Schlechte Chefs werden nicht geboren, schlechte Chefs werden gemacht – davon ist Mita Mallick überzeugt. In ihrem Buch „Der Teufel schickt E-Mails um Mitternacht“ erzählt sie auf amüsante Art von miesen Führungskräften und den Dingen, die sie daraus lernen konnte.
„Im Verlauf meiner eigenen beruflichen Laufbahn war ich immer eine der ersten Personen, die Klartext redeten, wenn es um miese Manager ging. In meinen Augen waren sie Disneyland-Schurken, Bösewichte aus dem Marvel-Universum, furchteinflößende Hexen aus den Kindermärchen und andere mythische Gestalten oder mächtige Artefakte mit magischen Kräften. Sogar meine Mutter kannte ihre Spitznamen und vielleicht stellten die Spitznamen für meine Hardcore-Bosse eine Strategie dar, die Zeit mit ihnen zu überleben – schließlich hatte ich, gelinde gesagt, für einige der ‚unerfreulichsten‘ der unerfreulichen Vorgesetzten aller Zeiten gearbeitet,“ so die Autorin.
In ihrem Buch „Der Teufel schickt E-Mails um Mitternacht“ berichtet die Bestseller-Autorin mit viel Humor über 13 Arten schlechter Chefs: der schlechte Chef, der bei Meetings regelmäßig einschlief. Die schlechte Führungskraft, die es sich angelegen sein ließ, stets die Lorbeeren einzuheimsen, und zwar für absolut jedes Projekt. Die schlechte Führungskraft, die einen Designerschuh von Chanel nach einer Kollegin warf. („Ich konnte dem Stiletto-Absatz gerade noch ausweichen und zum Glück verfehlte er auch den Kopf meiner Kollegin“, schmunzelt Mallick heute darüber.) Der schlechte Boss, der beleidigend wurde und gleichzeitig Loyalität einforderte. Die schlechte Führungskraft, die Mallick in ihre Schranken verwies und sie der Selbstüberschätzung beschuldigte. Die schlechte Führungskraft, die permanent lästerte. Der schlechte Chef, der unglaublich nett, aber absolut inkompetent war.
Das Buch ist ein unverzichtbarer Leitfaden für alle, die auf keinen Fall zu solchen schlechten Chefs werden wollen. Und es ist eine witzige Sammlung von Geschichten für alle, die unter schlechten Führungskräften gelitten haben oder noch leiden.

