Überraschend, aber eindeutig: Der Volkswohl Bund zieht sich aus dem Geschäft mit vermögenswirksamen Leistungen (VL) zurück. Damit verabschiedet sich ein weiterer Anbieter aus einem Bereich, der für viele Arbeitnehmer bislang eine etablierte Sparform darstellte. Neue VL-Verträge werden künftig nicht mehr angenommen – Bestandsverträge laufen zwar weiter, werden aber nach und nach abgewickelt.
Keine neuen Verträge – schleichender Ausstieg
Bereits seit einiger Zeit war zu beobachten, dass der Volkswohl Bund seine Aktivitäten im VL-Bereich zurückfährt. Nun folgt der endgültige Schnitt:
- Neugeschäft eingestellt – Der Versicherer nimmt keine neuen VL-Verträge mehr an.
- Verträge im Bestand – Bereits bestehende VL-Verträge bleiben gültig, sollen aber nur noch verwaltet und bis zum regulären Ende oder Kündigung fortgeführt werden.
Kunden bleiben zurück – ohne klare Begründung
Konkrete Gründe für den Rückzug wurden nicht genannt. Branchenkenner vermuten eine interne strategische Neuausrichtung, möglicherweise getrieben durch Margendruck oder mangelndes Interesse am Verwaltungsaufwand der vergleichsweise kleinteiligen VL-Verträge. Für Kunden bedeutet das vor allem eines: weniger Auswahl – und erneut die Notwendigkeit, sich selbst um Alternativen zu kümmern.
Was bedeutet das für VL-Sparer?
- Kein Zugang mehr über den Volkswohl Bund – Wer einen neuen VL-Vertrag abschließen möchte, muss sich nach anderen Anbietern umsehen.
- Verwaltung der Altverträge bleibt – Bestehende Verträge laufen weiter, Kunden können sich bei Fragen nach wie vor an den Versicherer wenden.
- Keine Neupositionierung erkennbar – Während andere Anbieter in digitale VL-Lösungen investieren, geht der Volkswohl Bund den gegenteiligen Weg.
VL-Sparen bleibt wichtig – trotz Rückzug
Vermögenswirksame Leistungen sind ein fester Bestandteil der deutschen Förderlandschaft. Bis zu 40 Euro monatlich zahlen Arbeitgeber auf Wunsch in einen geförderten Vertrag ein – mit zusätzlicher staatlicher Unterstützung. Besonders Berufseinsteiger und Geringverdiener profitieren von dieser Möglichkeit.
Der Rückzug des Volkswohl Bundes reiht sich ein in eine Entwicklung, bei der klassische Anbieter zunehmend ihr Engagement in kleinteiligen, beratungsintensiven Segmenten zurückfahren. Ob das der richtige Weg ist, bleibt fraglich – zumal gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten das Interesse an stabilen und geförderten Sparformen eher wächst.
Fazit:
Kunden des Volkswohl Bundes müssen sich keine Sorgen um ihre bestehenden VL-Verträge machen – diese laufen wie gewohnt weiter. Wer jedoch einen neuen Vertrag abschließen oder den Anbieter wechseln möchte, sollte sich frühzeitig mit alternativen Lösungen beschäftigen. Der Rückzug des Volkswohl Bundes ist Teil eines normalen Marktprozesses, den der Finanzsektor immer wieder erlebt: Anbieter mit weniger wettbewerbsfähigen oder unrentablen Produkten ziehen sich zurück – übrig bleiben meist die transparentesten, effizientesten und nachhaltig erfolgreichen Lösungen. Für Vermittler und Kunden kann das eine Chance sein, sich neu zu orientieren und auf leistungsstärkere Angebote zu setzen.
Eine etablierte Privatbank bietet aktuell eine interessante VL-Lösung an, die insbesondere auch für Berater und Vermittler attraktiv ist, die bisher mit dem Volkswohl Bund zusammengearbeitet haben. Zu den Alleinstellungsmerkmalen des Angebots gehören:
- Vorfinanzierte Abschlussprovision – Vermittler erhalten ihre Vergütung direkt nach Vertragsabschluss.
- Lange Laufzeiten möglich – flexibel anpassbar je nach Kundenwunsch und Sparziel.
- Bestandsprovision auf das NAV-Vermögen – nachhaltige Betreuung wird dauerhaft honoriert.
Als Reaktion auf die aktuelle Marktentwicklung lädt die etablierte Privatbank am Dienstag, den 22. Juli um 10 Uhr zu einem kostenlosen Sonderwebinar ein:
„Vermögenswirksame Leistungen – Chancen & Alternativen“
Interessierte Arbeitnehmer, Vermittler und Finanzberater erfahren dort aus erster Hand, wie sie die VL-Zukunft aktiv gestalten können – mit Produkten, die sowohl für Kunden als auch für Vermittler langfristige Vorteile bieten.
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