Erfolgsfaktor: Erregungswert

Trump hat es geschafft, nicht nur dass er Präsident der USA geworden ist, nein seid Trump gibt es auch ein neues Wort: postfaktisch.

Gut schon Konrad Adenauer hat gesagt: “Was juckt mich mein Geschwätz von gestern.” Aber das hatte noch eine ganz andere Qualität, weil er offiziell seine frühere Meinung verbesserte.

Sie erfahren heute hier warum, wir nicht mehr daran vorbei kommen, einen hohen Erregungswert zu erzeugen und somit ist AUFFALLEN angesagter denn je.

Aber ist das wirklich der richtige Weg, ist das wirklich ein Zeichen für Qualität? Darüber lohnt es sich sehr vor- und nachzudenken.

Mit herzlich haptischen Grüßen

Ihr Karl Werner Schmitz

5 Sinne für mehr Erfolg

 

Auffallen um jeden Preis

 

Es ist nicht wirklich neu, mir sind der Begriff und der wissenschaftliche Hintergrund des Erregungswerts schon 1993 begegnet.
Die Grundaussage ist im Prinzip extrem einfach. Auf der nebenstehenden Skala sehen Sie Werte von 0 (Horror, Schocker, Ekel, maximale Trauer) bis 200 (blanke Euphorie, mehr Freude geht nicht). In der Mitte die neutrale 100, da ist emotional nichts los.

bild1Die Erkenntnis:

Nur wenn der Erregungswert über 150 liegt,
dann hat die Information die Chance zur Aktion zu werden.

Das ist der Positive Bereich.
Leider funktioniert der Satz auch so:

Nur wenn der Erregungswert unter 50 liegt,
dann hat die Information die Chance zur Aktion zu werden.

Das ist das Verkaufen mit der Angst. Und wir sehen aktuell, wie gut das funktioniert.

Hauptsache extremer als bisher. Weil wir Menschen gewöhnen uns an das immer höher werden Grundrauschen des Erregungswertes. Wenn Hildegard Knef mit einen nackten Busen im Film einen extremen Erregungswert erzeugen konnte, später KlimBim und dann TuttiFrutti, dann ist damit heute kein Blumenpott mehr zu gewinnen. Wenn man heute fast nackt auf dem roten Teppich steht, dann fotografiert sich die Presse die Finger wund und die Medien berichten auf allen Kanälen.

Trump ist der erste Präsident der USA, der damit (wahrscheinlich) die Wahl gewonnen. Er hat im Positiven, wie im Negativen, so dermaßen auf die Kacke gehauen, dass jeder auf der Welt einen hohen Erregungswert hat. Dafür und dagegen und so kommt für mich das erste Mal ein Mann an die Macht, der ganz bewusst und gezielt, seine Aussagen extrem übertrieben hat, ja sogar gelogen hat, um diesen Erregungswert zu puschen. Und er hat es geschafft.

Jetzt eine Frage:
Glauben Sie, dass Trump von der Qualität tatsächlich der beste Präsident für die Vereinigten Staaten wird? Glauben Sie, dass diesen Weg jemand eingeht, der die beste Qualifikation hat? Glauben Sie, dass jemand der eine ausgeglichen Persönlichkeit hat, sich so etwas antut? Was treibt diese Menschen an, so extrem zu sein?

Ich will damit nicht Politik machen, ich will nicht gegen Trump reden, ich sehe bei allen Negativen, auch, und da mag die Hoffnung mich treiben, positive Argumente.

Es geht nur darum am prominenten Beispiel den Erfolgsfaktor: Erregungswert zu erklären.

Sie wollen Erfolg? Wie hoch ist Ihr Erregungswert? Und wie und mit welchen Mitteln erzeugen Sie den Erregungswert?

Eins ist klar mit Sehen und Hören, einen nachhaltigen und seriösen Erregungswert zu erzeugen ist, ist heute so gut wie gar nicht mehr möglich.

Haptisch ist ganz viel Luft nach oben.

Ein Beispiel um Aufzufallen: Was fällt Ihnen als erstes auf, wenn Sie über Köln fliegen?

bild2

Bild: wikipedia

Die einfachste Erkenntnis:
Stellen Sie beim Kunden eine Haptische Verkaufshilfe auf den Tisch, die Ihre Story ideal verkörpert und Sie fallen angenehm auf, haben einen neugierigen Kunden, der Sie nicht mehr vergisst und Sie gerne weiter empfiehlt.

Hier finden Sie verschiedene Haptische Verkaufshilfen, die vielleicht zu Ihnen passen.

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