Ist Gold noch lohnenswert?

Gold war in diesem Jahr eine der großen Enttäuschungen. Und auch im nächsten Jahr scheint damit nicht viel zu holen, glaubt man den durchaus optimistischen Konjunkturprognosen. Martin Hüfner gibt einen Ausblick auf das Gold-Jahr 2014.

Gold war in der Vergangenheit nicht immer ein so gutes Investment. Daran erinnert Martin Hüfner, volkswirtschaftlicher Berater von direktanlage.at und Chefvolkswirt von Assenagon, in seinem aktuellen Wochenkommentar. Aktuell befindet sich der Goldmarkt in einer Phase der Normalisierung, die spekulative Nachfrage verabschiedet sich. 2014 kann wieder alles anders sein, drei Szenarien sind laut Hüfner denkbar. Lesen Sie nachfolgend den Originaltext des Ökonomen:

„Eine der großen Enttäuschungen des Jahres 2013 war Gold. Sein Preis hat sich im Verlauf des Jahres um 26 Prozent verringert. So schlecht war in diesem Jahr keine andere größere Anlageklasse. Der Preis liegt in Dollar gerechnet jetzt wieder auf dem Niveau vom Herbst 2010. In Euro sieht die Entwicklung noch schlechter aus (minus 29 Prozent). Der Einbruch war stärker als viele das erwartet hatten. Er war eine erhebliche Belastung für alle, die das Edelmetall als Sicherheitspolster in ihrem Depot haben. Ist für 2014 wieder eine Besserung zu erwarten?


Sollten die Nutze
Nach der Grafik sieht es so aus, als hätte man mit Gold in der Vergangenheit sehr viel Geld verdienen können. Der Preis der Feinunze stieg in den über 60 Jahren der Nachkriegszeit von knapp 35 auf jetzt 1.250 Dollar. In Wachstumsraten gerechnet ist das allerdings nicht umwerfend. Es entspricht einer jahresdurchschnittlichen Steigerung von knapp sechs Prozent. Da konnte man mit Aktien und Renten in Deutschland mehr verdienen.
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