New Work: Was ist neu & was bleibt beim Alten?

Im Großraum Stuttgart, aber auch vielen anderen Regionen Deutschlands setzen Unternehmen zunehmend auf das Modell „New Work“. Viele Menschen haben davon gehört, aber was konkret dahintersteckt, wissen längst nicht alle. Wie der Name bereits verrät, gibt es viele Neuerungen. Die starren Regeln des Büroalltags werden überwunden, gleichzeitig setzen Chefs mehr auf die Eigenverantwortung ihrer Mitarbeiter. Die Work-Life-Balance spielt eine wichtigere Rolle, auch Arbeitszeit und Arbeitsort werden zunehmend variabel gestaltet. New Work bedeutet auch, auf steile Hierarchieebenen ebenso zu verzichten wie auf strikte Grenzen zwischen Fachabteilungen. Andere Dinge bleiben für Sie als Vorgesetzter hingegen gleich. Dazu gehören v. a. administrative und arbeitsrechtliche Aspekte. Trotzdem bietet New Work die Chance auf einen echten Wandel, von dem Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichsam profitieren.

Mitarbeiter, die sich im Rahmen ihrer Tätigkeit freier entfalten und ihre Talente besser entwickeln können, wovon letztendlich auch Sie als Chef profitieren: Das ist eine zentrale Idee von New Work. Vieles wird flexibler, aber nicht alles. Die Regelungen des Arbeitsrechtes gelten natürlich weiterhin und auch die Finanzbuchhaltung bleibt ähnlich „trocken“ und gleichsam wichtig wie bisher. Wenn Sie Ihre Organisationsstruktur gerade auf New Work umstellen und die personellen Ressourcen knapp sind, können Sie auf externe Unterstützung setzen. So gibt es beispielsweise Experten für Lohnabrechnung in Stuttgart und anderen größeren Städten. So können Sie sich voll der Transformation Ihres Unternehmens widmen und einige bürokratische Tätigkeiten auslagern.

Was sich mit New Work ändert

New Work bedeutet v. a. die Abkehr von straffen Organisationsstrukturen. Der klassische Büroalltag hat zumindest teilweise ausgedient, denn Ihre Mitarbeiter erledigen abwechselnd Arbeiten vom Heimarbeitsplatz aus, der durchaus sehr flexibel gestaltet sein darf, um die Kreativität und Leistungsfähigkeit möglichst hochzuhalten. Damit, so eine Idee dahinter, ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zumindest teilweise besser gewährleistet als bisher nach der konventionellen Methode.

Aber auch am „alten“ Arbeitsplatz ändert sich einiges: Dieser ist so ausgerichtet, dass die Begegnung unter Kollegen gefördert wird. Es sollen Mitarbeiter unterschiedlichster Fachrichtungen zusammenkommen und sich kreativ austauschen. Damit wird das klassische Einzelbüro – natürlich mit einigen Ausnahmen – zunehmend „in Rente geschickt“. Dafür gibt es Begegnungsräume, innerbetriebliche Sportstätten und es wird mehr Wert auf gemeinsame Aktivitäten (z. B. Ausflüge) gelegt. Sie merken, dass der zwischenmenschlichen Komponente bei New Work eine hohe Bedeutung zukommt.

New Work bietet Chancen und Herausforderungen

Experten sehen in dem Konzept New Work v. a. eine große Chance für Frauen, die nicht nur in wirtschaftsstarken Regionen wie Stuttgart oder dem Rhein-Main-Gebiet in Führungspositionen weiterhin unterrepräsentiert sind. Generell wird ein größerer Fokus auf die Work-Life-Balance gelegt, sodass Überforderungen Ihrer Mitarbeiter unwahrscheinlicher sind. Frei nach dem Motto „Vertrauen ehrt“ zeigt sich bereits jetzt, dass sich die neuen Freiheiten, gepaart mit einem höheren Maß an Eigenverantwortung günstig auf die Motivation und Leistungsbereitschaft von Angestellten auswirken. Für Sie als Vorgesetzter kann dies einen großen Benefit bringen.

Seien Sie sich aber auch darüber im Klaren, dass Sie New Work nicht auf einmal implementieren können. Vergleichbar mit anderen Trends (z. B. Digitalisierung) gilt es, das neue Konzept behutsam in Ihre Unternehmenskultur zu implementieren. Denn so positiv New Work auch klingt, zu übereilt eingeführt, leidet evtl. das Selbstmanagement Ihrer Mitarbeiter. Etwas salopp formuliert müssen sich alle erst an die neuen Freiheiten gewöhnen. Und an die Gewissheit, dass die Erwartungen trotzdem nicht geringer werden.

 

 

 

Schreibe einen Kommentar