Die Betriebliche Altersvorsorge kann zur Haftungsfalle für Arbeitgeber werden

Die Betriebliche Altersvorsorge kann zur Haftungsfalle für Arbeitgeber werden

Oftmals steckt, besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen in den betrieblichen Altersvorsorgeverträgen Sprengstoff. Diese Verträge können sich zur Haftungsfalle für den Unternehmer entwickeln.

Als Grundlage für die Betriebliche Altersvorsorge dient das Betriebsrenten Gesetz. Kleinere und mittlere Unternehmen bieten in diesem Zusammenhang einfach eine Direktversicherung an.

Die Krux, die wenigsten Inhaber wissen, dass sie für die Auswahl und das Produkt der Versicherung haften. Wechselt ein Mitarbeiter, so kommt es zum Problem. Er möchte sein Guthaben in eine andere Versicherung überführen. Oftmals ist das angesparte Kapital jedoch geringer als die eingezahlten Beiträge. Der alte Arbeitgeber haftet und muss aus eigenen Mitteln auffüllen.

Selbiges kann auch passieren, wenn der Mitarbeiter in den Ruhestand geht – bei fondsgebunden Versicherungen ohne Garantie. Für manchen Chef kann das zigtausend Euro an unerwarteten Kosten bedeuten.

Viele Unternehmer sind sich der Risiken nicht bewusst!
Es gilt das eigene Versorgungswerk zu durchleuchten.


  1 comment for “Die Betriebliche Altersvorsorge kann zur Haftungsfalle für Arbeitgeber werden

  1. renditefinder.com
    26. Juni 2013 at 13:41

    Sehr geehrter Herr Varoquier,
    prima, dass Sie sich dem Thema annehmen. Jedoch sollten Sie entweder besser recherchieren oder ( falls Sie Know-How-Träger sind ) die Inhalte nicht so kürzen, dass sie einen falschen Sinn ergeben. Das Thema ist wesentlich komplizierter, als das man es in 3 Absätzen erklären könnte. Ihr Beitrag bewirkt einerseits, dass Arbeitgeber sensibel werden und nachfragen.. ( das ist gut so ), andererseits scheuchen Sie die gesamte Arbeitgeberlandschaft auf und stiften Unruhe. Einen Lösungsvorschlag vermisse ich, Sie machen dem AG ein Problem und lassen ihn alleine!

    Zu Ihren Aussagen:
    Der Arbeitgeber (AG) haftet sicher nicht für das Produkt einer Versicherungsgesellschaft. Richtig ist, dass der AG für die -dem Mitarbeiter- zugesagte Leistung haften kann. Der AG sichert seine Zusage lediglich bei einem „Rückversicherer“ ab.

    Sie schreiben, dass beim AG-Wechsel UND einer Übertragung der alte AG die „fehlenden“ ( durch Kosten verursachten ) Beiträge auffüllen muss. So ein Unsinn.
    Je nach Zusage ( beitragsorientierte Leistungszusage oder Beitragszusage mit Mindestleistung ) gelten andere Regelungen. Stichwort hier: Versicherungsvertragliche Lösung.

    Weitere nennenswerte Stichworte ( für interessiere AG´s ) wären:
    – Übertragungsabkommen
    – garantierter Rentenfaktor
    – Wertgleichheit

    um nur einige wenige zu nennen.

    Letzteres ist ein abendfüllendes Thema, da zwei „Gesetze“ sich gegenseitig aushebeln ..nämlich:
    – Das Recht des Arbeitnehmers auf Wertgleichheit bei Übertragung und
    – Das Recht des Arbeitgebers den Versicherer und den Tarif frei wählen zu dürfen.

    Seit der Ära „Unisex“ ist eine Wertgleichheit bei Übertragung für Männern überhaupt gar nicht mehr möglich. Die geringeren Rentenfaktoren ( u. a. auch durch höhere Lebenserwartung Stichwort DAV Sterbetafeln ) und der abgesenkte Rechnungszins tun ihren Rest dazu.

    Liebe Arbeitgeber, wenden Sie sich an einen bAV-Berater.

    freundliche Grüße
    MM

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