International weit abgeschlagen: nur 5 % der Deutschen wissen gut über NFTs bescheid, doch Instagram-Integration könnte Stein ins Rollen bringen

Nur 5 Prozent der Deutschen wissen nach eigenem Dafürhalten so viel über NFTs, dass sie andere darüber aufklären könnten. Wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht, ging der im Jahr 2021 kometenhaft eingeschlagene Trend an vielen Bundesbürgern vorbei. Spätestens die geplante NFT-Integration von Instagram könnte hieran rütteln.

68 Prozent der Deutschen geben sogar an, noch nie etwas von NFTs gehört zu haben. Doch selbst jene, welche mit dem Begriff in Grundzügen durchaus vertraut sind, scheinen noch große Wissenslücken zu haben. Genannte Daten beruhen auf einer aktuellen und repräsentativen „Bitkom“-Umfrage. Bezeichnend: von den 1.003 Befragten hat keiner jemals selbst NFTs gekauft.

Ein Blick auf Google-Suchvolumina offenbart unterdessen, dass die Nachfrage nach NFTs wieder deutlich zurückgegangen ist. Zumindest eine interessierte Minderheit konnte sich allen voran Ende 2021 Anfang 2022 für NFTs begeistern, oder war zumindest geneigt, mehr darüber zu lernen. Aktuell notiert der Google-Trend-Score für „NFT“ bei 27, wobei ein Wert von 100 für das größtmögliche relative Suchvolumen steht.

Der Durchschnittspreis für NFT-Kunstwerke beläuft sich auf der Plattform Nifty Gateway auf 1.228 US-Dollar. Besonders begehrte digitale Kunstwerke gehen für Millionenbeträge über die Ladentheke. In den letzten Wochen und Monaten gingen die Umsätze im NFT-Verkauf deutlich zurück, mit einer Ausnahme: dem Otherside-Landverkauf (Bored Aped Yacht Club, ApeCoin).

Wie wichtig das Jahr 2021 für die NFT-Szene war, das zeigt folgendes: die Anzahl der NFT-Käufer hat sich 2021 gegenüber dem Vorjahr um 238,9 Prozent erhöht. Käufer aus Deutschland scheinen für diesen Hype allerdings nur geringfügig verantwortlich zu sein.

Wie die Infografik aufzeigt, ist die NFT-Besitzquote hier äußerst gering. Ganz anders beispielsweise in den Phillippinen und Thailand. Dort sollen 32 Prozent bzw 26,6 Prozent der Bevölkerung im Besitz mindestens eines NFTs sein.

Zwar ging es bei einigen Parametern bergab, und doch: es besteht die Chance, dass der NFT-Hype bereits in Bälde in die nächste Runde geht. Zumindestens Instagram scheint großes Potenzial zu sehen. In Kürze findet ein Testlauf statt, in dem Künstler und Sammler in der Lage sein sollen, NFT-Kunstwerke auf der Plattform zu präsentieren. Auch auf Facebook ist eine NFT-Integration angepeilt.

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