Geld verdienen mit der Unterhaltungsbranche

proffevon Michael Proffe

US-Homepage
https://www.proffe-publishing.com/home/
Deutsche-Homepage
https://www.proffe-publishing.com/de/home/

 

  • Vom Phongraphen bis zum Streamingdienst – die Geschichte der kommerziellen Musik

Die Leser meines Börsendienstes „Proffes Trend Depot“ konnten am Wochenende die Champagner-Korken knallen lassen: Denn am Freitag haben wir uns von unseren Netflix-Optionsschein getrennt.

Und diese Trennung fiel uns ausnahmsweise leicht, denn unterm Strich blieb ein Gewinn von 483.470,05€ – und das alles in weniger als einem halben Jahr!

Von dem Geld können sich meine Leser nun etwas gönnen, aber den größten Teil investieren wir in neue, gewinnträchtige Scheine. Wenn Sie auch noch einsteigen möchten, dann testen Sie „Proffes Trend Depot“ kostenlos – am besten heute noch:

Jetzt “Proffes Trend Depot” kostenlos testen!
Netflix ist ein sehr gutes Beispiel, wie man sowohl als Unternehmen als auch als Anleger mit der Ware „Unterhaltung“ – im Falle von Netflix mit Filmen und Serien – gutes Geld verdienen kann. Deshalb soll es in dieser Ausgabe der „Proffe News“ um eine andere große Unterhaltungsform gehen: Die Musik.Musik war schon immer ein wesentlicher Bestandteil der menschlichen Kultur und wird es aller Voraussicht auch immer bleiben. Was sich allerdings ändert, ist das Geschäftsmodell, und da hat sich bei der Musik in den letzten Jahren so einiges getan.

Und auch wenn die Musikbranche die ein oder andere Talsohle hat durchwandern müssen, eines ist trotzdem klar: Mit Musik lässt sich auch heute noch Geld verdienen.

Herzliche Grüße

Ihr Michael Proffe


Vom Phongraphen bis zum Streamingdienst – die Geschichte der kommerziellen Musik

Die Geschichte der Musik ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit; aber erst in der jüngeren Vergangenheit gelang es erstmals, Töne dauerhaft aufzuzeichnen, um sie zu einem beliebigen Zeitpunkt wiedergeben zu können.

Und wie bei so vielen Innovationen hatte auch hier der geniale Erfinder Thomas Alva Edison seine Finger im Spiel. Am 29. November 1877 stellte er seinen „Phonographen“ vor. Mit diesem Gerät war es möglich, Töne mittels einer Nadel auf Zinnfolie aufzunehmen. Der Klang war hier noch sehr dumpf und mehr als 5-mal ließ sich die Aufnahme nicht abspielen. Klangqualität und Abspielhäufigkeit verbesserten sich aber, als Edison 1887 auf Wachswalzen anstelle der Zinnfolie zurückgriff.

Thomas Alva Edison (Quelle: Wikipedia)

Der Phonograph von Edison wurde aber schon bald vom Grammophon abgelöst, das statt mit Walzen mit Schallplatten als Tonträger arbeitete. Diese waren zunächst aus Hartgummi, dann aus Schellack. Die heutige noch gängige Schallplatte aus Vinyl wurde zwar bereits 1930 von der Plattenfirma RCA erfunden, der kommerzielle Durchbruch gelang aber erst in den 1950er Jahren.

Vinyl, Musikkassetten und CDs

Danach passierte auf dem Tonträgermarkt erstmals lange Zeit nichts. Die Vinylplatte hatte sich als Standard in den Formaten 7 Zoll (Singles) und 12 Zoll (Alben, sowie ab 1976 Maxi-Singles) durchgesetzt.

Ein bisschen ungemütlich wurde es für die großen Plattenkonzerne erst, als die Musikkassette Anfang der 1970er Jahre massentauglich wurde. Vielleicht erinnern Sie sich noch an „Home taping kills music“ – das war eine große Kampagne, mit der die Plattenindustrie gegen das illegale Aufnehmen von Schallplatten auf Musikkassetten protestierte. Den Bossen von Firmen EMI, Parlophone, WEA oder Chrysalis war es damals ein Dorn in Auge, dass sich so mancher Schuljunge mit schmalem Taschengeld die Alben der Musikstars nicht selbst kauften, sondern bei Freunden oder aus dem Radio auf Kassette aufnahmen.

1982 begann schließlich der Siegeszug der Compact Disc. „The Visitors“ war nicht nur das letzte Album der schwedischen Supergruppe ABBA, sondern auch das erste, das auf dem neuen Datenträger Compact Disc auf den Markt kam.

The Visitors von ABBA war 1982 die allererste CD der Welt – hier in einer Nachpressung von 2001 (Quelle: eigenes Bild)
Das neue Medium setzte sich rasant durch, und bereits 1989 wurden erstmals mehr CDs als Schallplatten verkauft. Und mit dem Aufstieg der CD schien gleichzeitig der Niedergang der Vinylplatte einher zu gehen.Lediglich im Bereich elektronischer Tanzmusik hatte die Schallplatte noch eine gewisse Bedeutung – als Massenmedium war sie mausetot.

mp3 und der Absturz der Musikindustrie

Als Mitte der 90er Jahre am Fraunhofer-Institut das Dateiformat mp3 erfunden wurde, markierte das den Beginn einer Erschütterung für die Musikindustrie, gegen die das „Home Taping“ der 70er Jahre harmlos war. Denn mit der mp3 wurden Tondateien erstmals so klein, dass sie problemlos über das Internet verbreitet werden konnten. Illegale Tauschbörsen wie Napster verbreiteten Millionen von Songs in Sekundenschnelle über den ganzen Erdball.

Außer Zetern und Lamentieren fiel den Plattenfirmen nicht viel ein, und viele überlebten diese frühe Phase der Digitalisierung nicht. Erst als man begriff, dass das neue Dateiformat nicht nur Bedrohung, sondern auch Chance war, und die großen Musikunternehmen eigene Download-Angebote entwickelten, beruhigte sich die Lage wieder.

Streaming, Download und das Comeback der Schallplatte

In den letzten Jahren kamen dann schließlich Streaming-Dienste wie Spotify auf den Markt, die heute gemeinsam mit den großen Download-Portalen den Markt beherrschen. Und interessanterweise erlebt die Schallplatte ein unerwartetes Comeback. Während 2012 noch ca. 1 Million Langspielplatten verkauft wurden, so waren es 2017 schon 3,3 Millionen – Tendenz steigend. Eine bemerkenswerte Entwicklung, auch wenn das immer noch – gemessen am Gesamtmarkt – sehr wenig ist. Die Bedeutung der CD nimmt dagegen immer mehr ab.

Apple mischt den Musikmarkt auf

Wenn Sie die „Proffe News“ schon länger lesen, dann wissen Sie, dass ich schon immer eine Investition in Apple empfohlen habe. Denn Apple ist mittlerweile weit mehr als nur ein Computerkonzern.

Mit der Entwicklung seines tragbaren mp3-Players iPod und dem Download-Portal iTunes hat Apple einen entscheidenden Beitrag zur Digitalisierung des Musikmarktes geleistet; und mit dem hauseigenen Dienst Apple Music mischen die Kalifornier auch beim Streaming entscheidend mit. Ein Grund mehr, die Apple-Aktie im Auge zu behalten.

Schreibe einen Kommentar