Online-Magazin zu den Themen Finanzen, Marketing-, Vertrieb- & Investment-Tipps http://www.finanzpraxis.com Wed, 16 Aug 2017 07:14:12 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 Checkliste Präsentation http://www.finanzpraxis.com/2017/08/checkliste-prasentation/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/checkliste-prasentation/#respond Wed, 16 Aug 2017 07:14:12 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=7017 Die Präsentations-Checkliste von  Michael Moesslang.

Vorbereitung

✓  Ziele schriftlich notieren

✓  Über Teilnehmer genau informieren

✓  Was ist wirklich neu für die Teilnehmer?

✓  Die (maximal) drei wichtigsten Botschaften festlegen

✓  Struktur und Dramaturgie festlegen (mit kleinen Zettelchen)

✓  Die Neuigkeiten spannend präsentieren

✓  Folien gestalten (erst jetzt!)

✓  Inhalt und Folien auf optimalen Inhalt reduzieren – Überflüssiges raus

✓  Raum buchen

✓  Teilnehmer einladen

✓  Gegebenenfalls Anreise planen

✓  Präsentation mehrmals laut üben

Raum

✓  Bestuhlung und gegebenenfalls Sitzordnung festlegen

✓  Alle überflüssigen Barrieren entfernen (Rednerpult, ungenutzte Tische …)

✓  Bühne aufräumen, Kabelfallen entfernen oder Kabel festkleben

✓  Präsentationstechnik überprüfen (Projektor, Leinwand …)

✓  Computer anschließen an Projektor und Strom

✓  Virenscanner-, WLAN-, Skype- und sonstige Meldungen abschalten

✓  Fernbedienung prüfen

✓  Flipchart neben passive Hand aufstellen (links bei Rechtshänder)

✓  Stifte überprüfen (dicke und volle Stifte gegebenenfalls selbst mitbringen)

✓  Getränke und gegebenenfalls Kekse aufstellen

✓  Stilles Wasser für den Redner (Kohlensäure stösst auf)

✓  Verschiedene Sitzpositionen im Raum prüfen: Sicht? Akustik? Atmosphäre?

✓  Raum wahrnehmen, um sich darin wohl zu fühlen

✓  Teilnehmer einzeln begrüßen, soweit möglich

Einstieg

✓  Auf Ruhe im Publikum warten

✓  Blickkontakt aufbauen und Lächeln

✓  Auf Atmung achten

✓  Mit starkem Satz beginnen (Eisbrecher)

✓  Begrüssung nur notwendig bei großen Publikum, wenn nicht alle vorher einzeln begrüßt

Hauptteil

✓  Auf ruhigen Stand mit bewusster Bewegung achten

✓  Blickkontakt zwischen ein und sieben Sekunden pro Teilnehmer halten

✓  Lebendige Sprechweise und Gestik einsetzen

✓  Werden die drei wichtigsten Botschaften klar betont?

✓  Werden Neuigkeiten als Überraschung präsentiert?

✓  Wirken Sie souverän und selbstbewusst

✓  Überzeugen Sie durch Ihre Persönlichkeit?

Schluss

✓  Zusammenfassung der drei wichtigsten Botschaften mit je maximal zwei Sätzen

✓  Ankündigung, was danach geschieht (Fragen, Diskussion, …)

✓  Ein starker, wirkungsvoller Schlusssatz

✓  Applaus aushalten und erst danach bedanken und die Bühne verlassen

Unterlagen

✓  Ein Handout, das nicht nur aus einem Ausdruck der Folien besteht

✓  Eine einseitige Zusammenfassung

✓  Je nach Thema und Zielpublikum tiefer gehende Informationen

✓  Ein Fotoprotokoll der Flipcharts

So würde Hitchcock präsentieren – Überzeugen Sie mit dem Meister der Spannung

Michael Moesslang, erschienen bei Redline, 292 Seiten, ISBN: 978-3-86881-298-5, 17,99 €

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/checkliste-prasentation/feed/ 0
Die Verwaltung der Jobcenter ist teurer als die Arbeitslosen selber http://www.finanzpraxis.com/2017/08/die-verwaltung-der-jobcenter-ist-teurer-als-die-arbeitslosen-selber/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/die-verwaltung-der-jobcenter-ist-teurer-als-die-arbeitslosen-selber/#respond Wed, 16 Aug 2017 05:40:48 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=17616 Newspaper-128Die Verwaltungskosten der Bundesagentur für Arbeit (BA) steigen seit Jahren exorbitant an. Wie aus einer kleinen Anfrage der Grünen hervorgeht, verwendet die BA einen Großteil der Gelder, die für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen gedacht sind, für die eigenen Personalkosten.

Für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen sind sogenannte „Leistungen zur Eingliederung“ vorgesehen. Darunter werden Umschulungen, Weiterbildungen, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Trainings und Praktika zusammengefasst. Auch Zuschüsse für Fahrt- und Bewerbungskosten sind darin enthalten. Die dafür bereitgestellten Gelder sind in erster Linie dazu gedacht, Erwerbslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen für den jeweiligen Arbeitslosen sind für die BA dabei zweitrangig. Die Jobcenter gehen dabei mit den Arbeitslosen wie mit Schulkindern um (mehr hier).

Wichtiger als die Vermittlung scheint den Jobcenter dabei zu sein, dass Arbeitslose zeitweise aus der Statistik fallen. Die BA wird dabei immer kreativer, wenn es darum geht bei diesem Prozess Gelder zu Lasten der Arbeitslosen einzusparen.

Im letzten Jahr veranschlagte die BA für diese Maßnahmen noch vier Milliarden Euro, ausgegeben hat sie jedoch deutlich weniger. Die verbliebenden 445 Millionen Euro wurden nicht in die Vermittlung von Arbeitslosen, sondern in die Verwaltungskosten umgeleitet. Dadurch blieben mehr als 11 Prozent der Fördergelder zur Eingliederung ungenutzt, wie der Spiegel berichtet.

Der Ganze Artikel auf DWN

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/die-verwaltung-der-jobcenter-ist-teurer-als-die-arbeitslosen-selber/feed/ 0
Goldpreis Chartanalyse http://www.finanzpraxis.com/2017/08/goldpreis-chartanalyse/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/goldpreis-chartanalyse/#respond Wed, 16 Aug 2017 05:22:51 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=23206

Aktuelle Chartanalyse des Wochencharts vom Gold-Future

Nimmt der Goldpreis die wichtige Widerstandszone bei $1.300?

Der abgebildete Wochenchart des in New York gehandelten Gold-Futures zeigt die Kursentwicklung seit Oktober 2015. Jede abgebildete Kerze (Candlestick) stellt die Kursbewegung einer Woche dar.

Aus Sicht des Wochencharts liegt beim Gold-Future eine große Seitwärtsbewegung vor, die sich über die letzten zwei Jahre erstreckt. Der Goldpreis ist in dieser Zeit zwischen $.1045 (Tief von Dezember 2015) und $1.377 (Hoch aus dem Juli 2016) gependelt.

In den letzten fünf Wochen konnte der Goldpreis wieder Stärke zeigen, nachdem die $1.200 Marke im Juli erfolgreich getestet wurde.​

Gold Chartanalyse

Trendindikatoren sind positiv

Der Goldpreis bewegt sich aktuell über unseren drei wichtigen Trendindikatoren, dem 20-Wochen-, dem 50-Wochen- und dem 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt (blaue, grüne und braune Linien im Chart), was grundsätzlich positiv zu werten ist.

Im Chart eingezeichnet sind auch zwei wichtige Aufwärtstrendlinien und die mittelfristige Abwärtstrendlinie, die aktuell bei ca. $1.285 verläuft und in der vergangenen Woche durchbrochen wurde. Auch das ist ein positives Zeichen.

Die wichtige Widerstandszone bei $1.300

Allerdings konnte die psychologisch wichtige $1.300 Marke noch nicht genommen werden.

Wir blicken jetzt auf den dritten Anlauf, nachdem der Goldpreis schon im April und Juni dieses Jahres  an der $1.300 Marke gescheitert war. Diese wichtige Widerstandszone ist im abgebildeten Wochencharts mit einem roten Balken gekennzeichnet.

Fazit: Der abgebildete Wochenchart kann als neutral bis verhalten positiv eingeschätzt werden, denn es liegt noch keine Trendstrukutur in Form von steigenden Tiefs und steigenden Hochs vor.

Es bleibt abzuwarten, ob der  wichtige Widerstandsbereich bei $1.300 überwunden werden kann. Erst dann würden neue Investment-Kaufsignale entstehen.

Die Wahrscheinlichkeit für einen weiter steigenden Goldpreis kann aktuell mit ca. 65 % bewertet werden.  Das nächste Kursziel sollte dann das​ Novemberhoch bei $1.338,3 sein, was in den nächsten Wochen erreicht werden könnte. Erst ein Kursrückgang unter das aktuelle Wochentief bei $1.257,1 würde das postive Chartbild wieder neutralisieren.

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/goldpreis-chartanalyse/feed/ 0
Wird die mittelfristige Aufwärtstrendlinie beim DAX-Index halten? http://www.finanzpraxis.com/2017/08/wird-die-mittelfristige-aufwaertstrendlinie-beim-dax-index-halten/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/wird-die-mittelfristige-aufwaertstrendlinie-beim-dax-index-halten/#respond Mon, 14 Aug 2017 09:19:25 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=23203

DAX-Chartanalyse

Wohin geht der Trend vom DAX-Index?

Der folgende Wochenchart des DAX-Index zeigt die Kursentwicklung seit November 2014. Wir blicken auf einen Aufwärtstrend, der im Februar 2016 bei einem Indexstand von 8.700 Punkten begonnen hat.

DAX-Chartanalyse Wochenanalyse

Ausgehend von dem historischen Hoch bei 12.951,54 Punkten hat der DAX-Index in den letzten 8 Wochen eine Korrekturbewegung entwickelt, die den Markt bis auf die im Chart eingezeichnete mittelfristige Aufwärtstrendlinie (grün) zurückgebracht hat.

Seit drei Wochen bewegt sich der DAX-Index im wesentlichen seitwärts. Eine wichtige Stützungszone im Bereich von 12.100, wo sich die Kurslücke von Ende April befindet, hat bislang einen weiteren Kursrückgang aufgehalten.

Der von uns genutzte Trendindikator ist der blau gezeichnete 20-Wochen Gleitende Durchschnitt, der zurzeit von steigend auf neutral gewechselt hat und aktuell bei 12.459 Punkten notiert. Der DAX-Index bewegt sich jetzt unter diesem 20-Wochen Gleitenden Durchschnitt.

Fazit:  Der Aufwärtstrend des letzten Jahres ist jetzt unterbrochen und es liegt auf dem Wochenchart ein definierter Abwärtstrend vor, der sich möglicherweise weiter in Richtung Süden entwickeln wird.

Sollte es in den nächsten Tagen zu weiter nachgebenden Kursen kommen und die mittelfristige Aufwärtstrendlinie sowie die Stützungszone um 12.100 Punkten werden nach unten durchbrochen, könnte sich schnell weiteres Abwärtspotential bis in den Bereich von 11.800 Punkten entwickeln.​

Dabei bleibt auch abzuwarten, ob die psychologisch wichtige 12.000 Punkte Marke einer größeren Korrektur am Aktienmarkt standhalten kann. Maximales Korrekturpotential zeigt der 200 Wochen Gleitende Durchschnitt an, der aktuell bei 10.494 Punkten verläuft.

Das verhalten negative Chartbild würde sich erst dann wieder deutlich verbessern, wenn der DAX-Index das Vorjahreshoch bei 12.374 Punkten überschreiten kann.

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/wird-die-mittelfristige-aufwaertstrendlinie-beim-dax-index-halten/feed/ 0
Besser Präsentieren ohne PowerPoint http://www.finanzpraxis.com/2017/08/besser-praesentieren-ohne-powerpoint/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/besser-praesentieren-ohne-powerpoint/#respond Mon, 14 Aug 2017 07:39:26 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=21081 Matthias Pöl Foto 600 pixel Breite - 335 KbKaum eine Präsentation in Deutschland kommt ohne es aus: PowerPoint.

Ob Finanzströme, technische Ideen, oder das Fortpflanzungsverhalten der Waldameisen, alles wird in einem bunten Foliensalat einem meist halb weggedämmerten Publikum vorgestellt.

An der Wand blättern dynamisch die PowerPoint-Folien, zoomen und bewegen sich. Ein adretter schwarzer Pfeil surrt von links ins Bild, von oben fällt eine Beschriftung herab, bremst neben der Pfeilspitze. Der Redner wiederholt noch einmal, was jeder schon längst selbst gelesen hat. Betreutes Lesen bei gleichzeitiger Anwesenheitspflicht!

Kaum ein Professor an Universitäten wagt ohne PowerPoint aufzutauchen Vorgesetzte verpflichten Ihre Mitarbeiter PowerPoint  zu benutzen. In zahlreichen Ländern (Deutschland, Schweiz, Belgien, Kroatien u.a.) werden Schüler und Studenten mit Noten-Punktabzug bestraft, wenn Sie  ohne PowerPoint  präsentieren.

Es gibt einen Grundsatz, den fast jeder unterschreiben würde, gegen den aber PowerPoint vom Prinzip verstösst. Vorträge sollen spannend und emotional sein. Wenn ich aber alles vor mir habe, was der Redner mir dann noch einmal brav vorbetet, kann keine Spannung mehr aufkommen.

Es geht aber auch ohne PowerPoint. Es braucht nur Mut und ein paar frische Rhetorik Ideen. Lassen Sie mich Ihnen einige Tipps geben, wie Sie wesentlich mehr Wirkung bei Ihrem Publikum erzielen können.

 

Völlig frei, ohne PowerPoint sprechen

Stellen Sie sich einen Redner vor, der bei einem Finanzsymposium einen Vortrag über einen Finanzanlage halten soll. Ohne jegliche Unterstützung von PowerPoint spricht er frei: „Wir haben einen Risikoschutz, der in dieser Finanzanlage integriert ist. Der erkennt, ob der Markt sich dreht und automatisch wird eine Versicherung gegen Verlust abgeschlossen. Der erkennt wieviel er sich bewegt und erhöht dementsprechend den versicherten Verlustbetrag.“

So spricht ein normaler Mensch, so hört man auch gerne zu. Jetzt gilt aber PowerPoint-Pflicht. Also bastelt er eine Folie. Überschrift: „AbsicherungsSteuerungskriterien der Finanzanlage“. Aufzählungspunkt darunter: „Notwendigkeitserkennung einer Risikoversicherung bei nicht günstiger Marktentwicklung„. Nächster Aufzählungspunkt: „Verlustbetragserhöhung durch Erkennen der Amplitude des negativ Marktgeschehens„.

Jetzt benutzt er die Folie als Stichwortzettel, notgedrungen wandert dieser Akademikersatz in sein Kurzzeitgedächtnis und seine ansonsten lebendige Sprache nähert sich dieser Katastrophenformulierung an. Es wird Super-anstrengend!

Tipp für Sie: Benutzen Sie in zwei Drittel aller Fälle gar keine Folie mehr. Denn wenn der Text noch einmal für alle sichtbar eingeblendet wird, geht die Wirkung der Botschaft immer in den Keller. Stichwortkarten als Erinnerungsstütze genügen völlig.

Mit dem Flipchart bewegen Sie Ihre Zuhörer

Sie können Balkendiagramme, Schemazeichnungen, Kern-Worte, Ziffern… alles auf das Flipchart zeichnen. Das kommt immer besser als PowerPoint. Es gibt zwei Gründe:

Erstens: Wenn Sie sich nicht selbst bewegen (am Flipchart), bewegen Sie auch ihr Publikum nicht. PowerPoint lässt Sie als starre Puppe neben dem Bildschirm erscheinen. Die einzige Bewegung ist das Drücken Ihrer Fernbedienung.

Zweitens: Es ist der Akt des Erschaffens, in dem die Wirkung liegt, nicht im fertigen Ergebnis. Gemeint ist aber das Erschaffen durch einen echten Menschen aus Fleisch und Blut, nicht durch Bits und Bytes auf einer Leinwand. Bei PowerPoint wird nichts erschaffen.

Mit Zeichnungen auf dem Block bewegen Sie auch Ihre Finanz-Kunden

Das gilt übrigens auch für Finanzdienstleister, die im Einzelgespräch versuchen einen Kunden von Ihrer Finanzdienstleistung zu überzeugen. Wenn Sie einen fertigen Hochglanzprospekt als Verkaufsunterstützung vorlegen, dann ist der Kunde von den vielen sichtbaren Information heillos überfordert. Wenn man eine Augenkamera an den Kunden anschliessen würde, dann würde man bemerken, dass seine Augen wild zwischen den einzelnen Elementen auf dem Prospekt hin und her springen. Aufmerksamkeit wird dividiert, anstatt fokussiert.

Wenn Sie aber alles auf einem leeren Blatt Papier entwickeln, dann folgt er Ihnen nicht nur aufmerksamer, er versteht auch viel schneller. Und wenn jemand etwas auf Anhieb versteht, hat er Tendenz, es auch machen zu wollen.

Wenn Folien, dann wie? Machens Sie es wie Steve Jobs

Sie können nicht mehr ohne PowerPoint? Dann gestalten Sie es, so wie es uns vormals Steve Jobs modellhaft vorgemacht hat.

Steve Jobs hat völlig entschlackte Folien gezeigt. Da war keine Überschrift, keine Quellenangabe, kein Logo… nur beispielsweise das einsame Foto eines I-Pods oder eine Ziffer, die Flächendeckend den Bildschirm füllte.

Dieses Foto liess er nur so lange angeknipst, wie er sprachlich darauf Bezug nahm. Danach wurde die Folie ausgeknipst, Steve Jobs stand wieder als alleiniger Energieträger auf der Bühne und brillierte nur mit seiner Rhetorik.

Deshalb schalten Sie sogenannte Schwarzfolien zwischen jeder Ihrer Normalfolien. Bei einer Schwarzfolie wird beim Weiterklicken der Beamer ausgeschaltet. Sie sollten eine Folie nur ca. drei Sekunden angeknipst lassen. Danach sollen wieder nur Sie die Hauptattraktion sein. Denn Menschen überzeugen Menschen, und nicht technische Hilfsmittel.

Bild1Buch:

Die Beispiele sind aus: „Präsentieren Sie noch, oder faszinieren Sie schon. Abschied vom betreuten Lesen.“

Wie Sie Menschen durch das An-Triggern von Gefühlen auf Ihre Seite ziehen.

Preis 24.90 Euro

 

 

Zum Autor

Matthias Pöhm coacht Spitzenleute aus Politik und Wirtschaft für deren öffentliche Auftritte und veranstaltet das „teuerste Rhetorik-Seminars Europas“ (FAZ), wo die Teilnehmer vor 120 Menschen als bestelltem Publikum reden müssen. Er ist begehrter Speaker bei Gross-Veranstaltungen. Viel Medienecho erzeugte er, als er die weltweit operierende „Anti-PowerPoint-Partei“ gründete.

Pöhm gilt als einer der besten Rhetoriktrainer im deutschsprachigen Raum.

 

Rhetorik-Seminare mit M. Pöhm: Termine und Beschreibung

www.rhetorik-seminar-online.com

www.Schlagfertigkeit.com

 

 

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/besser-praesentieren-ohne-powerpoint/feed/ 0
Mit der richtigen Akuise zum Erfolg http://www.finanzpraxis.com/2017/08/mit-der-richtigen-akuise-zum-erfolg/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/mit-der-richtigen-akuise-zum-erfolg/#respond Fri, 11 Aug 2017 05:24:55 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=17079 Kundenakquise – die nötigen Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg
Der stabile Zustand der öffentlichen Haushalte, vor allem aber die gute konjunkturelle Lage in Deutschland sind Gründe dafür, dass Verbraucher sich zunehmend für Finanzdienstleistungen interessieren. Verbunden damit ist der Wunsch, sein Vermögen nicht nur sicher anzulegen, sondern nach Möglichkeit auch zu vermehren. Im ersten Moment erscheint das nicht sonderlich schwierig, sind die marktüblichen Renditen aufgrund der historischen Niedrigzinspolitik derzeit doch ausgesprochen interessant. So können Anleihen und Inhaberschuldverschreibungen bei Investitionen in Zukunftsmärkte durchaus für nachhaltige Renditen sorgen.

Um Gewinne realisieren zu können, braucht es harte Arbeit
Doch so verlockend die Aussichten auf die Realisierung von Gewinnen sind, so groß ist für Anleger die Herausforderung. Wurden die Geschäfte vor Jahren noch ausschließlich über die Hausbank abgewickelt und war die Auswahl entsprechender Produkte einst ausgesprochen überschaubar, so tummeln sich heute mehr Anbieter denn je auf dem Markt. Verbraucher wie Finanzdienstleister sind deshalb intensiv gefordert, die Informationen zu kanalisieren. Die einen möchten sich einen Überblick über existierende Angebote verschaffen, um ihr Kapital möglichst gewinnbringend einzusetzen. Die anderen wollen Kunden gewinnen, gut beraten und so letztlich selbst von dem Beratungshonorar profitieren.

Digitale Technik sorgt für neue Möglichkeiten
Dank neuer technischer und vor allem digitaler Möglichkeiten ist die Information potenzieller sowie bestehender Anleger inzwischen für Finanzdienstleister komfortabel zu realisieren. Das schnellste und wohl effizienteste Verfahren ist der Newsletter. Ohne großen finanziellen Aufwand für die Produktion und den Vertrieb gelingt es, Nutzer extrem zielgruppenorientiert über aktuelle Entwicklungen am Markt zu informieren und ihnen die Angebote von Unternehmen zugänglich zu machen. Der Newsletter ist deutlich wirkungsvoller als jeder Flyer oder jede Broschüre, da die notwendigen Informationen im digitalen Medium deutlich kompakter aufbereitet werden. Durch gesetzte Links stehen den Abonnenten weiterführende Informationen und damit einhergehend ein erheblicher Mehrwert zur Verfügung. Darüber hinaus lässt sich auf diese Weise recht einfach ein Feedback generieren – dank des Trackings lassen sich viele wertvolle Informationen zum Nutzungsverhalten der Abonnenten ermitteln.

SMS als die schnelle und kompakte Informationsquelle
Alternativ und als Ergänzung gedacht besteht zudem die Möglichkeit, Verbraucher oder potenzielle Anleger v20ia SMS-Marketing zu betreuen. Vielfach liegen Nutzungsdaten zu Handys und Smartphones vor. Wer Kunden erfolgreich akquirieren und ihnen auf direktem Wege schnelle Informationen zur Verfügung stellen möchte, kann die SMS dafür optimal nutzen. Das auf 160 Zeichen begrenzte Medium zwingt den Absender zur Konzentration auf eine klare Botschaft. Da die SMS auch unabhängig vom Zugang zum Internet auf jedes Mobiltelefon verschickt werden kann, können Kunden weltweit angesprochen werden.

Akquise-Aktivitäten genau koordinieren
Darüber hinaus bestehen mit der Einbindung der Informationen in Vertriebskanäle wie die sozialen Netzwerke zusätzliche Chancen. Ergänzend zum Newsletter oder der SMS lassen sich Informationen über Social-Media-Kanäle wie Twitter oder Facebook, Google plus oder LinkedIn zielgerichtet streuen. Der entscheidende Vorteil liegt nicht nur in der Chance auf eine direkte Ansprache. Da diese Informationen in den Netzwerken geteilt werden, erfolgt eine rasante Verbreitung. Dieses als viral bezeichnete Vorgehen ist eine der wirksamsten Möglichkeiten, einen breiteren Kundenkreis zu erreichen. Allerdings sollte es möglichst genau mit den anderen Kommunikationsformen kombiniert und jeweils darauf abgestimmt werden. So kann es gelingen, durch den Dreiklang aus allen Maßnahmen die eigene Strategie umsetzen und Kunden erfolgreich gewinnen und letztlich binden zu können. Am Ende steht der erfolgreiche Vertrieb von Finanzdienstleistungen, die für Anleger wie Berater gleichermaßen zum Erfolg führen.

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/mit-der-richtigen-akuise-zum-erfolg/feed/ 0
Fotos, Grafiken, Checklisten & Co – Was Redakteure außer Artikelmanuskripten mögen http://www.finanzpraxis.com/2017/08/fotos-grafiken-checklisten-co-%e2%80%93-was-redakteure-auser-artikelmanuskripten-mogen/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/fotos-grafiken-checklisten-co-%e2%80%93-was-redakteure-auser-artikelmanuskripten-mogen/#respond Fri, 11 Aug 2017 05:15:35 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=3621 Tipp„Hauptsache, mein Text ist gut.“ Das denken viele Selbstständige, die einen Fachartikel schreiben. Weitgehend zurecht! Denn ohne einen leicht lesbaren und inhaltlich interessanten Text haben sie keine Chance, eine Veröffentlichung zu erzielen. Doch gute Fotos, erklärende Grafiken und Tabellen sowie ergänzende Tipps und Checklisten erhöhen die Veröffentlichungschancen sehr.

Die meisten (Fachzeitschriften-)Redakteure sind auch Blattmacher. Das heißt, sie müssen ein Heft oder zumindest mehrere Seiten davon gestalten – und zwar so, dass die potenziellen Leser des Magazins zu dessen Kauf und zum Lesen der Artikel animiert werden. Dafür brauchen die Redakteure nicht nur Texte. Sie benötigen auch Fotos, mit denen sie die Artikel „bebildern“ können. Und Grafiken, um komplexe Sachverhalte übersichtlich darzustellen. Und so genannte Kastenelemente, die den Lesern Hintergrundinfos und Tipps zum Umsetzen geben. Diese „Illustrationselemente“ zu besorgen oder zu erstellen, kostet Zeit und Geld. Beides haben die Redaktionen kaum. Deshalb erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Manuskript publiziert wird, erheblich, wenn Sie den Redakteuren solche Elemente mitliefern – speziell bei Fachzeitschriften.
Fotos

„Bitte senden Sie uns ein Portraitfoto von Ihnen – mit ei-ner Auflösung von mindestens 300 dpi.“ Wenn Redaktionen sich mit solchen Anfragen an Arti-kelschreiber wenden, antworten diese oft: „Das muss ich erst machen lassen.“ Übersetzt heißt dies: Der Redakteur muss längere Zeit auf das Foto warten. Denn in der Regel haben die Artikelautoren erst einige Tage später Zeit, zu einem Fotografen zu gehen. Das ärgert den Redakteur – insbesondere wenn der Druck- und Erscheinungstermin seines Magazins kurz vor der Tür steht. Dann steckt er in der Bredouille. Soll er den Artikel ohne Autorenfoto veröffentlichen? Das widerspricht oft seinen Vorgaben. Oder soll er einen anderen, inhaltlich passenden Artikel veröffentlichen? Den muss er aber erst mal haben.

Oft bekommen Redakteure, wenn sie Selbstständige um ein Portraitfoto bitten, auch Fotos zugesandt, die diese für ihre Webseite erstellt haben. Entsprechend niedrig ist deren Auflösung – zum Beispiel 72 dpi. Deshalb sind die Fotos für eine Veröffentlichung in Printmedien nicht geeignet. Dort muss die Auflösung mindestens 300 dpi betragen. Sonst ist die Druckqualität schlecht.

Manche Selbständige sind, wenn es um das Thema Fo-tos geht, sehr eigen. So wollen einige zum Beispiel, dass nur Schwarz-Weiß-Bilder von ihnen veröffentlicht werden. Solche Fotos haben sie auch nur vorrätig. Darüber ist kein Redakteur erfreut, denn die Printmedien werden heute fast ausnahmslos vierfarbig gedruckt. Also wollen ihre Redakteure Farbfotos haben. Liefern Sie ihnen die gewünschten Fotos. Denn sonst ist die Gefahr groß, dass der Redakteur Ihren Artikel nicht publiziert. Oder er veröffentlicht ihn ohne Foto. Was den meisten Autoren auch nicht „schmeckt“. Denn selbstverständlich soll neben ihren Artikeln ein Foto von ihnen stehen, damit sich ihr Gesicht potenziellen Kunden einprägt.

Wenn Sie Pressearbeit betreiben, sollten Sie ein aktuelles Portraitfoto von sich parat haben. Die Betonung liegt auf „aktuell“. Denn immer wieder senden Autoren den Redaktionen Fotos, die erkennbar schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Älter als drei Jahre sollten Ihre Fotos nicht sein. Völlig unüblich ist es inzwischen, Redaktionen Papierbilder zu senden, die noch eingescannt werden müssen. Schicken Sie ihnen die Fotos als Dateien – und zwar möglichst im jpg- oder tif-Format.

Neben dem Portraitfoto sollten Sie ein, zwei Fotos haben, die Sie in einer Arbeitssituation zeigen. Zum Beispiel als Therapeut im Gespräch mit Klienten. Oder als Architekt auf dem Bau. Oder als Rechtsanwalt in Robe vor Gericht. Denn viele Illustrierte, aber auch Fachzeitschriften veröf-fentlichen lieber solche Fotos als die meist langweiligen Portraitfotos. Zumindest schadet es nichts, wenn Sie sol-che Fotos den Zeitschriften als Alternative zu den Portraitfotos anbieten – zumal sie auch visuell verdeutli-chen, wofür Sie ein Spezialist sind. Doch achten Sie bei gestellten Fotos darauf, dass diese nicht in sich wider-sprüchlich sind. Zum Beispiel weil Sie in Beratungssituationen keinen Augenkontakt mit Ihren Klienten haben (sondern in die Kamera schauen). Oder weil Sie auf dem Foto weit ausladende Gesten machen, so als würden Sie Menschen gerade etwas erklären, während Ihr Mund aber geschlossen ist. Betrachter nehmen solche inneren Widersprüche in Bildern (zumindest unbewusst) sofort wahr.

Ideal ist es, wenn Sie neben den genannten Fotos von sich einige Fotos vorrätig haben, die einen Bezug zu Ih-rem Themen- oder Tätigkeitsfeld aufweisen. Zum Beispiel, wenn Sie im Gesundheits- und Pharmabereich unterwegs sind, Fotos aus Apotheken, Arztpraxen oder Kliniken. Und wenn Sie ein Instandhaltungsspezialist sind? Dann können dies Fotos sein, die Mitarbeiter von Unternehmen beim Warten und Reparieren von Maschinen zeigen.

Wenn Sie den Redaktionen (von Fachzeitschriften) neben Porträtbildern solche Fotos zum Veröffentlichen anbieten, werden Sie merken: Diese werden gerne genutzt. Denn die meisten Redaktionen haben zum Illustrieren von Fachbeiträgen kaum passende Fotos im Archiv. Und zum Kaufen von Fotos fehlt ihnen das Geld. Entsprechend dankbar sind sie, wenn ihnen Bilder zum Illustrieren der Artikel mitgeliefert werden. Schon manch Redaktion entschied sich deshalb für das Veröffentlichen eines Manuskripts.

Grafiken und Tabellen

Grafiken und Tabellen sind aus Sicht der Redakteure In-strumente, um

Sachverhalte, die in einem Artikel nur schwierig oder mit vielen Worten dargestellt werden könnten, den Le-sern übersichtlich und komprimiert vor Augen zu füh-ren, und
Lesern Zusatzinfos zu geben, ohne dass der Artikel zu stark aufgebläht wird, so dass beim Lesen schnell der Überblick verloren geht.
Deshalb integrieren Redakteure beide Elemente beson-ders gern in Artikel, die komplexe Themen behandeln. Tabellen und Grafiken sind dort vielfach ein Muss, damit der Text „leserfreundlich“, also leicht lesbar und verständ-lich bleibt. Dies ist zum Beispiel oft bei Berichten über Projekte in Unternehmen der Fall. Denn diese gliedern sich meist in mehrere Phasen, in denen unterschiedliche Maßnahmen durchgeführt werden, die sich ihrerseits wiederum überlappen und bedingen. Diese Zusammenhänge nachzuvollziehen, ist für Leser in ausformulierten Texten zuweilen schwer. Deshalb versuchen die Redakteure, den Lesern mittels Grafiken einen Gesamtüberblick zu verschaffen.

Ähnlich verhält es sich, wenn ein Artikel die Arbeit eines Verbands beschreibt und im Text immer wieder von des-sen Vorstand und Präsidium, Ausschüssen und Kommis-sionen sowie ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern die Rede ist. Dann integrieren die Redakteure in den Artikel gerne eine Grafik, die die Verbandsstruktur zeigt.

Achten Sie beim Erstellen von Grafiken darauf, dass diese nicht zu komplex werden. Denn Grafiken sollen den Lesern komplexe Sachverhalte ja gerade bildhaft und leicht verständlich vor Augen führen. Hinzu kommt: Redakteure veröffentlichen ungern Grafiken, die so um-fangreich sind, dass sie in ihrem Heft eine halbe Seite und mehr Platz einnehmen. Denn dann bleibt nur noch wenig Platz für den eigentlichen Bericht. Überlegen Sie also auch beim Erstellen von Grafiken: Was muss rein und was kann weggelassen werden?

Grafiken sollten Sie Redaktionen in einem Dateiformat senden, das diese noch bearbeiten können – also zum Beispiel als Powerpoint-Datei. Denn jede Redaktion hat ihre eigenen Regeln, Grafiken zu gestalten. Dasselbe gilt für Tabellen.

Checklisten und Tipps

Alle Fachzeitschriften wollen ihren Lesern einen prakti-schen Nutzen bieten. Ähnlich verhält es sich mit den Ser-vice- und Ratgeberseiten von Tageszeitungen und Illus-trierten. Deshalb publizieren sie gerne ergänzend zu den Artikeln Tipps und Checklisten – in ihren Print- und Onli-neausgaben. Häufig fragen Redakteure bei Spezialisten, die ihnen ein Manuskript anbieten, nach: „Können Sie uns noch einige Tipps liefern, die unseren Lesern vermitteln, wie…“ Oder: „Haben Sie noch eine Checkliste, mit der …“ Zuweilen machen sie das Veröffentlichen eines Manuskripts sogar vom Liefern solcher Elemente abhängig. Deshalb die Empfehlung: Liefern Sie den Re-dakteuren, wenn Sie ihnen Manuskripte anbieten, sofern möglich, gleich Tipps und Checklisten mit. Das erhöht die Chance, dass Ihr Artikel publiziert wird. Zudem gilt: Insbesondere Tipps sind schnell erstellt. Denn die meisten Redaktionen stört es nicht, wenn darin ähnliche Infos wie im Artikel stehen – in anderer Form. Denn die Tipps haben für die Redakteure vielfach auch die Funktion, eilige Leser kurz und prägnant über die Kerninhalte des Artikels zu informieren.

Tipps sollten kurz und knackig formuliert sein – sich also nicht in allen möglichen „Wenns“ und „Abers“ ergehen. Sie sollten dem Leser klipp und klar sagen: „Machen Sie dies und machen Sie das.“ Oder: „Denken Sie an dieses und beachten Sie jenes.“ Daher sind gute Tipps pointiert formuliert und oft werden die Leser direkt angesprochen. Als Beispiel sollen hier zehn Tipps dienen, die der Coach und Lebensberater Dr. Kai Hoffmann ergänzend zu einem Artikel zum Thema „Vorsätze fassen und umset-zen“ schrieb:

1. Entwickeln Sie eine Vision von Ihrem künftigen Le-ben, die die vier Lebensbereiche „Arbeit“, „Fami-lie/Kontakt“, „Körper/Gesundheit“ und „Sinn/Kultur“ umfasst.

2. Definieren Sie ausgehend von Ihrer Vision, worin sich für Sie ein erfülltes Leben zeigt. (Darin, dass Sie in einer Villa wohnen? Oder darin, dass Sie viel Zeit für Ihre Hobbys haben?)

3. Formulieren Sie für die vier Lebensbereiche Ziele, die Sie erreichen möchten.

4. Überlegen Sie sich, welche Personen Ihnen emoti-onalen Halt geben.

5. Fragen Sie sich, inwieweit Ihre Ziele mit den Zielen dieser Personen kollidieren, und welche Kompro-misse Sie bereit sind, einzugehen.

6. ……..

7. ……..

In Ihren Tipps dürfen Sie aus Expertensicht durchaus Selbstverständlichkeiten formulieren. Ihre Tipps sollten vielfach sogar (scheinbar) banal sein – zum Beispiel, wenn Sie als Therapeut oder Ernährungsberater, Rechts-anwalt oder Steuerberater den Lesern von Zeitungen ir-gendwelche Empfehlungen geben. Denn die Adressaten der Tipps sind im Gegensatz zu Ihnen meist keine „Exper-ten für …“. Dasselbe gilt, wenn Sie eine Checkliste erstel-len, worauf Personen zum Beispiel beim Abschließen eines Ehevertrags achten sollten oder beim Kauf eines Hauses. Denn im Gegensatz zu Ihnen befassen sich die Leser der Magazine nicht tagtäglich mit diesen Themen. Entsprechend dankbar sind sie oft schon für einfache Hilfestellungen.
Bernhard Kuntz

Zum Autor:
Bernhard Kuntz ist Inhaber der Marketing- und PR-Agentur die ProfilBerater GmbH, Darmstadt, die Dienstleister und ähnliche Spezialisten bei ihrer Selbstvermarktung und beim Vermarkten ihrer Leistungen unterstützt. Im September erschien sein neues Buch „Mit PR auf Kundenfang: Pressearbeit für Einzelkämpfer, Dienstleister und beratende Berufe (Verlag BusinessVillage, 2010).
Nähere Infos: http://www.die-profilberater.de

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/fotos-grafiken-checklisten-co-%e2%80%93-was-redakteure-auser-artikelmanuskripten-mogen/feed/ 0
Soros – der Daredevil http://www.finanzpraxis.com/2017/08/soros-der-daredevil/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/soros-der-daredevil/#respond Thu, 10 Aug 2017 07:16:07 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=23184 proffevon Michael Proffe

US-Homepage
https://www.proffe-publishing.com/home/
Deutsche-Homepage
https://www.proffe-publishing.com/de/home/

  • Der Mann, der die Bank von England sprengte

Heute geht es weiter mit unserer Sommerserie der größten Investoren.

„Daredevil“ sagen die Amerikaner und meinen damit das, was wir in Europa einen Draufgänger nennen würden. Wenn jemand der größten Investoren diesen Titel verdient hätte, dann wohl er.

Georg Soros, den meisten wohl bekannt, weil er gegen das englische Pfund gewettet hat – und gewann.

Herzliche Grüße
Ihr

Michael Proffe

Der Mann, der die Bank von England sprengte

So oder so ähnlich war es in den Zeitungen zu lesen.  Gemeint ist das natürlich nur übertragenen Sinn.

Georg Soros wurde am 12. August 1930 in Budapest geboren. Sein Weg führte ihn 1956 in die USA, wo er 1968 einen Fond übernahm und diesen führte.

Berühmt sind seine späteren Quantum Fonds, die er mit Jim Rogers gründete.

George Sorros

                                                                          Quelle: www.thestar.com

Das Risiko unterscheidet ihn

Georg Soros ist wohl einer der risikobereitesten Investoren überhaupt.

„Es ist sicherer, etwas zu riskieren, als passiv zu sein“.

Das habe er von seinem Vater gelernt und sind die Lehren, die die jüdische Familie Soros aus der Nazizeit mitgenommen hat.

Dies spiegelt sich auch in seinem Investitionsverhalten wider.

Seiner Meinung nach verhalten sich die Märkte in bestimmten Phasen irrational. Er geht davon aus, dass die Märkte in solchen Phasen von Regierungen und Notenbanken gegen den wirtschaftlichen Trend gesteuert werden.

Weiter geht er davon aus, dass sich aber der natürliche Trend auf Dauer durchsetzen wird. Somit wettet er gegen den von Regierungen und Notenbanken forcierten Trend.

2006 wurde ihm ein Kauf und Verkauf von Aktienpaketen der französichen Bank Société Générale aus dem Jahr 1988 zum Verhängnis. Man warf ihm Insiderhandel vor und verurteilte Soros zu einer Geldstrafe in Höhe seines Spekulationsgewinnes.

Das Britische Pfund ging in die Knie

Berühmt geworden ist er mit der oben genannten „Sprengung“ der Bank von England. Soros war Anfang der 90er Jahre der Meinung, dass das Englische Pfund überbewertet sei. Er lieh sich massiv diese Währung und tauschte sie gegeben die Deutsche Mark und den Französichen Franc.

Das Resultat war rund eine Milliarde Gewinn und dass das Englische Pfund damit in die Knie gewungen wurde.

Im Jahr 2007 erzielte er mit seinem Quantum Fond eine Rendite von 32 %. Er sah die sich anbahnende Finanzkrise und profitierte davon mit spekulativen Geschäften.

Mit etwas über 1 Milliarden Dollar war Soros im Jahr 2008 der bestbezahlte Fondmanager.

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/soros-der-daredevil/feed/ 0
Spareinlagen bei Deutschen Banken sind nur zu 0,34 Prozent abgesichert!? http://www.finanzpraxis.com/2017/08/spareinlagen-bei-deutschen-banken-sind-nur-zu-034-prozent-abgesichert/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/spareinlagen-bei-deutschen-banken-sind-nur-zu-034-prozent-abgesichert/#respond Thu, 10 Aug 2017 06:17:14 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=23175 wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind. Das waren einst die Worte Angela Merkels auf dem Höhepunkt der letzten großen Finanzkrise im Jahr 2008. Vertrauen Sie auf diese gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro? Falls ja, sollten Sie sich einmal mit den Zahlen im Detail beschäftigen, die hinter den angeblichen Garantieversprechen der Politiker und Banken stehen.

Die Bürger werden in der Scheinsicherheit gewogen, dass ihre Bankeinlagen pro Bank und Kunde bis zum Betrag von 100.000 Euro abgesichert sind. Das gesetzliche Garantieversprechen ist allerdings das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist. Das belegen die erschreckenden aktuellen Zahlen der Europäischen Bankenaufsicht überdeutlich.

Die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 Euro ist eine Farce

Eine Garantie macht nur dann Sinn, wenn diesem Versprechen auch eine belastbare Sicherheit gegenübersteht. Die EU verlangt, dass bis zum Jahr 2024 die Geldtöpfe, die als Sicherheit für die Einlagengarantie dienen, zu 0,8 Prozent gefüllt sein müssen. Lediglich Banken in Norwegen, Schweden, Finnland, Tschechien, Polen und Rumänien erfüllen dieses eh schon äußerst fragwürdige Ziel bislang.

In Deutschland hingegen sind die Sicherungsfonds der Banken im Verhältnis zu den Spareinlagen nur zu 0,34% gefüllt. Das bedeutet im Klartext der nackten Zahlen: Zur Deckung der angeblichen Einlagengarantie von 100.000 Euro sind gerade einmal 340 Euro vorhanden!

Wir befinden uns nach wie vor in einer ungelösten Systemkrise der Banken!

Das verdeutlichen nicht nur die Sicherungsdefizite bei den Spareinlagen deutscher Banken, sondern auch eine Vielzahl weiterer, massiv negativer Entwicklungen in der internationalen Bankenbranche. Nur das billige Geld, das die Notenpressen auf Hochtouren drucken, hält unser Banksystem noch am Leben.

Seit 2013 wurden in Russland 338 Banken geschlossen

Mitte Juli kam es zur Pleite einer der größten russischen Banken. Die Jurga Bank wurde unter staatliche Aufsicht gestellt. Das ist der größte Versicherungsfall in der russischen Finanzgeschichte. In den Medien habe ich kaum etwas darüber gelesen. Vielleicht weil – abgesehen von der Größe der Bank – dieser Vorgang nichts Ungewöhnliches mehr ist. Denn seit 2013 wurden in Russland sage und schreibe 338 Banken geschlossen.

Italien und die Europäische Union kaschieren und verschlimmern wieder einmal die EU-Bankenkrise

In Italien gingen mit der Veneto Banca und der Banca Populare di Vicenza zuletzt ebenfalls zwei weitere Banken pleite. Sehr schnell wurden diese seitens der EZB als nicht systemrelevant eingestuft, so dass der italienische Staat – auf Kosten der Steuerzahler – für die Abwicklung bzw. Rettung zuständig ist. So wird die bestehende EU-Bankenkrise einfach wieder einmal kaschiert. Die Banken-Bombe die früher oder später platzen wird quillt dadurch nur noch mehr an.

 

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/spareinlagen-bei-deutschen-banken-sind-nur-zu-034-prozent-abgesichert/feed/ 0
Greenspan: Anleihen-Blase wird wegen „absurd niedriger“ Zinsen platzen http://www.finanzpraxis.com/2017/08/greenspan-anleihen-blase-wird-wegen-absurd-niedriger-zinsen-platzen/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/greenspan-anleihen-blase-wird-wegen-absurd-niedriger-zinsen-platzen/#respond Wed, 09 Aug 2017 14:44:17 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=23172 Alan Greenspan, der ehemalige Chef der US-Notenbank FED, hat letzten Freitag eine deutliche Warnung ausgesprochen. Er geht davon aus, dass die Anleihen-Blase kurz vor dem Platzen steht und dass dieser Crash auch die Aktienmärkte mit ins Chaos stürzen könnte.

„Das aktuelle Zinsniveau ist abnormal niedrig“

In einem Interview mit dem amerikanischen Nachrichtensender CNBC sagte der langjährige Zentralbankchef, dass die Zeit der niedrigen Zinsen sich dem Ende entgegen – und dass dies einen erneuten Crash an den Märkten auslösten könnte.

„Das aktuelle Zinsniveau ist abnormal niedrig und es gibt nur eine Richtung, in die die Zinsen gehen können. Wenn das einmal beginnt, dann wird alles ganz schnell gehen„, so Greenspan.

Nach der Finanzkrise hatte die FED die Leitzinsen fast auf Null gesenkt und sieben Jahre lang auf diesem Niveau belassen. Seit Dezember 2015 hat die Notenbank bereits vier Zinserhöhungen von jeweils 0,25 Prozent genehmigt. Die Zinserträge bei Staatsanleihen bewegen sich weiterhin nahe einem Rekordtief.

Niedrigzinsen können nicht ewig anhalten

Greenspan warnte in dem Interview deutlich, dass dieses Nullzins-Niveau nicht ewig andauern kann und dass es schwerwiegende Folgen haben wird, sobald die Zinsen wieder steigen.

„Ich habe keinen genauen Zeitpunkt für diese Vorhersage. Ich habe einen Chart, der bis in die 1800er Jahre zurückgeht und ich kann Ihnen sagen dass die aktuelle Zeitperiode hervorsticht. Aber Sie können unmöglich vorher wissen, wann [der Crash] genau ausgelöst wird.“

Der Crash wird schnell und unerwartet kommen

Greenspan machte aber deutlich, dass der Crash blitzschnell eintreten wird und die Märkte völlig überrumpeln wird.

„Es sieht solide aus, bis es dann nicht mehr solide ist“, so Greenspan.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Ex-Notenbankchef mit solchen Warnungen an die Öffentlichkeit geht. Bereits 1996 warnte Greenspan vor überhitzten Aktienmärkten und sagte damit den Dotcom-Crash um die Jahrtausendwende voraus.

„Sie können nie genau sicher sein, wenn irrationaler Überschwang an den Märkten auftritt“

Greenspans Warnung kommt nur wenige Wochen, nachdem die jetzige FED-Vorsitzende Janet Yellen Entwarnug gab. Laut Yellen werden wir „zu unseren Lebzeiten“ keine Finanzkrise mehr sehen.

Fakt ist, dass sich in den Anleihenmärkten dank den Kaufprogrammen der Zentralbanken und dem Niedrigzinsniveau eine massive Blase gebildet hat. So kaufte die EZB zum Beispiel sogar portugiesische Staatsanleihen mit 182 Jahre Laufzeit auf! Greenspan hat also völlig Recht, wenn er einen Crash vorhersagt – dieser könnte dann auch die völlig überhitzten Aktienmärkte mit in den Abgrund reißen.

Jede Zinserhöhung der FED ist ein Spiel mit dem Feuer – und die nächste Erhöhung steht bereits Ende 2017 an. In den Aktien- und Anleihenmärkten ist Ihr Vermögen aktuell nicht mehr sicher!

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/greenspan-anleihen-blase-wird-wegen-absurd-niedriger-zinsen-platzen/feed/ 0
Der Diesel ist zukunftsfähig http://www.finanzpraxis.com/2017/08/der-diesel-ist-zukunftsfaehig/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/der-diesel-ist-zukunftsfaehig/#respond Wed, 09 Aug 2017 07:02:44 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=23170

Die Kritik am Diesel-Motor hat jedes Maß verloren. Sie verdammt mit zweifelhaften Argumenten eine Technologie, deren niedrige CO2-Emissionen entscheidend sind, um die Umwelt zu schützen und gesellschaftliche Mobilität zu gewährleisten.

Kritik ist an manchen Softwarelösungen von Dieselmotoren unstrittig angebracht. Jedoch entwickelte sich hieraus ein maßloser Dauerbeschuss; der Diesel steuere keinen CO2-Vorteil bei und sei für zehntausende Tote pro Jahr alleine in Deutschland verantwortlich. Eine objektive Diskussion über einen technologisch sinnvollen Weg in die Zukunft der Mobilität ist angesichts solcher Behauptungen unmöglich. Dabei sollte gerade dies das wichtigste Ziel aller Beteiligten sein.

 

Eine generelle Verbannung des Diesels wäre verfehlt

 

Natürlich sind Fahrzeuge mit einer illegalen Software, welche nur bei einem Prüfstandbetrieb niedrigere Emissionen erzeugt, inakzeptabel. Dies betrifft jedoch ausschließlich Fahrzeuge, deren Entwicklung schon vor über zwölf bis 15 Jahren begann. Eine generelle Verbannung des Diesels ist daher verfehlt.

 

Es ist gut, dass die neueste Realemissions-Gesetzgebung in diesem Jahr startet und die letzte Flanke der Stickoxide (NOx) längst geschlossen ist. Die verfügbare Dieseltechnologie ist entwickelt, ebenso die hierfür benötigte komplexe Messtechnik. Europa verfügt somit über die anspruchsvollste Gesetzgebung. Dieser Schritt war eine riesige Herausforderung!

 

Der Diesel hat großes Potenzial als Teil eines modernen Mobilitätskonzepts

 

Mit Ausnahme der Herausforderung NOx unterbieten Dieselfahrzeuge seit circa zehn Jahren sämtliche Emissionswerte wie Partikel oder Kohlenmonoxid auf der Straße nicht nur deutlich, sie sind sogar unter vielen Betriebszuständen schon lange quasi immissionsneutral unterwegs. Dies zeigt das Potenzial des Diesels als wichtiger Teil der gesellschaftlichen Mobilität.

 

Dass gerade die NOx-Emissionen von Euro-5-Fahrzeugen im Realbetrieb erhöht bei über 500 Milligramm pro Kilometer liegen, war im Wesentlichen der Tribut an die verfügbare Technik und kein Betrug oder illegal. Der Partikelfilter benötigt schlicht zum sicheren Betrieb hohe NO2-Emissionen!

 

Kritikwürdig war die Strategie, den Verbrauch maximal zu reduzieren, was zu kaltem Abgas führt. Dies führt bei den Euro-6-Fahrzeugen der ersten Generation mit Adblue mit der temperaturempfindlichen Abgasnachbehandlung schnell zu Emissionen von mehr als 500 Milligramm pro Kilometer. Eine Vorgabe von 80 Milligramm pro Kilometer im Realbetrieb war bei Euro 6 der ersten Generation noch nicht umsetzbar. Hierzu bedurfte es weiterer Schritte, in die Ersterfahrungen mit wenigen US-Fahrzeugen mit Niedrigemissionstechnologien eingeflossen sind.

 

Die modernsten Diesel sind eine wichtige Technologie zur Reduktion von CO²-Emissionen

Diese Entwicklung wurde nun mit dem modernsten Euro-6-Diesel der zweiten Generation umgesetzt. Er unterbietet den Grenzwert von 80 Milligramm im Realbetrieb in typischen relevanten Betriebszuständen deutlich. Dies zeigen Messungen der Deutschen Umwelthilfe, der Dekra oder des KIT eindrücklich.

 

Zudem bewirken wichtige Software-Updates, die aktuell ausgerollt werden, auch bei Euro-6-Fahrzeugen der ersten Generation mit Adblue eine Reduzierung der NOx-Emissionen um 50 bis 80 Prozent bei geringem Mehrverbrauch. Ein zukünftiger Austausch sämtlicher Diesel-Pkw durch diese modernste, bereits zu erwerbende Technologiestufe entkräftet jedes pauschale Argument gegen die Dieseltechnologie aus Immissionsgründen. Gerade der hohe Wirkungsgrad mit dem geringen CO2-Ausstoß macht den Diesel zu einer wichtigen Technologie bei der Reduzierung der CO2-Emissionen.

 

Die Zahl der vorzeitigen Todesfälle durch Feinstaub ist widersprüchlich

Nun heizen exorbitante Todeszahlen wie die von der Europäischen Umweltagentur EEA genannten 10 610 vorzeitigen Todesfälle pro Jahr durch NO2 die Debatte über den Diesel zusätzlich an. Laut offiziellem EEA-Bericht sind in Deutschland 868 700 verlorene Lebensjahre durch Feinstaub und NO2 zu beklagen. Gespiegelt an offiziell insgesamt 4,6 Millionen jährlich verlorenen Lebensjahren in Deutschland durch Herz-Kreislauf-Lungenleiden wäre etwa jedes fünfte verlorene Lebensjahr durch die Luftqualität bedingt.

 

Dies steht im unerklärlichen Widerspruch zu allen Aussagen der Medizin bezüglich der Gefahr von Bluthochdruck, Zigaretten oder anderen Einflüssen, denen jeweils ein etwa tausendfach höheres Risikopotenzial zugeordnet wird als der Luftqualität. Hat sich die EEA also um den Faktor 1000 bis 10 000 verrechnet? Eine vernünftige analytische und sachliche Analyse scheint in diesen Tagen jedoch unmöglich.

 

Die aktuelle Kritik am Diesel ist maßlos und tendenziös

hier der ganze Artikel

 

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/der-diesel-ist-zukunftsfaehig/feed/ 0
Verkaufen mit der Affenfaust http://www.finanzpraxis.com/2017/08/verkaufen-mit-der-affenfaust/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/verkaufen-mit-der-affenfaust/#respond Wed, 09 Aug 2017 06:53:14 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=23167 Schon in ersten Unterlagen 1989 führten wir den Besitzwunsch durch Anfassen als eine der damals 5 elementaren Wirkungsgründe des Haptischen Verkaufens auf. Der Beweggrund ist einfach: Je mehr wir besitzen, je mehr entfernen wir uns von den 3 Urängsten Hunger, Durst und Obdachlosigkeit. Das Anfassen alleine löst schon deshalb den Besitzwunsch instinktiv aus.

Sie selbst können dies anhand des Greifreflexes ausprobieren. Halten Sie zum Beispiel ein Buch in die Reichweite eines Menschen und bieten es ihm somit scheinbar an, vielleicht noch unterstützt mit den Worten: „Hier für Dich.“ Und achten Sie darauf, wenn die Fingerspitzen Ihres Gegenübers den ersten Kontakt mit dem Buch haben und entziehen dann das Buch. Dann sehen Sie bei den meisten den Greifreflex. Er greift sofort fester zu. Wenn nicht wiederholen Sie das Angebot und machen Sie es noch einmal. Spätestens beim dritten Mal wird er Ihnen das Buch entreißen. Wissenschaftlich wurde dies als Endowment-Effekt beschrieben. Kahneman wies in den 90igern nach, dass je länger ein Mensch ein Produkt in der Hand, umso höher wird sein Kaufwunsch und seine Preisakzeptanz.

Nun zur Affenfaust – sehen Sie sich am besten den folgenden kleinen Film an: Klicken Sie hier

Auch wenn es uns nicht gefällt, die Affenfaust funktioniert auch bei Menschen, es sei denn wir sind intelligent und selbstbewusst genug im richtigen Moment immer noch Nein zu sagen.

Hier ein paar Beispiele von Geben und Nehmen aus der Praxis:

  • Wer hat nicht als Kind die Scheibe Wurst in der Metzgerei bekommen
  • oder beim Bäcker ein Stück süßes Gebäck
  • im Restaurant eine kleine Gaumenfreude als Gruß der Küche
  • beim Arzt ein Medikament ohne Berechnung
  • und die ganzen Haptischen Werbegeschenke
  • die Probefahrt beim Autohändler
  • in Partnerschaften wird man schon mal besonders verwöhnt, um kein Nein zu hören
  • auch Kinder werden verwöhnt, damit sie brav sind
  • besondere Preiszugeständnisse
  • ein Webinar zur Probe
  • oder ein ganzes Seminar zum Nulltarif
  • Warum gibt es mittlerweile bei den Unternehmen harte Compliance-Verordnungen

Was passiert detailliert, wenn ein Kind das erste Mal beim Metzger ein Würstchen bekommt?

Beim ersten Mal fragt die Verkäuferin die Mutter: „Darf das Kind ein Würstchen haben?“ Wenn die Mutter Ja sagt, bekommt das Kind das Würstchen in die Reichweite der Hände. Beim ersten Mal greift das Kind nicht einfach zu, sondern fragt erst die Mutter, meistens nur mit einem fragenden Blick. Wenn die Mutter dem Kind die Erlaubnis gibt, nimmt das Kind die Wurst und beißt rein. Wenn die Wurst jetzt schmeckt, gibt es wieder einer Vegetarier weniger. Wie läuft das Ganze beim zweiten Mal ab. Die Verkäuferin und auch das Kind fragen nicht mehr die Mutter, sondern die Verkäuferin gibt dem Kind die Wurst. Beim dritten Mal fragt das Kind schon nach der Wurst.

Was ist passiert? Beim ersten Mal hat eine pawlowsche Konditionierung des Kindes stattgefunden. (Metzgerei – Wurst – Lecker) und es wurde ein Vertrag des Vertrauens zwischen Verkäuferin und Kind mit Zustimmung der Mutter getroffen. Dadurch braucht beim zweiten Mal keiner mehr die Zustimmung der Mutter und beim dritten Mal läuft es schon vollautomatisch ab.

Nun kommen wir zum Kompensationsverhalten. Wenn ein Mensch verwöhnt oder sich beschenkt fühlt, dann fühlt er sich mehr oder weniger verpflichtet. Das ist eine einfache Regel menschlichen Verhaltens: „Bist Du nett zu mir, bin ich nett zu Dir.“ „Bist Du besonders nett zu mir, bin ich besonders nett zu Dir.“ Wenn also jemand mich extrem verwöhnt, oder besonders nett war, oder mich beschenkt hat, dann fällt es mir wesentlich schwerer Nein zu sagen. Das ist dann die Affenfaust.

Und genau dieser Ausdruck -Affenfaust- polarisiert schon von ganz alleine, und das vollkommen zu Recht. Wie weit ist es in Ordnung und wann ist es nicht mehr in Ordnung mit dem Ritual von Geben zu Nehmen zu verkaufen? Wann ist es zu manipulativ und wann ist es unseriös? Das hängt sehr von den Beteiligten und deren Motivation ab.

Wenn der Verkäufer diese Mittel einsetzt, um den Kunden in die Falle zu locken oder vollkommen überzogene Preise durchzusetzen, ist es schlecht. Wenn der Verkäufer diese Mittel einsetzt, um den Kunden zu gewinnen und ihn fair mit den bedarfsgerechten Produkten zu bedienen, dann ist es in Ordnung.

Wenn der Kunde aufgrund seiner Persönlichkeit nicht mehr Nein sagen kann, dann ist es schlecht. Wenn der Kunde trotz gefühlter Verpflichtung und eher kleinem Selbstbewusstsein noch Nein sagen kann, dann ist es in Ordnung.

Letzter Faktor Schuld – Wenn ich etwas annehme, ohne dafür einen Ausgleich zu schaffen, gehe ich immer eine bewusste oder unbewusste Schuld ein. Diese Frage muss sich jeder selbst beantworten, wieviel Schuld er eingehen will oder wie er einen Ausgleich schaffen kann.

Im Internet sind wir Deutschen besonders darauf aus, am liebsten alles für Null zu bekommen. Wenn denn Unternehmen wie Google, Facebook, YouTube Ihre Plattformen für Null anbieten, ist man auch eher bereit seine kompletten Daten abzuliefern, obwohl jeder weiß, dass genau diese Daten der Grund für das Ganze sind. Diese Unternehmen wissen mittlerweile mehr über uns, als wir selbst. Aber der Zug ist wohl schon abgefahren.

Fazit:
Sei Dir bewusst, man bekommt nichts geschenkt und behalte Dir Dein Recht Nein zu sagen.

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/verkaufen-mit-der-affenfaust/feed/ 0
Diesel-Gipfel als Etikettenschwindel http://www.finanzpraxis.com/2017/08/diesel-gipfel-als-etikettenschwindel/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/diesel-gipfel-als-etikettenschwindel/#respond Tue, 08 Aug 2017 06:29:20 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=23163 Wenn „Maßnahmen“ drauf steht, aber wenig drin ist…
Ein Kommentar von Stefan Häseli

 
erst vor wenigen Tagen haben sich in Berlin führende Vertreter aus Politik und (Automobil-)Industrie zum sogenannten „Diesel-Gipfel“ getroffen. 
Abgesehen vom Inhalt und der (Un-)Zufriedenheit der einen oder anderen Seite – kommunikativ war es eine durchaus spannende Veranstaltung, resümiert der Experte für Alltagskommunikation Stefan Häseli. Maßnahmen werden angekündigt, doch lassen sich diese  nicht „messen“. Wo also ist die  verlässliche Aussage? Stefan Häseli analysiert kommunikative Schlenker, macht sich Gedanken über die „verbale (Er-)Schöpfung“ und empfiehlt genau hinzusehen, ob nicht doch Erdbeermarmelade drin ist, wenn Aprikosenmarmelade drauf steht …

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/diesel-gipfel-als-etikettenschwindel/feed/ 0
„Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast“ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/%e2%80%9etraue-keiner-statistik-die-du-nicht-selbst-gefalscht-hast%e2%80%9c/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/%e2%80%9etraue-keiner-statistik-die-du-nicht-selbst-gefalscht-hast%e2%80%9c/#respond Tue, 08 Aug 2017 06:26:37 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=6435 Kommentar von Thomas Galla.

Kinderarmut in Deutschland nimmt massiv zu. 16,3 % des Nachwuchses wachsen in prekären finanziellen Verhältnissen auf – so lautete die Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Jahr 2009. Zum damaligen Zeitpunkt lag die Bundesrepublik deutlich über dem OECD-Schnitt (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) von 12 %. Aufgeschreckt durch die Zahlen entfachte sich eine öffentliche, emotional geführte Debatte die nicht zuletzt das politische Handeln der schwarz-gelben Regierung beeinflusste.

Knapp zwei Jahre nach Verkündung der alarmierenden Ergebnisse muss das Institut nun eine massive Korrektur vornehmen. Wahrscheinlich waren zum damaligen Zeitpunkt „nur“ 10 % der Kinder betroffen. Noch geringer fällt der aktuelle Wert mit 8,3 % aus. Natürlich sind das noch immer zu viele, aber das Problem scheint nur halb so groß, wie im Jahr 2009 gedacht. Peinlich ist ein derartiger Statistikfehler aus zweierlei Gründen. Zum einen werden die Zahlen des DIW als offizielle deutsche Zahlen an internationale Organisationen gemeldet. Zum anderen, und das ist weitaus gravierender, dienten die Daten offenbar als Grundlage für eine handfeste politische Entscheidung – die Erhöhung des Kindergeldes Anfang 2010.

Spätestens an dieser Stelle muss der geneigte Beobachter jedoch stutzig werden. Denn die Fehlberechnung der Statistiker ist nur eine Seite der Geschichte. Sie offenbart einen allzu unreflektierten Umgang der Politik mit derlei Daten und der durch sie ausgelösten öffentlichen Debatten. Außer Frage steht, dass Politiker auf die Hilfe von Zahlen angewiesen sind. Dennoch sind und bleiben Statistiken lediglich Hilfsmittel. Darüber muss sich jeder Politiker bewusst sein. Sie sind mitnichten Ersatz für politische Programme und Überzeugungen. Im konkreten Fall reichte die Veröffentlichung einer hohen Armutsquote, verbunden mit ein wenig öffentlicher Erregung, und schon versuchte die Regierung Merkel, das Problem mit zusätzlichen Milliarden in Form einer Kindergeld-Erhöhung zu lösen.

Diese Betrachtung ist leider zu kurzsichtig. Der Kampf gegen Kinderarmut sollte unabhängig davon geführt werden, ob eine wissenschaftliche Erhebung 8 %, 10 % oder 16 % Armutsquote ermittelt – jede Zahl ist für Deutschland beschämend. Zudem mangelt es bei diesem Kampf weniger an Geld, als vielmehr an der Qualität der staatlichen Fürsorge für sozial und wirtschaftlich schwache Familien. Hier wäre ein fundiertes sozialpolitisches Konzept und keine schnelle Kurzschlussreaktion wünschenswert.

Agentur: gemeinsam werben
Internet: http://www.gemeinsam-werben.de
Ansprechpartner: Thomas Galla
E-Mail: th.galla(at)gemeinsam-werben.de
]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/%e2%80%9etraue-keiner-statistik-die-du-nicht-selbst-gefalscht-hast%e2%80%9c/feed/ 0
In den USA braut sich eine neue Finanzkrise zusammen http://www.finanzpraxis.com/2017/08/in-den-usa-braut-sich-eine-neue-finanzkrise-zusammen/ http://www.finanzpraxis.com/2017/08/in-den-usa-braut-sich-eine-neue-finanzkrise-zusammen/#respond Tue, 08 Aug 2017 05:46:10 +0000 http://www.finanzpraxis.com/?p=23160 In den USA explodieren aktuell die Kreditsummen – ganz ähnlich wie vor der Finanzkrise 2008. Wieder einmal sind Banken erstaunlich freimütig dabei, auch finanzschwachen Schuldnern Kredite zu geben. Die Lage ist derart bedrohlich, dass sogar die WELT bereits vor einem neuen Ausbruch der Finanzkrise warnt.

Welt: „Neue Finanzkrise? In den USA platzen reihenweise Kredite“

Zur Erinnerung: 2007 konnten in den USA unzählige Hausbesitzer ihre Kredite nicht mehr abbezahlen. Die Immobilienblase platzte und riss mehrere Banken mit in den Abgrund, darunter Lehman Brothers und die deutsche IKB Bank.

Man könnte meinen, die Verantwortlichen haben aus dieser Katastrophe etwas gelernt. Doch stattdessen wiederholt sich in den USA wieder genau das gleiche Spiel. Genau wie 2008 müssen amerikanische Banken immer mehr Kredite abschreiben, da die Schuldner schlichtweg zahlungsunfähig sind.

Ausfallrate amerikanischer Kredite schießt in den Himmel

Laut der Ratingagentur Fitch ist die Zahl der toxischen Kredite inzwischen auf 3,29 Prozent angestiegen. Betroffen sind sämtliche Großbanken wie JP Morgan, Wells Fargo, Citigroup und sogar die Bank of America. Die Bank Capital One hat sogar eine Ausfallquote von über 5 Prozent. Auch Branchen-Insider schlagen bereits Alarm. So zum Beispiel Charles Peabody von der Investmentfirma Compass Point:

„Wir haben einen Wendepunkt erreicht. Von nun an kann es nur schlechter werden.“

Und genau wie im Vorfeld der Finanzkrise von 2008 steigt auch das Kreditvolumen in den USA rapide an. Das liegt vor allem daran, dass Kreditkartenfirmen ihre Standards seit 2014 immer mehr gelockert haben. Seitdem kommen auch solche Schuldner ganz leicht an Kredite, bei denen das Ausfallrisiko besonders hoch liegt.

US-Zinswende könnte einen neuen Crash auslösen

Dass die Kreditsumme in den USA während der letzten Jahre explodiert ist, liegt an den niedrigen Zinsen. Die US-Notenbank hielt genau deshalb die Zinsen jahrelang niedrig, um damit die amerikanische Wirtschaft anzukurbeln. Doch jetzt hat die FED eine vorsichtige Zinswende vollzogen, das Kaufprogramm für Staatsanleihen zurückgefahren und langsam die Zinsen wieder erhöht. Seit Ende 2015 wurde der Leitzins vier Mal um jeweils 0,25 Prozent angehoben. Die Märkte rechnen außerdem mit weiteren Erhöhungen Ende 2017 und im nächsten Jahr.

Diese Zinserhöhung ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kann die Notenbank damit die übertrieben leichte Kreditvergabe eindämmen. Andererseits schießen durch höhere Zinsen auch die Kreditkosten in die Höhe – und damit steigt das Ausfallrisiko weiter an. Das kann blitzschnell zu einem Dominoeffekt führen und die Finanzmärkte ins Chaos stürzen.

]]>
http://www.finanzpraxis.com/2017/08/in-den-usa-braut-sich-eine-neue-finanzkrise-zusammen/feed/ 0