verstorben (1936 – 2017) http://www.finanzpraxis.com/2017/06/nikolaus-b-enkelmann-verstorben-1936-2017/ http://www.finanzpraxis.com/2017/06/nikolaus-b-enkelmann-verstorben-1936-2017/#respond Fri, 16 Jun 2017 07:36:13 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22903 Nachruf auf einen Pionier und Visionär

 

Mit seinem einzigartigen Erfolgs-System hat er tausenden Menschen zu einem glücklichen und erfüllten Leben verholfen, als Motivator, Mentor und Begleiter. Ein überaus erfolgreicher Weg ist nun zu Ende: Nikolaus B. Enkelmann, der Grandseigneur unter den Erfolgstrainern und Begründer des Mentalen Trainings in Deutschland, ist am 1. Juni 2017 im Kreise seiner Familie sanft entschlafen.

 

Wer Nikolaus B. Enkelmann einmal live erleben durfte, dem blieb er unvergesslich. Seine Stimme war sein Instrument und als Meister der Rhetorik verstand er es, die Menschen mit seinen Worten zu fesseln sowie mit seinem Mentalen System zum Erfolg zu führen. Ein unerschütterlicher Optimist und leidenschaftlicher Motivator. In all seinem Tun und Wirken als Persönlichkeitstrainer und Autor war das Lebensziel des Trägers des Bundesverdienstkreuzes am Bande stets, den Charakter der Menschen so weit zu stärken, dass diese erfolgreich ihren eigenen Lebensweg gehen und sich auch von Misserfolgen und Rückschlägen nicht entmutigen lassen.

 

Das von ihm gemeinsam mit seiner Frau Edith im Jahre 1978 gegründete Institut für Rhetorik, Persönlichkeitsbildung und Zukunftsgestaltung machte Königstein im Taunus so zu einer Stadt des Lebensmutes und zur Heimstatt des Erfolgs-Systems Enkelmann. Die Vision von Nikolaus B. Enkelmann war dabei stets der freie Mensch, der lernt, die Kräfte und Fähigkeiten des Unterbewusstseins vor den Lebenswagen zu spannen, um selbst große Ziele zu verwirklichen und der Gesellschaft zu dienen. Er galt stets als harter, aber fairer und herzlicher Motivator und wurde von seinen tausenden Schülern ebenso geschätzt wie von seinen Kollegen und Wegbegleitern.

 

Oft kopiert, nie erreicht – Nikolaus B. Enkelmann revolutionierte die Weiterbildungsbranche. Im Laufe von drei Jahrzehnten vervollkommnete er seine Lehre stetig. Heute hilft das von ihm entwickelte Erfolgs-System zahllosen Seminarteilnehmern bei der Umsetzung ihrer Visionen und der Bewältigung selbst schwerer Lebenskrisen. Auf der Liste seiner Schüler finden sich viele mächtige Unternehmer ebenso wie Politiker, Ärzte, Spitzensportler und Fußballtrainer, die dem „Milliardärsflüsterer“ und seinem Institut ihr Vertrauen schenkten und Nikolaus B. Enkelmann über viele Jahre die Treue hielten.

 

Eine spannende Lebensreise ist für Nikolaus B. Enkelmann zu Ende gegangen. Seine Philosophie des erfolgreichen Weges lebt in dem von ihm gegründeten Institut in Königstein weiter und soll in seinem Sinne auch künftige Generationen zu mehr Erfolg und einem sinnvollen und glücklichen Leben führen.

 

Für all diejenigen, die ihre Gedanken und Gefühle zum Tod – aber auch zum Leben – von Nikolaus B. Enkelmann zum Ausdruck bringen wollen, gibt es die Möglichkeit, unter www.enkelmann.de eine Kondolenzbotschaft zu hinterlassen.

 

Leben und Werk

 

Geboren am 13. Januar 1936 in Lippstadt, begann Nikolaus B. Enkelmann im Jahr 1965 damit, Rhetorik- und Persönlichkeitsseminare durchzuführen. 1978 eröffnete er in Königstein im Taunus schließlich das Institut für Rhetorik, Management und Zukunftsgestaltung. Die Puzzleteile seines Wissens setzten sich dank der Weisheit, der Inspiration und Ermutigung seiner Lehrer und Mentoren – angefangen vom Nachhilfelehrer, dem Franziskaner-Abt Otto Pfeffer, dem Yogi Shiri Nandi, Prof. Johannes Schultz, dem Vater des autogenen Trainings und dem lebensbejahenden Heinrich Hemel. Seine wichtigsten Lehrmeister waren Oscar Schellbach und Prof. Viktor E. Frankl, Begründer der sinnzentrierten Logotherapie. Sie alle tragen ihre Handschrift in der von Nikolaus B. Enkelmann entwickelten Philosophie des erfolgreichen Weges.

 

Mit den Jahren entstanden aus dem Enkelmann-Erfolgs-System 25 Bücher sowie über 60 Audio- und Videoprogramme. Das vom Institut Enkelmann herausgegebene Magazin „Der erfolgreiche Weg“ erscheint seit fast vier Jahrzehnten und ist damit das längstpublizierte deutschsprachige Magazin für Persönlichkeitsbildung. Das Institut in Königstein ist für viele Menschen zu einer Oase der Kraft geworden.

 

„Gute Ideen zu haben, reicht nicht – man muss Menschen überzeugen und begeistern können“ – davon war Nikolaus B. Enkelmann überzeugt, ebenso wie von der Tatsache, dass nur das richtige „Training den Menschen groß macht“.

 

Das Bundesverdienstkreuz am Bande, der Life Achievement Award der Weiterbildungsbranche ( DVAW, dem Dachverband der Weiterbildungsorganisationen e.V.) sowie die Aufnahme in die German Speakers Hall of Fame – diese Auszeichnungen spiegeln die außerordentliche Anerkennung, den Respekt und die Bewunderung der Mitglieder der GSA sowie der gesamten Weiterbildungsbranche wider.

 

Nikolaus B. Enkelmanns Leben war erfüllt und gesegnet mit dem, was ihm so wichtig war: den Menschen. Unzählige Teilnehmer, die er als Mentor auf ihrem erfolgreichen Lebensweg begleiten durfte. Ja ganze Familien, denen er darüber in Freundschaft verbunden blieb. Und nicht zuletzt seine eigene Familie: seine Frau Edith,  mit der er seit 1963 glücklich verheiratet war, seine drei Töchter und sechs Enkelkinder.

 

Seine Tochter Dr. Claudia E. Enkelmann lenkt bereits seit einigen Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Alexander A. Gorjinia die Geschicke des Instituts. Sie sind Garanten dafür, dass das Enkelmann-Erfolgs-System und damit die Philosophie von Nikolaus B. Enkelmann auch in Zukunft die Menschen auf dem Weg des Erfolgs begleiten wird.

 

Zu den Werken von Nikolaus B. Enkelmann gehören die Bücher „Die Säulen des Erfolgs“, „Leben ist eine Kunst“, „Erst dein Traum macht dich groß“ und „Hemmungslos“ sowie das Audio-Live-Seminar „Das System zum Erfolg“.

 

Zitate, in denen das Wirken Nikolaus B. Enkelmanns weiterlebt:

 

„Der Mensch ist das einzige Wesen, das sich selbst und seine Welt verändern und seine Zukunft gestalten kann.“

 

„Erfolg ist die Fähigkeit, trotz innerer und äußerer Widerstände unter Einsatz von Zeit und Kraft seine Ziele zu erreichen.“

 

„Nichts ändert sich, außer wir ändern uns!“

 

„Wer in seinem Inneren das Feuer der Begeisterung entfacht, denkt, fühlt und handelt begeistert. Er hat die Einstellung des Siegers und kann jeden Sieg erringen; auch den Sieg über sich selbst.“

 

„Der Optimist ist der eigentliche Realist, denn er sieht immer die Chancen.“

 

„Wer jeden Tag bewusst fröhlich, optimistisch und voller Zuversicht beginnt, der ist ein Meister der Lebenskunst.“

 

„Die mächtigste Waffe im Daseinskampf ist der Glaube an den Sinn seiner Ziele.“

 

„Das erfolgreiche Leben beginnt mit der Fähigkeit, erfolgreich zu sprechen.“

 

„Wer Menschen begeistern kann, kann auf Zwang verzichten“

 

 

Kontakt:

Institut Dr. Enkelmann

Altkönigstr. 38 c

61462 Königstein / Ts.

www.enkelmann.de

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