
Wie es nun weitergeht, hängt freilich auch von Theresa Mays Einstellung ab. Wird sie sich dazu entscheiden, eine Koalition mit der DUP zu bilden? Wird sie zur Seite treten und zum Beispiel Boris Johnson das Ruder übernehmen lassen? Wird es, wie schon in 1974, Neuwahlen geben? Wir neigen zur ersten Option, doch bleibt ein großes Restrisiko.
Was unsere Positionen anlangt, haben wir derzeit keine starke Meinung hinsichtlich der britischen Währung. Sie ist nicht teuer und hat eine Menge bereits durchgemacht, trotz der guten Verfassung, in der sich die Wirtschaft Großbritanniens, selbst seit dem 23. Juni 2016, befindet. Aber die Unsicherheit überwiegt und deutet auf erhebliche Volatilität in nächster Zeit hin. Die Zinsen in Großbritannien sollten jedoch auf mittlere Sicht steigen, da sie extrem niedrig sind für ein Land mit nahezu Vollbeschäftigung, Wachstumsprognosen um die 1,8% auf Sicht der nächsten zwei Jahre und einer Inflationserwartung von 2,8% für 2017.
