Privatversichert? PKV-Kunden aufgepasst: Dieser Beitragsschock erwartet Sie ab dieser Woche in der Post

Seit Jahren steigen die Ausgaben der privaten Krankenversicherungen – und damit auch die Beiträge. Und jetzt wird es richtig teuer: Experten rechnen für 2016 mit hohen Beitragssteigerungen. Laut FOCUS Online werden einige Versicherer ihre Tarife um bis zu 170 Euro anheben.

Noch in dieser Woche verschicken viele Private Krankenversicherungen (PKV) die Beitragserhöhungen für das kommende Jahr.

Ein Beispiel von vielen: Axa Tarif „Vital 900 U“: Der Versicherer hat seine Makler bereits darauf hingewiesen, dass die Beiträge in dem Unisex-Tarif für einen 35-Jährigen Kunden im Schnitt um 64,74 Euro steigen werden, für einen 55-Jährigen um 86 Euro.

„Vital 250“: Der noch nach Geschlechtern getrennte Tarif wird für einen 35-Jährigen Mann um112 Euro teurer, für einen 55-Jährigen um 136 Euro.

Zweites Beispiel: Münchener Verein

Die Münchener erhöhen ihre Tarife zum Teil deutlich. Besonders hohe Beitragssteigerungen gibt es bei folgenden Tarifen (Beispiel für eine 53-jährige Frau).

811: 174,13 Euro (+ 38,78 Prozent)    812: 175,17 Euro (+ 38,48 Prozent)     821: 122,85 Euro (+ 32,11 Prozent)    822: 124,18 Euro (+ 31,74 Prozent)

Der Versicherer kann diese Zahlen nach eigenen Angaben “nicht nachvollziehen”. Die Tariferhöhungen lägen “deutlich darunter”. Allerdings steigen nach den Recherchen auch einige andere Tarife des Münchener Vereins um über fünf Prozent.

Das ist Grund für die Preiserhöhungen

Wie schon in den vergangenen Jahren kämpfen die Versicherer 2016 mit den niedrigen Zinsen. Diese treiben Beitragsanpassungen zusätzlich in die Höhe. Der Grund: Übersteigen die Gesundheitskosten oder die Lebenserwartung eine bestimmte Schwelle, müssen die privaten Versicherer die Beiträge anpassen. Das bedeutet in den meisten Fällen eine Erhöhung im einstelligen Prozent-Bereich.

Das Problem aktuell: Wenn sich die Krankenversicherer dafür entscheiden, ihre ihre Beiträge zu erhöhen, müssen sie auch ihre Zinsaussichten für die kommenden Jahre anpassen – und die werden momentan eher schlechter als besser. Dadurch kommt es dann zu deutlich höheren Beitragssteigerungen als eigentlich geplant.

Das können Versicherte jetzt tun

Wer sich die Beiträge zu seiner privaten Krankenversicherung nicht mehr leisten kann oder will, hat die Möglichkeit jeweils zum Monatsende innerhalb seiner Gesellschaft in einen günstigeren Tarif zu wechseln. Dabei sind die einzelnen Versicherer zur Beratung verpflichtet. Wer sich den Wechsel alleine nicht zu traut, kann sich an Makler oder Berater wenden – zahlt dann aber eine Provision, die in manchen Fällen die acht-fache Ersparnis betragen kann.

Unser Fazit:

Berechnen Sie zunächst einmal kostenfrei und unverbindlich Ihr persönliches Einsparpotential:

http://profi.pkv-tarifoptimierer.de/Sparpotenzial_berechnen_Was_ist_PKV-Optimierung

 

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