Goldpreis testet 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt

Trend des Wochencharts: Seitwärts/Aufwärts

Letzte Aktualisierung am 01.12.2018

Der abgebildete Wochenchart (mit logarithmischer Skalierung) zeigt die Kursentwicklung des in New York gehandelten Gold-Futures (GC) seit Mitte 2015 bei einem letzten Kurs von $1.227,8.
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Goldpreis Chartanalyse
Goldpreis testet 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt

 

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Wochenkerze entwickelt sich als positive Aussenkerze

Ausgehend von dem im August erreichten Jahrestief bei $1.167,1 liegt im Wochenchart ein definierter Aufwärtstrend vor, der durch steigende Tiefpunkt und steigende Hochpunkte charakterisiert ist. Grundsätzlich kann von weiter steigenden Kursen ausgegangen werden.

Im Wochenverlauf hat sich eine sogenannte Aussenkerze (Outside Bar) entwickelt, was bedeutet, das das Vorwochentief unterschritten und das Vorwochenhoch überschritten wurde. Im Verlauf der Woche hat es einen leichten Kursanstieg gegeben. Der Goldpreis bewegt sich weiter innerhalb des aufwärts gerichteten Trendkanals (im Chart grün eingezeichnet).

Wichtige Widerstände bremsen bisher den Preisanstieg aus

In den vergangenen sechs Wochen konnte der mittelfristige Widerstandsbereich zwischen $1.25/1.245 nicht überschritten werden, wo sich das 38,2 % Fibonacci-Korrekturniveau befindet.

Auch der viel beachtete 200 Wochen Gleitende Durchschnitt (braune Linie im Chart) notiert aktuell bei $1.235,2 und stellt einen wichtigen Widerstand dar. Das aktuelle Wochenhoch befindet sich genau am 200 Wochen Gleitenden Durchschnitt.

Fazit unserer Chartanalyse des Goldpreises

Aus Sicht des Wochenchart liegt weiterhin ein definierter Aufwärtstrend vor, wodurch die Wahrscheinlichkeit für einen steigenden Goldpreis bei ca. 60 % liegt. Das nächste Kursziel dürfte in diesem Fall das Oktoberhoch bei $1.246 sein.

Das neutrale bis verhalten positive Chartbild würde sich deutlich verbessern, wenn das Wochenhoch bei 1.234,9 überschritten wird. In diesem Fall bestünde weiteres Aufwärtspotential bis zum Oktoberhoch bei 1.246.

Es bleibt abzuwarten, ob der Goldpreis die Kraft entwickeln kann, die Widerstandszone bei $1.235/1.245 zu durchbrechen.

Erst ein relativ unwahrscheinlicher Kursrückgang unter das aktuelle Wochentief bei 1.210,5 würde das Chartbild auf negativ drehen.

 

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