Otis Klöber – INX INVESTINGEXPERTS: Geldschöpfung und die Frage: Stehen wir unmittelbar vor einer (Hyper-)Inflation? (Teil 2/3)

Verdienst und besitzt Du ‘Geld’..?

Soll das so bleiben? Und wenn ja warum..??

Welchen ‘Wert’ hat es – und wer GIBT ihm diesen ‘Wert’..???

Wenn Du bereit bist wirklich etwas über Geld zu lernen, damit Du Dich demnächst nicht als ‘Opfer’ betrachten musst, hier Teil 2 unserer 3-teiligen Serie zum Thema:

‘Geldschöpfung und die Frage: Stehen wir unmittelbar vor einer (Hyper-)Inflation?’

Beim letzten mal haben wir verstanden wie Zentralbanken Geld in Umlauf bringen:

Zentralbanken nehmen Schuldtitel in Empfang und geben im Tausch dafür Geld heraus.

Diese Schuldtitel müssen dabei zwei wesentliche Kriterien erfüllen
1.    Sie müssen von extrem hoher Bonität sein

2.    Sie müssen eine kurze Laufzeit haben

Banken als Empfänger dieses Zentralbankgeldes geben einen illiquiden Vermögenswert ab und erhalten dafür einen liquiden Vermögenswert – das Zentralbankgeld. Zu dem Schuldtitel muss also ein Güter-Angebot bzw. eine wirtschaftliche Aktivität vorhanden sein, die diesem Schuldtitel seinen Wert gibt, um ihn der Zentralbank geben zu können.

Zentralbanken sind durch diesen Mechanismus an die echte wirtschaftliche Leistung eines Landes gekoppelt sind und können nicht einfach willkürlich in beliebiger Menge Geld erzeugen.

Unser Geld wird also erst durch den – an hohe Anforderungen gekoppelten, Schuldtitel werthaltig… solange sich die Zentralbank an diese Regeln hält!

Inflation taucht dann auf, wenn nicht mehr HOCHWERTIGE Schuldtitel an die Zentralbank gehen, sondern Zentralbankgeld für sehr MINDERWERTIGE Schuldtitel herausgegeben wird.

Diese Schuldtitel sind also nicht gleich sicher wie das Geld welches man bekommt … oder anders ausgedrückt: Das Geld welches man bekommt, ist nur noch so (un)sicher wie die Qualität der Schuldtitel die man dafür gegeben hat.


Überspitzt gesagt: wo man “Müll” reinsteckt, kommt auch nur Geld im Wert von “Müll” heraus.

Du kannst alternativ Dein Geld jedoch auch lieber in Sachwerte stecken!

In so einer Situation wird die Geldbasis sonst ausgehöhlt. In dem Augenblick steht dem Geld was heraus gegeben wird, keine echte wirtschaftliche Aktivität mehr gegenüber und das ist genau die Situation in der das Geld beginnt an Wert zu verlieren, der Preis (Wert) der ‘Sachen’ jedoch steigt.

Den größten Fehler den wir Menschen machen ist zu denken: diesmal ist alles anderes.

Die Geschichte zeigt uns, das es nicht so ist: weder betrachtet auf rund 100 Jahre noch über 1000e von Jahren!

Also sollten wir statt ‘Geld’ lieber Sachwerte wie Aktien, Edelmetalle und Immobilien besitzen wollen und lernen wollen klug unsere Steuern zu steuern, denn dort verschwindet am allermeisten ‘Geld’…

Aber woran merkt man eigentlich, dass das jetzt so ist..?

Im Grunde kann man es nur sehen, wenn man sich genau die Zentralbankbilanz anschaut.

Wenn in der Zentralbankbilanz auf einmal das Eigenkapital immer weniger wird, dann ist das genau die Situation in der diese Aushöhlung des Geldwertes sichtbar wird.

Allerdings muss man dabei ein bisschen ‘aufpassen’, weil Staatsanleihen dort ganz einfach immer nominal bewertet auftauchen. Sie werden also in der Bilanz immer mit dem Wert veranschlagt, der “drauf steht”, also so, als wären diese immer vollkommen sicher. Das heißt, wenn wir einfach nur in diese Bilanz schauen – steht da bei einer 100-Euro-Anleihe, dass diese auch 100€ wert ist – faktisch ist sie aber weniger wert.

Eigentlich muss man diese also “am Markt” bewerten! Und diese Bewertung vorzunehmen ist für den Ottonormalverbraucher im Grunde ja unmöglich. Es gibt jedoch viele “Experten” die sich tagtäglich mit diesen Bewertungen beschäftigen. Wir kommen gleich darauf zurück…

Zunächst noch folgender Einschub:

Wenn das Eigenkapital der Zentralbank dann sukzessive schmilzt und irgendwann gänzlich verschwunden ist, dann ist die Situation erreicht, in welcher das Geld das von der Zentralbank ausgegeben wurde, plötzlich praktisch nichts mehr wert ist…

Und das Besondere an dieser Situation ist, dass dieser Zusammenhang nicht linearer ist!

Die Quantitätstheorie postuliert: In dem Maße, in dem die Geldmenge hochgeht, steigen auch die Preise. Dagegen sagt jetzt diese “Theorie über die Qualität der Zentralbankbilanz”: Da passiert über lange Zeit hinweg erstmal gar nichts und dann auf einmal wird das Eigenkapital der Zentralbank immer weniger und weniger und dann “plötzlich” geht die Inflation hoch.

Also quasi der berühmte ‘Ketchup-Effekt’… wo man auf die Ketchup-Flasche klopft und lange gar nichts kommt…. Und dann plötzlich mit einem Platsch der ganze Teller überschwemmt ist.

Aber worauf müssen wir denn schauen, um zu wissen wann dieser ‘Ketchup-Effekt’ kommt..? Damit zurück zu den Experten… denn natürlich können wir nicht jedes Mal vor dem Brötchen kaufen in die Zentralbankbilanz schauen… und dabei noch nicht mal etwas feststellen können. Das müssen andere machen.

Und wenn ein solcher Experte die Feststellung macht: Ja, die Zentralbankbilanz verschlechtert sich, dann testen sie das!

Und zwar machen sie diesen Test in folgender Weise:

Sie verkaufen das Geld einfach mal gegen eine Fremdwährung! (Im Grunde machen sie damit sogar einen Leerverkauf, sie shorten diese Währung.)

Das ist im Wesentlichen die Vorgehensweise mit der George Soros das britische Pfund einmal angegriffen hat – und damit ein riesiges Vermögen gemacht hat.

Das ist also der Mechanismus: Experten, wie George Soros im Fall des britischen Pfundes, – treten als Spekulanten auf – und sorgen dafür, dass diese Währung gegenüber anderen Währungen an Wert verliert … und dann merken auch wir, dass da etwas “nicht stimmt”. Wenn die Experten also mit ihrer Analyse der Zentralbankbilanz recht haben, wirkt ihre Test-Short-Positionierung gleichermaßen als Antreiber des Wertverfalls dieser Währung.

Dann folgt die Kettenreaktion, dass immer mehr Menschen versuchen, noch schnell ihr Geld in andere, ausländische Währungen umzutauschen. So “schmiert der Wert der eigenen Währung immer mehr ab”.

Wir sehen dann, dass die Konsumentenpreise in ausländischer Währung gemessen einigermaßen konstant bleiben, in der eigenen Währung aber durch die Decke gehen.

Im Fall der Papiermark war es gelungen diesen Prozess zu stoppen, indem man die Zentralbank rekapitalisiert hat, also dafür gesorgt hat, dass die Bilanz wieder in Ordnung ist.

Das war der eine Punkt – jener, der die Bonität der Schuldtitel betrifft. Der andere Faktor war ja die kurze Laufzeit der Schuldtitel, die von der Zentralbank entgegengenommen werden.

Warum ist das überhaupt wichtig?

Weil dann jeweils nach kurzer Zeit die Karten neu gemischt werden!

Mal angenommen wir machen so einen “Deal” mit der Zentralbank mit irgendeinem Titel, der erst in drei Jahren fällig wird – dann heißt das, wir müssen auch erst nach drei Jahren “die Hosen herunterlassen”.

Es können also durch langlaufende Anleihen viel besser ‘schlechte Bonitäten’ vertuscht werden!

Leider haben die Zentralbanken ihr Vorgehen in letzter Zeit dahingehend stark geändert und sind immer mehr in langlaufende Titel gegangen… Das heißt also, selbst wenn sie jetzt anfangen würden, wieder anders zu handeln, dann hätten wir trotzdem das Problem, dass das Geld eben nicht automatisch zurückkommt, da es in langlaufenden Titeln steckt.

Dennoch bleibt keine andere Wahl, als dass die Zentralbanken wieder “auf den Pfad der Tugenden” zurückfinden und sich wieder auf diese 2 wesentlichen Werte beziehen: Hohe Bonität, kurze Laufzeit!

Denn wenn sie zu lange damit warten, werden wir die Inflation sehen….

(Teil 3 dieser 3-teiligen Serie wie es mit unserem Geld weitergehen könnte folgt in Kürze!)

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