Online-Magazin zu den Themen Finanzen, Marketing-, Vertrieb- & Investment-Tipps http://www.finanzpraxis.com Mon, 16 Jan 2017 08:05:10 +0000 de-DE hourly 1 LIQID ist Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter e. V. (VuV) http://www.finanzpraxis.com/2017/01/liqid-ist-mitglied-im-verband-unabhaengiger-vermoegensverwalter-e-v-vuv/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/liqid-ist-mitglied-im-verband-unabhaengiger-vermoegensverwalter-e-v-vuv/#respond Mon, 16 Jan 2017 08:05:10 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22092
  • LIQID garantiert unabhängige Vermögensverwaltung entsprechend VuV-Ehrenkodex
  • Gleiche Standards für klassische und digitale Vermögensverwalter bieten Transparenz und damit direkte Vergleichbarkeit für den Privatanleger
  • Newspaper-128LIQID ist ab sofort neues Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e. V. (VuV) und untermauert damit seinen Anspruch, ausschließlich die Interessen seiner Kunden zu vertreten – so, wie es im VuV-Ehrenkodex festgelegt ist. Der digitale Vermögensverwalter mit Sitz in Berlin ermöglicht Privatkunden die Anlage in global diversifizierte Anlagestrategien, die gemeinsam mit HQ Trust, dem Multi Family Office der Familie Harald Quandt, entwickelt wurden.

    Christian Schneider-Sickert, CEO und Mitgründer von LIQID: „Vermögensanlage ist Vertrauenssache, und entsprechend eindeutig und klar ist der Ehrenkodex des VuV gehalten, nach dem wir uns auch bisher schon gerichtet haben. Durch unsere Mitgliedschaft im Verband wollen wir unterstreichen, dass wir für unsere Kunden ausschließlich nachvollziehbare Anlagen einsetzen – und dies bei angemessenen und transparenten Honoraren. Wir legen auf langfristige Kundenbeziehungen Wert und gewährleisten, dass für Kunden jederzeit qualifizierte Mitarbeiter erreichbar sind. Wir übernehmen sämtliche Aufgaben der klassischen Vermögensverwaltung und unterscheiden uns damit von anderen sogenannten Robo-Advisorn, die lediglich als Vermittler oder Internetplattform fungieren.“

    Voraussetzung für LIQIDs Mitgliedschaft im VuV ist eine Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Tätigkeit der Finanzportfolioverwaltung nach §32 Kreditwesengesetz, die das Unternehmen im September letzten Jahres erhielt.

    Seit 1997 sind im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e. V. (VuV) Finanzportfolioverwalter aus Deutschland organisiert. Heute ist er der größte bankenunabhängige Berufsverband der Branche. Rund die Hälfte aller zugelassenen Vermögensverwalter sind hier vertreten. Der Verband versteht sich als Interessenvertretung bankenunabhängiger Finanzportfolioverwalter. Mehr Informationen zum Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e.V. finden Sie hier.

    Über LIQID:
    LIQID ist der erste digitale Vermögensverwalter, der privaten Geldanlegern Zugang zu exklusiven Anlagestrategien gewährt, die gemeinsam mit HQ Trust, dem Multi Family Office der Familie Harald Quandt, entwickelt wurden. Ab einem Anlagebetrag von 100.000 Euro kann zu äußerst günstigen Konditionen in global diversifizierte Anlage-Portfolios investiert werden. Zusätzlich bietet LIQID Direktanlagen in illiquiden Anlageklassen wie Private Equity an. Depotführung und Handelsabwicklung liegen bei der Deutsche Bank Wealth Management, Deutsche Bank AG. LIQID wird von einem international erfahrenen Management-Team geführt und zählt u. a. Project A Ventures, HQ Trust und Dieter von Holtzbrinck Ventures zu seinen Investoren.

    Mehr Informationen zu LIQID und seinen Angeboten finden Sie unter www.liqid.de.

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    Goldpreis erreicht Widerstand im Bereich von $ 1200 und Fibonacci-Retracement http://www.finanzpraxis.com/2017/01/goldpreis-erreicht-widerstand-im-bereich-von-1200-und-fibonacci-retracement/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/goldpreis-erreicht-widerstand-im-bereich-von-1200-und-fibonacci-retracement/#respond Mon, 16 Jan 2017 08:00:53 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22090

    In der vergangenen Woche konnten Gold, Silber und Platin ihre Kurserholung fortsetzen, die Mitte Dezember begonnen hat. Dabei hat der in New York gehandelte Gold-Future die psychologisch wichtige Kursmarke von 1.200 $ erreicht und kurz überschritten, sowie das 38,2 % Fibonacci-Retracement erreicht in Bezug auf die Abwärtsbewegung vom Julihoch 2016 bis Dezembertief 2016.

    Beim Silber-Future fällt die Kurserholung bislang weniger eindrucksvoll aus.

    Der Platin-Future nähert sich weiter der 1.000 $ Marke.

    HUI-Index wenig verändert

    Die Edelmetallaktien-Indizes XAU und HUI haben in der vergangenen Woche einen kleinen Insidebar entwickelt, das Vorwochenhoch konnte nicht überschritten werden. Die Kursentwicklung ist also als abwartend einzuschätzen.

    Randgold Resources an wichtiger Widerstandszone

    Der Chart der Goldmine Randgold Resources mit dem Börsenkürzel GOLD notiert auf relativ hohen Niveau bei 80 $. Das Chartbild aus Sicht des Wochencharts zeigt eine Widerstandszone im Bereich von 84 $.

    Weitere Informationen sehen Sie bitte in meinem aktuellen Chartanalyse-Video.

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    J.P. Morgan Asset Management: Endet die „Lower for longer“-Phase in den USA? http://www.finanzpraxis.com/2017/01/j-p-morgan-asset-management-endet-die-lower-for-longer-phase-in-den-usa/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/j-p-morgan-asset-management-endet-die-lower-for-longer-phase-in-den-usa/#respond Fri, 13 Jan 2017 06:39:41 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22086
  •  Von der Geld- zur Fiskalpolitik
  •  US-Notenbank kehrt allmählich zur Normalität zurück
  •  Marktausblick von Chief Investment Officer Robert Michele
  • Wien, 12. Januar 2017 – Laut den Experten von J.P. Morgan Asset Management steht eine Zeitenwende für die globalen Märkte bevor: „Nachdem wir lange Zeit Verfechter eines Szenarios aus finanzieller Repression, langfristiger Stagnation und auf längere Zeit niedrigerer Zinsen waren, führen wir jetzt das Lager derer an, die mehr Wachstum, steigende Inflation und allgemein höhere Anleiherenditen erwarten“, erläutert Robert Michele, Chief Investment Officer und Leiter der Global Fixed Income, Currency & Commodities Group. „Wir sind uns bewusst, dass die Geldpolitik als alleiniges effektives Instrument vorerst ausgedient hat – nun zeichnen sich fiskalische Anreize und strukturelle Reformen ab.“ Die Märkte haben laut dem Experten noch nicht vollständig eingepreist, wie die Zentralbanken hierauf reagieren und wie normalisierte Anleihenmärkte aussehen werden – dies gelte es in der Portfolioallokation zu berücksichtigen. „Die neue Regierung unter Trump dürfte allerdings ohne Zweifel mit spannenden ersten 100 Tagen und Initiativen aufwarten“, ist sich Michele sicher.

    Zum ersten Mal seit Jahren erscheint Wachstum über Trend wahrscheinlich

    Auf die Frage, ob sich das Wachstumspotenzial tatsächlich verändert habe, ob nun höhere Zinsen zu erwarten seien und Anleihen in diesem Umfeld noch Investmentchancen bieten, antwortet Michele dreimal mit „ja“. „Seit die Republikaner die US-Wahlen für sich entscheiden konnten, führten ein höheres erwartetes Wachstum und eine potenziell höhere Inflation zu einem Anstieg der Anleiherenditen auf zyklische und der Aktienkurse auf neue historische Hochstände. Die Stimmungsänderung deutet auf eine neue Richtung für Unternehmens-investitionen und Wachstum hin. Unterdessen wurde der Weg für zahlreiche politische Initiativen geebnet, die zeitnah umgesetzt werden dürften. Vor diesem Hintergrund beurteilen wir die Wahrscheinlichkeit eines über dem Trend liegenden Wachstums massiv höher als noch im letzten Quartal“, unterstreicht Michele. Neben den bedeutenden fiskalischen Anreizen sowie steuer- und aufsichtsrechtlichen Reformen in den USA begründet der Experte dies mit einem starken Wachstum in zwei Dritteln der globalen Industrieländer und dem Ende des deflationären Effekts niedrigerer Ölpreise. So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Wachstums über Trend von 20 auf 65 Prozent. „Unseres Erachtens wurde eine eventuelle Konjunkturabkühlung in den USA um einige Jahre hinausgeschoben. Auf kurze Sicht zeigt sich der Konsum in guter Verfassung und der Zyklus dürfte weiter anhalten“, so Michele.

    Weitere drei bis vier Zinserhöhungen in den USA für dieses Jahr erwartet

    Der jüngste Zinsanstieg in den USA spiegelt laut dem Experten ebenfalls die Erwartungen für ein höheres Wachstum und einen Inflationsanstieg wider und trage außerdem dazu bei, die Zinspolitik weiter zu normalisieren. „Wir gehen davon aus, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinsen 2017 weitere drei bis vier Mal erhöhen wird und aufgrund dieses fortgesetzten Zinsanstiegs die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen zum Jahresende bei 3,0 bis 3,5 Prozent liegen wird.“ Der US-Dollar verfüge aufgrund der höheren Zinsen und der Repatriierung von Barreserven über ein wenig Spielraum für eine Aufwertung.

    Unvorhergesehene politische Fehlentscheidungen als Risiko

    Als Risiko für dieses positive Wachstumsszenario benennt der Experte unter anderem die zahlreichen Wahlen in Europa, die im Jahr 2017 auf der Agenda stehen. Auch China bleibe ein Risiko, wobei Michele nicht auf das Wachstum abzielt, das er bis zum Parteikongress im Herbst bei über sechs Prozent gestützt sieht. Er befürchtet vielmehr einen eventuellen Hemmschuh für das globale Wachstum durch parteipolitischen Zwist oder auch den sich in Washington abzeichnenden Protektionismus.

    Hochzinsanleihen weiterhin attraktiv

    In diesem Umfeld sieht Michele US-Hochzinsanleihen einmal mehr als „beste Investmentidee“, denn ein festeres Wachstum und höhere Rohstoffpreise sollten das fundamentale Umfeld stärken: „Wir gehen im weiteren Verlauf des Jahres 2017 von weniger Zahlungsausfällen aus. Das von dem Sektor gebotene Zinsniveau bleibt attraktiv und die Riskoaufschläge dürften einen Großteil der Zinsanstiege auffangen. Auch die technischen Faktoren bleiben konstruktiv, insbesondere da sich die Anleger von zinssensibleren Anlagen trennen.“ Auch selektive Schwellenländeranleihen in Lokalwährung böten nach wie vor Chancen, allerdings sollte dieses Investment taktisch erfolgen und das Währungsrisiko über einen Korb von schwächeren lndustrieländerwährungen mit niedrigeren Renditen anstelle des US-Dollars finanziert werden.

    Flexibilität bleibt Trumpf

    Um für dieses herausfordernde Umfeld und die Zinswende gerüstet zu sein, ist es sinnvoll, flexibel positioniert zu sein und unabhängig von einer Benchmark zu investieren. Eine solche flexible Strategie nutzt der JPMorgan Funds – Global Bond Opportunities Fund, den Robert Michele seit fast vier Jahren gemeinsam mit Nicholas Gartside und Iain Stealey managt. Das breit diversifizierte Portfolio investiert über das gesamte Spektrum globaler Anleihen hinweg, wobei die benchmarkunabhängige Strategie dynamisch alle Anleihen­marktsegmente kombiniert und auch aktives Durationsmanagement nutzt. Damit ist es möglich, sich jederzeit auf verändernde Marktbedingungen einzustellen. Der Global Bond Opportunities Fund hat mit dieser Strategie in 2016 5,68 Prozent (per 31. Dezember 2016, Anteilklasse A acc EUR (hedged)) erwirtschaftet.

    Den kompletten Fixed Income View für das 1. Quartal 2017 von Robert Michele finden Sie hier:

    http://www.jpmorganassetmanagement.at/de/showpage.aspx?pageID=534

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    http://www.finanzpraxis.com/2017/01/j-p-morgan-asset-management-endet-die-lower-for-longer-phase-in-den-usa/feed/ 0
    2017 – Das beste Haptische Jahr http://www.finanzpraxis.com/2017/01/2017-das-beste-haptische-jahr/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/2017-das-beste-haptische-jahr/#respond Fri, 13 Jan 2017 06:23:41 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22084 Karl Werner Schmitz LogoGesundheit, Glück, genug Geld und mehr Zeit für die Dinge, die Ihnen wirklich wichtig sind.

    Und wenn es noch mehr oder besser werden soll, dann nutzen Sie die Haptik noch mehr. Es ist und wird noch mehr Trend, wie jemals zuvor, garantiert.

    Die folgenden Neuigkeiten sind alle aus den letzten Tagen. Vor 5 Jahren noch gab es ausgenommen von mir geschätzt keine 10 Haptischen Neuigkeiten im Jahr. Jetzt sind es 5 in der Woche, mindestens. 5-6-mal im Jahr werde ich wegen Bachelor-Arbeiten interviewt und es gibt mittlerweile nennenswerte Mitspieler in der Haptik. Da war vor 20 Jahren nicht einer.

    Eine tolle Entwicklung für mich und die Haptik.

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    http://www.finanzpraxis.com/2017/01/2017-das-beste-haptische-jahr/feed/ 0
    Der erste Schritt ist der schwerste, aber nicht unbedingt der entscheidenste http://www.finanzpraxis.com/2017/01/der-erste-schritt-ist-der-schwerste-aber-nicht-unbedingt-der-entscheidenste/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/der-erste-schritt-ist-der-schwerste-aber-nicht-unbedingt-der-entscheidenste/#respond Thu, 12 Jan 2017 08:17:37 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22082  

    proffevon Michael Proffe

    US-Homepage
    https://www.proffe-publishing.com/home/
    Deutsche-Homepage
    https://www.proffe-publishing.com/de/home/

     

    • Der erste Schritt
    • Es ist ein Hindernislauf
    • Sind wir in der 86. Minute?

    Ich hoffe, Sie sind alle gut aus dem Weihnachtsurlaub zurückgekehrt. 2017 liegt vor uns und es wird in vielen Bereichen Veränderungen geben.

    Veränderungen sind etwas Gutes, denn nur durch Veränderungen erfahren wir Fortschritt.

    Wir müssen nur den Mut haben, die Veränderungen anzunehmen und uns entsprechend anzupassen.

    Die Anpassung ist eine der größten Fähigkeiten des Menschen und diese sollten wir nutzen. Sowie Lebewesen in der Natur sich an die unterschiedlichen Bedingungen der Umgebung anpassen können, so kann das der Mensch auch.

    Allerdings ist vielen die Fähigkeit verloren gegangen.

    Anpassung hat etwas mit Flexibilität zu tun. Und wir haben uns unsere Umwelt so eingerichtet, dass wir nicht mehr flexibel sein müssen.

    Das ist zwar auf der einen Seite sehr schön und bequem, auf der anderen Seite nimmt es uns die Möglichkeit, Chancen, die sich bieten, zu nutzen.

    Chancen, die uns im Leben weiterbringen. Es ist der Spatz in der Hand, der so oft gewählt wird. Die Taube auf dem Dach wird zwar wahrgenommen, aber als zu unsicher abgeschrieben.

    Aber ist es nicht genau das, was das Leben ausmacht?

    Erinnert man sich am Ende des Lebens nicht genau an die verrückten Dinge, an die Dinge, wo wir etwas gewagt haben?

    2017 ist gerade 11 Tage alt. Die ersten Seiten des Buches sind bereits geschrieben, aber es sind noch so viele Seiten leer.

    Warum soll 2017 nicht das Jahr werden, von dem wir noch in 10 Jahren sprechen? Lassen Sie uns zusammen mutig das Jahr angehen und genau die Chancen nutzen, die die anderen liegen lassen.

    Herzliche Grüße
    Ihr

    Michael Proffe

    Der erste Schritt

    Der erste Schritt ist der Schwerste. Das sagt man so und da ist auch bestimmt etwas Wahres dran. Aus meiner Sicht gibt es aber Schritte, die noch schwerer sind.

    Und zwar den 10.581sten und den 32.458sten. Denn das sind die Schritte, die Sie in drei oder zehn Jahren gehen werden. Und das sind die erfolgreichen Schritte.

    Natürlich ist der erste Schritt einer der wichtigsten, denn ohne diesen gäbe es alle weiteren Schritte nicht. Aber es ist nicht der Schritt, der den Erfolg bringt. Es ist das ewige Weiterlaufen, was zum Ziel führt.

    Die Beharrlichkeit, die Ausdauer sind das, was uns weiterbringt. Verglichen wird so etwas gerne mit einem Marathonlauf. Ich glaube, dass der Vergleich schon recht gut ist. Ich möchte ihn aber etwas präziser fassen.

    Ein Marathon ist, das werden alle bestätigen, die schon mal einen gelaufen sind, recht planbar. Sie kennen die genaue Strecke, heutzutage bis auf den Höhenmeter genau. Sie kennen Ihren Wettkampfpuls und wahrscheinlich auch Ihre genaue gesundheitliche Verfassung.

    Sie haben eine Geschwindigkeitstabelle, in der Sie ganz genau ablesen können, nach wie viel Minuten oder Stunden Sie an welchem Kilometer vorbeilaufen müssen.

    Es ist ein Hindernislauf

    So ist das Leben eben nicht ganz. Ich würde das, was wir machen, lieber mit einem Hindernislauf vergleichen, und zwar mit einem, wo Sie die Hindernisse nicht kennen.

    Hinter jeder Kurve kann ein Anstieg kommen, ein Fluss zum Überqueren oder ein Baumstamm, über den Sie springen müssen.

    Und wenn Sie glauben, Ihr Leben läuft gerade nach Plan… Sie kennen das.

    Auch hierzu brauchen Sie die Ausdauer, aber auch die Flexibilität. Sie müssen wach sein, um den Weg zu erkennen.

    Und aus den verschiedenen Möglichkeiten die richtige zu wählen. Das hat überhaupt nichts mehr mit einer Geschwindigkeitstabelle zu tun. Das ist Planung gepaart mit Improvisation. Und Improvisation meine ich hier im besten Sinne, als schnelle Anpassung an die Situation.

    Wenn sich Trends ändern oder bestehende Trends sich verstärken, dann müssen wir reagieren. Um den richtigen Zeitpunkt zu treffen, müssen wir aber nicht nur ab und zu mal wach sein, sondern die gesamte Zeit. Also eben nicht nur bei Schritt eins und zwei, sondern bis Schritt 32.458. Das ist die Kunst und das ist die Aufgabe.

    Nehmen Sie einen Fußballtorwart. Das eigene Team spielt überragend. 85 Minuten gibt es für ihn nichts zu tun und dann plötzlich in der 86. Minute die spielentscheidende Parade.

    Ja glauben Sie, der hat 85 Minuten geschlafen? Ganz im Gegenteil. Er war die ganze Zeit hochkonzentriert, obwohl nichts passiert ist. Er hat das Spiel beobachtet.

    Und genauso ist es auch an der Börse mit unserem Trendfolgern. Wir beobachten das Spiel und zwar die ganze Zeit. Um genau dann, wenn es an der Zeit ist, die richtige Parade zu vollziehen.

    Sind wir in der 86. Minute?

    Bleiben wir beim Sport. Wann haben Sie das letzte Mal den Blick auf die Nike Aktie gerichtet?

    Der Wert hat von Ende 2015 bis Ende 2016 ordentlich auf die Mütze bekommen. Haben Sie das Spiel beobachtet? 85 Minuten lang, bzw. hier war es dann fast genau ein Jahr?

    Das sind genau die Dinge, die uns die Chancen bescheren. Denn nun sieht es bei der Nike nach der 86. Minute aus. Hier sollten wir eine Parade wagen.

    Nike mit der Chance zum Einstieg

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    http://www.finanzpraxis.com/2017/01/der-erste-schritt-ist-der-schwerste-aber-nicht-unbedingt-der-entscheidenste/feed/ 0
    Marketing-Dienstleistungen preiswert einkaufen http://www.finanzpraxis.com/2017/01/marketing-dienstleistungen-preiswert-einkaufen/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/marketing-dienstleistungen-preiswert-einkaufen/#respond Thu, 12 Jan 2017 07:28:03 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=13665 Untersuchung von HÖVELER HOLZMANN CONSULTING zeigt: Versicherer wollen und können beim Einkauf von Marketing-Dienstleistungen Kosten sparen.

    Die meisten Versicherungsgesellschaften stehen in Folge der Finanzkrise unter einem starken Kostendruck. Stagnierende Budgets oder gar Budgetkürzungen beim Marketing sind daher keine Seltenheit. Zugleich sollen die Aktivitäten der Marketing-Abteilungen jedoch mehr Wirkung zeigen.

    Deshalb wurden in den vergangenen Jahren bei vielen Versicherern bereits umfangreiche Programme zur Kostenoptimierung in den Marketingbereichen  durchgeführt – ins – besondere bei den Direktversicherern, da diese keine eigenen Vertriebseinheiten haben und deshalb sehr stark auf ein effektives Marketing angewiesen sind. Trotzdem besteht in den meisten Versicherungsunternehmen noch ein großer Bedarf an Einkaufs – optimierungsmaßnahmen.

    Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die die Einkaufsmanagementberatung HÖVELER HOLZMANN CONSULTING, Düsseldorf, zum Thema „Einkauf von Marketing – dienstleistungen in Assekuranzunternehmen“ durchgeführt hat.

    Hierfür wurden 52 Marketingleiter deutscher Versicherungsgesellschaften befragt. Ziel der Befragung war es, die Bedeutung des Einkaufs von Marketingdienstleistungen für den Erfolg ihrer Bereiche sowie die noch vorhandenen Einsparpotentiale zu erkunden. Unterstützt wurde HÖVELER HOLZMANN CONSULTING beim Erstellen der Untersuchung von der AMC Finanzmarkt GmbH (AMC), Köln.

    Die Befragungsteilnehmer waren sich weitgehend einig: Auch in naher Zukunft steht das Optimieren der externen Ausgaben ganz oben auf unserer Agenda. Für fast 50 Prozent der befragten Marketingleiter ist das Optimieren der Ausgaben für Agenturen und ähnliche Dienstleister eines der Top-Themen im kommenden Jahr. Lediglich ein Viertel von ihnen sehen hingegen einen größeren Handlungsbedarf bei den internen Ausgaben für Personal und Prozesse. Dies ist unter einem Folge davon, dass in der Vergangenheit bei vielen Versicherern bereits umfangreiche interne Kostensenkungsprogramme durchgeführt wurden.

    Deshalb gewinnt das Optimieren der externen Ausgaben für die Marketingleiter offensichtlich an Bedeutung: Während aktuell der Optimierung der Kosten für Marketing-Dienstleistungen „nur“ 59 Prozent der Befragten eine hohe Bedeutung beimessen, betonen 72 Prozent, dieses Ziel werde in den kommenden 24 Monaten bei ihrer Arbeit sehr wichtig sein. Das heißt: In den kommenden zwei Jahren wird das Thema „Optimieren der externen Ausgaben“ ganz oben auf der Agenda vieler Marketingabteilungen der Versicherer stehen. Hierauf sollten sich auch ihre externen Dienstleister einstellen.

    Die Untersuchung ergab auch: Bei den Marketing-Dienstleistungen lassen sich drei Top-Bereiche identifizieren, auf die die Marketingabteilungen der Versicherer bei der angestrebten Kostenoptimierung ihr Hauptaugenmerk richten werden. Hierbei handelt sich um die Media-, Print- und Event-/Messe-Dienstleistungen (siehe Grafik 1). Dies überrascht nicht, weil es sich hierbei in der Regel um die höchsten Budgetposten im Versicherungsmarketing handelt. So hinterfragen aktuell zum Beispiel 57 Prozent der Marketingleiter die Leistung ihrer Media-Agentur und wünscht sich hier eine bessere Kosten-Nutzen-Relation.

    In den drei Top-Budget-Posten haben viele Versicherer zwar schon in den vergangenen ein, zwei Jahren – unter anderem durch Nachverhandlungen und Pitches – Einsparungen von fünf bis zehn Prozent erzielt (siehe Grafik 2). Die meisten Marketingverantwortliche vermuten aber, dass hier noch größere Einsparpotenziale ruhen. Das zeigen auch Projekte der HÖVELER HOLZMANN CONSULTING GmbH in Versicherungen. Bei ihnen werden laut Geschäftsführer Dr. Bernhard Höveler häufig Einsparungen von 20 Prozent und mehr erzielt.

    Dafür dass diese bei vielen Versicherern bisher noch nicht realisiert wurden, gibt es nach seiner Erfahrung zwei Ursachen. Erstens: Oft werden die genutzten Methoden wie zum Beispiel das Durchführen von Pitches nicht konsequent genug genutzt. Dadurch gehen Einsparungen verloren. Zweitens: Häufig werden auch Maßnahmen ergriffen, die zulasten der Qualität gehen, weil den Einkaufsverantwortlichen das gerade im Kreativbereich so wichtige „Fingerspitzengefühl“ fehlt. Das heißt: Aufgrund der ergriffenen Maßnahmen treten Folgeprobleme auf. Dies führt häufig wiederum dazu, dass die Bemühungen, die Kosten-Nutzen-Relation zu verbessern, ganz eingestellt werden, statt das gewählte Vorgehen zu überprüfen.

    Nähere Infos über die Befragung erhalten interessierte Unternehmen bei der HÖVELER HOLZMANN CONSULTING GmbH, Düsseldorf (Internet: http://www.hoeveler-holzmann.com, Tel.: 0211/563 87 51-0, E-Mail: info@hoeveler-holzmann.com).

     

     

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    http://www.finanzpraxis.com/2017/01/marketing-dienstleistungen-preiswert-einkaufen/feed/ 0
    Hunderttausende Scheinselbständige in Deutschland http://www.finanzpraxis.com/2017/01/hunderttausende-scheinselbstaendige-in-deutschland/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/hunderttausende-scheinselbstaendige-in-deutschland/#respond Wed, 11 Jan 2017 09:10:12 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22080 Die Zahl der Scheinselbständigen wächst. Fachleute haben nun untersucht, wer besonders betroffen ist. Und auch, wie sich das im Einkommen niederschlägt. Auch viele Finanz- und Versicherungsvermittler sind davon betroffen:

    Hier mehr dazu lesen: http://www.xing-news.com/reader/news/articles/555252

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    Wie Vermittler in die Stressfalle geraten – und wieder hinausfinden http://www.finanzpraxis.com/2017/01/wie-vermittler-in-die-stressfalle-geraten-und-wieder-hinausfinden/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/wie-vermittler-in-die-stressfalle-geraten-und-wieder-hinausfinden/#respond Wed, 11 Jan 2017 09:06:21 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22078

    Viele Vermittler und Mitarbeiter in Versicherungsunternehmen sind übermäßig gestresst. Doch Schuld sind gar nicht immer die Arbeitsbedingungen, häufig ist der Druck auch self-made. Frank M. Scheelen, Gründer der Unternehmensberatung SCHEELEN® AG, stellt fünf typische stressverstärkende Denk- und Verhaltensmuster vor – und gibt Tipps, wie man ihnen entgegenwirken kann.

    Die Kundenansprüche nehmen zu, die Arbeitsbelastung steigt – die Folge: Stress auf voller Linie. 85% der Mitarbeiter in der Versicherungsbranche fühlen sich durch ihre Arbeit übermäßig belastet, hat eine aktuelle Umfrage des Branchendienstes deutsche-versicherungsbörse.de (dvb) ermittelt. Ähnliches dürfte für die selbstständigen Vermittler gelten, denen ein schlechtes Image und mangelnde Wertschätzung zusätzlich zusetzen. Doch ob Vermittler oder Mitarbeiter im Versicherungsunternehmen, für beide gilt: Ursachen für psychisches Leiden sind nie allein die Arbeitsbedingungen.

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    Ausblick 2017 – Japan: Die Zeichen stehen auf Performance http://www.finanzpraxis.com/2017/01/ausblick-2017-japan-die-zeichen-stehen-auf-performance/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/ausblick-2017-japan-die-zeichen-stehen-auf-performance/#respond Wed, 11 Jan 2017 07:42:02 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22075  

    bild6Japanische Risikoanlagen – Aktien und Immobilien – befinden sich weiter auf Kurs in Richtung einer mehrjährigen, strukturell bedingten Rallye. Für das neue Jahr rechnen wir mit einer starken Performance, die allgemein von einem Konjunkturaufschwung und insbesondere von der Ertragszyklik getragen wird. Ausgehend von einem attraktiven Bewertungsniveau – der TOPIX erreicht derzeit ein KGV, das sowohl unter seinem langjährigen Durchschnitt als auch unter dem Niveau der Wall Street liegt – rechnen wir für japanische Aktien mit einem Wertzuwachs um bis zu 20%. D.h. der TOPIX könnte erneut auf 1.800 Punkte klettern. Zuletzt war dies vor einem Jahrzehnt im Jahr 2007 der Fall.

    Insbesondere ergeben sich aus unserer Sicht die folgenden fünf positiven Faktoren:

    • Zunehmende Signale für eine überraschend positive Gewinnentwicklung – angekurbelt durch ein sich beschleunigendes Umsatzwachstum und ein Nachgeben der Währung

    Japanische Aktien sind eine hochzyklische Anlageklasse und zeigen eine hohe Sensitivität gegenüber dem Konjunkturzyklus sowohl im eigenen Land als auch auf globaler Ebene. Für das Jahr 2017 erscheint eine positive Trendwende auf beiden Ebenen wahrscheinlich. Da sich aus der zunehmenden Abwertung des Yen bzw. Stärke des US-Dollar ein zusätzlicher Einfluss ergibt, sollte es unter dem Strich zu einer kontinuierlichen Reihe von Aufwärtskorrekturen der Gewinnprognosen der Unternehmen kommen. Im Gegensatz zu der konservativen Konsensschätzung eines für 2017 angenommenen Gewinnzuwachses um lediglich 10% rechnen wir mit einer Steigerung um 25%. Unsere Prognose basiert auf einem durchschnittlichen JPY/USD Wechselkurs von 115, die Konsensschätzung dagegen offenbar auf einem Wechselkurs von 103 zum Zeitpunkt dieses Beitrags. Jeder weitere Abwertungsschritt um 10 Yen würde faktisch zu einem Zuwachs der Gewinne börsennotierter Unternehmen um etwa 8% führen.

    Aus zeitlicher Sicht dürfte die Dynamik der Aufwärtskorrekturen der Gewinnprognosen kurz vor der Bilanzsaison für das abgelaufene Geschäftsjahr Ende April/Anfang Mai besonders hoch sein; in den ersten Monaten des Jahres könnte es also durchaus zu einer Verstärkung der positiven Marktdynamik kommen.

    • Neustrukturierung der Portfolios durch inländische Investoren – private Institutionen und Kleinanleger verlagern ihre Anlagen von Anleihen auf Aktien

    Vor zwei Jahren hat der staatliche japanische Pensionsfonds GPIF seine Asset-Allokation neu ausgerichtet und den Anteil von Anlagen in inländische Aktien von rund 14% auf ca. 24% erhöht. Für das Jahr 2017 gehen wir davon aus, dass sowohl private institutionelle Investoren als auch Kleinanleger diesen Schritt nachvollziehen. Im vergangenen Jahr waren diese wegen der globalen Ungewissheiten und der unsicheren geldpolitischen Lage im Inland noch davor zurückgeschreckt: Die Bank of Japan (BoJ) hatte im Januar 2016 einen Negativzins eingeführt, der einen ungünstigen Einfluss auf japanische Risikoanlagen im Allgemeinen und Finanzanlagen im Besonderen mit sich brachte. Im September 2016 ergriff die japanische Zentralbank dann Gegenmaßnahmen und änderte ihren Kurs. Der von ihr für Anleihen gesetzte „Nullrendite-Anker“ wirkt sich nun dahingehend aus, dass Investoren Aktien im Inland als Anlage der Wahl betrachten. Zudem dürften die Gewinnmargen im Finanzsektor aufgrund der neuen Politik der BoJ einen Tiefpunkt erreicht haben. Dies führt für den Finanzsektor und seine Neigung und Bereitschaft für das Eingehen höherer Risiken zu einer günstigen Ausgangsposition.

    Aus zeitlicher Sicht führen die großen institutionellen Anleger ihre Asset-Allokation für das neue Geschäftsjahr in der Regel etwa zur Mitte des Monats März durch – in Japan beginnt das neue Geschäftsjahr am 1. April. Für Privatanleger stellen die Beschlüsse zur Erhöhung der Grundgehälter und zu den Bonuszahlungen im Sommer wichtige Einflussfaktoren auf ihre Risikoneigung dar. Erstere Entscheidung fällt etwa Mitte März, letztere im Laufe des Monats Juni.

    • Unternehmen fokussieren sich auf Kapitalsteuerung – Dividenden und Aktienrückkäufe gewinnen an Bedeutung

    Zusätzlich zu einem zyklischen Anstieg der Unternehmensgewinne dürften strukturelle Verbesserungen in der Kapitalsteuerung im Allgemeinen und bei den Renditen für die Aktionäre im Besonderen zu einer deutlichen Stützung japanischer Aktien führen. Im vergangenen Jahr kam es trotz rückläufiger Gewinne erstmals zu einem Anstieg der Kapitalflüsse im Zusammenhang mit Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufen. Im laufenden Jahr erwarten wir im Zuge zunehmenden Gewinnwachstums auch einen weiteren Anstieg bei Dividenden und Aktienrückkäufen.

    Hier dürften die üblicherweise im Juni/Juli stattfindenden Hauptversammlungen konkrete Anhaltspunkte liefern.

    • Stabiler finanzpolitischer Mix – Dominanz der Fiskalpolitik bei gleichzeitiger Kappung der Zinskurve faktisch auf Nullniveau durch die BoJ

    Premierminister Abe hat ein groß angelegtes Konjunkturprogramm angekündigt, mit der Zusage von Ausgaben in Höhe von 28 Billionen Yen in den kommenden drei Jahren, d. h. eine jährliche „Finanzspritze“ von ca. 0,75 bis 1% des BIP von 2017 bis 2020, dem Jahr der Olympischen Spiele in Tokio. Die Bank of Japan hat daraufhin ihr geldpolitisches Ziel dahingehend geändert, die Renditen japanischer Staatsanleihen de facto bei Null zu belassen. Eines der im neuen Jahr wichtigen Themen werden voraussichtlich Marktspekulationen darüber sein, wann diese Nullzinspolitik beendet sein könnte.

    Aus unserer Sicht dürfte es erst dann zu Veränderungen kommen, wenn sich die japanische Inflationsrate deutlich in Richtung des von BoJ-Gouverneur Kuroda definierten Ziels von 2% bewegt. Dies könnte frühestens im Spätsommer/Frühherbst der Fall sein. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfte die in Japan bestehende einzigartige Kombination aus der Dominanz der Fiskalpolitik und der Nullzinspolitik zu einer strukturellen Schwächung des japanischen Yen führen. Gegenläufig könnte es zu einem wachsenden Haushaltsdefizit und zu einem Anstieg der Zinsdifferenz zwischen Japan und den USA kommen.

    • Allgemein globaler Konjunkturaufschwung, insbesondere Aufwärtstrend beim Investitionszyklus in China und den USA

    Die von den beiden größten Handelspartnern Japans, den USA und China, erwartete Trendwende in Richtung einer Ausgabenpolitik sollte die noch im Jahr 2016 bestehenden ungünstigen globalen Einflüsse umkehren. Über die politische Abstimmung im Rahmen einer faktischen „Neuen G3“ (USA, Japan, China) hinaus hat die Abwertung des Yen zu einer Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität japanischer Investitionsgüterhersteller geführt.

    Aus zeitlicher Sicht dürfte man sich zunächst auf die genauen Inhalte und die zeitliche Einordnung der neuen finanzpolitischen Agenda der Vereinigten Staaten konzentrieren, gefolgt von der Phase vor dem Kongress der Kommunistischen Partei in China im Herbst 2017.

    Sektorallokation

    Angesichts einer allgemeinen Präferenz für Blue-Chip-Exportunternehmen und dividendenausschüttende Unternehmen rechnen wir auf Sektorebene mit einer Alpha-Generierung im Finanz- und Investitionsgüterbereich. Zudem behalten wir eine strukturelle Übergewichtung japanischer Small-Cap-Aktien bei.

    Risikofaktoren

    Aus unserer Sicht bestehen zwei fundamentale Risiken für den positiven Ausblick auf die Entwicklung in Japan: Auf dem Binnenmarkt könnte eine kostengetriebene Inflation auf einem zunehmend engen Arbeitsmarkt früher als erwartet Druck auf die Gewinnmargen ausüben. Auf globaler Ebene könnte eine Abwertung der chinesischen Währung nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit Japans im Exportbereich beeinträchtigen, sondern auch eine erneute Bewegung der globalen Kapitalströme in Richtung Risikoaversion auslösen.

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    http://www.finanzpraxis.com/2017/01/ausblick-2017-japan-die-zeichen-stehen-auf-performance/feed/ 0
    Negative Auswirkungen von „Schockbildern” auf Zigarettenverpackungen verhindern http://www.finanzpraxis.com/2017/01/negative-auswirkungen-von-schockbildern-auf-zigarettenverpackungen-verhindern/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/negative-auswirkungen-von-schockbildern-auf-zigarettenverpackungen-verhindern/#respond Wed, 11 Jan 2017 07:38:52 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22071 sticker_muster_malediven_rgbRaucher werden ständig mit ekligen Fotos von schweren Erkrankungen konfrontiert – dies führt zu zusätzlichen Belastungen. Deren Folgen sollen durch das Überkleben der Fotos mit kostenlosen Aufklebern verhindert werden.

    Der Nocebo-Effekt (lateinisch für „ich werde schaden”) ist das Gegenteil des bekannten Placebo-Effekts. Die auf Zigarettenschachteln ständig präsente Auseinandersetzung mit negativen Auswirkungen des Rauchens setzt den Konsumenten einer zusätzlichen Gefahr aus – dem sogenannten Nocebo-Effekt, welcher die Wahrscheinlichkeit einer solchen Erkrankung zusätzlich erhöht.

    Der Psychosomatikforscher Prof. Paul Enck vom Universitätsklinikum Tübingen hat diesen Effekt in pharmakologischen Studien bereits nachgewiesen: Wirkstofflose Pillen führen zu Nebenwirkungen, obwohl diese nicht auftreten dürften. „Einzig die Information ist es, die die Nocebo-Wirkungen erzeugt.” Die negativen Gedanken allein führen also bereits zu realen Beschwerden.

    In Deutschland werden täglich 230 Millionen Zigaretten geraucht und über 8 Millionen Menschen rauchen eine ganze Schachtel pro Tag. Dabei werden sie tagtäglich zwanzigmal durch ein Schockbild beeinflusst. Es ist absehbar, dass dies nicht gesundheitsfördernd ist.

    Der Werbeartikelhersteller Usables aus Düsseldorf bietet hier kostenlos Abhilfe an. Aufkleber an Kiosken, Tankstellen und Tabakläden sollen dem Verbraucher eine Wahl geben, welches Bild sich auf seiner Verpackung befinden soll. Er kann die kostenlosen und werbefinanzierten Aufkleber einfach mitnehmen und an der Zigarettenschachtel anbringen. Die Werbemöglichkeit ist für Kinos, Getränkehersteller, Taxis und viele andere Unternehmen gedacht, welche den Aufkleber für die Kunden sponsern.

    Designer Dustin Lingemann beschreibt, wie er auf die Idee gekommen ist: „Die Kundin vor mir wollte keine Zigarettenpackung mit einem Ekelbild haben und der Verkäufer musste nun so lange suchen, bis er eine Packung mit einem nicht so schlimmen Schockbild gefunden hatte. Da dachte ich mir: »Hier kann man was machen«.” Die Idee, für Kunden als Service kostenlose Aufkleber anzubieten, war geboren.

    Die SmokerSticker können nicht vor den ursprünglichen Risiken des Rauchens bewahren, sie können jedoch zusätzliche Gefahren durch den Nocebo-Effekt verhindern. Geschäftsführer Oliver Plantenberg: „SmokerSticker geben Ekelbildern keine Chance – die werbenden Unternehmen retten ihre Kunden durch eine schöne oder lustige Botschaft. Endlich Werbung, die der Kunde unbedingt haben will.” Die SmokerSticker werden erstmals auf der PSI Werbeartikelmesse in Düsseldorf der Weltöffentlichkeit vorgestellt.

    Mehr Infos gibt es auf www.smokersticker.de

     

    Über Usables:

    Die Usables GmbH entwickelt im Düsseldorfer Medienhafen ungewöhnliche Designobjekte und Werbeartikel. Mit einem kleinen Team von zwölf Mitarbeitern werden jeden Monat mehrere Ideen beim Patentamt angemeldet. Die Fertigung erfolgt mit verschiedenen Partnern in Deutschland und Umgebung. Usables hat eine Reihe von Design- und Innovationspreisen gewonnen – wie Red Dot, Popai in Paris und Superstars – und exportiert in 27 Länder.

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    Ist eine Zinswende realistisch? http://www.finanzpraxis.com/2017/01/ist-eine-zinswende-realistisch/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/ist-eine-zinswende-realistisch/#respond Tue, 10 Jan 2017 15:55:07 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22069 Zum Beginn des neuen Jahres überschlagen sich die Prognosen der Analysten. Auch die Masse derer, die sich in ihren Aussagen (vor den Ereignissen) zu den Auswirkungen von Brexit, einer Trumpwahl oder das italienische „Nein“ auf die Kapitalmärkte massiv geirrt hatten. Sie sprechen jetzt von der Zinswende, weil die amerikanische Notenbank die Leitzinsen um 0,25 Prozent auf immer noch historisch tiefe 0,50 Prozent bis 0,75 Prozent erhöht hat. Am 31. Januar 2001 nahm in den USA die Zinssenkungsorgie mit der Reduzierung auf sechs Prozent (von 6,5 Prozent) ihren Lauf.
    Die beiden Zinserhöhungen in homöopathischen Größen in den Dezembermonaten 2015 und 2016 haben zunächst nur psychologische Wirkungen. Denn mit Hilfe der „Bekanntmachung“ der Zinswende sind die Zinsen gestiegen. Für zehnjährige Bundesanleihen von minus 0,19 Prozent auf plus 0,24 Prozent. Sicher ein Grund massiv einzusteigen (Satire). In USA immerhin von etwa 1,4 Prozent auf über 2,50 Prozent. Das bedeutet, dass die Käufer vom Sommer bei zehnjährigen Treasuries bereits zehn Prozent Kursverluste eingefahren haben. Das ist aber nicht so bedeutend. Aber, die Schuldner müssen nun auch fast das Doppelte aufwenden. Diese Seite muss unbedingt betrachtet werden.

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    http://www.finanzpraxis.com/2017/01/ist-eine-zinswende-realistisch/feed/ 0
    Die Überwachungssoftware für Alltag und Beruf http://www.finanzpraxis.com/2017/01/die-ueberwachungssoftware-fuer-alltag-und-beruf/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/die-ueberwachungssoftware-fuer-alltag-und-beruf/#respond Tue, 10 Jan 2017 15:42:16 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22065 Sie sind an Ihren Platz zurückgekehrt und haben das Gefühl, dass etwas nicht in Ordnung ist… Oder Sie sind Manager in einer Firma und haben den Verdacht, dass jemand die wichtigen Informationen aus Ihrem Unternehmen weiterleitet, aber Sie wissen nicht, wann könnte das passieren und wer könnte das machen? Oder Sie möchten kontrollieren, wie Ihre Mitarbeiter Internet und E-Mail nutzen? Denn für viele ist es eine große Versuchung, während der Arbeitszeit mit Freunden im Netzwerk zu chatten, sich Filme anzusehen oder sogar Computerspiele zu spielen. Und für diese persönliche Zwecke muss dann die Firma zahlen. Oder vielleicht möchten Sie Ihre Kinder vor Gefahren im Internet schützen und sicher sein, dass sie sich online richtig verhalten. Es wäre aber auch gut, dass Sie mit Ihrem Kind im Voraus ganz genau besprechen, was am Computer erlaubt ist und was nicht. Oder Sie möchten unerwartete Online-Einkäufe von Ihrer Familie, Herunterladen misstrauischer Software oder merkwürdige Änderungen am System kontrollieren. Für all diese Zwecke gibt es eine Lösung.

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    Die Überwachung von PCs, um zu kontrollieren, was die PC-Nutzer so alles machen, wird immer häufiger gefragt. Die Software, die Ihnen dabei hilft ist jetzt sehr verbreitet und es ist nicht mehr so schwierig, benutzerfreundliche und hochwertige Softwareprodukte für einen günstigen Preis oder sogar kostenlos zu finden. Auf der Webseite https://de.refog.com finden Sie solche Programme. Das sind Refog Keylogger und Refog Personal Monitor. Jetzt betrachten wir, wie diese Softwareprogramme Ihnen in den oben genannten Situationen helfen können.

    REFOG Keylogger gibt Ihnen die Möglichkeit Ihren Computer vollständig zu kontrollieren. Sie werden immer wissen, welche Handlungen zu welchem Zeitpunkt auf Ihrem PC durchgeführt wurden, welche Programme, Fenster geöffnet oder welche Webseiten besucht wurden. Die Software überwacht nicht nur die laufenden Prozesse, sondern auch die Tastenanschläge. Dadurch können Sie genau wissen, was der Anwender gemacht hat. Sie können mithilfe von dieser Software auch die Datei, an der Sie gerade gearbeitet haben, und sie ist durch einen plötzlichen Stromausfall oder eine Systemerneuerung verschwunden, wiederherstellen. Alle Daten über die Prozesse auf Ihrem Computer werden als Logdatei, die man nicht nur lesen, sondern auch ausdrucken kann, gespeichert.

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    Refog Personal Monitor überwacht und protokolliert die Aktivitäten auf dem PC. Diese Software stellt alle Tastatureingaben und verschiedene Kombinationen fest, zeichnet alle laufenden Prozesse und Anwendungen auf, protokolliert alle besuchten Seiten. Das Programm funktioniert im Hintergrundmodus, das heißt, dass der Benutzer keine Ahnung hat, dass seine Handlungen beobachtet werden. Die Funktionen der Verschickung von Bildern mithilfe von der eingebauten und angeschlossenen Web-Kamera sowie die Aufnahme von Gesprächen über Skype sind verfügbar. Geben Sie einfach Ihre E-Mail-Adresse an und dann bekommen Sie alle Logdateien vom überwachten Computer.

    Mit solchen multifunktionalen Überwachungssoftwares sollen Sie keine Angst haben. Diese Programme werden Sie vor unangemessenen Verhaltensweisen und möglichen Missbräuchen schützen.

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    NN IP Kolumne Alternative Credit: Die wichtigsten Trends in 2017 http://www.finanzpraxis.com/2017/01/nn-ip-kolumne-alternative-credit-die-wichtigsten-trends-in-2017/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/nn-ip-kolumne-alternative-credit-die-wichtigsten-trends-in-2017/#respond Tue, 10 Jan 2017 07:48:25 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22060 bild1Autorin: Gabriella Kindert, Head of Alternative Credit bei NN Investment Partners


     

    Der Vernetzungsgrad und die wechselseitige Abhängigkeit haben in den letzten zehn Jahren in den meisten Branchen zugenommen, auch im Finanzdienstleistungssektor. Mit der digitalen Transformation entstehen neue Geschäftsmodelle.

     

    Seit der Krise im Jahr 2008 wurden bis heute 19 Mrd. EUR in Fintech-Unternehmen investiert (CB Insight, 2016), wobei Hunderte von ihnen Neugründungen waren. Auch wenn diese Zahl im Zusammenhang mit den Bilanzen des gesamten Finanzsektors (28 Bio. EUR) oder mit den jüngsten Strafzahlungen einiger Banken nicht sehr hoch erscheinen mag, gibt es zahlreiche Aspekte, die sich in der Finanzdienstleistungslandschaft momentan zweifelsohne ändern. Die Erwartungen der Kunden sorgen für Veränderungen der Geschäftsmodelle. Es entstehen neue Partnerschaften sowie Methoden zur Vernetzung von Kreditnehmern und Kreditgebern.

     

    Nachfolgend die jüngsten Trends und einige Kernprognosen für 2017 im Bereich alternative Kredite in Europa:

     

    1.    Banken werden weiterhin ihre Bilanzen schrumpfen und in neue Geschäftsmodelle und Partnerschaften investieren

     

    Europa ist stark von Banken abhängig. Zur Bewertung des Kredit-Ökosystems muss man zuerst die Entwicklungen im Bankensektor betrachten. Die Banken haben ihre Bilanzen seit der Krise dezimiert. 2008 betrug die Bilanzsumme der Banken in der Eurozone 33 Bio. EUR. Sie ging bis 2015 auf 28 Bio. EUR zurück (EZB, 2016). Um diese Zahl in einen Zusammenhang zu bringen: Dieser Rückgang ist höher als die zusammengelegten Bilanzen von fünf großen Banken (Rabobank, ING, ABNAMRO, Deutsche Bank und Unicredit) zum 30. Juni 2016.

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    Grafik 1: Bilanzsumme der europäischen Banken (börsennotiert)

    Quelle: G. Kindert, Thomson Reuters, DataStream.

     

    Die Profitabilität hat sich dieses Jahr nicht wirklich verbessert. Die Zinsen sind weiterhin niedrig, die Kapitalanforderungen sind gestiegen und die Compliance-Richtlinien sowie die Strafmaßnahmen sind nach wie vor streng.

    Finanztitel markierten in der ersten Jahreshälfte 2016 in vielerlei Hinsicht rückläufige Trends, darunter bei den Erträgen und bei den Einlagen. Die Nettozinsmarge der als Top-10 gelisteten Banken innerhalb des Sektors sank weiter auf unter 1,5%, was strukturell gesehen niedriger ist als in den USA. Die Eigenkapitalrendite lag bei 5,8%, und bleibt damit hinter den Kapitalkosten zurück, die schätzungsweise etwa 9% betragen. Die anhaltend niedrige Profitabilität stellt eine große Herausforderung dar, insbesondere weil sie mit einer niedrigen Kapitalbasis und steigenden Kapitalanforderungen einhergeht.

    Perspektivisch wird das quantitative Lockerungsprogramm ausgeweitet, sodass jegliche Zinsanhebungen in immer weitere Ferne rücken. Dieses Umfeld zwingt die Banken dazu, mit all ihren wichtigen Ressourcen effizienter umzugehen: Personal, Branchennetzwerk, Systeme und ihre Bilanzen. In der Praxis bedeutet dies die Schließung von Filialen, Personalabbau, eine weitere Konsolidierung und ein strengeres Bilanzmanagement. Seit dem Höhepunkt 2008 wurden bis 2016 über 350.000 Jobs abgebaut. Das erscheint viel, aber von 2000 bis 2008 sind im Bankensektor fast 1 Million neue Jobs entstanden. Daher könnten noch weitere Stellen abgebaut werden. (Diese Zahlen basieren auf börsennotierten Banken, die ca. 80% der Bilanzsumme des europäischen Bankensektors ausmachen.)

     

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    Grafik 2: Gesamtanzahl der Angestellten im Bankensektor (Europa, börsennotiert)

    Quelle: G. Kindert, Thomson Reuters, DataStream.

     

    Die Banken werden weitere Möglichkeiten im Bereich alternative Kredite ins Visier nehmen und ihre Kooperationen mit institutionellen Investoren und Fintech-Unternehmen ausbauen. Das schafft neue attraktive Chancen für Investoren oder potenzielle Partner, die vielleicht nicht so großvolumige Finanzierungen durchführen oder deren Risikomanagement-Kapazitäten beschränkt sind, deren Bilanzen aber noch Kapazität aufweisen oder die ihre Geschäfte effizienter ausführen möchten.

    2.    Politische Unterstützung für alternative Kredite wird zunehmen

    Der Finanzierungsbedarf in der europäischen Wirtschaft ist nach wie vor höher als je zuvor. Das Gefühl, dass Europa dem Wirtschaftswachstum der USA hinterherhinkt, ist so weit verbreitet wie nie zuvor. Die Notwendigkeit für diversifiziertere Finanzierungsquellen ist in Europa dringlicher denn je.

    Es gibt starke Anzeichen dafür, dass immer mehr wichtige politische Entscheidungsträger in Europa beim Thema Finanzierung zunehmend zu alternativen Quellen tendieren. Eine übermäßige Abhängigkeit von den Banken hat Europa zu anfällig gemacht und die Wirtschaftsentwicklung gebremst. Deshalb muss man die Widerstandsfähigkeit erhöhen, indem die Finanzierungsquellen für die europäische Wirtschaft diversifiziert werden.

    Diese Verwundbarkeit Europas wird durch die Basel IV-Debatte in den letzten Monaten klar verdeutlicht. Das vorgeschlagene Regelwerk, das vor einigen Wochen in Santiago diskutiert wurde, favorisiert einen Regimewechsel in Richtung eines weniger risikobasierten Ansatzes beim Kreditrisiko. Das müsste angeglichen und in die Kapitalanforderungen der europäischen Banken (Kapitaldirektive) aufgenommen werden – mit sehr deutlichen potenziellen Auswirkungen auf die Wirtschaft, einschließlich des Hypothekenkreditgeschäfts. Vorschläge zur Erhöhung der Kapitalanforderungen für Portfolios mit geringerer Risikogewichtung, wie z.B. Hypothekendarlehen, treffen europäische Banken unverhältnismäßig stark (Fitch, 2016).

    Da das europäische Bankensystem etwa 75% der Wirtschaft finanziert, sind die potenziellen negativen Auswirkungen viel höher. Im Gegensatz dazu werden nur 25% der US-Wirtschaft von Banken finanziert. Sie basiert zum großen Teil auf dem Kapitalmarkt, und langfristige Wohnimmobilienrisiken sind durch staatliche Behörden gedeckt (Fannie Mae und Freddie Mac). Diese Diversifikation ermöglicht es den US-Banken, mit leichteren Bilanzen zu operieren. Außerdem haben neue Richtlinien geringere Auswirkungen.

    Europäische Banken sind anfälliger für einen Regimewechsel und könnten dazu gezwungen werden, ihre Direktkredite an Unternehmen und Haushalte zu reduzieren. Was noch wichtiger ist: Jede dieser nachteiligen Veränderungen bei der Kreditkapazität hat einen direkten Einfluss auf die Wirtschaft. Europäische Banken leisteten verständlicherweise großen Widerstand gegen diesen Vorschlag.

    Dies verdeutlicht die tiefe Verwundbarkeit, wie Olivier Guersent, Generaldirektor für Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion in der EU, diesen Monat betonte: „Wir müssen die Quote am Verbriefungsmarkt festlegen, um sicherzustellen, dass es einen Markt gibt. Regelwerke nützen nichts, wenn es keinen Markt mehr gibt.“

    Das deutet darauf hin, dass die Entwicklung neuer Kanäle für alternative Kredite, der Verbriefungsmarkt und Initiativen der Kapitalmarktunion stärker unterstützt werden dürften. Es wird vermutlich auch genauere Untersuchungen und folglich Richtlinien geben, um Konsistenz sowie mehr Wettbewerbsgleichheit zwischen den Risiken von Banken und Nicht-Banken sowie Transparenz für Anleger in Bezug auf die Risiken, die sie eingehen, zu gewährleisten.

    3.    Institutionelle Investoren werden Alternative Fixed Income Produkte zunehmend akzeptieren

    Die Suche nach Rendite bleibt in einem ertragsarmen, volatilen Umfeld ein wichtiges Thema. Diejenigen, die mit der illiquiden Natur der Anlageklasse umgehen können und diese akzeptieren, werden in Privatkrediten einen sicheren Hafen finden. Diese Vermögenswerte haben eine eingeschränkte Liquidität und marktnahe Bewertungen (mark-to-market), folglich erscheinen sie stabil.

    Institutionelle Investoren (Versicherungsgesellschaften, Pensionsfonds, etc.) eignen sich von Natur aus eher für eine Beteiligung an der Finanzierung der Wirtschaft, da sie einen großen Anteil der langfristigen Rücklagen einnehmen. Die Infrastruktur, um dies zu vereinfachen, bleibt jedoch meistens bei den Banken, und die Investitionen müssen über die Kapitalmärkte und Partnerschaften kanalisiert werden. Die Partnerschaften haben nur schleppend zugenommen. Bei diesen Institutionen ist noch viel Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit zu leisten, auch auf Ebene der Verwaltungsräte.

    Zu guter Letzt scheinen Investoren hohe Renditeerwartungen an Private Debt Instrumenten zu haben, die gesteuert werden müssen. Momentan geht ein großer Anteil der Investitionen in die riskanteste Kategorie bei Privatkrediten (z.B. Direktkredite mit Renditeerwartungen von 6-10%). Das potenzielle Privatkredituniversum ist viel größer als das Universum von Krediten an Unternehmen aus dem Sub-Investment-Grade-Bereich mit dem gleichen Renditepotenzial (6-10%). Europäische Banken haben eine Nettozinsmarge von etwa 1,5% und vergeben Kredite zu einem durchschnittlichen Zinssatz von 2,5%. Der Großteil der traditionellen Bankprodukte sind sicherere Vermögenswerte. Diese können eine hervorragende Alternative zu traditionellen Anleiheprodukten sein. Einige dieser neuen Anlageklassen (wie niederländische Hypotheken) standen in jüngster Zeit in der Gunst von vielen institutionellen Anlegern, und es werden wahrscheinlich noch viele ähnliche Produktinitiativen stattfinden.

    4)    Fintechs werden reifer und regulierter mit neuen Kooperationen

    Viele Unternehmen wurden mit dem Ziel gegründet, ein neues Geschäftsmodell in der Finanzdienstleistungsbranche einzuführen. 2017 wird für Fintechs vermutlich ein wichtiges Jahr, da viele dieser Geschäftsmodelle auf ihre Skalierbarkeit und ihre Fähigkeit, unter zunehmenden regulatorischen Kontrollen zu operieren, getestet werden. Der Markt wird die großen Unterschiede zwischen bestimmten Untersegmenten von Fintech-Unternehmen erkennen. Dienstleistungen im Bereich Zahlung und Blockchain werden wahrscheinlich die größte Disruption verursachen, und Privatkunden werden ihre Einlagen weiter diversifizieren.

    Einigen neuen Unternehmen wird schlichtweg das Geld zur Unterstützung ihres Geschäftsmodells ausgehen. Der Markt wird vermutlich den wahren Wertbeitrag von „smarten Algorithmen“ testen. Mit zunehmender wechselseitiger Abhängigkeit werden mögliche Ausfälle negative Auswirkungen auf andere Unternehmen innerhalb des Sektors haben. Fintech-Unternehmen werden außerdem erkennen, wie wichtig es ist, in einem regulierten Umfeld zu operieren, um Vertrauen aufzubauen und ihr Geschäftsmodell zu skalieren. Regulierungen ab einer gewissen Unternehmensgröße sind unvermeidlich und leider extrem teuer (Systeme, Know Your Customer [KYC], Kosten für Compliance und Risikomanagement). Im Gegensatz dazu gehören Risikomanagement und Compliance zu den Kernkompetenzen von Banken, und die damit verbundenen Kosten sind bereits inhärent.

    Anstatt Fintech-Unternehmen als Wettbewerber anzusehen, werden Finanzdienstleister eher neue Möglichkeiten überprüfen, um Kooperationsmodelle für einen gegenseitigen Nutzen zu entwickeln. Darüber hinaus werden sie bewerten, bis zu welchem Grad sie innovative Geschäftsideen in ihr etabliertes Setup integrieren können. Viele Finanzdienstleistungsunternehmen (z.B. BBVA, Santander, Goldman Sachs, JP Morgan) haben etablierte Inkubationszentren, spezielle Aktivitäten im Bereich Risikokapital und M&A-Abteilungen, um die interessantesten Gelegenheiten zu ergreifen.

    Eine neue Umfrage von Roland Berger bestätigt, dass über 85% der Fintech-Unternehmen eine stärkere Kooperation mit etablierten Banken erwarten. Der wichtigste Grund, der genannt wurde, war der Zugang zu einem größeren Kundenstamm. Dieser Ansatz kann gewährleisten, dass Geschäfts- oder Produktinnovationen in einem regulierten Umfeld skaliert werden können, eine Komfort-Zone geschaffen wird und letztendlich eine kritische Masse generiert wird.

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    http://www.finanzpraxis.com/2017/01/nn-ip-kolumne-alternative-credit-die-wichtigsten-trends-in-2017/feed/ 0
    Kündigung: Die Kollegen müssen einspringen http://www.finanzpraxis.com/2017/01/kuendigung-die-kollegen-muessen-einspringen/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/kuendigung-die-kollegen-muessen-einspringen/#respond Tue, 10 Jan 2017 07:42:46 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=22058 Studie: Nach der Kündigung eines Mitarbeiters wird intern nach Ersatz gesucht

    Wien, 10. Januar 2017 – Kündigt ein Mitarbeiter, stellt sich für den Chef die Frage nach der neuen Aufgabenverteilung. In einem Großteil der österreichischen Finanzabteilungen müssen die Kollegen erst einmal die anfallenden Aufgaben übernehmen und die höhere Arbeitsbelastung schultern, bis Ersatz gefunden ist. Denn fast die Hälfte (48 %) der Finanzverantwortlichen verteilt die Aufgaben eines scheidenden Angestellten zunächst auf andere Teammitglieder. Dies ergab die aktuelle Arbeitsmarktstudie des spezialisierten Personaldienstleisters Robert Half, für die 100 österreichische CFOs befragt wurden.

    Um die Lücke nach der Kündigung eines Mitarbeiters zu schließen, suchen 41 % der Finanzchefs intern nach einem sofortigen Ersatz für den scheidenden Angestellten. 29 % beginnen, sich extern nach einer neuen Fachkraft umzusehen. Den Mitarbeiter durch ein Gegenangebot vom Bleiben zu überzeugen versuchen nur wenige CFOs: Lediglich 11 % geben dies als eine der ersten Maßnahmen nach einer Kündigung an.

    Speziell in stressigen Zeiten, etwa zum Jahresende oder bei Quartalsabschlüssen, bedeutet die Übernahme zusätzlicher Aufgaben für die Mitarbeiter im Finanz- und Rechnungswesen eine hohe Belastung. Daher muss nach der Kündigung eines Mitarbeiters rasch eine Lösung gefunden werden“, sagt Robert Szvetecz, Senior Manager bei Robert Half in Wien. „16 % der CFOs helfen sogar persönlich mit, um ihre Teams bei der Bewältigung der durch die Kündigung entstandenen Arbeitsspitze zu unterstützen. Um sich selbst und seine Mitarbeiter zu entlasten, sind temporäre Mitarbeiter eine gute Option.“

    Temporäre Mitarbeiter entlasten Finance-Teams

    Allerdings denken lediglich 28 % der befragten Finanzverantwortlichen als erste Maßnahme nach einer Kündigung daran, einen temporären Mitarbeiter einzustellen, bis die freigewordene Stelle wieder besetzt ist. „Dabei hat der Einsatz von Zeitarbeitskräften viele Vorteile,“ so Robert Szvetecz. „Eine zu hohe Arbeitsbelastung der Teammitglieder kann die Arbeitsqualität und Motivation mindern oder sogar dazu führen, dass sie aufgrund des Stresses krank werden und für längere Zeit ausfallen.


    Über die Arbeitsmarktstudie: 

    Die von Robert Half entwickelte Arbeitsmarktstudie wird jährlich in sechzehn Ländern erhoben: Australien, Belgien, Brasilien, Chile, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Japan, Neuseeland, Niederlande, Österreich, Schweiz, Schanghai, Singapur, Vereinigte Arabische Emirate. Die Befragung wurde im Dezember 2015/Januar 2016 von einem internationalen, unabhängigen Meinungsforschungsinstitut weltweit unter 2.135 CFOs, davon 100 in Österreich, durchgeführt. Weitere Ergebnisse der Studie senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

    Für Pressegespräche steht Ihnen Robert Szvetecz, Senior Manager bei Robert Half in Wien, gerne zur Verfügung. Zur Terminvereinbarung kontaktieren Sie bitte Christina Holl, Tel. +49 (0)89 5454 260 18 oder christina.holl@roberthalf.de bzw. Gabriela Mair, Tel. +43 (0)1 4085794 oder g.mair@procomm.biz.

    Die Pressemitteilung können Sie unter www.roberthalf.at/presse abrufen. Dort finden Sie auch Informationen zu früheren Studien.

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    Im Ignorieren liegt die Kraft http://www.finanzpraxis.com/2017/01/im-ignorieren-liegt-die-kraft/ http://www.finanzpraxis.com/2017/01/im-ignorieren-liegt-die-kraft/#respond Mon, 09 Jan 2017 06:45:52 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=18314 ZeitersparnisZeitmanagement:

    Von Ed Batista

    Einer meine Coaching-Kunden ist geschäftsführender Gesellschafter einer sehr großen Anwaltskanzlei. Unter anderem arbeite ich mit ihm an der Frage, wie er die enormen Anforderungen an seine Arbeitszeit besser managen kann: Klienten, die erwarten, dass er immer für sie ansprechbar ist, Partner und andere Mitarbeiter, die möchten, dass er sich um ihre Sorgen kümmert und Streitigkeiten schlichtet, ein Postfach mit unzähligen Mails von diesen (und anderen) Leuten, und eine endlose Erledigungsliste. Parallel zu dieser gigantischen Herausforderung fordern Familie und Freunde, körperliche Aktivitäten und andere persönliche Bedürfnisse ihr Recht.

    Angesichts dieser fast schon überwältigenden Anforderungen rät man uns oft: „Du musst Prioritäten setzen!„, als sei dies das Zauberwort, mit dem sich alle unsere Probleme lösen lassen. Ich habe schon vielen Klienten dabei geholfen, ihr Arbeitspensum zu bewältigen und ihre Arbeitsabläufe zu managen, und dabei festgestellt, dass man durch das Setzen von Prioritäten nicht viel bewirkt – teilweise deshalb, weil es ziemlich einfach ist. Wir wollen zunächst einmal den Begriff definieren: Prioritäten setzen bedeutet, verschiedene Dinge – Menschen, die unsere Zeit in Anspruch nehmen wollen, zu erledigende Aufgaben, E-Mails im Postfach etc. – nach ihrer Wichtigkeit zu ordnen. Das kann uns zwar manchmal in schwierige Ermessensfragen stürzen, doch normalerweise handelt es sich dabei um eine ziemlich einfache kognitive Aufgabe. Wenn wir die Einladung zu einer Besprechung, eine Aufgabenliste oder E-Mail vor uns sehen, haben wir ein intuitives Gespür dafür, wie wichtig sie ist. Daher können wir solche Anforderungen leicht miteinander vergleichen und richtig sortieren.

    Aber damit ist das Problem leider noch nicht gelöst: Denn nachdem wir unsere Prioritätenliste erstellt haben, tun wir immer noch so, als verdientenalle Aufgaben unsere Zeit und Aufmerksamkeit, und denken, dass wir dann eben erst später zu den weniger wichtigen Punkten auf unserer Liste vordringen. Aber dieses „Später“ kommt leider nie. Manche Punkte auf unserer To-do-Liste bleiben für immer unerledigt.

     

    Der ganze Artikel hier

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