Raus aus der teuren PKV? Was Selbständige über den Weg zurück in die GKV wissen sollten

Die PKV wird immer teurer – und Sie fragen sich, wie lange Sie sich das als Selbständiger noch leisten können?

Viele Selbständige kennen die Entwicklung nur zu gut:

Was vor Jahren noch wie eine gute und bezahlbare Entscheidung aussah, wird mit zunehmendem Alter immer stärker zur finanziellen Belastung.

700 Euro. 900 Euro. 1.000 Euro oder noch mehr im Monat für die private Kranken- und Pflegeversicherung.

Und gleichzeitig stellt sich eine entscheidende Frage:

„Kann ich überhaupt noch zurück in die gesetzliche Krankenversicherung?“

Gerade langjährig Selbständigen wird häufig vermittelt, dass der Weg zurück in die gesetzliche Krankenversicherung ab einem bestimmten Alter praktisch ausgeschlossen sei.

Ganz so pauschal lässt sich das jedoch nicht sagen.

Denn abhängig von der persönlichen Situation können auch bei älteren Versicherten gesetzlich vorgesehene Möglichkeiten bestehen, wieder Zugang zur gesetzlichen Krankenversicherung zu erhalten.

Dabei kommt es entscheidend auf die individuelle Ausgangslage und auf eine saubere Prüfung der jeweiligen Voraussetzungen an.

Besonders interessant für Selbständige mit hohen PKV-Beiträgen

Wenn Sie heute selbständig sind oder über viele Jahre selbständig waren und Ihre private Krankenversicherung inzwischen zu einer erheblichen finanziellen Belastung geworden ist, sollten Sie prüfen lassen, welche Möglichkeiten in Ihrem konkreten Fall bestehen.

Das gilt insbesondere dann, wenn Sie sich fragen:

  • Muss ich meine hohen PKV-Beiträge tatsächlich dauerhaft weiterzahlen?
  • Gibt es trotz meines Alters noch einen möglichen Weg in die GKV?
  • Welche gesetzlichen Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein?
  • Welche Fehler können einen Wechsel verhindern?
  • Was passiert mit meinen bisherigen PKV-Tarifen und Zusatzversicherungen?
  • Welche Auswirkungen hätte ein Wechsel auf meine monatlichen Kosten?

Was ein Wechsel finanziell bedeuten kann

Wie groß der Unterschied sein kann, zeigen zwei Praxisbeispiele:

Beispiel 1

Ein 69-jähriger Rentner mit einer monatlichen Rente von 675 € zahlte zuvor für private Kranken- und Pflegeversicherung insgesamt 923 € monatlich.

Nach dem Wechsel lagen die monatlichen Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung bei rund 193 €.

Monatliche Entlastung: 730 €

Auf zehn Jahre gerechnet entspricht dies rechnerisch einer Entlastung von 87.600 €.

Beispiel 2

Ein 57-jähriger Familienvater zahlte für sich, seine Ehefrau und zwei Kinder insgesamt 1.550 € monatlich für die private Krankenversicherung.

Nach dem Wechsel in die GKV lagen die Beiträge bei rund 916 € monatlich.

Monatliche Entlastung: 634 €

Natürlich sind solche Beispiele nicht ohne Weiteres auf andere Personen übertragbar. Ob und in welcher Höhe eine Ersparnis möglich ist, hängt immer von den jeweiligen persönlichen, versicherungsrechtlichen und wirtschaftlichen Voraussetzungen ab.

Vielleicht gibt es auch für Sie eine Möglichkeit

Entscheidend ist zunächst nicht, sofort einen Wechsel einzuleiten.

Der erste Schritt ist viel einfacher:

Prüfen Sie, ob Ihre persönliche Situation überhaupt Möglichkeiten für einen Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung eröffnet.

Dazu können unter anderem Alter, bisheriger Versicherungsverlauf, berufliche Situation, Einkommen, Familienkonstellation und weitere individuelle Faktoren eine Rolle spielen.

Sie möchten wissen, ob ein Wechsel für Sie grundsätzlich infrage kommt?

Dann hinterlassen Sie über unser kurzes Formular Ihre Kontaktdaten und einige wenige Angaben zu Ihrer aktuellen Situation.

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Nach Eingang Ihrer Angaben kann Ihre Situation zunächst eingeordnet und geprüft werden.

Wichtig: Allein das Ausfüllen des Formulars verpflichtet Sie zu nichts.

Warten Sie nicht einfach auf die nächste Beitragserhöhung

Gerade Selbständige haben häufig viele Jahre hohe Beiträge in der privaten Krankenversicherung getragen und nehmen weitere Beitragserhöhungen irgendwann als unvermeidbar hin.

Doch bevor Sie sich damit abfinden, auch im Ruhestand Monat für Monat möglicherweise vierstellige Beiträge bezahlen zu müssen, lohnt es sich zumindest zu prüfen, ob für Ihre persönliche Situation eine Alternative bestehen könnte.

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