Geldanlage in Aktien – sinnvoller als 0.01% Zinsen?

Viele Menschen schrecken vor Aktien zurück, in Deutschland wird selten Geld in Aktien investiert. Oftmals liegt das Geld auf dem Konto oder es wird durch Konsum ausgegeben. Priorität hat oftmals ein Urlaub in Übersee, ein eigenes Auto sowie häufiges Feiern gehen. Sich mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen ist sinnvoll, vor allem wen Menschen noch jung sind.

Der Vorteil von jungen Menschen ist, dass sie noch viel Zeit haben. Mit der Eröffnung eines Online Kontos beispielsweise bei einer Direktbank, können Anleger einen Sparplan einrichten. In Deutschland ist es möglich, monatlich Geld in eine Aktienanlage zu investieren und somit stetig die Anteile im Depot zu erhöhen. Wenn Sie beispielsweise einen ETF (Exchange-Traded-Fund) kaufen, der den MSCI World für alle Industrieländer nachbildet, können Sie deutlich höhere Renditen erreichen, Im Gegensatz dazu, dass das Geld auf dem Konto liegt und dort oftmals nicht mehr als 0,01% abwirft. Mit einer regelmäßigen Anlage in einen ETF sind jährlich durchschnittlich bis zu 6% Rendite möglich. Die Zinsen, die man am Jahresende erhält, können ebenso investiert werden. Es erhöht sich das Sparguthaben alleine durch die Zinsen. Ein regelmäßiges besparen, beschleunigt den Prozess der Geldvermehrung. Bei niedrigem Kurs kann eine höhere Anzahl an Anteilen erworben werden, bei einem höheren Kurs werden weniger Anteile gekauft. Sinkt der Wert, kann mit günstigerem Zukaufen, der Einstandspreis reduziert werden. Steigt der Wert, ist das Depot mehr Wert, auch wenn weniger Anteile erworben werden können.

In manchen Fällen ist zu überlegen, ob die Rendite mit zusätzlichem Geld gehebelt werden kann. Damit ist gemeint, mit Fremdkapital höhnere Rendite zu erwirtschaften, als Zinsen für das geliehene Geld gezahlt werden muss. Unter coolefinanzen.de
oder auf Finaton ist es möglich sich über Angebote von verschiedenen Wertpapierkreditgebern zu informieren. Im Hinterkopf sollte beachtet werden, dass der Kredit in jedem Fall zurückgezahlt werden muss, auch wenn die Börse eine schwierige Phase durchmacht und Buchverluste entstehen.

Ganz gleich, wie die Entscheidung ausfällt, ob man investiert oder sogar das Risiko eines Wertpapierkredites eingeht, ein Verlustrisiko darf nicht ausgeblendet werden.

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