Wie IOTA das Internet der Dinge sicherer macht

Das Internet der Dinge (IoT) ist gehört zu den Innovationen, die zum Industriestandard 4.0 gehören. Bereits rund 70 Prozent aller deutschen Industriebetriebe setzten IoT-Anwendungen an.

Internet of Things sichert Unternehmenszukunft

Besonders in der Industrie ist das Internet der Dinge, das sogenannte Industrial Internet of Things (IIoT), nicht mehr wegzudenken. Die Unternehmer, welche die Technologien schon nutzen, sehen in großer Mehrheit ihre Erwartungen erfüllt. Dies ergab eine Umfrage von OnePoll, die im Auftrag von Reichelt Elektronik durchgeführt wurde.

84 Prozent der Unternehmen, die das IIoT schon einsetzen sind mit den Effekten zufrieden. Die Prozesse wurden effektiver und die Produktivität stieg. Einher geht dies mit einer einfacheren Logistik und einem geringeren Risiko, dass Produktionsprozesse unterbrochen werden. Herausfordernd sind die Komplexität der Vernetzungen und die IT-Sicherheit.

IOTA profitiert von der Entwicklung

Eng mit der Entwicklung des Internets der Dinge verknüpft ist die deutsche Kryptowährung IOTA. Die dazugehörige Stiftung möchte Ihr Netzwerk zum Standard machen. Dass diese Ambitionen nicht aus der Luft gegriffen sind, zeigt sich bei IOTA am Kurs, der zuletzt deutlich stieg. Dies verdeutlicht das Vertrauen von Anlegern in die Ziele des Unternehmens.

Die Vernetzung dürfte gerade erst am Anfang einer Entwicklung stehen. Wie rasant sie vonstattengeht, lässt sich an einigen Zahlen ablesen. So waren 2015 weltweit 3,8 Milliarden IoT-Geräte vernetzt. Bis zum letzten Jahr verdreifachte sich die Zahl fast, um Prognosen zufolge bis 2025 auf rund 21,5 Milliarden Geräte zu steigen. Auch die Zahl der Patente auf der Grundlage von IOTA zeigen die Chancen dieser Technologie

Dieses Potenzial ist es, das aktuell viele Investoren IOTA kaufen lässt. Ein Grund dürfte auch das positive Image der Coins sein. Einer Umfrage von Coinbase zufolge hatten 93 Prozent der Befragten in Bezug auf IOTA eine positive Einschätzung. Dies waren deutlich mehr als bei Ethereum (75 Prozent) und Bitcoin (72 Prozent).

Effizienter als die Blockchain

IOTA kommt ohne Blockchain aus. Vielmehr setzen die Entwickler auf ein Tangle-Netzwerk, das weder einen hohen Rechenaufwand noch hohe Transaktionskosten benötigt. Das Netzwerk gilt als hoch skalierbar und wird durch Winternitz-Signaturen von Quantencomputern geschützt. Es handelt sich um ein dezentrales Netz, was es widerstandsfähig gegen Angriffe von außen ist.

Das Besondere ist sicher, dass keine Transaktionsgebühren bezahlt werden müssen. Es gibt keine Miner, die Belohnungen für das Schaffen eines Coins verlangen und dabei viel Energie aufwenden. Aktuell gibt es knapp 2,78 Milliarden Token (MIOTA), die gleichzeitig die maximale Zahl im System darstellen. Damit ist auch bei IOTA eine inflationäre Vermehrung der Token unmöglich.

Problemlöser bei der Sicherheit

Eine der größten Herausforderungen im Internet der Dinge ist die Datensicherheit. In einer entsprechenden Umfrage für das US-Sicherheitsunternehmen Tripwire zeigten sich 95 Prozent der befragten 312 Sicherheitsexperten besorgt über die Risiken. Ein Problem ist laut der Erhebung durch Dimensional Research, dass die verbundenen Geräte häufig nicht in das bestehende Sicherheitsnetz passen.

Drei von vier Experten sehen hier hohe Voraussetzungen. Sogar 88 Prozent der Befragten sehen einen zusätzlichen Bedarf an Sicherheitsressourcen, dass sie die Sicherheitsanforderungen des IoT erfüllen können. IOTA kann hier immerhin einen Beitrag für die Netzsicherheit bieten. Das größte Problem sitzt allerdings oft im Unternehmen: Mitarbeiter, die Sicherheitsregeln nicht befolgen. Die IOTA-Stiftung arbeitet intensiv an der Verbesserung des Schutzes gegen Cyberattacken.

Fazit

Das Internet der Dinge ist bereits in vielen Unternehmen angekommen und auch im privaten Umfeld wächst die Zahl der Anwendungen. Hier liegt ein großes Potenzial für IOTA als ein wichtiger technologischer Standard dieser neuen Produktgeneration.

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