Was steckt hinter BlackRock?

proffevon Michael Proffe

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  • Friedrich Merz und BlackRock
  • BlackRock: Das Unternehmen
  • Erfolg auf zwei Säulen
  • BlackRock: Meine Einschätzung

Wie geht es Ihnen? Sind Sie noch völlig aus dem Häuschen wegen Ihrer Black-Friday-Schnäppchen? Oder hat sich der Post-Konsum-Kater eingestellt und Sie denken mit Sorge an die nächste Kreditkartenabrechnung?

Oder gehören Sie zur dritten Gruppe und haben in die großen Gewinner der Konsumschlacht vom letzten Freitag investiert und in den letzten Tagen die Kursentwicklung von Amazon im Auge behalten?

Aber bevor Sie sich fragen, ob das eine weitere Ausgabe der „Proffe News“ wird, die sich um den höchsten Konsumfeiertag des Jahres dreht, kann ich Sie beruhigen. Der Black Friday ist Schnee von gestern!

Die heutigen „Proffe News“ beschäftigen sich stattdessen mit einem Unternehmen, das in den letzten Wochen durch politische Entwicklungen in die Schlagzeilen geraten ist: BlackRock.

Was steckt hinter der ominösen Firma, die durch Friedrich Merz in die Schlagzeilen gekommen ist? Unternehmenszweck, Einflussbereich … Diesen Themen gehen wir in den heutigen „Proffe News“ auf den Grund.

Ich freue mich, dass Sie heute wieder mit an Bord sind und wünsche Ihnen eine gute Woche!

Herzliche Grüße

Ihr Michael Proffe

Friedrich Merz und BlackRock

Seitdem Friedrich Merz vor einigen Wochen nach jahrzehntelanger Abstinenz auf der politischen Bildfläche erschien, wird zusammen mit seinem Namen häufig die Firma BlackRock genannt. Was hat Merz bei BlackRock gemacht? Und warum genau kommt er nun zurück in die Politik? Sind das Fragen, die Sie sich mit Blick auf die Schlagzeilen gestellt haben?

Falls Sie jetzt hoffen, dass ich Ihnen die Antworten darauf gebe, dann muss ich Sie enttäuschen. Denn wer von Ihnen schon eine Weile meine „Proffe News“ liest, wird wissen, dass ich es in meinem Diensten mit den bewährten Small-Talk-Regeln halte. Keine Religion. Keine Politik. Aber ‒ das ist die gute Nachricht ‒ wir müssen auch nicht (nur) über’s Wetter sprechen. Wie wäre es denn stattdessen mit Geldanlage, Börse und Finanzen?

Lassen Sie uns also mit diesem Fokus einen Blick auf BlackRock werfen.

BlackRock: Das Unternehmen

BlackRock, das ist „der Vermögensverwalter, dem weltweit die meisten Menschen ihr Geld anvertrauen“ ‒ so lautet die Unternehmensbeschreibung auf der Homepage des Unternehmens. Weiter heißt es auf der Website: „Wir begleiten Menschen langfristig.“, „Wir sind seit 30 Jahren Treuhänder …“. „Wir eröffnen Privatanlegern einen einfachen und transparenten Weg, vom Wachstum der Wirtschaft zu profitieren.“ Und „Wir glauben an nachhaltige Unternehmen.“

So weit, so gut, so vertrauenserweckend? Das klingt ja erst einmal so, als ob die Sparkassen oder Volksbanken eine neue Werbekampagne launchen würden. Warum aber bekommen Journalisten und Fachleute gleichermaßen Sorgenfalten, wenn es um das Thema BlackRock geht? Das liegt daran, dass der „schwarze Felsen“ die graue Eminenz der deutschen Börsenlandschaft ist! Wie das, fragen Sie sich?

BlackRock Inc., 1988 in New York City gegründet, ist eine Fondsgesellschaft. Und mit mehr als 6,4 Billionen US-Dollar (Stand September 2018) stellt sie den weltweit größten unabhängigen Vermögensverwalter dar. Mit 13.500 Mitarbeitern in 34 Ländern kam das Unternehmen Mitte des Jahres auf einen Börsenwert von ca. 87 Mrd. US-Dollar. Das allein sagt noch nichts aus – Black Friday Profiteur Amazon hat in diesem Jahr beispielsweise die magische Grenze von einer Billion Dollar überschritten.

Erfolg auf zwei Säulen

Wo also kommt BlackRocks Einfluss her?

Der Einfluss der Fondsgesellschaft gründet auf zwei Säulen. Zum einen hält das Unternehmen an allen (!) 30 DAX-Unternehmen zum Teil erhebliche Beteiligungen und ist darüber hinaus der mit Abstand größter Einzelaktionär auf dem deutschen Börsenparkett. Zum anderen wird das weltweite ETF-Geschäft von einem sehr erfolgreichen Tochterunternehmen BlackRocks dominiert: iShares.

ETF-Produkte unter dem Namen iShares wurden erstmals im Jahre 2000 durch das britische Unternehmen Barclays auf den Markt gebracht. BlackRock wiederum kaufte 2009 den Teil von Barclays, in dem die Sparte iShares enthalten war.

Die folgenden Jahre waren von einem rasanten Wachstum geprägt, sodass Ende 2017 ca. 37 Prozent Marktanteil auf iShares entfielen. Die Nummer zwei auf dem Markt der ETF-Anbieter kam zum gleichen Zeitpunkt auf nur 18 Prozent Marktanteil. Die Situation Ende September 2018 für iShares: Mehr als 800 ETFs und einem weltweit in ETFs verwalteten Vermögen von mehr als 1,8 Billionen US-Dollar.

Der Erstanbieter-Vorteil war entscheidend für die heutige Marktmacht von iShares. Damit konnten die iShares-Fonds zügig Aktiva und Handelsvolumen aufbauen – und das so erfolgreich, dass auch Versuche, mit iShares gleichauf zu ziehen auch von bedeutenden Börsen-Playern wie beispielsweise der Deutschen Bank, fehlschlugen.

Alle iShares-Fonds sind übrigens Indexfonds. Was es mit Index-Fonds auf sich hat, wird auf der Homepages des Unternehmens ganz anschaulich erklärt:


Erklärvideo „ETFs verständlich gemacht“ (Quelle: www.ishares.com)

Aber zurück zur Marktmacht. Da fangen die Sorgen der Fachleute nämlich an. Hält ein einzelner Investor zu große Aktienpakete, erschwert das im Krisenfall den Verkauf der Papiere. Und BlackRock hält an einer ganzen Menge Unternehmen sehr große Aktienpakete …

Einschätzung
Ich halte nichts von Panikmache, das wissen Sie. Aber genauso wenig mag ich es, wenn man mich oder Sie für dumm verkauft. Oder freundlicher formuliert: Uns Sand in die Augen streuen möchte. Sieht man sich die Homepage von BlackRock und deren Bildsprache und Wortwahl an, könnte man meinen, die ETFs von BlackRock seien das moderne Sparbuch.

Wenn Sie meine Meinung wissen wollen: Nehmen Sie Ihren finanziellen Erfolg selbst in die Hand. Und zwar in einem Rahmen, der Ihnen einen gewissen Spielraum lässt, aber auch Sicherheit bietet. Nämlich die Sicherheit der Beratung. Und des langfristigen Erfolgs. Und dabei überschaubar und händelbar bleibt.

Sie kennen meine Trendfolger Strategie und meine Börsendienste – oder? Nun, falls nicht, dann erfahren Sie hier alles Wichtige für Ihren Einstieg. Denn erfolgreiches Investieren an der Börse ist kein Buch mit sieben Siegeln, sondern dank meiner Trendfolge-Strategie eine clevere Option für Ihre finanzielle Unabhängigkeit.

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